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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst

#1

Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 27.06.2008 21:16
von Martinus • 3.194 Beiträge

"Endmoränen"

Wehmütig beginnt der Roman. Die besten Jahre ihres Lebens hat Johanna in der DDR zugebracht . Nach der Wende zieht in das Sommerhaus nach Basekow, einem Dorf im tiefen Osten Deutschlands. Wehmütig, weil sie alte Freunde hinter sich gelassen hat. Da ist einmal Irene, eine Schulfreundin, deren Körper verwachsen war und starb, als Johanna das Sommerhaus kaufte und deswegen von ihrem Tod nichts mitbekam. Die verkrüppelte Irene, deren Aussehen und Leid Maron sehr dicht auf den Leser spiegeln lässt, kann als Metapher für die alte verkrustete DDR stehen, die kurz vor ihrem Zusammenbruch steht. Dann gibt es Christian P., den sie früher einmal geküsst hat, einer aus dem Westen, zu dem sie zwar noch in Korrespondenz steht, ihn selber aber nie mehr sehen wird.

Der Aufenthalt in dem Sommerhaus soll eine Wende in ihrem Leben sein, ein Neubeginn...“man müsse vor allem im eigenen Leben dafür sorgen, daß es zu jeder Zeit genügend Anfänge gibt, glückliche Anfänge.“ Leichter gesagt als gelebt, denn nun befindet sie sich in einer Endmoränenlandschaft, in einer Landschaft, in der sich eiszeitliches Geröll aufgehäuft hat, weil es zu Urzeiten zu Gletscherstillständen gekommen ist. Johannas Leben ist auch so festgefahren wie solche alten Geröllmassen. Johanna ist etwa in der Mitte der Fünfziger, und wenn schon über das Alter erzählt wird, dann mit einem sarkastischen Unterton, der leicht depressiv ankommt.

Zitat von Maron
Verlockend am Alter war eigentlich nur, daß alte Menschen, sofern gesund und bei Verstand, unabhängig sind. Sie müssen sich nicht ständig um ihre Zukunft sorgen, weil sie nicht mehr so viel davon haben.


Die Wende bringt auch eine Verschiebung der Bedeutung von Johannas Beruf, die zu DDR-Zeiten kurze Biografien für Nach-und Vorworte schrieb, auch zu literarischen Schallplatten. Ihr ursprünglicher Sinn ging nach der Wende verloren, da sie „keine fremde Botschaften mehr enthielten, um derentwillen sie überhaupt geschrieben wurden.“ Ihre Hoffnungen, dass ihre Botschaften Wirkung zeigen, war riesig groß, und als die Mauer fiel, brauchte sie keine Geheimbotschaften mehr zu formulieren. Ihre jetzige Arbeit über Wilhelmine Enke, der späteren Gräfin von Lichtenau und Maitresse des Preussenkönigs Friedrich II., wäre 15 Jahre früher brisant gewesen, da ihre Grabgedenkstätte im Todesstreifen einplaniert wurde.

Zu Beginn der Lektüre war ich ein wenig verwirrt, in welchem Jahr der Roman nun spielt. Ich denke, Johanna hab sich im Jahre 2002 aufs Sommerhaus zurückgezogen, dem Jahr, in dem dieser Roman erschien, denn an einer Stelle wird gesagt, Irene sei vor dreizehn Jahren gestorben, also 1989.

Sehr gefallen hat mir Monika Marons Romaneinstieg. Schon hier weht dem Leser die Melancholie entgegen, dann das Morbide, Irenes Körperlichkeit. Wunderbar einfühlsam und nachdenklich sind die Briefe zwischen Christian P. und Johanna. Auch der arrogante Schnösel Igor, der sogar ab und zu auch was intelligentes von sich gibt, ist eine herrliche Figur des Romans.

Der Roman hat Humor, Melancholie, schneidet tiefgängige Themen an und hat einen angenehmen Sprachfluss. Warum soviel über Wilhelmine Enke erzählt wird, ist mir unklar geblieben, ihre Biografie ortet sich aber in der Gegend, in der das kleine Dorf Basekow schlummert.

