Wahrscheinlich
wir trennen uns
wir trennen uns ein ganzes leben lang
ich bau uns ein boot
du hältst es für gefährlich
ich schlag ein leck rein
endlich ziehen wir los
arm in arm
die ganze welt soll erfahren dass wir uns getrennt haben
wir schreiben gedichte
wir schicken sie an suhrkamp
sie schauen sie nicht an (sie müssen das porto zahlen denken sie stets)
welch ein verlangen
wir zwei
wie nicht geboren
zumal in dieser dichten welt
wir sind abschaum für sie....meine königin
was erwarten wir
sie sollen uns drucken!
sie müssen doch auch abschaum drucken
wir küssen uns
das sieht fast echt aus
ich stehe hinter dir und schreibe
wenn ich ein russe wäre würde ich dir dostojewski vorlesen (aber auf deutsch)
ich spucke in die luft (so fängt man kreise)
sie sind so hungrig nach neuen gedichten aber wenn man sie schreibt sagen sie stets
wir haben schon gegessen
diese parkplatzwächter
sie orientieren sich nur an den schalen die sie schon kennen
so ein auge! so eine betrachtung
wir trennen uns!
aber vorher lernen wir uns kennen und schreiben über unser trennen
wir schreiben über nichts anderes
nur langweiler schreiben über den mond
wir nicht
wir starren ihn nur an
er ist unser einziger möglicher verleger
- Anmeldung
- Information zur Anmeldung
- Gedanken um die Literatur
- Lektüreliste
- Buchvorschläge
- Die schöne Welt der Bücher
- Sachen gibt's - Sachbuch
- Das "andere" Buch
- Literatur im Verriß
- Blicke auf Menschen
- Zitate
- Überlegungen
- An der Literatur orientierte Gedanken
- An der Philosophie orientierte Gedanken
- An der Kunst orientierte Gedanken
- An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken
- Kritzeleien
- Gedanken vom Tag
- Yoricks literarische Nachtgedanken bei Tage
- Lennies Gedankenschnipsel
- Flümmerey/ La Vista di AscOltO
- Die Zeiten sind, waren, werden sein: so und so
- Die realistischen Gedanken des Monsieur Moulin
- Autorenforum
- Prosa
- Poesie
- Lyrik
- Spielereien
- Gespräche
- Gespräche über Kunst und die Welt
- Kunst im Gespräch
- Bargeflüster
Jetzt anmelden!
Jetzt registrieren!