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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst

#1

Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 10.11.2007 01:30
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
In der Regel wird sofort gesprochen, eigentlich sollten wir ein wenig schweigen.


Marguerite Duras wurde am 4. April 1914 in Gia Dinh, Vietnam geboren und starb am 3. März 1996 in Paris. Manchmal könnte man meinen, sie hat einige Persönlichkeiten in sich vereint. Vor allen Dingen war sie Schriftstellerin, Drehbuchschreiberin und Filmregisseurin.
Vila-Matas schrieb in seinem Buch "Paris hat kein Ende" von seinem "hungernden Dichterleben", als er als Untermieter bei dieser Grande Dame lebte und zitierte sie dort auch:
„Wenn ich die Kraft hätte, nichts zu tun, würde ich nichts tun. Nur weil ich nicht die Kraft habe, nichts zu tun, schreibe ich. (…)“
oder
„Ich schreibe, um mir nicht das Leben zu nehmen.“

Solche Sätze zeigen ihr Wesen schön deutlich.
Bekannt ist sie durch Romane wie "Der Liebhaber" oder die Verfilmung "Hiroshima, mon amour".
Als ich vor einigen Jahren eines ihrer letzten und wenigen Interviews gesehen habe, wurde ich auf ihren Roman Die Verzückung der Lol V. Stein aufmerksam.

Im kurzen Überblick:
Als sich M. Richardson im Ballsaal des Kasinos von S. Tahla von seiner Verlobten, der neunzehnjährigen Lola abwandte, den ganzen Abend lang mit A. Stetter tanzte und mit ihr zusammen im Morgengrauen den Saal verließ, brach Lolas Welt zusammen. Sie emigrierte ins Innere ihres Herzens und schloss sich dort ein. Oder anders gesagt: Sie verfiel dem Wahnsinn.

Das Buch selbst ist schnell gelesen und auch schön geschrieben, aber die Hintergründe sind ebenso interessant.
Marguerite Duras war in einer Irrenanstalt tatsächlich auf eine Frau getroffen, die sie tief beeindruckt hatte. Aus dieser Begegnung ist die Figur Lol V. Stein entstanden. Sie erzählt im Interview:
In Antwort auf:
Sie war wie ein Automat. Ich war tief beeindruckt, als ich sie in der Heilanstalt aufsuchte. Psychisch Kranke sind oft gezeichnet…, sie nicht. Sie hielt mich anfangs für eine Ärztin und wollte so normal wie möglich wirken.

Marguerite Duras gibt zu:
In Antwort auf:
Durch meinen Alkoholentzug wurde mir der Wahnsinn einfach vertrauter…
.
Im Buch gibt es einen Ball, auf dem Lol V. Stein ihren Geliebten verliert. Duras sagt über diese Szene:
In Antwort auf:
Der Ball steht für die herrliche Vernichtung der Frau.

Genauer: Ihr Verlobter verliebt sich in eine andere Frau, die letzte Person, die den Ball betritt, Lol bricht innerlich zusammen, doch äußerlich vergisst sie, dass sie selbst nicht mehr geliebt wird und fördert sogar selbstlos die Liebe von Verlobten und neuer Geliebter.
Duras dazu:
In Antwort auf:
Es geht immer um Wahnsinn. Es geht um Un-Person.

Während des Interviews sieht Duras sich zusammen mit dem gleichen Reporter, der sie schon 1964 interviewt hat, eine alte Videoaufzeichnung an, sieht sich selbst in jungen Jahren. Danach schweigt die Schriftstellerin und verdrängt die Tränen. Dann räuspert sie sich und erklärt:
In Antwort auf:
Ich bin tief bewegt von der Offenheit des Gesprächs. Im Fernsehen fehlt das manchmal, obwohl es doch so wichtig ist!

Dann kommt sie wieder auf ihre Romanfigur Lol V. Stein zurück:
In Antwort auf:
Diese Nostalgie für eine nicht gelebte Existenz. Ich trauere der Figur meines Romans nach, weil ich nie so sein konnte, wie sie es war. Ich kann sie nur festhalten, in Zeilen, Worten, … Gedanken. Sie dagegen hat nichts geschrieben...

Auch sagt sie dort so schön:
In Antwort auf:
Alle Frauen aus meinen Geschichten stammt von Lol V. Stein ab. Eine Versuchung? Mit Sicherheit.

Besonders bewegend fand ich ihre Gedanken zum Schreiben selbst:
Jedes Buch ist ein Mord des Autors an sich selbst.

