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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst

#1

Leo Perutz

in Die schöne Welt der Bücher 15.08.2007 23:14
von Taxine
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Leo Perutz - ein Autor, der mir zuvor noch nicht bekannt war, erst auf Empfehlung griff ich zum ersten Buch, das ich fand. "Wohin rollst du, Äpfelchen ...".

Zunächst kurz zum Autor:
Leo Perutz wurde 1882 in Prag geboren und siedelte 1899 mit der Familie nach Wien über. Finanziell blieb er trotz des Gehalts und Einnahmen aus seinen erfolgreichen Romanen lebenslang von der Familie abhängig. 1918 heiratete er die Arzttochter Ida Weil. Ihr Tod im Jahre 1928, kurz nach der Geburt des 3. Kindes, warf ihn aus seiner erfolgreichen Laufbahn. Die persönliche Krise konvergierte mit der politischen Krise in Österreich, während der er sich zeitweise für die Sozialdemokratie engagierte. 1935 erneute Heirat mit Grete Humburger. 1938 emigrierte er nach Tel Aviv. Perutz starb 1957 in Bad Ischl.
Im Werk von Perutz tritt das geschichtliche Dasein des Menschen plastisch aus dem Ereignisverlauf hervor. Mit dem Verzicht auf explizite Reflexionen steht es quer zu den Zeitströmungen. Perutz hat eines der originellsten erzählerischen Werke der ersten Jahrhunderthälfte hinterlassen, dessen Bedeutung nach einer ersten Rezeptionswelle im Rahmen von Theorien »phantastischer Literatur« erst seit den späten 1980er Jahren erkannt wird.

Nun zum Roman:
Sofort ist man gepackt von dieser Spannung, die einen hier mit sich zieht, wo der Protagonist Georg Vittorin sich auf die "Jagd" begibt, abrechnen will. Er kann die Demütigungen nicht vergessen, die er als Kriegsgefangener in einem russischen Lager erlebt hat. Ganz am Anfang sind sie zu fünft, fünf Leute, die Rache schwören, als ein weiterer Kamerad an der Malaria stirbt. Der Lagerkommandant Seljukow wirft diesem Simulation vor, bis er dann stirbt.
In Vittorin schlummert ein tiefer Hass, ein unabdingbarer Drang auf Rache, und als alle wieder in ihre Gewohnheiten zurückkehren, muss er feststellen, dass der geleistete Eid auf gemeinsame Wiedergutmachung schnell erlischt. Keiner will ihn mehr unterstützen, alle tun den Vorsatz als lächerlich ab (unter dem Motto: Er würde den Krieg doch nur auf eigene Faust fortsetzen!). Die Bequemlichkeit greift um sich, es gibt für die meisten nun Wichtigeres, ein altes Leben wieder aufzunehmen, so muss Vittorin sich schließlich alleine auf den Weg machen, seine Freundin und Familie und Arbeitsstelle hinter sich lassen, um sich nach Rußland zu begeben. Ein einziger Mann der alten Truppe begleitet ihn, doch nur, um veruntreutes Geld über die Grenze zu schaffen. Dieser wird dort auch augenblicklich verhaftet, und so ist er tatsächlich ganz alleine, als er die Reise antritt.

Über das Buch heißt es im Einband:

In Antwort auf:
Millionen von Lesern verfolgten den Erstabdruck dieses Romans, der 1928 in der größten Illustrierten des Kontinents, der "Berliner Illustrirten Zeitung" in Fortsetzungen erschien. "Wohin rollst du, Äpfelchen..." wurde von den Lesern verschlungen, der Titel wurde Ende der zwanziger Jahre zu einem Schlagwort, in dem Ungewißheit und Zukunftsangst der Menschen ihren Ausdruck fanden.


Dem kann ich nur zustimmen. Ich verschlinge das Buch ebenso und bin wirklich froh, dass ich nicht auf Fortsetzungen warten muss, dass der Roman in einem Stück vor mir liegt.