Liebe Grüße
Martinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#2

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 27.06.2008 21:30
von Taxine • Admin | 5.886 Beiträge
(…) und könnte so das Muster wieder sichtbar werden lassen, in das ich meine Erlebnisse und Gedanken bis vor kurzem noch verwoben hatte und die nun durch meinen Kopf schwirrten wie Atome, denen ihr Kern abhanden gekommen war.



Hallo Martinus,

schön, deine Zusammenfassung.
Mir hat der Roman auch gut gefallen. Man lässt sich ganz wunderbar mit den Worten dieser Frau treiben, die sich in diese Einsamkeit der Natur zurückzieht und überlegt, was sie eigentlich vom Leben will.

Ein paar Ausschnitte möchte ich auch noch beisteuern, die mir gefallen haben:

Zitat von Maron
(…): nach dreißig Jahren Ehe, weil endlich nichts anderes mehr möglich ist, werden sie einander treu und feiern ihren Triumph, es doch geschafft zu haben. Was nicht mehr zu ändern ist, muss gut gewesen sein. Wollen wir die Welt einfach nur verlassen, wie sie war, als sie uns gehörte? Oder sind wir an unseren eigenen Weltverbesserungstümpereien klug geworden?


Zitat von Maron
Der Stolz auf die Mutation, die uns hervorgebracht hat, liegt mir fern. Na gut, wir können, was alle anderen Tiere nicht können: sprechen, denken, Herzen verpflanzen, sogar unsere Gene entschlüsseln. Und das haben wir mit allen Instinkten bezahlt, mit denen die anderen überleben, sogar mit der Tötungshemmung gegenüber der eigenen Art. (…) solange der Mensch an Gott geglaubt hat und an seinen Auftrag, sich die Welt untertan zu machen, konnte er auch noch glauben, jeder Fortschritt sei ein Schritt hin zu seiner Gottähnlichkeit. Aber es heißt wohl nicht umsonst Fort-Schritt und nicht Hin-Schritt, fort von etwas. Aber wohin?


Zitat von Maron
Vor ein paar Tagen habe ich zugesehen, wie die Fischerin mir einen Hecht ausnahm und das kleine, von seinen Adern gerissene Herz auf das Schlachtblech legte, wo es wie wild weiterschlug, ein sinnloses einsames Herz ohne Hirn, Sinne, Körper und schlug, als hätte es den Tod seines Fisches noch gar nicht bemerkt.
(…) Während unser Fleisch langsam an den porösen Knochen verfällt, tut unser idiotisches Herz, als merke es nichts, und pocht rhythmusgestört auf seinen alten Gewohnheiten herum, so vernunftlos wie dieses lebenshungrige Hechtherz.


Lieben Gruß
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 27.06.2008 21:36 | nach oben springen

#3

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 22.11.2009 22:05
von LX.C • 2.675 Beiträge

Guck an, Maron stand ja schon mal im Fokus. Warum sacht einem das keiner


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#4

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 23.11.2009 03:51
von Martinus • 3.194 Beiträge

Oh...sorry...ich habe selber vergessen, dass ich zu den "Endmoränen" eine Rezension geschrieben habe. Im Januar lese ich "Flugasche", und freue mich schon wahnsinnig darauf.




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#5

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 23.11.2009 16:39
von LX.C • 2.675 Beiträge

