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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst

#1

Thomas Wolfe

in Die schöne Welt der Bücher 11.12.2008 18:16
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge
Ich beginne hier mal einen ausführlichen Ordner, weil ich noch mitten in der Leserei bin. Darum erste Eindrücke.

Kurz zu Thomas Wolfe. Er wurde am 3. Oktober 1900 in Asheville geboren. Er starb knapp 38 Jahre alt am 15. September 1938 in Baltimore. Diese kurze Lebensspanne war von unersättlichem Schaffensdrang erfüllt und erreichte auch einen "wahren Rausch der Besessenheit", wo er jahrelang an einem Romanwerk arbeitete, das sich schließlich in das Werk "SCHAU HEIMWÄRTS, ENGEL" entlud. Beeindruckt von ihm waren Faulkner und Hesse. (Bei Faulkner muss ich immer daran denken, wie Dylan Thomas mal auf ihn zuging, um sich, weil er ihn als Schriftsteller mochte, mit ihm zu unterhalten und dann mit den Worten zurückkam: "Wir werden bestimmt mal ein schönes Gespräch führen!" (oder so ähnlich... )

Zum Roman:
Der Beginn in herrlichen (von Zypresserich unter Zitate schon erwähnten) Worten, die ich noch einmal in diesem Ordner festhalten will, weil sie weit und "wahr" sind und zum Denken anregen:
Zitat von Wolfe
Jeder von uns stellt alle Summen dar, die er nicht zusammengezählt hat. Versetze uns in Nacht und Nacktheit zurück, und du wirst erkennen, dass die Liebe, die gestern in Texas endete, vor viertausend Jahren auf Kreta begann.
Der Same unseres Verfalls wird in der Wüste blühen, am Fels wächst das Heilkraut, und unser Leben wird von einer Hure aus Georgia heimgesucht, weil ein Londoner Taschendieb ungehenkt blieb. Jeder Augenblick ist die Frucht von vierzigtausend Jahren. Die minutenerntenden Tage summen wie Fliegen heimwärts, dem Tod entgegen, und jeder Augenblick ist ein Fenster, das auf die Zeit hinausweist.


Inhalt:
Eine „klaftertiefe“ Geschichte, die mit der Raserei der Trunksucht beginnt. Schnell verfliegen Jahre, aus dem liebenswürdigen, zurückgezogenen Oliver Gant wird mit der Ehe, die er mit Eliza Pentland eingeht, ein bärtiges, grausames Monster, das sich sechswöchigen Trinkgelagen hingibt, um dann fluchend und schimpfend nach Hause zurückzukehren, seine Frau zu bedrängen und von helfenden Händen gebändigt werden muss. Ein widerlicher Mensch, mit dem der Leser kein Mitgefühl empfindet. Riesenhaft, einst ein Steinmetz, der davon träumte, einen Marmorengel zu erschaffen, verkommt Gant zum hässlichen Gewaltmensch, der sieben Kinder in die Welt setzt. Einzig seine Tochter Helene, die charakterlich nach ihm geraten ist, versteht, mit seinem wilden, besoffenen Zustand umzugehen, füttert ihn dann mit heißer Suppe und schlägt ihn auf Mund und Wange, bis er Ruhe gibt. Um das siebte Kind mit Namen Eugen, was so viel wie „der Wohlgeborene“ heißt, ringt sich die Geschichte. Man spürt, dass hier ein „neues Wesen“ entsteht, mit einem gierigen Hunger nach Bild und Schrift, ein kleiner Denker, schon in Kinderjahren.

Zitat von Wolfe
In diesem kleinen Rundschädel gefangen, in dieses geheimnishafte, pochende Herz gesperrt, würde sein Leben immer einsame Wege gehen. Verloren! Er verstand, dass die Menschen einander fremd sind; dass keiner je um den andern weiß; dass wir aus der Haft der mütterlichen Wamme entlassen werden, ohne der Muter Angesicht zu kennen; dass wir als Fremdlinge an ihre Brust gelegt werden … dass wir nie aus dem Gefängnis des Wesens ausbrechen können, gleichviel, wessen Arm uns umfängt, wessen Mund uns küsst, wessen Herz uns erwärmt.


