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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst

#1

Kriegsgemetzel: Apocalypse......

in Flümmerey/ La Vista di AscOltO 23.02.2009 13:31
von ascolto • 1.289 Beiträge
Werte Flümmerfreunde,

nun, hinein in den Kavaleriedanz und dem Böötchen mit MG. Angelegt wird nur wenn die Playmates strippen und zum molchen des Colonel Brando.....
Entspannendes Zwüschenschnaufen wünscht dadd A,

Martin.us begünnt......

zuletzt bearbeitet 24.02.2009 17:20 | nach oben springen

#2

RE: Kriegsgemetzel: Apocalypse......

in Flümmerey/ La Vista di AscOltO 24.02.2009 14:09
von Martinus • 3.194 Beiträge
Hallo liebe Filmgucker,

es ist gar nicht so lange her, da ich darauf gestupst worden bin, dass der Film nach Josef Conrads "Das Herz der Finsternis" gedreht worden ist. Daum wünschte ich mir auch diesen Film zur Diskussion. Die Vorlage von Conrad habe ich zweimal gelesen, ist aber schon ewig her, darum ich eine Drittlesung anvisiere.

Zum Film:

In der Einleitung ist die Kamera starr auf einen Urwald gerichtet. Ich gehe davon aus, es ist der Urwald, in dem Colnel Kurtz, d.h. Marlon Brando vom TangoParis, herrscht, dem Wahnsinn verfallen. Coppolla verlegt dieses Gebiet in Kombodscha, in Grenzensnähe zu Vietnam. Akustisch hört man Geräusche fliegender Hubschrauber, manchmal erwischt der Filmgucker ein Hubschrauber, der vorüberrauscht. Außerdem sieht man vordergründig Rauchschwaden aufsteigen.

Dann geht die Kamera ins Zimmer von Kapitän Williard (bei Conrad ist das Marlow, gell), gespielt von MartinUs Sheen. Er befindet sich in einem Haus in Saigon, und wartet auf einen neuen Auftrag. Toll fand ich, man sieht einen Ventilator drehen und hört dabei Hubschraubergeräusche. Das Zimmer verdunkelt durch ein Rollo. Williard war vorher schon im Vietnameinsatz, er leidet unter den Traumata des Krieges (Gewaltausbruch im Zimmer).

Dieser Williard/Marlow nun, bekommt von den US-Militärs einen Geheimauftrag, er soll den mit militärischen Loorbeeren geschmückten Colnel Kurtz umbringen, weil dieser wahnsinnig geworden, in einem Urwaldgebiet über Eingeborene herrscht, wie ein Gott bewundert wird. Also Größenwahnsinnig. Ich glaube herausgehört zu haben, Kurtz sei wahnsinnig geworden wegen schrecklicher Kriegsereignisse, nun herrscht er in seinem Territorium und entscheidet selber über Leben und Tod. Praktisch ist das eine Flucht, eine Verdrängung psychischer Traumata, die sich in seinem Wahnsinn manifestiert haben. Auch hier schon eine Kritik an dem unerhörtem Wahnsinn des Krieges überhaupt.

Kapitän Willard, mit ein paar Soldaten schifft mit einem Boot flußaufwärts Richtung Kurtz. Vergessen wir dabei nicht, auch Williard leidet an Kriegstraumata, auch wenn der Filmgucker das nicht immer merkt. Aber, je näher er Kurtz auf den Fersen ist, deso mehr Verständnis zeigt Williard für Colnel Kurtz' hausen im Urwald. An dieser Stelle wäre es natürlich schön, wenn ich aus dem Film Zitate bringen könnte, bei einem Buch wäre das eher möglich.

Kurz und gut. Williard erreicht Kurtz, hat den Auftrag in umzubringen, was er auch macht. Parallel zu diesem Töten, wird ein Rind geopfert im Trubel von Eingeborenen. Die Tötung des Kurzt bekommt damit eine Umwandlung in ein religiöses Opfer, und Williard tritt in dessen wahnsinnige Fußstapfen. Kurzt ist also tot, und, das ist wohl das Grauen, dadd Grauen an sich, es ist das Grauen, dass Williard diese grausige Herrschaft des vom kriegstraumageschädigten Colnel Kurtz weiterführt.

Das Grauen ist auch der Krieg. Als Kurzt noch lebte, laß er Williard Zeitungsberichte über den Wahnsinn des Krieges vor. Dieses Zitat hätte ich gerne mal schriftlich, weil das wichtig für den Film ist. Kurtz hatte keine andere Wahl, er musste in diesem wahsinnigen Krieg wahnsinnig werden. Und das ist eben die Antikriegskritik, dass eben auch der Krieg das Grauen ist, und Überlebende dieses Krieges das Grauen immer in sich tragen müssen, weil sie von den Kriegserlebnissen später nicht mehr loskommen und nach dem Krieg eben, wie eine Marionette des Kriegsgrauens dahinvegitieren.