In Antwort auf:
Schreiben ist sonderbar, ich frage mich, wie es möglich ist. Erst existiert nichts und dann entsteht eine Seite nach der anderen…
-
Ich glaube, das kennen viele Schreibende. Die fertige Seite ist immer ein Trauerfall. Diese Magie der Vorstellungskraft, die zerstört wird, sobald man sie niedergeschrieben hat und die dann nie wieder neu erfunden werden kann. Sobald man die Gedanken und Phantasien zu Papier gebracht hat, sie irgendwo festhält und ausarbeitet, vernichtet man gleichzeitig die Möglichkeit, diese Vorstellung erneut zu träumen oder im Kopf entstehen zu lassen. Wenn man sie überarbeitet hat, wird man sie nie wieder denken können. Dann werden sie hinausgedrängt aus dem Kopf, um Platz für neue Ideen zu schaffen.

Am Ende sagt sie:
In Antwort auf:
Ein Ereignis kann zweimal stattfinden. Einmal ist es Realität und beim zweiten Mal steht es in einem Buch.


Und nun auch aus dem Buch selbst zitiert:
In Antwort auf:
Während sie geht, überkommen Lol V. Stein Gedanken, ein Gewimmel von Gedanken, die am Ende des Spaziergangs alle gleichermaßen der Unfruchtbarkeit anheim fallen – keiner dieser Gedanken ist jemals über die Schwelle ihres Hauses gelangt(…) Gedanken, immer sind es dieselben, die in einem wirren Knäuel kommen, in einem verfügbaren Universum mit leeren Grenzen Leben erhalten und atmen, und von denen es nur einem, einem einzigen gelingt, mit der Zeit ans Ziel zu gelangen, ein wenig lesbarer und wahrnehmbarer als die anderen zu werden, Lol ein wenig mehr als die anderen zu drängen, dass sie ihn endlich festhält.
(…) Sie geht weiter spazieren. Immer genauer und klarer sieht sie das, was sie sehen will. Das, was sie wieder aufbaut, ist das Ende der Welt.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 10.11.2007 02:25 | nach oben springen

#2

RE: Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 30.11.2007 17:44
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
Marguerite Duras
DER LIEBHABER


Ein Gesicht, das rasend schnell altert, dann aber seine Form bewahrt. Ich finde, Marguerite Duras beginnt hier mit einem schönen Einstieg. Mit fünfzehn Jahren öffnet es sich, mit achtzehn zerfällt es...
Das alte Gesicht des Kindes - es entsteht bei Angst, Hunger und Gram, viel Grübelei und dem all zu schnellen Erwachsenwerden, nicht aber hier. Das Mädchen, das berichtet, sagt, sie mussten nicht hungern und leisteten sich als Kinder auch ab und zu den Luxus, das Essen zu verweigern.
Tatsächlich aber war es nicht leicht. Die Mutter kämpft für ihre Kinder, will durch sie leben, ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen, schickt sie auf höhere Schulen, um am Ende zu sehen, dass die Kinder versagen, dass aus ihnen nicht der bessere, erfolgreiche Mensch wird, den sie sich erhofft. Dabei ist sie von einem erschöpfenden Lebensüberdruß befallen, der sie manchmal hindert, dem Kind die Mutter zu sein.
In Antwort auf:
In einem bestimmten Moment des Tags kam die Verzweiflung zum Vorschein.

All das wird in Andeutungen erzählt. Hier muss man sich erst einmal Vietnam vor Augen holen, die trübe Luft, das sumpfige "Dschungelland", in dem die Temperatur immer gleich bleibend ist, der Trubel der Strassen, das Wohnen in brüchigen Häusern, die schwierigen Umstände.
In Antwort auf:
Wir verkauften unsere Möbel, doch Hunger hatten wir nicht, wir hatten einen Boy…
erzählt die Erzählerin, auch wenn die Speisen manchmal aus kleinen Alligatoren bestanden.

Was mich direkt am Anfang verwirrt: Die Erzählerin sagt, der kleine Bruder wäre trotz der "Bemühungen" der Mutter ein kleiner Buchhalter geworden (der Schatten des großen Bruders - "dieser schwarze Schleier über dem Tageslicht" und seine Angst vor dem Versagen haben ihn ja scheinbar auch umgebracht), der große dagegen, hätte es einerseits nicht geschafft, andererseits aber, sollte die Mutter hier nicht betrogen werden. (Bei mir Seite 11).
Das ist doch paradox. Entweder, er hat es geschafft, und darum stehen die anderen Kinder auch immer in seinem Schatten, oder er hat es nicht geschafft, und die Mutter wäre dann höchstens aus dem Grund nicht betrogen worden, weil sie ständig an ihren Kindern zweifelte.
Trotzdem wirkt es irritierend. Vielleicht stirbt er später, und alles war umsonst? Oder er wird ein "Raubtier", ein Mensch, der mit Menschenleben jongliert? Es heißt später, er könnte in irgendeiner Dienststelle skrupellos eine Gouvernante vergewaltigen. Vielleicht gehört er zu denen, die Menschen foltern, um sie zu einer Aussage zu bewegen... )
Es ist ja so, dass hier der Unterschied zwischen den Kulturen dargestellt wird. Der Weiße gilt in diesen Gefielden als höher stehend, während der chinesische, ältere Liebhaber gegenüber dem weißen Mädchen seine Kultur vertritt. Um das herum keucht die arme Bevölkerung.

