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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst

#1

Éric Jourdan

in Die schöne Welt der Bücher 15.08.2007 23:18
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge
Ich lese nun von Éric Jourdan "Das Brot der Liebe".

Weil ich gerne in den Tagebüchern von Julien Green gelesen habe, bin ich auf dessen Adoptivsohn gestoßen. Dieser wurde 1940 in Paris geboren, wo er heute als freier Schriftsteller lebt. Sein Werk umfasst zahlreiche Theaterstücke und Romane, deren erster, "Die bösen Engel", bereits kurz nach seinem Erscheinen 1956 verboten wurde: Er galt, obwohl von einem Jugendlichen für die eigene Generation geschrieben, als jugendgefährdend und zeichnet in der Kompromisslosigkeit, mit der schon in diesem Frühwerk die großen Themen Sexualität, Freiheit und Tod verhandelt werden, den Weg eines literarischen Außenseiters vor, den es in Deutschland noch zu entdecken gilt.

Über den Roman heißt es von Green in "Le Monde":
In Antwort auf:
"Das Brot der Liebe" ist ein verstörendes Meisterwerk. Es schöpft seine poetische Kraft und Schönheit aus der ergreifenden Menschlichkeit, die immer wieder das Abgründige besiegt. Die Fiktion nähert sich hier auf eine Weise der Wahrheit, dass mir einzig der Begriff des Meisterwerks zutreffend zu sein scheint.


Über den Inhalt des Buches:
In Antwort auf:
Jan weiß nicht, weshalb er verhaftet wird. Wie in Kafkas "Prozess" bei Josef K., tauchen die Vollstrecker einer anonymen Staatsgewalt eines Tages in seiner Wohnung auf, um ihn, ohne Angabe von Gründen abzuführen. Er wird aus einer Gruppe von Freunden herausgerissen, darunter Adam und Chathérine, mit denen er in einer komplizierten ménage à trois verbunden ist und die beide, wie sich herausstellt, an Ians Verhaftung nicht unbeteiligt gewesen sind. Man verschleppt ihn in das Lager Null, Vollzugsanstalt eines namenlosen Landes unter Militärherrschaft.

Éric Joudan schickt den Leser durch eine Welt der Liebe und Gewalt und entrückt ihn durch die atmosphärische Dichte seiner Erzählweise, die suggestive Poesie seiner Naturschilderungen in visionäre Wirklichkeiten, während er gleichzeitig mit kalter Präzision Mechanismen totalitärer Machtausübung bloßlegt.


Zuvor ein Zitat von Max Stirner:
In Antwort auf:
Darum wendet Euch lieber an Euch als an Eure Götter oder Götzen. Bringt aus Euch heraus, was in Euch steckt, bring's zu Tage, bringt Euch zu Offenbarung.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 15.08.2007 23:18 | nach oben springen

#2

RE: Éric Jourdan

in Die schöne Welt der Bücher 15.08.2007 23:19
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Im Grunde sehen wir hier Ian, wie er zunächst in verschiedenen Verhören ein bisschen malträtiert wird, um dann in einem kargen Raum zu hungern. Die Obsession des Brotes durchstreift seinen Geist, auch die Ungewissheit plagt ihn bis in die Knochen.

In Antwort auf:
Die Angst ist niemals vollständig. Sie setzt sich aus Stücken und Teilen zusammen, wie ein Geduldsspiel.



Bei einem weiteren Verhör erhält er etwas zu essen und beginnt wutentbrannt, vielleicht aus neuer Kraft, die Uniformierten zu beschimpfen. Ein aufgezwungenes Geständnis tut den Rest. Nun ist er für das Lager Null vorgesehen.
Als Ian abgeführt wird, erkennt er, dass der karge Raum seiner Gefangenschaft inmitten der Soldatenquartiere liegt, sie alle so jung wie er selbst.
In schlimmster Kälte brechen sie auf, um den Gefangenen, der abgesondert transportiert wird, ins Lager zu bringen, von dem es heißt, dass niemand mehr von dort zurückkehrt. Unterwegs erinnert sich Ian an Chathérine und Adam, wobei er der einen in Liebe verfallen ist und zum anderen ein Verhältnis zwischen Freundschaft und Feindschaft pflegt. Noch kennt man die Zusammenhänge nicht, es sind kurze Zwischenreflexe an Erinnerungen.
In Antwort auf:
Der Mensch ist ein von Erinnerungen heimgesuchtes Haus.

