Januar 2008

03.01.2008 11:43
#1
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Gerade lese ich "Die Pastoralsymphonie" von André Gide, anschließend wende ich mich wieder Simone de Beauvoir zu, und lese den Roman "Alle Menschen sind sterblich"

Liebe Grüße
Martinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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03.01.2008 18:40
#2
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Moyes, Patricia ::: '...daß Mord nur noch ein Hirngespinst'
So nebenbei in Bus und Bahn, skurril und unterhaltsam.

Kaminer, Wladimir und Olga ::: 'Küche totalitär Das Kochbuch des Sozialismus'
So nebenbei daheim, unterhaltsam und an Stellen auch skurril. Dazu noch Rezepte.

*sssscrrreeeeaaaaach!!!*

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16.01.2008 22:17
#3
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Zur Zeit lese ich sämtliche Erzählungen von Cesare Pavese.
Band I: Die Nacht von San Rocco
Band II:Die Wiese der Toten



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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17.01.2008 21:26 (zuletzt bearbeitet: 19.01.2008 21:29)
#4
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Kehrer, Jürgen ::: Wilsberg und die dritte Generation

Isaksen, Jogvan ::: Endstation Faröer *

Trollope, Anthony ::: Der Premierminister

Zwei Krimis, beide in äußerst skurrilen Umgebungen, der erste ist
ein Knaller (wer Wilsberg nur aus dem Fernsehen kennt, kennt
ihn nicht) und das meine ich nicht nur auf die Handlung im Krimi be-
zogen, sondern auf die Handlung im Leser. Der zweite entwickelt sich
seltsam und sehr viel anders (besser) als ich dachte. Das dritte Buch
kommt ohne Flüge, Auto- und ICE-fahrten aus, kann zum Teil daran lie-
gen, daß es ursprünglich 1876 erschien, kann auch daran liegen, daß
Sätze, wie der folgende, einfach die Erwähnung der banalen Bewegungs-
simulationen zu überstrahlen wissen:
Obwohl er gerade einen Roman gelesen hatte, waren sein Ton und
seine Haltung abweisend.

Ja, was will mensch mehr?

________Dear Edith______

*) Die Wendungen in dem Buch wurden sogar noch weit überraschen-
der als ich annehmen konnte. Erst dachte ich es ist ein vom Autor absicht-
lich auf niedrigem level gehaltener Abriß über das Nazireich, denn das hätte
gar nicht schlecht ausgesehen, die Faröer waren nicht gerade im Zentrum des
Geschehens. Doch bald plagten mich Zweifel. Und dann kam es, wie es kommen
mußte.. es sprang zwischen schlecht recherchiertem Robert-Ludlum-Zeug und
ungekonntem Anknüpfen an den Abenteuerroman der 30er Jahre hin und her.
Am Ende habe ich nur noch den Kopf geschüttelt... mein Ende des Lesens war
nicht das Ende des Geschriebenen. Schnickschnack.
*sssscrrreeeeaaaaach!!!*

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18.01.2008 14:00 (zuletzt bearbeitet: 18.01.2008 14:05)
avatar  Taxine
#5
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Admin
Ich kann mich nicht mehr gedulden und lese jetzt Michel Leiris "Mannesalter".

"Jede Verkleidung abwefen und als Materialien nur wirkliche Tatsachen zulassen, so lautete die Regel, die ich mir erwählt hatte..."

Leiris über sich selbst ist ein Lesevergnügen. Man schwingt parallel zurück in eigene Erinnerungen.

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19.01.2008 11:57
avatar  Moulin
#6
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Zitat von Taxine
Ich kann mich nicht mehr gedulden und lese jetzt Michel Leiris "Mannesalter".

"Jede Verkleidung abwefen und als Materialien nur wirkliche Tatsachen zulassen, so lautete die Regel, die ich mir erwählt hatte..."

Leiris über sich selbst ist ein Lesevergnügen. Man schwingt parallel zurück in eigene Erinnerungen.



Klingt interessant. Hab´s gleich mal bestellt.


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19.01.2008 12:04
#7
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Hallo headprint,

herzlichen Dank für den Hinweis auf Wilsberg. Von einer literarischen Vorlage habe ich gar nichts gewusst.
Immerhin zitierte der Fersehantiquar und Gelegenheitsdetektiv einmal ein Benn-Gedicht.

Liebe Grüße
Martinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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19.01.2008 15:53 (zuletzt bearbeitet: 19.01.2008 16:11)
avatar  Taxine
#8
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Admin
Zitat von Moulin
Klingt interessant. Hab´s gleich mal bestellt.


Du, als Mann und Künstler, wirst darin sicherlich auch einiges finden (wenn er zum Beispiel seine Onanierfreuden und seine sexuelle Erregung mit Cranach dem Älteren in Verbindung bringt). Nein, die Verbindung von psychologischer Betrachtung, Erlebnissen aus Kindheit und anderen Ereignissen, die Hinterfragung des Selbst in Verbindung mit Kunst und "Stierkampf" ist gelungen. Eine surrealistische Collage...
Interessant ist auch, wie ihm in der Kindheit Begriffe bewusst geworden sind (Unendlichkeit, Tod, Subjekt, Objekt).

... und alles das, um vor sich selbst zu verbergen, dass man Angst vor dem Leben hat, die einzige Feststellung, der man bis zu allerletzt auszuweichen sucht, weil sie so roh und so wenig erfreulich ist.
(Michel Leiris)

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23.01.2008 06:58
avatar  Patmos
#9
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Hallo, ihr Lieben und Unentwegten,

ich lese zur Zeit: Aitmatow - Die frühen Kraniche, davor war es - der Richtplatz, danach folgen die (bis jetzt) noch nicht gelesenen Erzählungen von Joseph Roth und vielleicht schaffe ich (nebenbei) endlich Pamuk, aber da habe ich so langsam meine Zweifel.
Aus Aitmatow Werk leuchtet eine tiefe, schon fast "greifbare" Liebe und Menschlichkeit empor, die mir selbst unbegreiflich, ja bald schon unheimlich ist. Und außerdem liebe ich zur Zeit die dünnen Bücher.

Liebe Grüße in die Runde,
Patmos


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24.01.2008 07:08
avatar  Moulin
#10
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Gestern angekommen: Michel Leiris "Mannesalter".

Mal sehen, ob ich beim Lesen Deinen Assoziationen folgen kann, liebe Taxine.


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24.01.2008 15:20
avatar  Taxine
#11
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Admin

Ooooch... so viel assoziiert habe ich gar nicht. Einfach mal zusammengefasst!

Ich wünsche dir viel Vergnügen, lieber Le Moulin.


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26.01.2008 20:26 (zuletzt bearbeitet: 26.01.2008 20:27)
#12
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ebenso ich lese Michel Leiris: "Mannesalter".
Außerdem noch: Davide Lajolo: "Kadenz des Leidens" Leben und Werk des Cesare Pavese


„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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29.01.2008 12:19
avatar  Moulin
#13
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Das Buch der Menschlichkeit, Dalei Lama.
...so zwischendurch.


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29.01.2008 15:36 (zuletzt bearbeitet: 29.01.2008 15:36)
avatar  Taxine
#14
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Admin
Lese kurz in Alfred Kubins "Die andere Seite" und stürze mich danach gleich wieder in die im Spiel geregelten Streichungen des Michel Leriiii...

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