Sehr amüsant dazwischen der Wiener Dialekt. Zum Beispiel hier:
In Antwort auf:
Kohout laß mi reden, sonst hau' ich dir eine 'runter, dass d'blöd wirst - lang genug, Genossen, san m'r dag'standen und haben die Buckeln hing'halten wie die Krauteseln. Jetzt ham mir z'reden. Z'erscht ziag'n mir den Ausbeutern des Volkes und ihneren Pupperln die Schieberpelz' aus, dass a Hetz gibt. Dann her mit die Autos, die werden beschlagnahmt, sollen s'nur z'Fuß rennen in der Republik.

oder
In Antwort auf:
Lassen's ihn nur kommen, den Hundling, den reaktionären! (... ) Soll sich trauen! Ich hau' ihm eine übern Schädel, dass er halbe Stund' auf der Erd' umananderkrallt wiar a blinde Katz.




So bin ich gespannt, wie es weitergeht.

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#2

RE: Leo Perutz

in Die schöne Welt der Bücher 15.08.2007 23:15
von Taxine
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Aus einer Demütigung stürzt sich Vittorin in unzählige Quälereien, Verhaftungen, Fast-Tode. Der Weg der Rache wirkt ein bisschen wie der eines Kapitän Ahab. Perutz erzählt das einfache Geschehen, wobei Vittorin auf der Jagd nach Seljukow von einer Front zur nächsten gerät, bis er erneut in Gefangenschaften landet. Diese Ironie dabei, dass er die Demütigung der einen Gefangenschaft mit dem Verdrängen und Nichtsehen der anderen übertönt. Wie ein Mensch, der, weil er nun einmal aufgebrochen ist, nicht mehr zurück kann, wie der Goldgräber, der, statt sich klar zu machen, dass es in der Wüste kein Gold gibt, beharrlich weiter sucht, weil er sonst den Sinn seines Lebens verschenkt hätte. Es bleibt eine Reise ins Ungewisse.

In Antwort auf:
Er sieht in Seljukow nicht mehr den hochmütigen russischen Offizier, der ihn beleidigt hat. Seljukow ist der böse Geist einer entarteten Zeit. In ihm hasst Vittorin alles Schändliche, das seine Augen sehen, in ihm hasst er die Schieber, die Valutageier, die Raubtiermenschen, die sich in den Besitz der Welt geteilt haben.


Perutz schreibt, in dem er berichtet, nüchtern und im klaren Wort. Der Leser bangt mit, lässt sich mitreißen, duckt sich unter den Granaten, leidet mit dem Menschen, der durch einen Querschläger direkt vor den eigenen Augen zusammenbricht. All das wirkt wie ein kleines Abbild des ersten Weltkrieges, wie eine Momentaufnahme... eine kleine Geschichte aus der großen Geschichte.
In Antwort auf:
Sie verdienen am Krieg, an der Politik, an der Spionage. Drüben in der Krim kämpft die Armee des Generals Wrangel ihren letzten Kampf. Die hinten liefern, sie schachern, sie betrügen, sie liefern den Weißen und den Roten, wer mehr bezahlt, dem gehören sie. Sattelzug, Hufnägel, Revolvertaschen, Putzhadern, Wagenschmiere, verdorbenes Büchsenfleisch. Wenn sie ihre Geschäfte abschließen, strömt der Champagner.
Sie sind zahlreich, sie sind unangreifbar, sie sind überall (... )

und letztendlich zählt für Vittorin nur eins:
In Antwort auf:
Nur an einem von ihnen kann Vittorin die Menschheit, die sie verraten, die Welt, die sie verpestet haben, rächen, und dieser eine ist Seljukow.

Und dafür durchkreuzt er Städte, Kriegsschauplätze, Welten... und opfert alles!

Das nächste Buch, zu dem ich greifen werde, ist "Turlupin".