Was an diesem Roman schon in den ersten Zeilen beeindruckt, ist neben den philosophischen Bildern der Wolfe’sche Blick auf seine Figuren, die bestimmten "Notwendigkeiten" der Charaktere, das Sichtbarmachen der Ängste, des Versagens, der Gutmütigkeiten. Er findet wunderbare Beschreibungen, die mehr sagen, als das direkte Deuten auf die Dinge.

Bald mehr...



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 26.12.2008 00:58 | nach oben springen

#2

RE: Thomas Wolfe

in Die schöne Welt der Bücher 08.01.2009 18:32
von Martinus • 3.194 Beiträge
Hier geht es um das „sonderbare“ Schicksal, das Engländer und Pennsylvania-Deutsche zusammenführt „...am sanften Lächeln eines Engels vorbei“ bis nach Altamont in das Gebirge. Gemeint ist der Weg des Engländers Gilbert Gant, dem Urahn der Familie Gant, der von Bristol aus nach Baltimore reist, dort in einer Gasse, in einer kleinen Werkstatt granitne Grabsteine entdeckt. Beim Anblick aus einem Stein geschlagenen Engel mit einer Lilie ist er besonders hingerissen. Er wird Steinmetz, muss aber erkennen, dass er nie in der Lage sein wird, solch eine Skulptur, wie die des Engels, zu schaffen.

Durch einen Urimpuls wird das Schicksal in Gang gesetzt. Wie durch den Fall von Dominosteinen, reihen sich Zufälle in einem Leben an, die den Schicksalsweg eines Menschen zeichnen. Nicht nur den Schicksalsweg eines Menschen, sondern der Urimpuls hat eine Wirkung auf den ganzen Kosmos, jede Handlung hat eine Wirkung im kosmischen Geschehen und reicht bis in eine Ferne Zukunft hinaus. Darum sagt Thomas Wolfe:

Zitat von Thomas Wolfe
Du wirst erkennen, daß die Liebe, die gestern in Texas endete, vor viertausend Jahren auf Kreta begann.


Über Oliver Gant, dem Nachfahren Gilberts, der zweitgeborene Sohn, wird gesagt:
Zitat von Thomas Wolfe

Er sah plötzlich, daß eine Kette von Zufällen sein Leben bestimmt hatte......


In Oliver Gant ist schon das Übel des Alkoholismus in die Adern gelegt:
Zitat von Thomas Wolfe

Achtzehn Monate Ehestand verwandelteten ihn wieder in einen tobsüchtigen Trinker.


Ich finde es hochinteressant, dass das Leben Gilbert Gants nur auf der ersten Buchseite behandelt wird, und dann ist er auch schon gestorben. Da man so wenig über diesen Urahn weiß, wirkt das ganze viel mythischer. Aber doch, trotzdem ist erkennbar, dass schon Gilbert Gant etwas schauriges, wüstes und klobiges an sich hatte. Hinreißend wie Wolfe so schön erzählt:

Zitat von Thomas Wolfe
Der Engländer ging mit dem Schlurfschritt des Gichtkranken; seine starren Augen wurden trüb und versackten. Eines Morgens, als seine Frau ihn aus dem Bett herausschelten wollte, fand sie ihn tot, vom Herzschlag gerührt.



Ein Roman epischer Wucht und Breite scheint sich vor mich aufzutun.

Zum zeitlichen Umfeld: Gilbert Gant kam 1837 nach Baltimore und ging nach Pennsylvania. Oliver Gant wuchs in der Zeit auf, als Aufständige Richtung Gettysburg zogen. Er sah sie an der Straße vorbeimarschieren. Die Schlacht bei Gettsyburg (1. bis zum 3. Juli 1863 ) gilt als blutigste Schlacht auf dem amerikanischen Kontinent und entscheidender Wendepunkt des amerikanischen Bürgerkrieges.