Filmtechnisch gesehen und eine Bilderorgie, die seines gleichen sucht, ist der Hubschrauberangriff im Walkürenritt. Das ist unglaublich, wie man so etwas in den Filmkasten geschnürt bekommt. Und dann die Hubschrauber, die hinter dem Wald, im Sonnenabendlicht hervortauchen, da schauderts und man kömmt nicht los von der Orgie.

Dieser Befehslhaber des Hubschrauberangriffs, den man dann unten im Schlachtfeld noch herumkommandieren sieht, das ist ein knallharter Kriegstreiber, der offentsichtlich den Krieg wie ein Geschäft abwickelt. Das sieht man auch daran, dass er einige Soldaten zum Surfen schickt und im Kriegsgefecht Richard Wagner hört. Das ist auch so ein Beispiel für den Wahsinn des Krieges.

Liebe Grüße
mArtinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 24.02.2009 14:19 | nach oben springen

#3

RE: Kriegsgemetzel: Apocalypse......

in Flümmerey/ La Vista di AscOltO 24.02.2009 17:02
von ascolto • 1.289 Beiträge
Herzlichen Dank für deinen Eindruck, Martin.us!

Wie immer habe ich eine kleene andere Perspektive, will sagen, subjektiv wie ich bin, krützel ich meyn Geschmier hinzu......

Du beschreibst dass erste Bild vor und mit den Rolltiteln(Musik:the Doors), beängstigend wie dort der "Urwald" also ein wundervolles Palmenmeer zerbricht, in Flammen befeuert, meinerseits, ein Symbol oder die Metapher die diesen Film durchzieht:Der Mensch begegnet seiner Umwelt mit mächtigem Kriegsgerät, hier der Helikopter, der in Vietnam dass erste Mal auf Grund des Dschungelkrieges ein gewaltiger Vorteil und seit dem von den USA Streitkräften auch in folgenen Konflikten als wichtigste Atellerieangriffswaffe zur Panzer und Geschützzerstörrung genutzt, und bemächtigt sich aus dem Wissen um das Denken wie man Gewaltzerstörrung in Feuerkraft potenziert: Napalm, ein in etwa Benzingemisch das unter anderem wenn entlaubt und mit einem riesigen Feuerball entzündet, eine solche Hitzewelle entfalltet das jeder Organismus verbrennt!
Das Thema Napalm wird dann auch heroisch noch einmal intensiv in einer Sequenz nach dem Einsatz der Bomber die ein Geschütz mit einer "Napalmstrasse" eleminieren, von dem Kavalleriecolonel(the surfer:Duval), als Siegeswaffe glorifiziert, "ich schritt nach dem alles verbrannt auf den Hügel und es roch nach....wie Benzin, es roch nach..... Sieg!
Also, durch den Urwald und der "Guerilliataktik" des Vietkong, sannen die Waffenexperten der USArmy nach einer Waffe die die Wälder entlaubt um den Feind zu sehen und ihn dann in einer Explosion verbrennt. Ein Teufelszeug ist Napalm, den Namen des Entlaubungsmittel ist mir entfallen (irgendetwas mit orange??)!
Also ein Bild einer neuen Massenvernichtungswaffe, ein auch von der UN angeprangert (ähnlich verschiedener Giftgase etc.), die nicht nur das Symbol für die Antivietnambewegung, sondern auch furchbarste Verbrennungenphotos von Kriegsopfern die überlebten in die Medien brachte und aus deren Empörungsflut dann die sogenannten Boatpeaple, Verbrennungsopfer zu Anfang von den USA aufgenommen, eine Bewegung entstand, in der die Integration der Vietnamesen in die USA entfachte!