(Klappentext)
Paris um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Seit 18 Jahren herrscht Kardinal Richelieu mit eiserner Hand über Frankreich. eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes auf in der Bevölkerung - eine Verschwörung, bei der Köpfe rollen sollen. Ins Zentrum des Geschehens gerät der junge Perückenmacher Turlupin.

Perutz gehört gelesen. Wer ihn nicht kennt, verpasst das elegante Balancieren zwischen Unterhaltung, Spannung und Tiefgang.

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#3

RE: Leo Perutz

in Die schöne Welt der Bücher 15.08.2007 23:15
von Martinus
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HAAAAAAAAA, Turlupin, der einzigste Roman, den ich nicht gelesen habe. Da lese ich doch glatt mit.

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#4

RE: Leo Perutz

in Die schöne Welt der Bücher 15.08.2007 23:15
von Taxine
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Ich will unbedingt mal wieder in Frankreich spazieren, da soll der Narr mich begleiten.

Ich sage bescheid, wenn ich das Büchlein habe.

Liebe Grüße
Taxine

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#5

RE: Leo Perutz

in Die schöne Welt der Bücher 23.08.2007 14:46
von Martinus • 3.194 Beiträge
Die Erzählung „Herr, erbarme dich meiner“ (1929) ist neben dem Roman „Wohin rollst du Äpfelchen...“ das zweite Prosastück, welche die russische Oktoberrevolution im Hintergrund hat.

Nach einem Attentatsversuch auf Lenin sollen sich ehemalige Offiziere der Zarenarmee in der Tscheka melden. Oberst Wolochyn soll erschossen werden, rettet sein Leben im Angesicht des Todes durch Entzifferungs einer Chiffrendepesche.

Und nun zu Turlupin(1923)

1923 schrieb Perutz den Roman „Turlupin“. Darin beschäftigt sich der Autor, warum die Französische Revolution nicht schon 1642 über die Bühne gelaufen ist, als Kardinal Richelieu am 11. November, am St. Martins Tag, Köpfe des verhassten Adels rollen lassen wollte. Um diese Verschwörungstheorie wissenschaftlich zu untermauern, lässt Perutz einen Historiker zu Wort kommen, der uns historische Quellen öffnet und die Gewissenhaftigkeit dieser Pläne dem Leser ausbreitet. So lesen wir, Frankreich sei schon 1642 für die Revolution reif gewesen, ja, gewisse gesellschaftliche Parallelen zwischen 1789 und 1642 werden erörtert, sogar für die großen Protagonisten von 1789 gibt es schon 1642 gewisse Prototypen. Doch zu Vicomte von Saint-Chéron, dem "Mirabeau des Jahres 1642“, lässt uns der Historiker keine belegbare Quelle zu Gesicht kommen, denn der Vicomte lässt sich natürlich nicht historisch belegen, weil schon hier die Fantasien eines Perutz am Werke sind.

Zitat von Leo Perutz
Am 11. November, am Tag des heiligen Martin, sollte der Vicomte von Saint-Chéron die Menge gegen das Hotel Lavan führen, in dem sich die Feinde des Kardinals zu geheimen Beratungen zu versammeln pflegten. Das Hotel Lavan sollte gestürmt und niedergebrannt und damit das Signal zur Niedermetzelung des Adels in ganz Frankreich und zum Sturz des Königtums gegeben werden.


Dass es dazu nicht kommt, verdanken wir dem Perückenmacher Tancrède Turlupin, ausgerechnet der, ein Narr. So bedenke man doch, ein Turlupin war im „französischen Theater des 17. Jahrhunderts die feststehende Komödienfigur des Possenreißers, Narren, Hanswurst." (Nachwort v. Hans-Harald Müller).

