Der moderne Poet in seiner mögl. Entwicklung
Der "zeitgemäße" Poet hält seine Sicht der Welt, wie sie ihm in diesem Augenblick erscheint, fest, in Worten, die verständlich sind. Gleichzeitig schöpft er aus dem Vergangenem und baut sich daraus einen "neuen" Gedanken zusammen.
Der gewöhnliche "Poet" passt sich an den Markt an, schreibt, was sich verkaufen lässt.
Der moderne Poet aber bleibt unverstanden, weil seine Zeilen noch nicht fassbar sind. Er durchbricht eine Norm, reagiert nicht auf seine Welt, sondern erahnt schon eine in der Zukunft mögliche Welt.
Mögliche Entwicklung Nr. 1:
Im Zeitalter aller Digitalität wird vielleicht das Lesen eine Erfahrung, die nicht nur durch das Auge und die Gehirnströme in diese Form der Verarbeitung gelenkt wird, sondern digital (in 3 D), wobei ein Raum geöffnet wird, indem der "Betrachter" sogar empfindet, und zwar nicht in seiner Vorstellung, sondern in einem projiziertem Bild, in dem er dann steht und das Lesen von Gedanken (die sofort umgewandelt werden) am eigenen Leib erfährt.
Der klassische Roman wäre so in einem Hologramm erfahrbar, doch Poesie? Würde sie nicht aussterben, wenn sie nicht in "moderner Variante" umgesetzt werden kann?
Sie müsste also anders erfasst werden. Vielleicht in musikalischen Klängen, wobei sich dann der "flammende Gedanke" nicht als Bild öffnet, sondern als Melodie.
Sicherlich wird es dann aber nicht mehr „Literatur“ genannt.

also vollabstrakt und durch LeserIn interpretiert.
Die gelieferten Bilder sind einfach nur fertig¹.
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¹)Wer's nicht glauben mag:
online Nachrichten lesen, dann Tagesschau gucken.
(Die Bilder transportieren bisweilen auch seltsame
Zusatzbotschaften.)
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