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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst

poll Umfrage: Wird das Uhrheberrecht jetzt durch die Aktva: Pro zu Guttenberg in ein zukünftiges polit. Amt, zu einem unwichtigen Bagatelldelikt?
Stimmen zur Umfrage "Wird das Uhrheberrecht jetzt durch die Aktva: Pro zu Guttenberg in ein zukünftiges polit. Amt, zu einem unwichtigen Bagatelldelikt?" 5 Stimmen abgegeben.
graph_table Tabellarische Auswertung
graph_pic Grafische Auswertung
Antworten Anteil der Stimmen Abgegebene Stimmen

1. Plagieren ist eine Bagatelle, vielleicht nicht in diesem Ausmas, dennoch ist dies kein Rücktrittsgrund! 0% 0

2. Fehler machen wir alle, schummeln ist kein schweres Vergehen! 0% 0

3. Wer in diesem Umfang plagiiert tut dies mit Vorsatz und ist ein Betrüger! 80% 4

4. Es gibt wichtigeres, zB. ist meine Hündin läufig! 20% 1

5. Alles ist Plagiat, ein jeder kopiert von Allen! 0% 0

6. Wissenschaftler leben im Mäuseturm! 0% 0

7. Frau Dr. Merkel hat recht, es gibt eine wissenschaftliche sowie eine politische Persöhnlichkeit in einer Person! 0% 0
Sie haben entweder bereits abgestimmt, oder Sie haben nicht die nötigen Rechte, um an dieser Umfrage teilzunehmen.
5 Mitglieder haben an der Abstimmung teilgenommen.

#1

Politische Leitkultur

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 03.03.2011 18:58
von ascolto • 1.289 Beiträge

Werte Belegschaft,

nun, vielleicht ist es verweht aber wie so häufig hinterläßt ein Skandalum: hier die Causa zu Guttenberg ihren Nachgeschmack?! Orientierung, Vorbild und Leitkultur sowie deren Werte sind gemächlich im Wanken, insbesondere,"das Plagiat und somit das Urheberrecht"!
Dies ist unabhängig der Persona, nun, bestimmt ein Wert der besonders den Einen oder Anderen der Belegschaft interressiert, insbesondere, weil wohl ein erheblicher Teil unserer Bevölkerung garnicht, bzw. wenig daran interressiert und ungewöhnlich abstrus bekräftigt: Dies ist nur und wenn ein Fehler, dies ist nicht in eine Rücktrittsdebatte einzufließen, bzw. eine solches Vorgehen hat keine Relevanz auf ein Ministerposten?
Dies besorgt mich, nicht die Tat, sondern der Umstand das dies Vergehen sich aus der Mehrheit zu einem "normalen" Handlungsablauf bagatelisiert!
Deshalb folgende Umfrage:


zuletzt bearbeitet 04.03.2011 14:23 | nach oben springen

#2

RE: Politische Leitkultur

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 03.03.2011 19:36
von Taxine • Admin | 5.902 Beiträge

Es ist einerseits erschreckend und dann wiederum auch wieder so vorhersehbar, dass die Presse (beinahe erfolgreich) eine Pro-Guttenberg-Aktion startete, sein Vergehen verharmloste und eine geklaute Doktorarbeit mit dem Abschreiben in der Schule gleichsetzte -Wir machen doch alle mal Fehler! - Na klar, wie klauen doch alle mal eine Doktorarbeit, erschleichen uns nicht verdiente Titel, verfälschen unsere Biografie, setzen etliche nie gewesene Praktiken dazu..., das kann doch maaaal passiiiiieren.
Besonders, wenn man in seinen Millionen erstickt.

Ich bin darüber hinaus der Ansicht, dass Guttenberg nicht nur seitenweise kopiert hat (denn es geht auf keinen Fall nur um Fußnoten, wie er selbst angab und später in der Presse behauptet wurde!!!), und ich denke doch, so blöde ist nicht einmal ein Guttenberg, in dieser Weise seine Arbeit zusammenzustückeln, sondern ich bin der Ansicht, dass er die gesamte Doktorarbeit mit viel Geld gekauft hat und hier eben hinters Licht geführt wurde, selbst einem Betrüger aufgesessen ist. Dies aber wäre ein Verbrechen, so bleibt es wohl beim Betrug, er selbst musste einsehen, dass er so glimpflicher davon kommt. Sein Verhalten während der Vorwürfe und insbesondere danach spricht weiterhin Bände, und es ist mir ein Unding, dass Menschen von "die Zeit heilt alle Wunden", diesem berüchtigt gefährlichem Vergessen, und einem Später sprechen, diesen Mann jemals wieder in die sowieso schon korrupt genug seiende Politik zurückzulassen, einen Mann, der sich gefällig feiern lässt und doch eigentlich wenig getan hat, außer die Bundeswehr abgeschafft (was wohl eher der Regierung zugute kommt, nicht dem Volk, denn Freiwillige eignen sich besser für jedwede Kriegsabsichten (siehe Vietnam und die Reaktion der amerikanischen Regierung) und lassen sich auch besser anwerben), sich einen Helm aufzusetzen, an den Rand der Kriegsgebiete zu fahren und dümmlich in die Kamera zu lächeln.