Der Capitän Martinus ist ein ausgebilderter Spezialist,ein Killer (Green Barett/-Ledernacken/-Marines), er gehört einem Corp an der im Namen auch der CIA tötet, und nur für Spezialaufträge die er alleine durchführt, also von denen nur er weiß, wird er gebucht, hier Kommandoebene General in der Army, und wurde dies bisher in mehreren Fällen (insgesammt Sechs?). Nun hockt, sitzt und liegt er in einem Saigoner Hotel und wartet auf seinen neuen Auftrag. Er trinkt (Alkoholproblem immer wieder trinkt er/im Boot usw.) und verliert sich bis zur Besinnungslosigkeit und übt an sich Selbstgewalt im Schmerz und Trauma seiner Killerexistenz!
Hier wird uns keine übliche Killergeschichte des Kriegsgemetzel angekündigt, ein Soldat ist und muss ein Killer sein (dazu Ausbildung zum Marines in "Full Metall Jacket") hier wird eine noch intensivere Spezialausbildung zum Killer vorgeführt, sozusagen ein Sondersonderkommando: Ein "green Barett", durchläuf eine mehrjährige Ausbildung und wird eine Tötungsmaschiene und hinter der Front zur Aufklärung usw. eingesetzt:http://de.wikipedia.org/wiki/United_Stat...Forces_Command_(Airborne). Und in seinem Auftrag soll er nun einen Offizier im höheren Rang, einen Colonel, seines eigenen Corp umbringen. Dieser Colonel war ein Eliteoffizier der nach Harvard usw. die beste Ausbildung im Sinne einer Miltärhochschule absolvierte und dessen Karriere sich auf eine Stabsoffizierlaufbahn, sogar SterneGeneral, also auf Kommandoebene der gesammten Südpazifischen Armee vorbereitet. Doch dieser entschließt sich im Alter von 38 Jahren (normale "Green Barettrekrutierung viel jünger ) nach einer Inspektion vom Kriegsschauplatz Vietnam seine Laufbahn abzubrechen und beginnt eine "Green Barrettausbildung".
Die wahnsinnige Metapher in dem Konstrukt, ein hoher Offizier (Captain) bekommt den Auftrag seinen ihm vorgesetzten Offizier (Colonel) des gleichen Corb zu töten. Herr Sheen tötet sich in seiner ihm naheliegenden erfolgreichen Zukunft, denn es ist üblich nach erfolgreichen Aufträgen im Rang aufzusteigen. Oder stirbt er im Auftrag!
Und im Saigoner Hotelzimmer sehen wir schon die ersten Anzeichen einer Psyche die eine Reflektion nicht mehr verkraftet. Trinken und Gewaltphantasien!
Die Parabell heißt, werden hier Killersoldaten von der eigenen Truppe, dem gleichen Corp elemeniert wenn sie lang genug im erfolgreichen Einsatz und auf einem Befehlsrank angekommen und dann alle (im Film als Geisteskrank) an ihren Traumatas zerbrechen und keinem Soldatenethos (Logos:Befehlskette) mehr folgen? Ist hier ein System entfacht wo die Waffe Mensch nach einer erfolgreichen Vernichtungsdistanz zum unkalkulierendem Risiko wird, dass dann von den Nachrückenden vernichtet werden muss? Spinnt man diese angedeutete Parabell weiter und verlagert dies auf jeden Soldaten dann muss ein Krieg den Nächsten nach sich ziehen weil in den rückkehrenden Überlebenssoldaten soviel Trauma angesammelt das der nächste Krieg sich selbst inzenieren muss?????
Soweit erst mal.....später mehr!
Grüße vom ollen A

