Den Weg nämlich-den gibt es nicht.“
Wozu schrieb Nietzsche diesen Satz?
Mein erster Blick war also konsequenter Weise auf die ersten Philosophen ( die Ionier Thales, Anaximander, Anaximenes)
Diese gelehrten, Astronomen und Mathematiker, die eine allumfassende – d.h. Eine philosophische – Erklärung des Weltalls anstrebten.
In der Morgenröte griechischen Denkens unterschieden sich also Wissenschaft und Philosophie keineswegs voneinander: der Philosoph war gleichzeitig auch Naturwissenschaftler. (Physiker)
Sie hatten noch ein naives Vertrauen in ihr Denkvermögen und ihnen ist nicht eingefallen, dieses einer kritischer Prüfung zu unterziehen, um sich über ihre Grenzen klar zu werden.
Später sagte Heraklit (ca. 500 v.Chr.), das überall gegenwärtige und wirksame Grundprinzip sei das Feuer, allerdings ein ganz subtiles Feuer, das nichts mit jenem zu tun habe, das unsere Sinne wahrnehmen. (Hylozoismus)
Aber auch die Sophisten sagten: „Es gibt keinen Weg zur Wahrheit!“ und man kann davon ausgehen, dass sich ihr Denken Philosophie und Fragestellungen mischten.
Nietzsche wusste vom Zarathustra und dessen Lehre bescheid. Diese Lehre ist keineswegs nur eine Religion, sondern sie gibt dem Sinnsuchenden einen Wink.
Es gibt keine objektive Wahrheit, höchstens eine subjektive Wahrheit.
Es gibt nur eine Wahrheit: „Das ist nun mein Weg,-wo ist der eure?, so antwortete ich denen, welche mich nach dem Weg fragen. Den Weg nämlich-den gibt es nicht.
Nach meiner ersten Psychose begann ich leidenschaftlich alle Werke von Nietzsche zu lesen und nun bin ich Nietzscheanerin und schäme mich dafür nicht.
Ich lag physisch und psychisch total am Boden und musste Schritt für Schritt wieder lernen wie ein kleines Kind. Es war ein Wendepunkt und zugleich ein Neubeginn, alles zu hinterfragen und zu erforschen.
Die Liebe zur Wahrheit ein Wagnis und zugleich ein abenteuerliches Experiment, weil ich begann alles zu Analysieren und Erfahrungen zu sammeln und trotzdem alles In- frage- Stellen.
(Philosophie – Religionen – Psychologie – Neurologie – Hirnforschung – Mathematik – Geschichte – Literatur/ Klassiker)
Bücher auf Bücher verschlang ich und nun beschäftige ich mich schon fast volle 9 Jahre mit diesem komplexen Zusammenhalt.
Die Hirnforschung ist für mich ein interessantes Feld, weil sie eventuell zum ersten Mal einen wahren Weg finden kann.
Dabei finde ich sehr hilfreich die Frage von Herrn Reinhard Olivier: „Wonach sollen wir suchen?“ und ich staunte nicht schlecht als ich die Frage las: „Gibt es einen neurobiologischen Gottesbeweis“ - Brain me up! Von Friedrich Wilhelm Graf
An Nietzsches Bildersprache müssen alle Menschen zurück, die sich für diese Fragen wirklich interessieren, denn dies ist noch ein viel zu wenig beachtetes Minenfeld.
Zurück zu den Wurzeln! Deshalb studiere ich noch Wittgensteins Werke in diesem Jahr gründlich und intensiv.
Das ist zur Zeit mein momentaner Weg und die Bibel ist auch ein lehrreicher Stoff, tiefes Denken zu erforschen. Erforschen um neue Fragen stellen zu können, möge dieser Weg mein persönlicher Begleiter für ewig bleiben!
Zitat von Bea
Die Hirnforschung ist für mich ein interessantes Feld, weil sie eventuell zum ersten Mal einen wahren Weg finden kann.
Dabei finde ich sehr hilfreich die Frage von Herrn Reinhard Olivier: „Wonach sollen wir suchen?“ und ich staunte nicht schlecht als ich die Frage las: „Gibt es einen neurobiologischen Gottesbeweis“ - Brain me up! Von Friedrich Wilhelm Graf
Wir stehen noch ziemlich zu Beginn der modernen Neurobiologie, warscheinlich wird sie uns das ganze 21. Jahrhundert beschäftigen und vielleicht das ganze Menschenbild verändern. Neurobiologen sagen, um mich kurz zu fassen, Geist entsteht aus Materie. Daran werden wir noch lange zu knabbern haben.
Zitat
Daran werden wir noch lange zu knabbern haben.
Nun ja, knabbern soll ja gesünder für die Zähne sein...
- aber vielleicht gibt es auch mal eine Explosion und bum,s ist aller Traum aus - aber die Erde dreht sich weiter...so oder so
Marlenja: Ich bin der Weg...![]()
Zitat von Bea
Hoffentlich ist jetzt marlenja nicht sauer...
Bin doch keine Zitrone...![]()
Er hat nicht nur gesagt, Er sei der Weg.
Er sagt auch, Er sei die Tür zu diesem neuen Weg.
Er ist das Ziel des Weges weil Er das Leben ist.
Welcher Mensch kann solche Worte von sich sagen,
glaubwürdig, ohne zu erröten?
Wer, ausser der von Sich sagt: Ich bin die Wahrheit!
Zitat von marlenja
Er hat nicht nur gesagt, Er sei der Weg.
Er sagt auch, Er sei die Tür zu diesem neuen Weg.
Er ist das Ziel des Weges weil Er das Leben ist.
Welcher Mensch kann solche Worte von sich sagen,
glaubwürdig, ohne zu erröten?
Wer, ausser der von Sich sagt: Ich bin die Wahrheit!
Ist das jetzt verdeckte Missionierung?
(verdeckter Ermittler:
)
(Joh.14,6)
Der Weg, der genannt werden kann, ist nicht der wahre Weg.
(Lao-tse)
Zitat
(verdeckter Ermittler:
Mir wird unheimlich zu Mute...
Also in dem Buch: "Weisheit der Völker - Lesebuch aus drei Jahrtausenden" erblickten meine Adleraugen viele 'gute' Wege...Aber?

=
Der Weg zu den Zitronen ist auch ein interessanter Weg...
Zitat
Welcher Mensch kann solche Worte von sich sagen, glaubwürdig, ohne zu erröten?
Vielleicht einer mit einer Psychose...
Zitat von marlenjaZitat von Roquairol
Der Weg, der genannt werden kann, ist nicht der wahre Weg.
(Lao-tse)
Will jemand zu mir nach Hause kommen, so nenne ich ihm
den Namen meiner Strasse damit er das Ziel findet.
Sowas nennt man einen "Metaphernbruch".
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