Wunderbar wiederum die Worte der Protagonistin, als ihre Familie noch lebte, habe sie um diese Dinge herumgeschrieben, ohne bis zu ihnen vorzudringen.
Was mir an Duras sofort gefällt, ist die einfache Sprache mit diesem wunderbar offenen Inhalt, mit diesen Gedankenperlen, die zwischen den lässig dahingeworfenen, erzählten Worten gestreut sind.

Über das Schreiben:
Manchmal weiß ich: wenn das Schreiben nicht, alle Dinge vereinend, ein flüchtiges Sprechen in den Wind ist, so ist es nichts.

Liebe Grüße
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 30.11.2007 18:56 | nach oben springen

#3

RE: Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 30.11.2007 17:46
von Martinus • 3.194 Beiträge
Hallo,

Ich musste mich erst einmal ein wenig orientieren und habe die ersten 40 Seiten zweimal gelesen und bin jetzt dort, wo der Herr, das fünfzehnjährige Mädchen auf der Fähre anspricht.

Nun bin ich darauf gekommen, die Erzählerin erzählt über ihre Vergangenheit in Indochina. Sie erzählt in Erinnerungsfetzen. Mal von der Familie, besonders von ihrer Mutter und ihren Brüdern, später erzählt sie, wie die Mutter dann in Frankreich an der Loire lebt. Offenbar ist die Mutter wahnsinnig, was in der Familie ziemlich verschwiegen wurde, bekommt doch erst jetzt die Erzählerin Kenntnis davon.

Die andere Szenerie, worin sich wohl der Hauptstrang des Romans entwickelt, ist die Fahrt auf der Fähre, über den Mekong nach Saigon. Hier trifft sie auf den Chinesen.

Jedes Wort ist abgewogen und allmählich liest man sich doch in den Roman ein, manchmal sind es Puzzlesteinchen, die zusammengeflickt werden müssen. Darin liegt die Herausforderung an den Leser. So ist die Limousine doch schon viel früher erwähnt worden. Erst als der Chinese auf Seite 55 im Tb aus der Limousine steigt, wissen wir, die Begegnung mit dem Herrn wurde schon vorbereitet (siehe Seite 30: dort sieht er sie aus der Limosine schon an).

Die Überfahrt über den Mekong als Symbol für das Einreten in das Erwachsenenleben. Mit achtzehn Jahren hat die Alterung ihres Gesichtes begonnen. Man konnte, so wird gesagt, schon jetzt darin die Spuren ihrer späteren Alkoholkrankheit ablesen. Das Gesicht als eine Fußspur von Lebenserfahrungen.

Zitat von Duras
Dieses vom Alkohol gezeichnete Gesicht habe ich vor dem Alkohol bekommen.


Die Mutter hat den älteren Bruder vorgezogen, obwohl die Tochter, also die Erzählerin, besser französisch konnte als er. Es geht hier schon um die alten Konventionen, dass ein Mann halt beruflich was werden muss, bei der Frau war\'s damals nicht so wichtig. Das Mädchen ist eifersüchtig auf ihren Bruder, die Mutter hat das Mädchen unter ihrer Fuchtel. Der jüngere Bruder wird ziemlich früh sterben.

Sehr bemerkenswert ist, und daran sehen wir, wie das Mädchen unter ihrer Familie gelitten hat, dass sie ihre Brüder und Mutter vergessen hat, nachdem diese gestorben waren. Sie erinnert sich nicht mehr an die Stimme ihrer Mutter, nicht an den Duft ihrer Haut usw. und schließlich:

Zitat von Duras
Darum fällt es mir jetzt so leicht, über sie zu schreiben, so ausführlich, so gelassen, sie ist zur Schreibschrift geworden.


Hammerharte Wirkung haben diese Worte, finde ich.

