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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst

#1

Die Lesezeichenfrage

in Gespräche über Kunst und die Welt 06.04.2008 16:40
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge
Passend zu den bereits formulierten Fragestellungen (unter dem Titel: 101 Fragen, die die Welt nicht braucht!) nun die nächste:
Welches Lesezeichen benutzt ihr?

Was legt man zwischen das Buch, wenn man es aus der Hand legen muss? Klappt man es zu oder lässt man es aufgeschlagen mit dem Rücken nach oben liegen?
Ist es das sorgfältig, edle Lesezeichen als ständiger Begleiter? Immer wieder verwendet?
Oder der Griff nach all dem, was in der Nähe liegt? Bankauszug, Notizzettel, Bleistift?
Vielleicht der Knick ins Buch oder das Merken der Seite?

Oder gibt es ganz andere Varianten, die mir noch unbekannt sind?

Bitte um Aufklärung!




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 06.04.2008 19:39 | nach oben springen

#2

RE: Die Lesezeichenfrage

in Gespräche über Kunst und die Welt 06.04.2008 19:14
von Martinus • 3.194 Beiträge
Ich habe irgendwie ein Kreuz mit Lesezeichen. Irgendwann verliere ich sie alle. Meistens merke ich mir die Buchseite, das funktioniert meistens. Natürlich würde ich mir beim Lesen gerne Notizen machen, aber es kommt nicht dazu, weil ich durch die Notizenschreiberei vom Lesefluss unterbrochen werde.
Meist verhält es sich so, dass ich Textstellen in Nachhinein suchen muss (in den meisten Fällen finde ich sie wieder). Einmal habe ich es geschafft, Seitenzahlen aufzuschreiben, auf denen sich herrliche Zitate aufhielten, bzw. Passagen, die ich wegen Schreiben einer Rezension noch einmal lesen wollte. Das ist eine herrliche Lösung, die mir gefällt (ich sollte mir bloß Mühe ein wenig geben sie praktisch umzusetzen).



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 06.04.2008 19:17 | nach oben springen

#3

RE: Die Lesezeichenfrage

in Gespräche über Kunst und die Welt 06.04.2008 19:21
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge
Apropos: Ich habe mir auch angewöhnt, mir bei den Zitaten, die ich festhalte, jeweilig die Seitenzahl zu notieren. (Seit unserer Pessoa-Runde). Dadurch kann ich bestimmte Stellen dann wunderbar nachlesen.

Das Lesezeichen ist bei mir ebenso ein Erlebnis. Das Seiten-Merken gelingt mir nie, ich muss dann immer blättern und suchen , darum lege ich zumeist irgendetwas dazwischen.
Ich habe aber auch feste Lesezeichen, die allerdings immer (wie bei dir) verschwinden. Manchmal schaffe ich es, ein Lesezeichen über mehrere Bücher zu benutzen, aber oft bleibt es irgendwo stecken (wenn ich zum Beispiel aus einem längst gelesenen Buch etwas notiere und das Lesezeichen dazwischentue, um die Stelle wiederzufinden. Manchmal vergesse ich das Thema wieder, das mich beschäftigt hat, das Buch wird nicht mehr aufgeschlagen, und schon ist es für einige Zeit verloren, das gute Stück.)
In nächtlicher Stimmung lege ich das Buch in der Müdigkeit auch schon mal aufgeklappt auf den Tisch.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 06.04.2008 19:40 | nach oben springen

#4

RE: Die Lesezeichenfrage

in Gespräche über Kunst und die Welt 06.04.2008 19:30
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge
P.S.: Vielleicht sollte man sich mal ganz neue Möglichkeiten angewöhnen. So einen Gummifinger, der den echten ersetzt...
Oder ein winziger Magnet, der an das Buch gehaftet wird und dann jeweils dort die Seiten auseinanderzieht, wo sie zuletzt schwer belastet waren. Dafür müsste an den Seiten dann nur ein Metallstück angebracht sein. Winzig klein. Man müsse zusätzlich auch ein paar physikalische Gesetze überspringen. Damit also... gar kein Problem.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 06.04.2008 19:35 | nach oben springen

#5

RE: Die Lesezeichenfrage

in Gespräche über Kunst und die Welt 06.04.2008 23:09
von larifant • 270 Beiträge

Aufgeschlagen liegen lassen - ist ja nicht gerade der pflegliche Umgang mit Büchern, der uns von Kind auf eingebleut wurde!

Meistens sorge ich dafür, dass das Buch immer an der richtigen Stelle beginnt, indem ich die gelesenen Seiten ausreiße.

Gruß,
L.



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#6

RE: Die Lesezeichenfrage

in Gespräche über Kunst und die Welt 07.04.2008 13:57
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge



Bei dieser Methode würde ich mich natürlich auch einfacher in meinen Büchern zurechtfinden.

Aus dem Gewesenen könnte man dann nette Papierschiffchen formen.




Surreale Vorstellungen
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#7

RE: Die Lesezeichenfrage

in Gespräche über Kunst und die Welt 08.04.2008 07:22
von Patmos • 17 Beiträge

Lesezeichen!
Bei mir ein abgeschlossenes Thema.

Mein liebes Weyp schnipselt mir alle paar Wochen aus irgendwelchen Druckerpapier einige Dutzend kleinerer oder größerer Papierstrifen zusammen, die werden dann an den - gewissen Orten der Tat deponiert, und so bin ich dieser Sorge auf immer enthoben.
Allerdings, nun tauchen diese weißen Zettelchen überall auf, zum Beispiel - unter Blumentöpfen, in Besen, Kleider, Schuh und anderen Schränken, auf und unter dem Divan des ewig renitenten Kater Fridolin, in den diversen Schubläden für Bestecke, manchmal auf und in den Betten, einmal lag eines ganz unschuldig auf der Butter (und das am frühen morgen), andere Schnipselchen finden sich unter Tischen und anderen Möblen, und so hat man immer ein Zeichen des Lesens, oder seiner bibliomanen Alltagszustände, in seiner näheren Umgebung.

Liebe Grüße

patmos

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#8

RE: Die Lesezeichenfrage

in Gespräche über Kunst und die Welt 26.08.2008 16:05
von headprint • 135 Beiträge

Ziemlich Vieles: vom Erinnerungszettelchen der Leihe, über
Briefe, (erst) leere gefaltete A4-Blätter (, die während des
Lesens mit Stichwörtern und -worten, Seitenzahlen dazu bedeckt
werden), leere Tabakpäckchen, Visitenkarten, Schnittabfälle,
CD-Hüllen, Bleistifte, Fetzen von Zeitungspapier, Papiertaschen-
tücher (ungebraucht); unterwegs auch Finger, wenn gar Nichts da
ist, dann knicke ich 'ne kleine Ecke oder merke mir die Seitenzahl
(- wie ein Geheimagent in einem Buch, haha).

Es gibt Bücher, die sind gespickt mit Lesezeichen und es gibt welche,
wo es nur durch wandert und dann war's das. Ich schreibe nicht in
Bücher, meist ist darin zu wenig Platz. Und wenn genügend Platz ist,
dann ist zu wenig drin, wozu ich was schreiben könnte.


*sssscrrreeeeaaaaach!!!*
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#9

RE: Die Lesezeichenfrage

in Gespräche über Kunst und die Welt 26.08.2008 18:53
von Lennie • 829 Beiträge

Visitenkarten. Meine eigenen. Die sind am schnellsten griffbereit. - Bloss wenn ich dann mal welche brauchen tu, so ernsthaft, dann sind sie schon alle unterwegs.....

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