Monika Maronbiographischer Abriss

Monika Maron stammt aus einer Familie mit deutsch-polnisch-jüdischen Wurzeln. Sie wurde am 3. Juni 1941 in Berlin Neuköln, einem Arbeiterviertel im späteren amerikanischen Sektor, geboren.
1953 siedelten Mutter und Tochter in den Ostteil Berlins über. Hier heiratete die bisher allein erziehende Mutter Monikas den SED-Politiker Karl Maron. Die Laufbahn des Stiefvaters vom Chef der Volkspolizei zum Innenminister der DDR in den Fünfziger- und Sechzigerjahren und die kommunistische Gesinnung der Mutter zeichneten den Weg der Tochter vor.
Zunehmende Auseinandersetzungen mit ihrem Stiefvater führten jedoch dazu, dass Monika Maron im Anschluss an das Abitur das Elternhaus verließ und nach Dresden ging. Dort arbeitete sie als Fräserin in der Flugzeugindustrie. Nach einem Jahr Arbeiterleben nahm sie, zurückgekehrt in ihre Geburtsstadt, nicht aber in das Elternhaus, das Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte auf, das sie mit dem Diplom erfolgreich beendete. Bis 1976 schlossen sich Tätigkeiten als Dozentin, Regieassistentin, Journalistin für die Frauenzeitschrift „Für Dich“ und die Wochenzeitung „Wochenpost“ an.
Unüberwindbare Konflikte, die Maron zunehmend in der Praxis des DDR-Journalismus sah, führten zu dem Entschluss, als freie Schriftstellerin tätig zu werden. Dass auch dies mit großen Hindernissen verbunden war, hatte sie nach Fertigstellung ihres ersten Romans „Flugasche“ zu spüren bekommen. Kulturbehörden untersagten den Druck in letzter Minute.
Literarisch längst in der Bundesrepublik beheimatet, „Flugasche“ war darauf 1981 im Fischer Verlag Frankfurt am Main erschienen, kehre sie im Jahr 1988 der DDR endgültig den Rücken, lebte zunächst in Hamburg, später wieder in Berlin.
Mit dem jüngst erschienenen Werk „Bitterfelder Bogen“ (2009) knüpft die Autorin an ihr Erstling „Flugasche“ an und begibt sich noch einmal auf Spurensuche im Nachwende- B.
Monika Maron wurde unter anderem mit dem Kleist-Preis (1992), der Carl-Zuckmayer-Medaille (2003) und dem Deutschen Nationalpreis (2009) ausgezeichnet.


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zuletzt bearbeitet 23.11.2009 16:50 | nach oben springen

#6

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 17.04.2010 10:31
von Martinus • 3.194 Beiträge

Danke für den biographischen Abriss, LX.C. Und hier folgt die Geschichte ihres Großvaters:

Pawels Briefe

Es geht um das Vergessen und Erinnern. Es geht um den Großvater Pawel Iglarz, um die Großmutter Josefa und deren Kinder. Im Jahre 1994 stößt Monika Marons Mutter Hella zufällig auf einen Karton mit Briefen, die Pawel Iglarz aus dem Ghetto geschrieben hat, und Briefe seiner Kinder. Hella hat diese Briefe total vergessen, kann sich nie daran erinnern sie jemals gelesen zu haben. In Vergessenheit gegossen. Monika Maron hat für das Vergessen verschiedene Theorien. Erinnerungen könnten im Wandel des Lebens nicht überstehen „weil sie beim Erlernen eines neuen Lebens einfach störten.“ Totale Verdrängung. Gibt es etwas zu verbergen? Die alten Papiere im Karton können sich besser erinnern als Hellas Erinnerungsvermögen. Sie entdecke auch Briefe, „zwischen ihr und einer deutschen Behörde, in dem die damals vierundzwanzigjährige Helene Iglarz gegen ihre drohende Ausweisung nach Polen kämpfte.“

Paul Iglarz, der Großvater, geboren 1879 im polnischen Ostrow. Erst sieben Jahre später wird amtlich beglaubigt, dass das Kind den Namen Schloma trägt. Als Jude geboren, 1900 zum Baptisten konvertiert, weil er Jude gewesen, im polnischen Lager Vernichtungslager Kulmhof umgebracht. Davor ein Leben in Berlin. 1942 ins Ghetto Belchatow.

Zitat von Pawel am 07.Mai, 1942
Es muß doch ein zu ungeheuerliches Verbrechen sein, jüdischer Abstammung zu sein....