Liebe Grüße
Martinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 30.11.2007 17:59 | nach oben springen

#4

RE: Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 30.11.2007 18:07
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
Zitat von Martinus
Es geht hier schon um die alten Konventionen, dass ein Mann halt beruflich was werden muss, bei der Frau war's damals nicht so wichtig. Das Mädchen ist eifersüchtig auf ihren Bruder, die Mutter hat das Mädchen unter ihrer Fuchtel. Der jüngere Bruder wird ziemlich früh sterben.



Ja, und es wird auch verdeutlicht, dass die Frau zur Not auf eine andere Art und Weise Geld verdienen könnte. Die Aufmachung der Kleinen wird von der Mutter gefördert. Sie weiß, dass das Mädchen zur Not mit Prostitution überleben kann.

Zitat von Martinus
Offenbar ist die Mutter wahnsinnig, was in der Familie ziemlich verschwiegen wurde, bekommt doch erst jetzt die Erzählerin Kenntnis davon.



Die Stimmungsschwankungen werden gut dargestellt. Mal will sie sterben, mal ist sie zu keiner Bewegung fähig, mal ist sie so offen wie ein Buch und völlig willenlos. Und dazu diese bewusst gelebte "Unschicklichkeit".
Diese ganze Umgebung, der Tod des Mannes, ihre eigene Krankheit kommen hinzu. Zwischen dem Mädchen und der Mutter besteht diese Hass-Liebe. Der große Bruder ist mir immernoch suspekt, weil sie ihn in ihren Phantasien töten möchte.

Dass diese Aufzeichnungen autobiografische Züge tragen, kann ich mir gut vorstellen, gerade weil Marguerite Duras vieles ihrer Seele preisgegeben hat. Der Kampf der Tochter um den Traum "Schriftstellerin zu werden", das Entdecken der eigenen Stärken und Vorzüge, die Hassgefühle und Widersprüche deuten stark darauf hin.
Ich entdecke hier auch Andeutungen auf Lacans Spiegelstadium. Mit dem Entdecken des eigenen Ichs entfremdet sich das junge Mädchen sich selbst gegenüber. Sie verkleidet sich, trägt den Hut, die hohen Schuhe, um nicht mehr Kind zu sein.

Bin ähnlich weit, wie Du, Martinus. Die knappen Sätze treiben aber ganz schön in die Überlegung.

Liebe Grüße
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 30.11.2007 18:11 | nach oben springen

#5

RE: Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 30.11.2007 19:29
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
Langsam wird der ältere Bruder deutlicher. Er meistert wohl die Schule und entwickelt sich dann zum Versager, zum Opiumraucher, der Sohn, der auf ewig bei und auf Kosten seiner Mutter lebt.

Die Begegnung mit dem Liebhaber. Zunächst tritt das "Lolita"-Tabu zutage, wird aber sofort durch die Liebe des Chinesen besänftigt. Auch steht hier der Reichtum der Armut gegenüber. Sie kommunizieren wenig, trotzdem liegt in ihrem Zusammensein eine ständige Verschiebung von Macht und Unterdrückung. Er, der Ältere, nimmt das junge Mädchen und macht sie zur Frau. Sie, noch unschuldig, erkennt die Macht, die seine Liebe für sie bedeutet, die Möglichkeiten des Spiels, eine andere Stärke, die ihr langsam bewusst wird.
In ihr ist das Überschreiten der Grenzen vorherrschend, Verbote zu umgehen, aus der Reihe zu tanzen, sich in keine Form pressen zu lassen. Diese Befreiung scheint hier für sie gerade über den sexuellen Weg machbar. Es wirkt, als ob sie selbst einfach abwartet, was passiert, ohne Liebe, aber mit Gefühl.
Sie erkennt auch das "ewige Kind" in der Mutter, weil diese nie die gleiche Lust empfunden hat, wie sie ihr durch den Liebhaber eröffnet wird. Schön auch das Erkennen des Begehrens:
In Antwort auf:
Er sagt mir: du bist gekommen, weil ich Geld habe. Ich sage, ich begehrte ihn so, mit seinem Geld, schon als ich ihn das erste Mal gesehen hätte, sei er mit diesem Auto, mit diesem Geld verbunden gewesen, und ich könnte deshalb nicht wissen, was ich getan hätte, wäre es anders gewesen.