Liebe Grüße
mArtinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 08.01.2009 19:58 | nach oben springen

#3

RE: Thomas Wolfe

in Die schöne Welt der Bücher 08.01.2009 19:59
von Zypresserich • 2.877 Beiträge

Zitat von Martinus
Ein Roman epischer Wucht und Breite scheint sich vor mich aufzutun.
Ja, ne? Sehr gut ausgedrückt. Mich hat das Buch damals regelrecht soghaft in diese Zeit der klagenden Pfiffe der Züge, und nicht zuletzt und ganz besonders auch in die Landschaft, hineingezogen. Von den Personen und deren Umgang miteinander ganz zu schweigen.


https://zumabgesaegtenast.wordpress.com
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#4

RE: Thomas Wolfe

in Die schöne Welt der Bücher 14.01.2009 12:41
von Martinus • 3.194 Beiträge
Oliver Gant, Typ eines Quartalssäufers, der alle sechs bis acht Wochen sich den Kopf volllaufen läßt. Das dauerte zwei bis drei Tage. Ein reizbarer Mensch mit Wut im Bauch, dessen alltägliche Schimpferei, Eliza das Leben schwermachte. Man kann im nachhinein froh sei, dass er Eliza nicht erschlagen hat, kurz bevor ihr Jüngster auf die Welt kam. Während der Morgenwäsche schrubben seine Hände so hart über die Bartstoppeln, sodass man bei dem Gräusch dabei meinen könnte, er riebe sein Gesicht mit Schmiergelpapier ein. Eine Grobnatur eben. Es war ist im Jahre 1900, als Eugen das Licht der Welt erblickt. Später glaubt Eugen, die Ursache von Gants Wut erkannt zu haben. Eugen fühlt sich gedemütigt, wenn Eliza im täglich Locken in sein langes Haar wickelkt, was ihm in der Schule nur Spott einbringt.. „Aber was? Du bist doch gar kein großer Junge. Du bist doch mein Nesthäkchen.“, sagte Eliza, und damit war der Fall für sie erledigt. Oliver Gant fühlt sich in der Ehe eingeengt, und die Bergwelt um Altamont tut ihm auch nicht wohl. Ist er doch in früheren Zeiten weithin herumgereist und hat seine Freiheit genossen. Schon die erste Ehe ist in Brüche gegangen und es kommt die Zeit, da Oliver und Eliza in getrennten Räumlichkeiten leben. Als die geschäftstüchtige Eliza im Ort eine Pension eröffnet, zieht sie mit Eugen dort hinüber, Oliver wohnt weiterhin in seinem Haus.

Es ergibt sich die Frage: Was wird aus Eugen? Wird er ein schweres Schicksaal erleiden, die wüste Natur seines Vaters erben? Steve, sein ältester Brüder, der schon zu Prostituierten ging als Eugen noch an der Mutterbrust hing, führt Steve in der Welt herum, wie früher sein Vater. Es mag ja sein, dass Eugen ein ganz anderes Schicksal ereilt, Eugen heißt immerhin „Der Wohlgeborene“ und ist aus der Großfamilie der einzige, der sich mit Büchern die Zeit vertreibt. Ein Wink für die Zukunft? Vielleicht.

Ich vermute, Thomas Wolfe will ganz bewusst seine Geschichte um die Gants eine größere Bedeutung einverleiben, in dem er sich auf die Weltgeschichte und auf Mythen bezieht. Geradezu arkadisch mutet es an, wenn gesagt wird:

Zitat von Wolfe
Ja, und die Zeit, wenn Proserpina wiederkehrt, wenn der Zeres totes Herz aufs neue entbrennt, wenn aller Wald von zartem Dunste schwimmt und winzige Vögel durch ausgelaubtes Gezweig singender Bäume flitzen.....usw.