Pawels Bruch mit seinen Eltern liegt im Dunkel des Vergessens. Warum – darüber hat der Großvater verschwiegen. So bleibt es im Urgrund der Vergessenheit. Der Bruch, so erzählt ein ponischer Rabbi der Autorin unseres Buches, musste zu einer Konvertierung führen, „weil er ohne eine Unterstützungsgemeinschaft nicht hätte überleben können.“ Zur Zeit des Urgroßvaters Juda Leib Sendrowitsch Iglarz leben zur Zeit der Jahrhundertwende in dem „öden Städtchen“, hundert Kilometer nordöstlich von Warschau 6000 Menschen, davon 3000 Juden. Heute lebt dort kein Jude mehr. Die Autorin besucht 1996 mit ihrer Mutter und ihrem Sohn diesen Ort. Da „kam es uns vor, als hätten wir einen trostloseren Ort nie gesehen.“ Ein Foto des Urgroßvaters gibt es noch. Sonst liegt alles im Schatten der Zeit.

An ihren Großvater kann sich Monika Maron nicht erinnern. Sie hat ihn nie gesehen. Ihre ersten Erinnerungen gehen auf das Jahr 1943 zurück, doch, wenn sie liest, wie Pawel in den Briefen über sie geschrieben hat, dann „verliert das Wort Vergangenheit für Minuten seinen Sinn.“

Wir blättern in einer Familiengeschichte im zwanzigsten Jahrhundert, eine Familie, die dunkle Schatten der Zeitgeschichte durchlebt und durchlitten hat. Das Buch geht bis in die Gegenwart der Autorin hinein. Das Leben in der DDR. Vor allem: Wie kann man, wenn man die Nazizeit durchlebt hat, sich dem DDR-Regime fügen? Fragen, die an die Substanz gehen, und es droht wieder ein Bruch in der Familie. Monika Maron ist eine Autorin, die den nachfolgenden Generationen noch was zu erzählen weiß, ihre Bücher hoffentlich weiterhin gelesen werden.

Liebe Grüße
mArtinus




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zuletzt bearbeitet 17.04.2010 19:55 | nach oben springen

#7

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 17.04.2010 10:39
von Bea • 680 Beiträge

Zitat
Nach der Wende zieht in das Sommerhaus nach Basekow


Ich kenne nur Beeskow...? Ah schon gefunden den Ort...klingt interessant




Der Bezug des Menschen zu Orten und durch Orte zu Räumen beruht im Wohnen. Bauen/ Wohnen/ Denken - Heidegger Martin

zuletzt bearbeitet 17.04.2010 10:43 | nach oben springen

#8

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 20.04.2010 17:05
von LX.C • 2.675 Beiträge

Hallo Martinus,

danke für die Vorstellung des Buches. Bin erst jetzt dazu gekommen, deine Rezension zu lesen.
Maron erzählt von diesem Großvater schon auf den ersten Seiten von "Flugasche".

"Meine Großmutter Josefa starb einen Monat vor meiner Geburt. Ihren Mann, den Großvater Pawel, hatte man ein Jahr zuvor in ein polnisches Kornfeld getrieben. Als der Großvater und die anderen Juden in der Mitte des Kornfeldes angekommen waren, hatte man es von allen Seiten angezündet." (Maron, Monika: Flugasche, Berlin 2009, S. 9)

Handelt es sich bei "Pawels Briefe" um einen Roman oder eher ein Sachbuch?


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#9

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 20.04.2010 17:11
von Martinus • 3.194 Beiträge

Es ist kein Roman, hat, auch wenn nur wenig aus Briefen zitiert wird, dokumentarischen Charakter, sozusagen eine Dokumentation einer Familiengeschichte aus dem 20. Jahrhundert.

"Flugasche" liegt bei mir auch schon in Lesenähe.




