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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#1

Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 15:59
von Martinus • 3.194 Beiträge

Hallo Leute,

Vorgewarnt war ich schon. Sándor Márai sagt in der Einleitung, er sei „auf der Suche nach einem Handbuch, einer Art von Gebrauchsanweisung fur die Armut...“ gewesen. Nun hat er selber eines geschrieben, die Armen zu belehren, wie sie sich gegenüber den höheren Gesellschaftsschichten verhalten sollen. Da ich der Ratgeberliteratur abgeneigt bin, hätte ich das Buch gleich wegstecken sollen, und weiter zum nächsten. Der Autor von Vorurteilen besessen, „Die Armen nicht nur ungeschickt leben, sondern sich auch schlecht benehmen.“ Wie gesagt, das alles auf der ersten Buchseite. Ich lese also weiter, weil ich mich in einem Forum zu einer LR hinleitengelassen habe. Immerhin, Sándor Márai, der in „Der Glut“ hinreißend glühend erzählen konnte, der einen hevorragenden Roman über die verlorenen Generation nach dem ersten Weltkrieg geschrieben hatte („Die jungen Rebellen“) usw., ja weiter, ich lese weiter.

Für neun zehntel der Menschheit sei Armut der normale Zustand, sagt Márai in dem 1933 entstandenen Buch. Damals lebten zwei Milliarden Menschen auf der Erde. Dann kommt doch etwas, was mir gefällt. Kein Tier, außer Ameisen, klammert sich an erworbene Güter. Menschen bilden sich ein, reich zu sein, nur weil sie viel haben. Márai propagiert eine Welt, in der die meisten Leute kein Geld, kaum Besitz haben. Hier schwingt die Lebensphilosophie durch, des Menschen Glück ist nicht von Gütern abhängig, welche er besitzt. Aber trotzdem, bekomme ich einen Dämpfer, denn es heißt dann, Armut sei nicht etwas gutes, auch das Leben nicht. Was will er denn? Auch das Glück sei nicht Endzweck der Existenz, untermauert durch ein Rilke-Zitat („Es ist wirklich nicht wichtig, glücklich zu sein.“). Was ist denn der Endzweck der Existenz? Wer glaubt das schon zu wissen, Márai schweigt lieber.

Trotzdem blitzt ein schönes Zitat hervor:

Zitat von Márai
Der Reichtum ist letzten Endes etwas Symbolisches und Beschränktes, und die Reichen sind im höheren Sinne des Wortes ebenfalls arme Menschen, da sie statt der Wahrheit, die sie so fürchten wie ein Köter den Hundefänger, sich mit Surrogaten oder Symbolen der Wahrheit begnügen müssen, welche die Literatur und die auf ihr Eigenbild zugeschnittene Gesellschaft ihnen fatamorganaartig vorgaukelt. Nur die allerfühligsten Reichen, die so begabt sind, daß sie Arme sein könnten, wissen, wie beschrankt ihre Macht des Geldes ist, und das nicht nur der Besitz des Geldes sie von den Armen trennt.



Trotzdem, der Autor spricht in Rätseln, weil er diverse Gedanken nur mal so antippt, aber nicht weiter ausführt. So kann man sich, schreibt er, Tugend kaufen. Wie das biite gehen soll, ist mir allerdings schleierhaft. Er sagt ja ganz richtig, man sich „keinesfalls das heiter beglückende Gefühl, das die Erkenntnis und die praktische Ausübung der sittlichen Wahrheiten der Seele schenkt“ kaufen kann. Ja sicherlich, das glaube ich auch. Der Reiche will alles mit Geld erreichen und will seine Vermögenswerte steigern, der Arme, so habe ich das verstanden, hat die Fähigkeit, ohne Geld glücklich zu sein. Ach, dann bin ich also doch wieder dorthin zurückgekommen, dass der Mensch ohne Besitz glücklich sein kann. Nur die „allerfühligsten Reichen“ können auch glücklich sein, wenn sie nicht nur nach materiellen Werten jagen. Armut also eine Tugend. Wenn Sándor Márai das so meint, bin einverstanden. Wieder ein trotzdem, er schrieb doch schon in der Einleitung des Buches, Armut sei nichts gutes. Mit solchen Widersprüchen treibt er mich in die Verwirrung. Vielleicht finde ich noch aus der Verwirrung hinaus.