Nicht zufällig, dass Eugen 1900 geboren wird. Dieses markiert schon einen Wendepunkt. Wolfe lässt nicht nur eine Liste von geschichtlichen Ereignissen los, die sich um 1900 ereignet haben, sondern schweift in seiner Aufzählung bis in die Antike zurück. Es wird sozusagen der Stand der Weltgeschichte um 1900 umrissen. Abgeschlossen wird die Aufzählung mit:

Zitat von Wolf
Schließlich waren vor vierzig oder fünfzig Millionen Jahren unsere ältesten Ahnen aus dem Urschleim gekrochen.....


Wenn wir zum Romanbeginn zurückkehren, in dem gesagt wird, „Jeder Augenblick ist ein Fenster, das auf alle Zeit hinausweist“, schlussfolgere ich gerne daraus, weil vor abermillionen Jahren „unsere ältesten Ahnen aus dem Urschleim gekrochen“ sind, deswegen Eugen Gant um 1900 das Licht der Welt erblickt.

Wie bedeutsam

Am Ende von Buch I ist Eugen fast 12 Jahre alt.

Liebe Grüße
mArtinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 14.01.2009 12:55 | nach oben springen

#5

RE: Thomas Wolfe

in Die schöne Welt der Bücher 19.01.2009 14:23
von Martinus • 3.194 Beiträge

Inzwischen habe ich erfahren, dass der Roman autobiografischen Inhalts ist. Inwiefern genau biografisch, weiß ich nicht. Ort und Namen wurden allerdings verändert. Also schreibt Thomas Wolfe über seine eigenen Jugendjahre. Trotzdem geht der Roman über das persönliche hinaus. Nicht nur die Familie Gant beschäftigt den Roman, sondern das gesamte Kleinstadtleben in Altamont. Dieser Ort mag als Beispiel für die ganze USA stehen, ein Blick auf die Vereinigten Staaten zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Der Junge Eugen muss mit der Zerissenheit seiner Familie zurechtkommen. Eliza ist mit ihrer Pension „Dixieland“ so beschäftigt, dass sie die Fürsorge um ihren Jüngsten vernachlässigt. So muss er immer wieder in ein anderes Zimmer ziehen, es kam halt darauf an, wieviel Gäste in der Pension wohnten, übrigens zum Teil so fragwürdige Gestalten, sodass das Gerede darüber im Ort freien Lauf nimmt. Eugens Schwester Helene schlüpft stattdessen in eine mütterliche Rolle, und macht, wenn Eugen in Oliver Gants Haus zu Besuch kommt, das Mittagessen. Das führt zu Eifersüchteleien zwischen Eliza und Helene, den Vorwurf der Vernachlässigung ihres Sohnes bekommt die Mutter auch von ihrem älteren Sohn Ben zu spüren. Eugens Jugend ist schwer genug. Er soll aber etwas besseres werden, wird auf ein Internat geschickt. In der Morgenfrüh steht er um 4.00Uhr auf, weil er Zeitungen verteilen muss. Nach dem Internat soll er auf die Universität. Der Junge wird gar nicht gefragt, Oliver Gant sieht „in seinem Jungen die Hoffnung, daß sein Name in Lorbeeren überleben würde. In den politischen Loorbeeren, die er so hochschätzte. Er wollte, daß aus seinem Sohn ein weitblickender, großer Staatsmann würde...“usw. Es mag ja sein, dass Eugen Talent dazu hat, allerdings fühlt er sich sehr einsam, weil dies alles über seinen Kopf hinweg entschieden wird. Weil aus Oliver ein Alkoholiker geworden ist, der ein paar Dollars durch Verkauf von Grabsteinen verdient, seine Frau sich im „Dixieland“ totschuftet, soll es der Jüngste schließlich besser haben. Mit 16 Jahren (ziemlich früh) wird er zur Universität geschickt.