Um all das tobt ein schlimmer Schneesturm, und die drei Männer im Lastwagen freunden sich, da im gleichen Alter und Elend steckend, mit dem Gefangenen an. Sein Gesicht weckt Sympathie, auch droht keine Gefahr von ihm. Die Kälte schweißt sie ein bisschen zusammen.
Der Konflikt, der daraus entsteht, ist offensichtlich. Die Soldaten müssen ihre Fracht abliefern, egal, wie auch immer sie zu ihm stehen.
In Antwort auf:
Das Unglück ist niemals unschuldig. Zu diesem Preis hatten sie ihre Ruhe.

Einer der Männer, der im hinteren Teil des Wagens mit Ian sitzt, freundet sich etwas mehr mit ihm an, wird aber genauso schnell von seinem Posten abgezogen und durch einen "Rohling" ersetzt, wobei Ian es noch schafft, ihm die Adresse seiner Geliebten zuzustecken.

Doch die "Plattheit des Befehls" steht über alles.

Jourdan schreibt großartig in tiefen Sätzen, springt von der Gegenwart in den Kopf seines Protagonisten. Gefällt mir gut. Die äußere Kälte deckt dabei die innere auf. Ein bisschen friert man beim Lesen.

Das Lager
In Antwort auf:
Dies war also die Kulisse, in der er von nun an leben sollte. Das Wort Zeit verbannte er aus seinem Gedächtnis, genauso wie er das Wort warum verjagt hatte. Die Vergangenheit brachte die Zukunft in Gefahr, und er musste allen gegenwärtigen Minuten ins Gesicht sehen, allem, was Tag für Tag plötzlich hereinbrechen konnte, um ihn zu erniedrigen oder ihn körperlich zu quälen. Seit dem Morgengrauen hatte er bereits eine kleine Ahnung davon, dass er hier die Qualität von Menschenfleisch besaß, selbst wenn man ihn im Moment noch in die Kategorie Luxusgut einordnete.


Ein nackter Raum, täglich das gleiche Spiel, keine Menschen, die unerbittliche Einsamkeit. Ian gelangt durch die Eintönigkeit seines Daseins zu dem Wunsch, auf sich aufmerksam zu machen und nimmt dafür selbst die mögliche Bestrafung durch Prügel in Kauf. Doch er wird nicht beachtet, soll sich isoliert fühlen. Ab und zu wird er dem "Chef" vorgeführt und gedemütigt.

In Antwort auf:
Plötzlich hatte der Schrei sein ICH in zwei Stücke gerissen, als hätte er aus dem Tag zwei verschiedene Teile gemacht, die Stille vorher und die Stille danach, und ein gewisses ICH löste sich aus Ians Bewusstsein, um DIE ANDEREN zu werden.


Und nun bekommt Ian vorgeführt, wie man die Gefangenen behandelt, man konfrontiert ihn zum Beispiel mit dem Brotlager, wo abwechselnd Gefangene eine ganze Nacht eingesperrt werden und dabei die Erlaubnis erhalten, so viel vom Brot zu essen, wie sie möchten. Als der Kommandant dann das Tor öffnet und Ian hineinstößt, liegt am Boden der Überfressene in seinem eigenen Erbrochenen mit verdorbenen Magen, und wird kurz darauf vor Ians Augen (wie aus Bildern von Goyas „Les désastres de la guerre“ ) erhängt, was heißt mit heruntergelassener Hose und den höhnischen Blicken der Uniformierten.

Langsam packt Ian und auch den Leser die Verzweiflung. Der Kommandant flüstert ihm zu:
"Eines Tages bist du dran!"
Das macht diese ganze Machtlosigkeit bewusst.

Ganz kurz erleben wir den Soldaten, der sich während der Fahrt ins Lager mit Ian angefreundet hat. Er heißt Andrei und wird zum Leutnant befördert. All das geschieht durch einen Ratschlag, den Ian ihm gab. So sucht er nun Catherine auf, doch das Treffen verläuft anders, als erwartet.

Es ist grauenhaft, wie die Häftlinge misshandelt und erniedrigt werden, man möchte kaum weiter lesen. Irritierend dabei ist Ians Rolle. Der Kommandant
In Antwort auf:
... ein großer, schmaler Mann, mit braunen Haaren, sehnigen Muskeln und dunkelbraunen Augen, die von immensen Wimpern gesäumt waren, al wollten sie die Unerbittlichkeit seiner Seele verdecken ...

