Systemkreislauf der Literatur

10.04.2010 11:59 (zuletzt bearbeitet: 10.04.2010 12:00)
avatar  LX.C
#1
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"Das Werk (W) eines Autors (A) kann in die Literatur eingehen, wenn es den Distributionsapparat (D) zu passieren vermag, d.h. wenn ein Lektor, Verleger, Produzent, Redakteur usw. sich seiner annimmt und es über ein Distributionsmedium (Fernsehen, Buchhandel, Radio usw.) vor die Öffentlichkeit (S und P) bringt. Das Veröffentlichte ist aber erst potentiell Literatur. Was der Sichtungsapparat (S) überhaupt nicht erfasst, d.h. was weder von der Literaturkritik (einschließlich Theater-, Film- und Fernsehkritik) noch von der Literaturwissenschaft (an Schule und Universitäten) bemerkt und öffentlich besprochen wird, hat keine Chance, als Literatur zu gelten."

(Quelle: Kreuzer, Helmut: Zum Literaturbegriff der sechziger Jahre in der Bundesrepublik Deutschland, in: Veränderung des Literaturbegriffs, Göttingen 1975, S. 65.)



Kreuzer wiederum beruft sich auf Göpfert, Das Deutsche Verlagswesen der Gegenwart (1961).


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11.04.2010 07:37
avatar  Bea
#2
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Bea

Distributionsapparat - na ja die Mühlen mahlen ihr ewiges Leid im Klang der Gier! Schaut man sich die Bücher von heute an (Qualität) dann verstehe ich den Sinn eines Distributionsapparates a la Bohlen und Co



Der Bezug des Menschen zu Orten und durch Orte zu Räumen beruht im Wohnen. Bauen/ Wohnen/ Denken - Heidegger Martin


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