August bis Dezember 2024
Sicherlich eines ihrer besten und unvergesslichen Bücher: "Der Tod und der Frühling" von Mercè Rodoreda. Es erschien nach ihrem Tod und ist im Grunde unvollendet. Aber diese Geschichte ist so surreal, so poetisch und düster, dass sie sich dem Leser ins Herz und Hirn einbrennt. Da gibt es Bäume, in denen die Toten leben und damit ihre Seelen nicht entweichen, zementiert man sie ein, wie man Risse in Häusern ausbessert. Der Aberglaube beherrscht das Dorf, in dem der Junge lebt und die Dinge in einer ganz eigenen Art erfasst und beschreibt, während der Leser das tatsächliche Geschehen deuten muss. Auch ihre anderen Werke lohnen das Lesen. Die katalanische Schriftstellerin hat sich einen Platz in meinem Regal erobert.
Der so schön Buchpreis-schimpfende und Geldverlust-aufstampfende Clemens Meyer (immer diese kostspieligen Scheidungen), dessen "Projektoren" sicherlich um einiges besser als das Buch der Gewinnerin sind (letzteres ist zwar reine Spekulation, da ich es nicht gelesen habe, weil schon Titel und Thema nichtssagend wirkten, aber die Projektoren lohnen sich wirklich), hat auch das Vorwort zu Hans Henny Jahnns Gigantenwerk "Fluss ohne Ufer" geschrieben, das ich nun lesen werde, vielleicht über mehrere Jahre.
Zitat von Taxine im Beitrag #2
Der so schön Buchpreis-schimpfende und Geldverlust-aufstampfende Clemens Meyer (immer diese kostspieligen Scheidungen), dessen "Projektoren" sicherlich um einiges besser als das Buch der Gewinnerin sind (letzteres ist zwar reine Spekulation, da ich es nicht gelesen habe, weil schon Titel und Thema nichtssagend wirkten, aber die Projektoren lohnen sich wirklich), hat auch das Vorwort zu Hans Henny Jahnns Gigantenwerk "Fluss ohne Ufer" geschrieben, das ich nun lesen werde, vielleicht über mehrere Jahre.
Man braucht keinen Unsinn zu lesen, um zu wissen, dass es Unsinn wäre, wenn das so wäre, müsste ich dauernd Dieter Bohlen hören
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