Dieses als Einleitung zum Romangeschehen

Liebe Grüße
Martinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 23.08.2007 16:58 | nach oben springen

#6

RE: Leo Perutz

in Die schöne Welt der Bücher 24.08.2007 16:03
von Martinus • 3.194 Beiträge
Unser Turlupin ist ein Findelkind, sein Pflegevater stirbt 1632, als ein Großbrand das Stadtviertel Saint-Antoine zerstörte. Mit sechzehn Jahren bekommt er Gelegenheit, sich zum Perückenmacher und Barbier ausbilden zu lassen und findet Arbeit in der Barbierstube der Witwe Jacqueline Sabot.
Doch Turlupin
Zitat von Perutz

war ein Träumer und voll Wunderlichkeiten. Dem Brauch der Zeit entgegen verschmähte er es, eine Perücke zu tragen, auch ging er immer ohne Mütze über die Gasse.


Ihm hängt eine weiße Haarsträhne über der Stirn, sein Erkennungszeichen. Er träumt, dass irgendwann einmal sein leiblicher Vater ihn daran erkennen würde. Und als er unter seltsamen Umständen auf eine Beerdigung in der Trinitanerkirche gerät, glaubt er, der Verstorbene sei sein Vater, denn die Witwe, sieht ihn aus der Ferne an, und Turlupin meint, sie erkenne ihren Sohn wieder. Der Verstorbene ist der Herzog von Lavan, und nun glaubt Turlupin, er sei adliger Herkunft, sein Leben würde sich nun schlagartig ändern. Er schafft es zwar, sich in die Villa der Herzogin, die er für seine Mutter hält, ikognito einzuschleichen, tritt dort in einer Versammlung Adliger als Herr de Josselin aus Quimper auf und mogelt sich irgendwie durch, bis er durch Zufall in aktuelle politische Unruhen gerät, und dafür verantwortlich gemacht werden kann, eine verfrühte Revolution verhindert zu haben.

Ein großer Historienjoke, den sich Leo Perutz leistet. Doch muss auch zugestanden werden, dieser Roman fällt anderen Perutz-Romanen gegenüber deutlich ab. Die ersten sechs Kapiel sind in gewohnter Perutzmanier verfasst: überraschend, rätselhaft, leicht grotesk. Doch dann fällt die Spannung deutlich ab. Sogar Turlupins erfolgreiches Zwischenspiel als Josselin ist doch eher durchschnittlich. Natürlich fehlt es nicht an Humor, dieser trottelige Narr unterm Adel, doch, wenn ich einen Vergleich mit den anderen Romanen ziehe, die ich alle gelesen habe, betrachte ich den „Turlupin“ als einen netten Spaß, den sich der Autor geleistet hat. Es fällt die lineare Struktur der Handlung auf, in dem nur Turlupin eine Rolle spielt, auch spart Perutz an phantastischen Elementen. Kein Doppelgänger, kein ewiger Jude, keine unlösbaren Rätsel.

Zitat von Perutz
Vielleicht hat Gott nach Art der großen Herren sich einen guten Tag aus einem einfältigen Menschen gemacht.


Mehr sollte es wohl nicht sein.

Martinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 24.08.2007 17:41 | nach oben springen

#7

RE: Leo Perutz

in Die schöne Welt der Bücher 26.11.2009 09:42
von Martinus • 3.194 Beiträge

werte Taxine,

gehen wir wuider in Perutz-Welten zurück. Endlich!!, ja endlich habe ich das Äpfelchen im reread gelesen.

Zitat von Taxine

Sofort ist man gepackt von dieser Spannung, die einen hier mit sich zieht, wo der Protagonist Georg Vittorin sich auf die "Jagd" begibt, abrechnen will.


Im russischen Bürgerkrieg entfaltet sich dieser Kriegsheimkehrer-Roman zu einem spannungsgeladenen Abenteuerroman. Das ist außergewöhnlich. Man vergleiche nur mit den um ein Jahr früher geschriebenen Heimkehrer-Roman "Die Flucht ohne Ende" von Joseph Roth. Das außergewöhnliche bei Perutz ist, Vittorin kommt aus dem Krieg, und kehrt wieder dahin zurück.