Erneut verwischen die Grenzen, jedes Detail unterliegt einer Betrachtung. Der Mensch steht im Gesamtbild vor ihr, unabänderlich. Als der Liebhaber auf sie zukam, war der nächste Schritt schon entschieden, ohne, dass sie es wusste. Es ist die Neugierde, die sie treibt und auch die Sehnsucht nach Flucht. Alles ist Teil des Ganzen, darum lohnt es sich nicht, hier abzuwiegen, was der Grund dieses Begehrens ist oder ob es anders wäre, wenn er kein Geld hätte oder jünger wäre.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 30.11.2007 19:45 | nach oben springen

#6

RE: Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 01.12.2007 10:21
von Martinus • 3.194 Beiträge

Es ist der Traum des Mädchens durch diese Beziehung aus ihrem bisherigen Leben herauszukommen:

Zitat von Duras
Ich werde nie mehr im Eingeborenenbus reisen. Von jetzt an werde ich eine Limousine haben, die mich ins Gymnasium bringt un zurück ins Pensionat.


Im Zimmer sind sie allein, draußen in der Sommerhitze gehen die menschen vorbei. Sehr schön fand ich die Worte über Jalousien und Schatten:

Zitat von Duras
An den Fenstern gibt es keine Scheiben, nur Stores und Jalousien. Auf den Vorhängen sieht man die Schatten der Leute, die in der Sonne auf dem Gehsteig vorübergehen. Die Menschenmengen sind immer gewaltig. Die Schatten sind gleichmäßig gestreift durch die Sprossen dr Jalousien.


Dieses Bild sagt mir, sind sind umgeben von Menschen und doch allein, allein in ihrer Intimität. Das können wir auch weiter fortführen. Das Mädchen unterdrückt und gescholten von ihrer Familie (davon will sie sich ja befreien). Der Geschlechtsakt wird hier ja mit Schmerz und Tränen umschrieben. Irgendwie einsam.

Zitat von Duras
...das ist ein Mann, der Angst hat, er muß ausgiebig lieben, um seine Angst zu bekämpfen.


Das Geld habe er ja nur von seinem Vater, in Paris habe er sich alles mit dem Geld erkaufen können, er sei abhängig von seinem Vater, der auch eine Heirat niemals zustimmen würde. Das ist seine Verzweiflung.

Zitat von Duras
Er kann seine Gefühle nur parodistisch ausdrücken. Ich erkenne, daß er nichts die Kraft hat, mich gegen den Willen seines Vaters zu lieben, mich zu nehmen, mich mitzunehmen.


Und ihre Mutter schlägt sie, weil sie ein Schandfleck sei. Ziemlich düstrig. Und diese Trauer, die immer wieder auftaucht, vielleicht ist es gerade die Trauer, die sie später in den Alkoholismus treibt.

Liebe Grüße
Martinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#7

RE: Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 02.12.2007 11:57
von Martinus • 3.194 Beiträge
Es zeigt sich mehr und mehr, dass der Romantitel "Der Liebhaber" irreführend ist, geht es doch in erster Linie um die Mutter/Tochter - Beziehung und natürlich um die Konventionen. Die Liebe zwischen den beiden geht daran zugrunde. Der Chinese muss eine andere heiraten. Von der Mutter und den Söhnen wird der Chinese regelrecht ignoriert. Dass der von der Mutter besonders geliebte ältere Sohn stiehlt und Opium raucht, zeigt eben auch, dass die Konventionen nichts bringen. Der Sohn, der im Leben etwas erreichen sollte, versagt, die ungeliebte Tochter wird dann (immerhin ) gute Bücher schreiben. Warum man sich wegen Konventionen das Leben schwer machen musste, lässt sich kaum beantworten. Heute ist das ja anders.

Sehr beeindruckt hat mich die Beschreibung des schönen Körpers ihrer Kommolitonin Hélène Lagonelle.

Zitat von Duras
Der Körper von Hélène Lagonelle ist schwer unschuldig noch, die Zartheit ihrer Haut ist die gewisser Früchte, kaum faßbar, ein wenig trügerisch, nicht auszuhalten. Hélène Lagonelle weckt das Verlangen, sie zu töten, sie ruft den wunderbaren Traum wach, sie mit eigenen Händen umzubringen. Ihre köstlichen Formen trägt sie ohne Wissen zur Schau, sie zeigt diese Dinge, die von Händen geknetet, von einem MUnd verschlungen werden wollen, ohne sich zu besinnen, ohne etwas von ihnen zu wissen, ohne auch nur etwas von ihrer sagenhaften Macht zu wissen.