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zuletzt bearbeitet 20.04.2010 17:12 | nach oben springen

#10

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 21.04.2010 18:51
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Wenn man sich das Leben der Schriftstellerin Monika Maron einmal etwas näher verinnerlicht, so war sie eine außerordentlich mutige und eigenständige Frau. Mutig und aufrecht ging sie ihren Weg, dabei gehörte sie einer Familie an, die zur allerersten Garnitur der ehemaligen DDR gehörte, immerhin, ihr Vater war lange Zeit Innenminister, sie hätte das Leben einer sozialrealistischen Fürstin führen können. Sie tat es nicht, dafür lernte sie Menschen zu werden, Mensch zu sein. Auch nicht unbedingt so alltäglich.
Schaut man sich die Liste ihre literarischen Auszeichnungen an so meine ich, sie hatt es verdient, sich selbst verdient.

* 1990 Irmgard-Heilmann-Preis
* 1991 Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau
* 1992 Kleist-Preis
* 1994 Solothurner Literaturpreis
* 1994 Roswitha-Preis
* 1995 Evangelischer Buchpreis
* 2003 Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg
* 2003 Carl-Zuckmayer-Medaille
* 2004/2005 Frankfurter Poetik-Vorlesungen
* 2009 Mainzer Stadtschreiberin
* 2009 Deutscher Nationalpreis
* 2010 Humanismus-Preis des Deutschen Altphilologenverbandes

Und ich bestelle mir jetzt: Pawels Briefe.
Danke, Martin.

zuletzt bearbeitet 21.04.2010 20:02 | nach oben springen

#11

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 22.04.2010 16:40
von LX.C • 2.675 Beiträge

Hast du "Flugasche" schon gelesen? Darin wird der innere Konflikt, dem sie in der DDR ausgesetzt war, sehr deutlich. (Natürlich auf fiktiver Romanebene, aber mit autobiographischen Zügen.) - Aber sicher hast du schon.


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#12

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 22.04.2010 16:49
von Martinus • 3.194 Beiträge

Die Lektüre von "Flugasche" steht für nächste Woche auf meinen Plan (auch wenn deine Frage vielleicht an patmos gerichtet war). Eine schöne Lobeshymne übrigens, die er verfasst hat.




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zuletzt bearbeitet 22.04.2010 16:52 | nach oben springen

#13

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 22.04.2010 17:19
von LX.C • 2.675 Beiträge

Zitat von Martinus
Die Lektüre von "Flugasche" steht für nächste Woche auf meinen Plan (auch wenn deine Frage vielleicht an patmos gerichtet war). Eine schöne Lobeshymne übrigens, die er verfasst hat.



Ich freue mich über jeden, der es liest. Aber ich müsste auch noch so einiges von ihr, aber ach, was man nicht alles müsste


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#14

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 22.04.2010 17:57
von Roquairol • 1.065 Beiträge

Ich habe "Die Überläuferin" von ihr gelesen, das hat mir sehr gut gefallen (die Beschreibung ihrer eigenen Geburt ist genial! )

Allerdings bleibt auch eine gewisse Distanz, vor allem durch Interview-Äußerungen von ihr, die mich doch eher zum Stirnrunzeln veranlassten.)




Homepage: http://www.noctivagus.net/mendler
Facebook: http://www.facebook.com/people/Klaus-Mendler/1414151458
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#15

RE: Monika Maron

in Die schöne Welt der Bücher 22.04.2010 18:28
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von LX.C
Hast du "Flugasche" schon gelesen? Darin wird der innere Konflikt, dem sie in der DDR ausgesetzt war, sehr deutlich. (Natürlich auf fiktiver Romanebene, aber mit autobiographischen Zügen.) - Aber sicher hast du schon.



Nein, habe ich noch nicht. Pawels Briefe wird mein erstes Buch von Monika Maron sein. Mal sehen, vielleicht wird es auch gleich das "Letzte", oder ich ordere gleich ihr "Gesamtwerk". Das entscheide ich immer so aus dem "geistigen Bauch" heraus, wenn mir ein Dichter wirklich zusagt, mich im Herzen anspricht, dann folgt grundsätzlich das ganze Werk, nebst Briefen und Tagebüchern, so vorhanden!

zuletzt bearbeitet 22.04.2010 18:58 | nach oben springen


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