Sándor Márai wendet sich den Kynikern zu, die nach Tugend strebten, d.h. alle äußeren Güter verachten, in Bedürfnislosigkeit lebten. In Johannes Hirschberger, Geschichte der Philosophie heißt es:

Zitat von Hirschberger
Das führt zu einer Verachtung auch der Kulur, der Wissenschaft, de Religion, der nationalen Bindungen, und besonders auch der Sitte und des Anstandes.



So konnte Diogenes von Sinope der diese Lebensweise bis ins Extreme lebte, in der Öffentlichkeit onanieren, in der Tonne leben (was allerdings eine Legende ist). Der Kyniker kennt keine Scham. Die reiche Herrin allerdings auch nicht, die keine Scham empfindet, wenn sie sich vor ihrem Dienstboten auszieht, wie uns Márai mitteilt (Dienstboden und Dienstmädchen waren in den Augen der Herrschaft nicht als Menschen anzusehen, sondern als Maschinen, die funktionieren mussten, man vgl. hierzu den hervorragenden Dienstmädchenroman „Édes Anna“ von Dezső Kosztolányi). Da Diogenes nichts besitzen wollte, warf er seinen Trinkbecher weg, als er sah, wie ein Kind das Wasser mit bloßen Händen auffing.

Mit seiner Lebensweise katapultierte sich der Kyniker aus der Gesellschaft heraus. Márai wollte diesen Weg gehen, zumindest versuchen, „eines Tages der Welt den Rücken zu kehren,“ denn das Leben in der Gesellschaft „wo das Gesetz des Angebotes und der Nachfrage den Wert der Dinge bemißt, ohne dabei seinen Mitmenschen zu schaden, vermag man nur mit Hilfe von Geld.“ Sein Geld reichte aber nicht aus.

Márai spricht von Angebot und Nachfrage, vom Leben in der Gesellschaft, in der die materiellen Güter so wichtig sind, und ich bekomme den Eindruck, dass Márai das Leben der Kyniker, als Extrem der Lebensauffassung „Zurück zur Natur“, dem Kapitalismus gegenüberstellt. Im zweiten Kapitel lasen wir schon „Ein richtiger Reicher vermehrt sein Vermögen so lange er lebt.“ Das ist die Grundmaxime des Kapitalismus, darin man nicht auf diese Weise lebt,niemanden zu schaden, wie es noch bei dem Tugendbegriff bei Voltaire geheißen hat, sondern, wenn wir in unsere Gegenwart schauen, diese sinnlose Gier von Bankenspekulanten uns in die Wirtschaftskrise geführt hat. Diese sinnlose Geldgeilheit drückt sich in der Unzufriedenheit des Googlekonzerns aus, der, obwohl sie ihren Quartalsgewinn ins Fünfache gesteigert haben, in diesen Tagen ziemlich unzufrieden ist, siehe hier. Die kapitalistische Lebensart bringt keinen Frieden, ich denke, Márai weiß das auch.

Das Buch scheint für einen Moment richtig gut zu werden. Armut ist Freiheit. Das Ziel, sich von Zwängen zu lösen, auch keinen Wecker zu gebrauchen, macht frei. Gut.

Zitat von Márai
Außerhalb der Gesellschaft und im Besitz der rückeroberten Zeit begannen meine abgestumpften Sinne sich allmählich wieder zu beleben, langsam begann ich zu genesen und fing an menschliche Farbe zu bekommen...



Doch dann sinkt der Ungar wieder in das unglückselige Armutsgejammer hinab und betröpfelt sich wieder mit trivialdummen Klischees, Frauen könne man nur mit Geld erobern, die Armen seien von Natur aus faul usw.