War der Roman nach seinem erscheinen deswegen ein Skandal. Ich finde diese Art der Prosa wundervoll. Ehrlich alles herausgeschrieben. Warum haben wir Menschen, wenn wir etwas wunderbares sehen, den Tod im Hinterkopf. Im Zitat, lustmörderische Fantasien, beim Anblick eines schönen Menschen. das Geschlecht spielt hier keine Rolle. Die Schönheit wollüstig anpacken, so dass sie unter den Händen stirbt. Sich der Schönheit einverleiben bis zum Tod. Das hat ja durchaus etwas kannabalistisches. Oder etwas variiert: sich einmal in höchsten Sphären verlieben und dann sterben, weil das Leben nichts Höheres an Gefühl bieten kann. Darüber hat sich sicher schon jeder Gedanken gemacht, wagt es aber nicht auszusprechen. Eros und Thanatos, zwei Brüder.

Meine Gedanken entfalten sich während des Schreibens an der Tastatur, und ich bin selber erstaunt darüber, was mir da für Gedanken kommen, erstaunt, was Marguerite Duras dem Leser im Ungeschriebenen überlässt.

Liebe Grüße
Martinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 02.12.2007 12:00 | nach oben springen

#8

RE: Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 05.12.2007 22:46
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
Hallo Martinus,

da hast du aber schöne Worte gefunden, die sich mit meinen Empfindungen decken. (Pardon, für die kleine Verspätung! )
Zuerst dachte ich, dass diese einfache Sprache mich nicht fesseln kann, doch während des Lesens öffnet sich der Geist. Es ist genau das Angedeutete und Ungesagte, das hier seltsam nach dem Leser greift. Man liest zwei, drei Sätze und bemerkt regelrecht, wie man zwischen ihnen hindurch in eine fremde und doch sichtbare Welt schlüpft.

In Antwort auf:
Eine Familie aus Stein, versteinert bis zur Undurchdringlichkeit, unzugänglich. Tag für Tag versuchen wir einander umzubringen.

Darin schwingt so viel mehr mit, als auf den ersten Blick erscheint. Hier steht die Mutter, die ihre Abneigung gegen die Gesellschaft unbewusst auf die Kinder überträgt, weil sie nicht versteht, dass dem Kind trotz allem Elend etwas Schönes vermittelt werden muss, darin liegt das Versagen beider Brüder auf so unterschiedliche Art und Weise, darin liegt auch die Unfähigkeit der Erzählerin, die Welt ohne Argwohn zu sehen oder einen alltäglichen, normalen Schritt zu setzen. In jeder Handlung ist diese riesige Mauer zu erahnen, vor der jeder auf seine Weise ausweicht, ohne sie loszuwerden.
Bei diesen so leicht dahingeworfenen Worten erfasst mich etwas Beklemmendes. Man erspürt diese leichte Traurigkeit aller Personen, ohne, dass sie angesprochen wird, man erspürt sie, wenn Duras zum Beispiel sagt, sie wären lachende Kinder gewesen, "lachende bis zum Ersticken, zum tot Umfallen", und gleichzeitig strahlt trotzdem eine Art Hoffnung durch das gesamte Werk, die Dinge so zu nehmen, wie sie nun einmal sind.
Dass die Erzählerin hier bei bestimmten Situationen in der dritten Person von sich erzählt, verdeutlicht den Rückblick und die Verarbeitung dieser Dinge, zeigt dieses "Hinaus- und Hinwegschreiben, macht auch sichtbar, dass das Erfassen dieser Bedingungen nicht im Augenblick selbst, sondern erst im Rückblick möglich war.
Ein Gedanke, der niedergeschrieben wird, rumort nicht länger im Kopf herum, um so schwieriger erscheint es mir für jemanden, der gelernt hat, über das Leben, das Elend zu schweigen, und der Glück als "Zeit des Vergessens" definiert.

Die Zärtlichkeit der Mutter für den älteren Sohn gab mir auch zu denken. Vielleicht, weil er der Erstgeborene ist, vielleicht, weil sie ihre ganze Hoffnung auf ihn gesetzt hat, vielleicht aber gerade darum so intensiv, weil er das Problemkind ist, weil sie sich seiner Liebe nie sicher sein kann, sie schön reden muss, und darüber hinaus die anderen Kinder vergisst, sicher, weil sie als Mutter spürt, ihn beschützen zu müssen, während die anderen wohl auch alleine zurechtkommen.
Dieser Drang kommt häufig vor, dieses Klammern an eine Lüge, das absurde Verhalten, den Schein aufrechtzuerhalten, manchmal besonders bei einem Menschen, der gerne quält. Als wollte die Mutter den Sohn vor sich selbst retten, vielleicht hat sie auch einiges von sich selbst in ihm wiedererkannt.
Und der kleine Bruder? Ein Opfer. Schon zu Lebzeiten nicht ganz lebendig.
In Antwort auf:
Der Tod war dem Ende seiner Geschichte voraus.