Außerdem hatte Eugen noch mit anderem zu kämpfen:

Zitat von Wolfe
Die wilden Verwirrungen der Wendejahre, die geschlechtlichen Alpträume der Pubertät, der Kummer, die Angst die Scham, mit der Knaben über der dunklen Welt ihrer Sehnsucht brüten,...das hätte sie tief ensetzt. Sie hatte keine Ahnung davon, das jeder Junge sich selber wie ein eingesperrtes Ungeheuer vorkommt.


Übrigens ja, hier geht es um die Pädagogen im Internat des Herrn Leonard, die in Eugen nicht das sehen können, was er eigentlich ist. Das Internat kommt mir ziemlich kleinstädtisch vor. Mit klugen Einwürfen im Unterricht bringt der lesehungrige Eugen das angebliche Wissen des Herrn Leonard arg ins Wanken. Ein kluger Kopf, dieser Eugen.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#6

RE: Thomas Wolfe

in Die schöne Welt der Bücher 22.01.2009 21:30
von Martinus • 3.194 Beiträge
Auffallend häufig wird erwähnt, Eugen sei mager. Und wenn man bedenkt, dass er um die zwei Meter lang ist, so ist seine Magerkeit wirklich gar nicht zu übersehen. Die körperlichen Entbehrungen, die Magerkeit, steht auch gleich für die seelischen Entbehrungen, die Vernachlässigung von seinen Eltern, daraus sich Eugens innere Einsamkeit ergibt. Er sehnt nach einer zusammengewachsenen Familie, muss aber schmerzhaft ihr auseinanderbrechen wahrnehmen.

Vielleicht heißt der Untertitel des Romans „Eine Geschichte vom begrabnen Leben“, weil Eugens Leben bisher begraben war, begraben von den schwierigen Verhältnissen, in denen er aufgewachsen ist, begraben seine eigene Freiheit, alles begraben, wegen des Suffs vom Vater, wegen der übermäßigen Geschäftstüchtigkeit der Mutter. Für Eugen ist die elterliche Liebe begraben, so fühlt er jedenfalls.

Der Roman ist so gewaltig, dass ich jetzt gar nicht weiß, wie ich mich von diesem Werk lösen soll. Alles ist schön: Sehr lebensnah erzählt, so viele Geschehnisse. Es ist so, als ob das Leben vor den eigenen Augen abläuft. Wunderbare Ausflüge ind Landschaftsimpressionen und Lokalkolorit, weiterhin ein philosophischer Unterbau, der in dieser Rezension nur bescheiden beleuchtet werden konnte. Und natürlich die Charaktere.....Sehr viel mehr als nur ein Familienroman. In dieser Hinsicht mit den „Buddenbrooks“ vergleichbar.....und so gut wie "Buddenbrooks" oder weitaus mehr..... Zwinker

Meckern kann ich über diesen Roman wirklich nicht. Ich habe mich nur zeitweise gewundert, dass man zwischendurch auf vielen Seiten nichts mehr von Eugen oder Oliver Gant erzählt wird, und irgendwann erscheinen sie doch wieder. Das liegt einfach daran, dass szenisch erzählt wird, daher beteiligte Personen wechseln. Aber irgendwann schließt sich der Bogen wieder. Absolut zu empfehlen.

"Zeit und Strom: Eine Legende vom Hunger des Menschen in der Jugend" ist der Nachfolgeroman.

Liebe Grüße
mArtinus



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zuletzt bearbeitet 22.01.2009 21:30 | nach oben springen

#7

RE: Thomas Wolfe

in Die schöne Welt der Bücher 22.01.2009 21:33
von Zypresserich • 2.877 Beiträge

Zitat von Martinus
Der Roman ist so gewaltig, dass ich jetzt gar nicht weiß, wie ich mich von diesem Werk lösen soll.
Ja, so ging's mir auch: alles einfach chronologisch lesen, bis hin zu den Kurzgeschichten.

Grüßle
es Zeddle


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