Das Buch führt schließlich dorthin, wo ich nicht hinwill. Ein frömmelnder Geist mag das schick finden, aber für mich persönlich wäre das ein völliger Rückschritt in Dumpfheit. Im Grunde genommen plädiert Márai eine Lebensverneinung, wenn er im letzten Absatz des Buches dem Armen, der in Not geraten ist „den einzigen praktischen Rat“ gibt, sich in schwierigen Situationen an Gott zu wenden. Vorher wird gesagt, dass jeder Arme irgendwann auf Gott trifft. Wie soll das gehen? Gott als eine Instanz für Menschen, die in ihrer elendigen Armut mit dem Leben eigentlich schon abgeschlossen haben, weil das Leben Scheiße ist und als Rettungsanker hilfesuchend nach der Hand Gottes suchen, der sie ins Paradies zieht. Für den Heiligen Franz von Assisi, den Márai erwähnt, war der Gang in die Armut freiwillig, für ihn war die Armut noch eine Tugend und kein Leid. Márai hat „diese Herrlichkeit der Armut“ nie erfahren, darum er in seiner Armut gelitten hat, nur noch im Leid den Anker Gottes findet. Damit wird Gott zum Fluchtweg aus dem Leben. Diese Lebensverneinung der Armut im Geiste Márais zeigt sich auch darin, wenn gesagt wird, „die Reichen...konsumieren Alkohol in größeren Mengen nur, wenn sie unglücklich sind. Die Armen dagegen trinken sozusagen ununterbrochen. Kein Wunder, wenn Gott zum Opium wird.

Liebe Grüße
mArtinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 27.01.2010 17:19 | nach oben springen

#2

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 16:47
von Bea • 680 Beiträge

Zitat
mArtinus

- immer diese Zeichen Da kann man ja nur sagen: "Amen!" - also da is dieser geist/inhalts/voller...!!! Aber du hast interessant geschrieben, gerne gelesen.




Der Bezug des Menschen zu Orten und durch Orte zu Räumen beruht im Wohnen. Bauen/ Wohnen/ Denken - Heidegger Martin

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#3

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 20:01
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Wer hätte das gedacht. Marai, in seinen Vorurteilen gefangen. Dank dir, mArtinus (hehe) für den ausführlichen Einblick.

Liebe Grüße
tAxine

P.S. Das Kryptische ist ein geheimer Dreierbund... Psst...




Surreale Vorstellungen
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#4

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 20:26
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Taxine
Wer hätte das gedacht. Marai, in seinen Vorurteilen gefangen. Dank dir, mArtinus (hehe) für den ausführlichen Einblick.

Liebe Grüße
tAxine

P.S. Das Kryptische ist ein geheimer Dreierbund... Psst...



Hier wird nicht gekrypt und gedreiert schon garnich.
Wo kommen wir denn da hin, wenn hier auch noch...
Unter euch Sündern hier laufe ich noch Gefahr, mein Seelenheil zu verlieren und ende eines hellerlichten morgens besüdelt in der Gossen.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, das sind die Tage von denen wir sagen werden - sie gefallen uns nicht.
(Wir schalten zurück zu Radio Vatican.)

zuletzt bearbeitet 27.01.2010 20:30 | nach oben springen

#5

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 20:38
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Das Aufnahmeritual ist einfach: Eine Sünde und "Ich kaufe ein A!"
Wer bereits eines besitzt, umso besser...

Dreieinige Grüße fliegen ím Geist als Taube hernieder und erstarren auf einigen uralten Gemälden...

Von Marai in dieser Hinsicht ist übrigens "Das Wunder des San Gennaro" ganz gut. Jedoch liegen meine Leseerfahrungen weit zurück. Wüsste nun nicht, ob er mich heute in all seinen Büchern überhaupt noch ansprechen würde.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 27.01.2010 20:44 | nach oben springen

#6

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 20:51
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Taxine
Das Aufnahmeritual ist einfach: Eine Sünde und "Ich kaufe ein A!"
Wer bereits eines besitzt, umso besser...

Dreieinige Grüße fliegen ím Geist als Taube hernieder und erstarren auf einigen uralten Gemälden...



Ich will kein A nich, das ist auch schon wieder so veranzüglicht, ich will euch schlimme Sünder vor den Anschlägen der Schlange bewahren.
Rein, rein sollt ihr sein und unbeflecket, damit ihr mit sauberen Hemdchen vorm Angesicht des Herrn erscheinet, ihr apfelbissigen Heininnen und Heinis.
Sehet, sehet den Patmöser, ein begnadeter Sünder und ohrgeschlitzter Schlingel vor dem Herrn, aber, aber er frisset jeden Tag den gebendeiten Keks und saufet wonnig den heiligen Rebensaft, den vergorenen.