Die Liebe der Mutter allerdings erhält er gerade durch diesen. Gemeinsamkeit in einem Grab. Ein schauerliches Bild.
Zur Tochter steht sie im ewigen Widerspruch. Sie fördert das Aufreizende, klagt, weil der, der darauf reagiert, nicht "gut genug" ist, und schwärmt vor anderen Menschen für die frühzeitige Anmut ihrer Tochter, um dann zu weinen.

Die Verwandlung der Mutter in eine fremde Person war ebenso bewegend, besonderes, weil es im Auge des Mädchens nicht schleichend war. Eben saß dort noch die Mutter, im nächsten Moment nur noch eine Hülle. Die Angst vor der Verrückten habe ich auch als Metapher verstanden, eine Beschreibung, um den Verfall der Mutter aus der Sicht einer anderen Person zu erklären.
Ebenso die Betrachtung der "einsamen Königin", in der doch deutlich die Ähnlichkeit zur Erzählerin erkennbar ist. Es wirkt auf mich, wie ein Spiegel mit Zeitverschiebung, das Sehen des Selbst in späteren Jahren durch die Augen des Kindes. Lust, Genuss, Verruf und Einhalt,
In Antwort auf:
... um den geheimnisvollen Tod von Liebenden ohne Liebe zu sterben.

Diese Sehnsucht, alles mit der Erregung zu kompensieren, die Macht, durch den Akt Liebe zu bewirken, sogar mit tödlichen Folgen. Todeslust, doch nur durch die kurzzeitige Flucht, ein Rückzug in das eigene Selbst, ein Entrinnen vor der Einsamkeit, als könnte man hier alles mit einem Moment der Ekstase und auch des Schmerzes wegwischen, denn der Schmerz, die Wut, der Hass wirken bei allem mit, stehen gleichberechtigt neben dem Lachen und der Liebe.
Aber, die Illusion bleibt spürbar, der Bericht ist in kühler Betrachtung verfasst, so kalt, wie der übergroße Diamant, den das Mädchen am Finger trägt, keine Leidenschaft, kein Feuer, nicht die ewig brennende Liebe, nicht ausschließlich die Gier nach Geld, ein vages Dazwischen; und die Erzählerin sagt nicht umsonst:
In Antwort auf:
Ich habe nie geschrieben, wenn ich zu schreiben glaubte, ich habe nie geliebt, wenn ich zu lieben glaubte, ich habe nie etwas anderes getan, als zu warten vor verschlossener Tür.



Liebe Grüße
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 05.12.2007 23:31 | nach oben springen

#9

RE: Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 09.12.2007 22:51
von Martinus • 3.194 Beiträge
Hallo Taxine,

Die Sache mit dem kleinen Bruder hat mich auch beschäftigt.

Zitat von Duras
Die Unsterblichkeit war zu Lebzeiten von seinem Körper verheimlicht worden.


Gerade in dem Alter, in dem der kleine Bruder gestorben ist, glaubt solch ein junger Mensch noch an die Unsterblichkeit, voll von Energie, und dann aber doch vom Tode gezeichnet. Darum das Gefühl des Mädchens von einem "Skandal", der "den ganzen Erdball" erfasst.

Zitat von Duras
Die Unsterblichkeit war mit ihm gestorben.


An sich ein Paradox, hier aber nachvollziebar.

Noch eine Stelle, ähnlich wie dein Beispiel mit dem "Stein":

Zitat von Duras
Im Hof sind die Schatten der Zimtapfelbäume pechschwarz. Der ganze Garten ist in marmorner Unbeweglichkeit erstarrt.


Duras baut hier zielgerichtet Stimmungen auf. Kurz davor:

Zitat von Duras
Die Helligkeit der Sonne trübte die Farben, erdrückte alles.


Da kann ich mir wieder die unerträgliche Hitze in dem Land vorstellen, und den Schmerz, das schwere Leben u.ä.

Duras ist Meisterin in solchen Stimmungsbildern. Als das Mädchen dann auf dem Schiff ist, ihn kaum wahrnimmt, aber trotzdem fühlt, wie niedergeschmettert er ist, das ist schon im hohen Grade Poesie, so stelle ich mir jedenfalls Poesie vor.

Da ist es kaum zu begreifen, dass dieser Roman offenbar bei so manchem Leser, wie ich anderwertig gelesen habe, nicht ankommt.
Der Roman braucht feinfühlige Leser, das ist es.....