erhält wöchentlich Briefe, in denen steht, wie Ian zu behandeln ist. Diese liest er ihm, während er nackt vor ihm stehen muss, laut vor, damit er weiß, was ihn erwartet. Da fragt man sich natürlich, woher dieser die Instruktionen erhält.
Ian wird in Einzelhaft gehalten und muss tagsüber den Kommandanten begleiten, so dass sowohl Wächter als auch Häftlinge einen Hass auf ihn bekommen. Wenn der Kommandant mit ihm seine Spiele spielt, dann kann es passieren, dass er den Wölfen zum Fraß vorgeworfen wird. Die Meute stürzt sich auf ihn, will ihn vergewaltigen, bis er endlich schreit und ihm die Wachen zur Hilfe eilen. Danach werden alle Häftlinge zur „Misshandlung“ gerufen, so grausam und unmenschlich, dass es kaum ins Wort zu fassen ist. Jourdan dagegen schafft das ganz hervorragend, so bildlich, dass das Buch sich in ein Sinnbild der Demütigung verwandelt. Dazwischen immer wieder der Kommandant, der unter seinen langen Wimpern seine Lust auf Brutalität nicht verbergen kann.
Man ist auch von einer unheimlichen Spannung erfasst, will ungedingt wissen, wohin all das ausartet. Hilfe von Andrei ist nicht zu erwarten, da Catharine ihre volle Wirkung als Frau entfaltet hat.
Wenn man sich vor Augen hält, dass Ian hier nicht einmal weiß, was ihm vorgeworfen wird, warum er in das Lager geschickt wurde, während selbst die Wachen nur mutmaßen können, ohne sich die Mühe zu machen, all das zu hinterfragen, dann führt der Weg fast gradlinig in den Tod.
Oder anders gesagt:
In Antwort auf:
Jetzt begriff er, dass er ausgespielt hatte, dass die Partie ohne ihn weitergehen, er aber zurückbleiben würde als die Hauptfigur eines Spiels, in dem die anderen ein bizarres Ballett um ihn herum aufführten, dessen Ziel es war, ihn mattzusetzen.

Der Kommandant scheint auch noch eine perverse Art der Sympathie für Ian zu empfinden. Ob das nun für ihn positiv ist, lässt sich noch nicht sagen.




Surreale Vorstellungen
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#3

RE: Éric Jourdan

in Die schöne Welt der Bücher 15.08.2007 23:21
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Zwischen Adam und Catherine herrscht ein seltsames Verhältnis. Er behandelt sie wie die eigene Schwester und behauptet gleichzeitig, dass sie ihn am Ende heiraten wird, er sieht ihr beim Sex mit anderen Männern zu.
Catherine schwebt nun zwischen zwei Männern und einem Schatten, und wo Adam zu ihr ins Bett gekrochen kommt, als Andrei gegangen ist, heißt es:

In Antwort auf:
In ihren Armen das Wesen, das sie glücklich machen sollte und es nicht konnte; sie liebte einen Leutnant, aber wie sollte sie einen Jungen aus dem Volk heiraten, der nur seinen Körper und eine mittelmäßige Zukunft zu bieten hatte? Und dann hatte es da noch den gegeben, der sie liebte und den sie nicht liebte, diesen Jungen, der nicht mehr erwähnt wurde...

Andrei versucht in der Liebe zu Catherine Ian zu vergessen, aber dieser schwebt über ihm wie ein böser Dämon, wenn er in die Augen der Frau sieht, dann erahnt er Ian, der in die gleichen Augen gesehen hat.
Ich hoffe, er findet wenigstens heraus, was mit Ian passiert ist, warum und wodurch er verhaftet wurde.

Auch in der Stadt bricht der Winter aus, und Jourdan sagt so schön:
In Antwort auf:
Ganz Europa zitterte, und wie in ähnlichen Fällen erhoben Hunderte von Wahrsagern die Stimme, der Papst sprach von einem Fluch des Himmels, und auch die anderen Kirchen versuchten einander in ihren Interpretationen der göttlichen Verdammnis zu übertreffen. Doch erwähnte niemand die verdurstenden Regionen Afrikas oder Südostasiens, wo bis Ende Oktober ein endloser Monsun Tausende von Toten gefordert hatte.


Eine Epidemie greift um, rafft die Menschen nach und nach dahin, so dass "obschon das Jahr 2000 nahe war" wieder auf alte Hausmittelchen und Amulette zurückgegriffen wird. Doch immer mehr öffnen sich die Massengräber.
In Antwort auf:
Von dieser Art von Beerdigung gab es keinerlei Ausnahme mehr, reich oder arm, jeder wurde wieder unbekannt. Die Städte entvölkerten sich. Die Epidemie griff auf die Nachbarländer über, und zahlreiche politische oder gesellschaftliche Konflikte fanden auf diese Weise ihre Lösung.

An ironischen Bemerkungen lässt Jourdan es nicht fehlen. Im Lager Null dagegen ist die Kälte ein Schutz und niemand bekommt etwas von der Außenwelt mit. Trotzdem befindet sich dieses inmitten der Gefahrenzone und birgt wohl nur die Ruhe vor dem Sturm.