Und nun, liebe Community, auf die Knie, büsset und bereuet, denn alle eure Haare auf dem Schopfe sind gezählet.

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#7

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 21:02
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge



Zitat von Patmos
Und nun, liebe Community, auf die Knie, büsset und bereuet, denn alle eure Haare auf dem Schopfe sind gezählet.


Ich hoffe, niemand hat Arthritis im Knie.
Wenn nun morgen beim Kämmen einige Haare dem Schopfe fehlen, wird dann noch einmal neu durchgezählt?

Ich plädiere für einen kunstpriesterlichen Eskapismus!




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 27.01.2010 21:25 | nach oben springen

#8

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 21:35
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Taxine


Zitat von Patmos
Und nun, liebe Community, auf die Knie, büsset und bereuet, denn alle eure Haare auf dem Schopfe sind gezählet.


Ich hoffe, niemand hat Arthritis im Knie.
Wenn nun morgen beim Kämmen einige Haare dem Schopfe fehlen, wird dann noch einmal neu durchgezählt?

Ich plädiere für einen kunstpriesterlichen Eskapismus!




Ich wusste es, der Prophete im eigenen Lande..., gut, ich geb's uff und führe nun wieder ein gottlos lüderliches Leben.
Denk an Frau Lot Taxinchen, denk an Frau Lot.
Und nun genug mit wüstem Schabenack und frömmelnden Emeuten und also werden wir jetzt wieder empfindsam und so schön somnambul literarisch.

Patmöser, urmelnder Positivist

zuletzt bearbeitet 27.01.2010 21:36 | nach oben springen

#9

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 21:59
von Martinus • 3.194 Beiträge

oi, wadd'n huir los.
dadd A, dadd A und trallahAha

In ceterum censeo
Ich hätte nicht gedacht,
das Márai so wadd macht.


(Ich war im Bunde der dritte /nach meiner Bitte!!

oder

Nach einer Bitte in der Runde / trat ich in die werthe Runde!! )

mαhAtinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 27.01.2010 22:19 | nach oben springen

#10

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 22:11
von LX.C • 2.666 Beiträge

Ein Ratgeber für Arme von 1933? Das ist ja der Hammer. Warum ist das Buch heute noch aktuell? Ist dir das ersichtlich, Martinus? Interessanter Beitrag.


--------------
Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
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#11

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 22:13
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Wohl, weil von Marai etliche Bücher erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden. Lag doch alles im Verborgenen.
Der Mann ist schon lange tot, und fast jedes Jahr kommt ein nächstes Buch heraus.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 27.01.2010 22:17 | nach oben springen

#12

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 27.01.2010 22:22
von Martinus • 3.194 Beiträge

In den vierziger und fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts erschienen in Deutschland schon einige Romane. Er wurde aber dann auch bei uns vergessen (bis dann in de "Die Glut" erschien im Jahre 1999).




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 27.01.2010 22:28 | nach oben springen

#13

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 28.01.2010 07:21
von Bea • 680 Beiträge

Hast du "Die Glut" gelesen Maartinusa? Ich hörte das dies ein interessantes Werk sein soll. Aber ich weiß nicht, ich weiß nicht...mein Geschmack ist so sensibel geworden




Der Bezug des Menschen zu Orten und durch Orte zu Räumen beruht im Wohnen. Bauen/ Wohnen/ Denken - Heidegger Martin

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#14

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 28.01.2010 19:11
von Martinus • 3.194 Beiträge

Hallo Bea,

Lies es einfach. Mir hat es gefallen. Leider kenne ich deinen Geschmack nicht.

Liebe Grüße
mArtinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#15

RE: Sándor Márai: Schule der Armen

in Literatur im Verriß 28.01.2010 19:42
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

"Die Glut" fängt langsam an und endet grandios. Eines seiner besten Bücher, neben den Tagebüchern.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 28.01.2010 19:42 | nach oben springen


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