Liebe Grüße
Martinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 09.12.2007 23:02 | nach oben springen

#10

RE: Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 09.12.2007 23:02
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
Hallo Martinus,

was mir gefallen hat, ist diese feinfühlige Art, mit der die Duras hier erklärt, dass erst im Bewusstsein dieses Todes, die Vorstellung von der Unsterblichkeit erlischt und gleichzeitig auf neue Weise weiter existiert. Sie wird zum erstenmal erschüttert, wenn ein geliebtes Wesen geht, das man doch für unsterblich hält, weil es ein Bruder, ein Teil von einem selbst ist. Solange der geliebte Mensch, egal, wie sehr man mit ihm verbunden ist, lebt, denkt man nicht an den Tod. Man sieht ihn immer länger als sich selbst leben. Und mit dem Tod gerät die vorherige Vorstellung von Unsterblichkeit zu einer neuen. Die Unsterblichkeit des Toten, der in der Erinnerung weiter lebt.
Hier ein Abschnitt, der mich auch begeistert hat:
In Antwort auf:
Dass es bei der Unsterblichkeit nicht um mehr oder um weniger Zeit geht, nicht um Unsterblichkeit, sondern um etwas anderes, Unbekanntes. Dass es ebenso falsch ist zu behaupten, sie sei ohne Anfang und Ende, wie zu behaupten, sie beginne und ende mit dem Leben des Geistes, wo sie doch teilhat am Geist und an der Verfolgung des Winds.


Marguerite Duras wird verschieden gelesen, das ist wahr. Hätte ich sie früher gelesen, hätte mir das Buch vielleicht weniger gegeben. Die meisten Leser wollen geführt werden, ein bisschen erklärt bekommen, was sie da lesen. Das aber bietet diese wunderbare Schriftstellerin nicht. Sie zeigt Bilder, kurze Sequenzen, aus denen man sich seine Gedanken davon zusammenbaut und einen ganz eigenen Eindruck gewinnt. Sie löst Gefühl mit einer Andeutung, mit dem Ungesagten oder einer Metapher aus.
Das ist auch die Kunst des Schreibens, vergleichbar mit einem Bild, das nicht nur betrachtet wird, sondern in der Betrachtung etwas auslöst und somit verändert. Der Text wird nicht nur gelesen und löst eine Vorstellung aus, sondern er fordert vom Leser, selbst mitzukommen und sich eine eigene Vorstellung zu machen, was ich großartig finde.

Liebe Grüße
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 09.12.2007 23:05 | nach oben springen

#11

RE: Marguerite Duras

in Die schöne Welt der Bücher 08.09.2010 17:03
von Martinus • 3.194 Beiträge

"Ganze Tage in den Bäumen", Erzählung

In dieser Erzählung bläst einem zwischenmenschliche Kälte in die Knochen. Nach fünf Jahren sieht eine Mutter ihren Sohn erstmals wieder. „Er blickte beiseite, um ihrem eingefallenen, farblos gewordenen Blick nicht zu begegnen.“ Das ist der erste Satz der Erzählung, der die Geschichte einer Entfremdung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn einleitet. Der Sohn tingelt sich durchs Leben und hat einen Job, der keine spezielle Bezeichnung hat. Als Junge hielt er sich „Ganze Tage in den Bäumen“ auf, „als gäbe es nichts weiter auf der Welt als das, als die Vögel...“ Eine Hure lebt mit ihm in seiner Wohnung, er liebt sie nicht, arbeitet aber mit ihr zusammen in einem Etablissement. Dann taucht die Mutter auf, die erst spät reich geworden ist, viel Edelmetall blinkt an ihren Armen, aber sie steht vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens. Ihre Kinder kommen ohne ihre Mutter aus, der Reichtum erscheint ihr selbst wie ein Unheil, an dem sie sich nicht gewöhnt hat. Ihr Sohn steht wie auf Glasscherben kurz vorm Umfallen. Zwei Stunden wartet er im Morgengrauen auf die erste U-Bahn, die ihn „restlos blank“ heimfahren soll, „dann sagt man sich manchmal, daß das nicht immer so weitergehen kann.“ Die Mutter will sich in das Leben ihres Sohnes einmischen, kommt aber nicht weit damit. Im Grunde genommen eine ziemlich frostige Geschichte, und der Sohn wäre froh, wenn er von dieser alten Frau endlich wieder loskäme.

Soll ich so eine Geschichte schön finden?. Marguerite Duras bläst mir Kälte in die Knochen. Sprachlich wortkarg wie man es von ihr gewohnt. Es besteht eine Einheit zwischen dem Inhalt und den Gefühlen, die mir als Leser übertragen wurden. Darum gut. Meine Verehrung, aber meine große Liebe bleibt
„Der Liebhaber“.

Liebe Grüße
mArtinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 08.09.2010 17:49 | nach oben springen


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