Bei aller Spannung, die der Roman hergibt, eine kritische Überlegung:

Leo Perutz hätte den Charakter Vittorins, und seine psychische Verfassung besser ausgestalten müssen. Da reicht es eben nicht, wenn er in Visionen vor Seljukow steht und anschließend wieder zur Tagesordnung übergeht. Es hätte gestalterisch viel tiefer in die Psyche eingedrungen werden müssen, um den Leser fassbar vor Augen zu führen, warum Vittorin den Boden unter den Füßen verloren hat. Wie Perutz seinen Vittorin dargestellt hat, ist er auch nur ein Schemen, der ein Fantom jagd. Nun kenne ich Leo Perutz in einigen anderen Romanen als höchst raffinierten Romangestalter und es ist nicht auszuschließen, dass diese Schemenhaftigkeit Vittorins beabsichtigt ist, weil „Georg Vittorin der Welt, in der er lebte, entfremdet war.“ Trotzdem ist es mir lieber, wenn sich ein Protagonist griffiger hervorhebt.

Zitat von Taxine zitierte Leo Perutz
Er sieht in Seljukow nicht mehr den hochmütigen russischen Offizier, der ihn beleidigt hat. Seljukow ist der böse Geist einer entarteten Zeit. In ihm hasst Vittorin alles Schändliche, das seine Augen sehen, in ihm hasst er die Schieber, die Valutageier, die Raubtiermenschen, die sich in den Besitz der Welt geteilt haben.



Eine wichtige Stelle. Während der Jagd durch Europa hält uns Perutz eine "entartete Zeit" vor die Nase. Vittorin sagt sehr knallig:

Zitat von Leo Perutz
Mit Verbrechern aller Erdteile hab' ich mich herumgeschlagen



Seljukow, der nur noch als ein Fantom im Kopfe Vittorins spukt, ist das Böse, die Verkörperung des satanischen Geistes, der über Europa wütet. Auf diese Weise mutiert Seljukow zu einer Metapher. Mir gefällt diese Peruztsche Idee außerordentlich.

Den böse Geist der entarteten Zeit finden wir auch in Wien. Doktor Emperger, einer von Vittorins ehemaligen Lagerkameraden sagt:

Zitat von Leo Perutz
Sie sind wieder zu Hause, alles ist vorüber. Jetzt heißt es arbeiten, wieder von vorn beginnen, den Krieg vergessen.



Bloß, wie soll man den Krieg so schnell vergessen, wenn man gerade erst aus dem Krieg zurückgekommen ist? Vergessen kann man einen Krieg überhaupt nicht, wenn man einen erlebt hat, höchstens verdrängen. Das rächt sich aber. Doktor Emperger ist auf seine Weise genauso verrückt wie Vittorin auf seine Weise. Die (wohl reicheren) Wiener feiern Feste, und auf der Straße hört man Lieder singen wie „...Der Tschechoslowak/ steckt alles in Sack,/ Die Wiener werden krepieren.“

Das Zeitkolorit hat Leo Perutz sehr schön eingefangen. Hierin liegen die Stärken des Romans. Vittorin ist in Russland. Schaurig und wahr heißt es:

Zitat von Leo Perutz

Ein blutiger Nebel lag über der russischen Erde.



Diese Bürgerkriegszustände in Russland sind famos dargestellt, und wir können davon ausgehen, dass Perutz historische Quellen studiert hat.

Zitat von Taxine
Perutz gehört gelesen. Wer ihn nicht kennt, verpasst das elegante Balancieren zwischen Unterhaltung, Spannung und Tiefgang.



Taxine, dass hast du wunderbar auf den Punkt gebracht. Darum liebe ich Perutz

Liebe Grüße
mArtinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 26.11.2009 09:47 | nach oben springen


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