zuletzt bearbeitet 24.02.2009 18:23 | nach oben springen

#4

RE: Kriegsgemetzel: Apocalypse......

in Flümmerey/ La Vista di AscOltO 24.02.2009 18:26
von Martinus • 3.194 Beiträge
Hallo ascolto,

Zitat von ascolto
Ist hier ein System entfacht wo die Waffe Mensch nach einer erfolgreichen Vernichtungsdistanz zum unkalkulierendem Risiko wird, dass dann von den Nachrückenden vernichtet werden muss?


Mag das sein, dass Coppola das auch so gedacht hat? Damit würde die ganze Kriegsmaschinerie ad absurdum geführt. Ich denke, das ist ja der Sinn des Films, den Unsinn des Krieges aufzuzeigen.

Der Befehlshaber mit dem Napalm. Ja dieser Figur konnte ich deutlich ansehen, dass er ein Kriegskiller ist...diese Verherrlichung des Napalmgeruchs ist pervers. Bei dem Williard konnte ich diesen Killerinstinkt nicht so anmerken, das liegt vielleicht daran, dass er immer so einen besonnenen Eindruck machte. Aber wenn er aus so einer Spezialeinheit kommt, dann ist das natürlich so.

Liebe Grüße
mArtinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 24.02.2009 18:26 | nach oben springen

#5

RE: Kriegsgemetzel: Apocalypse......

in Flümmerey/ La Vista di AscOltO 25.02.2009 11:41
von ascolto • 1.289 Beiträge
Werter Martin.us,

Ich denke gerade hierüber nach: Welches Symbol an Geisteshaltung ist hinter dem Kavalleriecolonel verborgen? Wieso dieser absurde Angriff auf eine Stellung die im Sinne der "Charly"-Verteidigung sehr waffenstark (verschiedene MG und Geschütze), nur aus der Freude am Surfsport und der Bewunderung für einen Surfstar aus der Heimat (Wellen o.K.! doch diese Willkür)? Die Verteilung der Pokerkarten auf dem Leichengemetzel (jeder Eine) Diese so humanitäre Wasserflaschensequenz für den sterbenden Vietnamesen und der rasante Abbruch zum meldenden Offizier: Surfstar anwesend. Der Barbecuegrillabend wie in der Heimat (Strandromantiksequenz) sowie diese überhebliche Haltung im Kugelhagel des Feindes (Charly kann mir nichts!). Der "Stettson" also Cowboyhut des "General Cluster" sowie die Napalmglorifizierung!
Ist dies die Darstellung einer Gedankenstruktur: Wir sind die Besten und stärksten und leben im Krieg unser "Las Vegas" bzw. unseren Californiadream? Wird uns hier die allgemein vorhandene Hybrishaltung der Bevölkerung der USA nahegebracht. Der Krieg ist ein Reingehen und kurz mit immenser Waffenstärke drüberholzen, sich den Wasserbüffel (Traktor der Reisfelder) des Feindes grillen und die Lebensweise von der Heimat unreflektiert weiter zuleben, Amerika steht über jede andere Nation? Wir haben Napalm, Pokerrunden, Las Vegas Stripshows der Playmates, wir sind die Helikoptercowboys die die Indianer niedermetzeln? Heißt nicht eine Hellikopterkonstruktion Tomahawk? Wir nehmen Wagner als Musik dann scheißt sich Charly in die Hose? Ist dies der Inhalt von Stars und Stripes?

Diese Gedankchen beschäftigen mich, ich vermute hier deutet uns Coppola zumindest die Vorkriegsmeinung: Wir ziehen mal kurz nach Vietnam und befreien Charly von dem Kommunismus! Wir ziehen kurz mal nach Bagdad und befreien unsere Ölquellen aus der Diktatorhand!

Liebe Grüße vom ollen A

zuletzt bearbeitet 25.02.2009 11:43 | nach oben springen

#6

RE: Kriegsgemetzel: Apocalypse......

in Flümmerey/ La Vista di AscOltO 25.02.2009 12:07
von Martinus • 3.194 Beiträge

Hallo ascolto,

Der Kavalleriecolnel erteilt zack die Befehle, alles geht auf Tempo. Er wirkt wie eine Speed-Marionette, die auf Vollgas durch den Dschungel hüpft, als ob er seinen Job zügig und fehlerlos erledigen will. Eine gedrillte Maschine: Zack, hoppla, los, surfen. Befehle rattern wie ein Maschinengewehr. Dabei noch im Wagertaumel, so zur Unterhaltung, weil ihm das Kriegsgemetzel Spaß macht. Eine gedrillte Maschine. Jetzt mal in Vienam, dann in den Irak, wie Sui schon sagten.

Darum habe ich mich doch gewundert, warum Martin Sheen so gelassen und wohlbesonnenwirkt (abgesehen von seinen Ausfällen in der Kammer in Saigon. Vom Typ sind die beiden doch ziemlich unterschiedlich.

Also, der Kavallerieonkel ist wie ein Weltpolizist, der hier und da Ordnung schaffen muss. Zack und Hopp.

Liebe Grüße
mArtrinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#7

RE: Kriegsgemetzel: Apocalypse......

in Flümmerey/ La Vista di AscOltO 25.02.2009 12:31
von ascolto • 1.289 Beiträge
lieber Martinus,

nun, ich denke dass uns Martin Sheen spiegeln soll, wie man wenn man im Schwarm gefangen anfängt zu überdenken. Seine Brutalität ist natürlich vorhanden, denk an die Sequenz um die Gallonen Benzin für das Boot, oder die Tötung (Fangschuß der schwer verletzten Vietnamesen (Welpenszene/Bootskontrolle). Ich frage mich ob er seine Kräfte für die Tötung aufhebt oder aber ob ihm seine Reflektionen über den Auftrag so zum Schweigen und sparsamen Gesten zwingt? Er ist der Einzige bis zum Colonel Brando der nicht hysterisch und in der Kriegsmotorik wütet oder ängstelt. Er ist vorsichtig, (vielleicht will er den Auftrag nicht gefährden) und macht sich Gedanken. Nur er und der Colonel Brando tuen dies!

So, ich bin überfällig, habe zu tun!
Herzgruß vom A

zuletzt bearbeitet 26.02.2009 10:51 | nach oben springen


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