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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst

#1

A ruhiges Plätzgen

in Spielereien 15.02.2011 16:12
von ascolto • 1.289 Beiträge

Aus einer krakeelende Quotenstimme kreischt ein Gewürm auf in die Klage:
"Ihr die ihr Unrecht seid, im Netzgewerke eures Syndykats, eurer despotischen Eroberungen all jener Plätze auf der die Sonne traf und ihr kältet uns zum Schatten, macht keine Hausarbeit. Kühlt eures Nervengesträng im Gierkeutus des Menotauros und nimmt uns als Gespielinnen ohne unsere Gefühlsstränge dem Atem anzugliedern. Wir währen besser im Menschheitstraum wenn unsere Stimmen nicht nur Klagen, wenn wir es richten, dann währe der Pein, dass Leid zu tragen und ein Jeder sich dann weiblicher sonnt hätten wir die emotionalere Welt, die Welt in dem es schuppert an Goldessträngen die uns verbinden, dort wo das erweichte Herz sich niederbeugt: Denn Männer sind betrunkene hitzige Krieger!"
So krakeehlt es von allen Plätzgens, ein Reygen des Vorwurfs, ein Opfergesang der aus der Stimm der Antigone sich zu dem Kreon erhob und sich im Zuge der geträllerten Arien versteinerte, wie sardischer Granit die Plätze der Reibungen verengt. Durch so ein Credo verjüngt sich vielleicht dennoch nur ein Betrachten auf die Insel Subjektiva: Despotia, geführt aus Lady Mc. Bethès Händ?

Aus der Kontrolle die um Vertrauen sich staut, weil besammelt doch nicht los gelassen, entblößt durchschimmerig die Quotenhaltung sich entäußert: Gerechtigkeit proklamieren wir auf uns, nähern könnt ihr nicht denn barbarisch sind die Jäger, die Sammler sind auch wenn in Schuhen immer weich!

So trömmt der Chor durch all die Hallen in denen Stimmen zum raunen sich medialen: Macht, den Bullen zum Ochsen, den Gockel zur Glugge, damit wir genauso im Stierblick den Morgen ankrähen wie alle Söldner des irren Geistes: Grenzen schaffend.......


Kleener Vortext ergo Entwurf für einen Chor des Leids....


zuletzt bearbeitet 15.02.2011 18:54 | nach oben springen

#2

RE: A ruhiges Plätzgen

in Spielereien 23.03.2011 11:32
von ascolto • 1.289 Beiträge

Starrer Blick darüber gefleetzt, nen Haufen "grüner Freunde"...leer gezischt, in den Stoffwechsel über den Glubschabend gekübelt, Spuren des Medienrausches. Die Resopalablage, ein Hauf des Gelümmel des Couchpöscherers, Abdrücke der Gummisohlen im Aschkonzert, dort noch ein Nüschen und Tütenaufriss, Erdäpfelgeschnittenes, aus Fett in Salz gebacken. Kein Glasel, nur die stinkende Restmasse in dem Flaschengrund, Gemix aus Hopfen und Malz und Speichelsalat!
Vom Brennpunkt über die Talkrunde gehangelt, die Höhrer versteift, aus den Sehern mit fester Kette gespannt über Luftangriffe gehuscht, empörte arabisches Stimmgewirr mit Kalaschnikowgetrommel bezirst, gelauscht und doch nichts, gar nichts, noch weniger verstanden. Dazu in der Reihe der Experten ein rosaroter Binder, mittig als Bildteilung in der Schalte, Natoexpertiese, laut genuschelt! Dann grobe Schnitte ins Herz von Schutt und Blech der Parkmaschienen, Holz, genau die bauen aus Holz, gibs dass.....noch? Darin wankende Uniformen, kein Schritt auf festen Boden, also Trümmerspagat. Noch nen Geperl in den Rachen und zapp in die Runde von Beschwichtigern und Empörten.

Ach du meine Scheiße ist das Bitter, so wie im Rachen das Nikotin den Restalkohol küsst, in den gelben Zahngewimmel noch ein Chips verdorrt, an der Amalganbefüllung klebt. Scheiße ist das, summt nachaltig die HD-Flundern bis in den Synabsensalat dessen Oel brennt wie aus den Bierchen gespitzt, Leber.schaden!

Kein Abend im Dienst der Glotze mehr ohne diesen Scheiß, diesem Hardcoregrusel, diesem Schreck im Schock. Was ist blos los, gähnen sich die Schläfenlappen: Alle wohl verückt geworden! Verückt ist das ne Scheiße, ne große Scheiße, alles wegen der Energie und so. Wegen dem Kühlbehälter in dem ein Teil der Bierchens gestaut, wegen dem Antrieb der Flimmerscheibe, wegen dem Heißgebrutzel des Tütenfetts in Schnittchens, wegen dem Benzinrausch in der die Parkmaschiene bis zur Tanke rollt. Wegen der Kasse die scannt und piebst: Alle verückt geworden, so ne Scheiße aber auch.

Wasser, genau, unter den Schauermantel des Nass, die Bilder von Gestern hinweg gespült wie die Scheiße auch ab, durchs Pfahlrohr. Rohrsalat, und Leitungen, Gas und Bremse, wer stoppt den Scheiß der Bilder die wütend im Restalkohol noch im Reigen. Kupplung,ausgekuppelt nennt man das, Moratorium im Getriebe und abgeschaltet. Na wen denn wenn die Brüder Giftmischer klagen, was kostet das alles und mich? Verrückter Scheiß der Be-strahlungsreigen.....

Jetzt hilft nur eins, Kaffe vom Supermarkt von Kinderhänden geflückt und dazu vorweg ne Pille aus der Pharmahand, damit das Brennen der Bitterung zurück gestoßen, dahin wo der Scheiß gehört, in die Verdrängungskloake,in den Mix aus Wohlstand wie Pilskens und Tütenaufriß, Geflimmer gegen die Einsamkeit, dem Abend nach den Sturmhöhen am Sklavenring, ein Abschalten aus der Ruine des Wahnsinns.

Scheiße, verrückt aber auch......


zuletzt bearbeitet 23.03.2011 11:53 | nach oben springen

#3

RE: A ruhiges Plätzgen

in Spielereien 23.03.2011 12:06
von Martinus • 3.194 Beiträge

Gut geschnalzt ist dein Buchstabengerankel




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#4

RE: A ruhiges Plätzgen

in Spielereien 23.03.2011 12:23
von ascolto • 1.289 Beiträge

------Der Ranklar (Türmer der Worthülsen) dankt--------


zuletzt bearbeitet 23.03.2011 12:24 | nach oben springen

#5

RE: A ruhiges Plätzgen

in Spielereien 23.03.2011 12:25
von Martinus • 3.194 Beiträge

Endlich denkst, du hast jetztscht endlich a Ruah, hockst im Garten auf der Bank, a ruhiges Plätzgen zwischen Springbrunnen und Spinatbeeten, da hast leider die Zeitung in der Hand und liest, die Spaltwolke ist nach Europa gegiftet, verseucht Blumen und Gärten - aber doch in so geringer Weise, dass man des Gift noch vertrage. Ich bün mißtrauisch, was die so schreibm in dem Blattl und ... "Ey, Anni, bestell doch mal'n Geigerzähler bei ebay, der Egon ist gerade in die Spinatblätter gefallen!" "Red nich so'n Schmarr'n, Walther, sonst kannschte dein Broccoli alleine.... äh..komm rein! Iss was!




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 23.03.2011 15:42 | nach oben springen


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