Mit Ians Flucht aus dem Lager wandelt sich das ganze Buch in eine andere Geschichte. Eine wunderbare Geschichte mit dem Mann, der im Inneren seiner selbst verschwunden ist, mit einer Suche nach Liebe, mit dem Kampf zwischen Angst und Selbsterhaltungstrieb, mit einem neuen, selbst gewählten Gefängnis.
„Er weiß nicht, wer er ist!“ sagen die Leute über Ian, ein Mensch mit Augen, die alles Leben in sich hineinziehen. Dieser nimmt oft den Namen Adam an, was auch den religiösen Sinn birgt.

Hier weiter ins Detail gehen möchte ich nicht, denn das Buch ist alle Male lesenswert, von einer seltsamen Intensität. Es versucht eine Antwort darauf zu finden, zu was der Mensch alles fähig ist und wohin er sich entwickeln kann, wenn er das Los der Einsamkeit wählen muss, wo doch eine mächtige Kraft an Liebe in ihm wohnt.

Der Überlebenstrieb führt zu vielen Einsichten. Unter anderem diese:
In Antwort auf:
… das Geld besitzt immerhin die flüchtige Tugend, die Freiheit größer und den Raum weiter zu machen, wenn man weiß, was es für all die falschen Werte darstellt, die man Gesellschaft nennt.


... und auch diese:
In Antwort auf:
Überall musste man zur Herde gehören, und alle Körper hatten ein Modell, dem man sich, so gut es ging, annähern musste, bis zu jenem letzten Paradies, von dem die Menschen träumten, und das in Ians Vorstellung ein großes azurenes Maul war, das sich in ewigem Gähnen öffnete.


Schuld und Unschuld - jede Seite gleicht die andere aus.
Zu sehen ist:
Zu viel Fröhlichkeit und Ungezwungenheit, die innere Revolte, das Streben nach eigenen Gesetzen, all das zieht Neid nach sich, besonders von denen, die da lieben und hassen und sich klein und hilflos fühlen. Der Mensch bleibt hier ein rastloses Wesen, und wer die Unruhe nicht spürt, bekommt sie aufgezwungen.
Zurück bleibt das Wesen auf der Flucht vor den eigenen Schimären. Und im Inneren kämpft die eigene Heiligkeit mit der Anbetung der Gläubigen.

In Antwort auf:
Der Mensch empfing ein ganz neues Leben, einen zu allen Abenteuern bereiten Körper, ein Gehirn, in dem das Gedächtnis allem auf der Lauer lag, einen Mund, um Liebensworte auszusprechen, Augen, um zu bewundern, Wärme, um sie mitzuteilen, und geheime Säfte, um dieses Leben weiterzugeben, und er machte es mit kleinen Schlägen zunichte.


Unbedingt zu empfehlen!!!




Surreale Vorstellungen
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#4

RE: Éric Jourdan

in Die schöne Welt der Bücher 15.08.2007 23:21
von Martinus
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Hallo Taxine,

ich habe deine Ausführungen sehr gerne gelesen und habe die Vermutung, Ians Verhaftung und das Gefängnis könne ein surrealistischer Traum sein. Auf diese Vermutung bin ich gekommen, als du erwähntest, Ian sei aus dem Gefängnis geflohen und beginne ein anderes Leben.

Könnte man, wenn bei Jourdan totalitäre Mechanismen aufgedeckt werden, den Roman im entferntesten Sinne mit Nabokovs "Einladung zur Enthauptung" vergleichen? Nabokovs Roman ist allerdings eine Parodie, ein ganz anderer Tonus.

Liebe Grüße
Martinus

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#5

RE: Éric Jourdan

in Die schöne Welt der Bücher 15.08.2007 23:22
von Taxine
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Hallo Martinus,

schöner Gedanke. Die "Einladung zur Enthauptung" spielt sich hauptsächlich im Kopf ab, hier finde ich keine Zusammenhänge. Aber im Verbrechen liegen wirklich Ähnlichkeiten, dass die Bestrafung für die Existenz als Einzelgänger erfolgt.

Ian flieht tatsächlich, die Flucht selbst ist etwas surreal, aber sie ist wirklich. Er findet Unterschlupf bei einem Eremiten, der, durch den Ausbruch der Epidemie bald stirbt. Hier schlüpft er in dessen Rolle und wird, als sich die Welt wieder erholt, als Heiliger verehrt.
Diese ganze Dramatik, wie er aus Angst vor dem Lager dieses neue Leben annimmt, eine neues Gefängnis, aus dem er nur einige Male ausbricht, ist so genial beschrieben, man fühlt jeden Ekel, jede Verzweiflung, während der Protagonist sich dabei auch ein bisschen ins Tier verwandelt.
Ach, es war eine Freude des Lesens. Hätte ich am Anfang gar nicht so gedacht.

Liebe Grüße
Taxine

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