Dass Menschen überhaupt annehmen, dass ein Politiker, der in seiner Doktorarbeit und mit seinem Titel betrügt, in der Politik anders handelt, oder überhaupt ein ansonsten ehrlicher Mensch sein kann, dass Politiker diesen Schleimscheißer verteidigen, der sich aufführt wie ein gefeierter Star (natürlich durch die Medien hochgepuscht), und ihn damit gerade durch das Verteidigen in die gleiche Riga reihen, in der auch sie sich dann wohl befinden (denn wer duldet ansonsten einen Betrüger in seiner Mitte?), dass dieser Mann, der sein Amt verwirft, indem er eitel und beleidigt (= selbstverliebt) behauptet, dass ohne ihn jetzt nichts mehr funktionieren wird (Vielen Dank, Herr von und zu Guttenberg, für Ihre Vorhersage) überhaupt so lange herumeiern durfte, all das ist einfach nur beschämend.

Guttenberg steht für das Gelackte seiner selbst, ist gar zu gelackt für die Politik, und das will schon etwas heißen.

(Quelle: konsumer.info)

Grundsätzlich ist dies aber wiederum eine Bagatelle, betrachtet man, was in der Welt ansonsten vor sich geht.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 03.03.2011 21:32 | nach oben springen

#3

RE: Politische Leitkultur

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 03.03.2011 20:01
von Martinus • 3.194 Beiträge

Zitat von Taxine
und es ist mir ein Unding, dass Menschen von "die Zeit heilt alle Wunden", diesem berüchtigt gefährlichem Vergessen, und einem Später sprechen, diesen Mann jemals wieder in die sowieso schon korrupt genug seiende Politik zurückzulassen



Hier sieht man wie manipulativ Menschen sind. Zu Guttenberg hat eine besondere Austrahlung, ein Charisma wie ein Politikheilsbringer, ein Oberliebling, an dem man (blind) glauben kann, und schon wollen sie ihn wiederhaben.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#4

RE: Politische Leitkultur

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 03.03.2011 20:02
von LX.C • 2.693 Beiträge

Zitat
insbesondere, weil wohl ein erheblicher Teil unserer Bevölkerung garnicht, bzw. wenig daran interressiert und ungewöhnlich abstrus bekräftigt: Dies ist nur und wenn ein Fehler, dies ist nicht in eine Rücktrittsdebatte einzufließen, bzw. eine solches Vorgehen hat keine Relevanz auf ein Ministerposten?



Ich vermute, weil die Mehrheit der Bevölkerung sich nicht für Wissenschaften interessiert oder sogar Ressentiments gegen diese hegt. (Selbst hier wird man ja gerne mal ob ein bisschen Wissenschaftlichkeit angemacht.)
Die Wissenschaften haben sich glänzend bewährt, ihre Selbstkontrolle unter Beweis gestellt und gezeigt, dass Lügen kurze Beine haben. Nun soll ja sogar die Staatsanwaltschaft gegen Guttenbeg ermitteln?
Orientierung, Vorbild und Leitkultur sind meiner Meinung nach nicht mehr in Gefahr als sie es in dieser Ellenbogen- und Wegwerfgesellschaft schon waren. Der Fall hat die Einstellung vieler zu diesen Aspekten höchstens beleuchtet und ans Licht befördert.
Mit politischer Integrität ist das Verhalten Guttenbergs selbstverständlich nicht zu vereinbaren. Daher kam was kommen musste, der mutmaßliche Betrüger wurde zur Strecke gebracht. Es spielt da auch keine Rolle, ob Merkel KEINEN wissenschaftlichen Mitarbeiter berufen hat. Es bleibt ja eine beruflich, fachliche Verfehlung und keine private. Merkel hat sich damit ein Stückweit mit diskreditiert. Dass ihr Mann ihr da nicht auf die Finger geklopft hat


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
zuletzt bearbeitet 03.03.2011 20:13 | nach oben springen

#5

RE: Politische Leitkultur

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 03.03.2011 20:33
von LX.C • 2.693 Beiträge

Zitat von Taxine
ich bin der Ansicht, dass er die gesamte Doktorarbeit mit viel Geld gekauft hat und hier eben hinters Licht geführt wurde, selbst einem Betrüger aufgesessen ist.


Da ist ja auch dieser kleine Witz im Umlauf: Kam die Doktorarbeit von oder zu Guttenberg?


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
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#6

RE: Politische Leitkultur

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 03.03.2011 22:33
von Martinus • 3.194 Beiträge

Meine läufige Hündin hat ihr Futter abgeschrieben, nachdem eine schwarze Katze darüber gesprungen war.

Es mag sein, dass die Masse der Bevölkerung nicht so eine Beziehung zu Doktorarbeiten hat; da lassen sich wirklich viele nur blenden von K.T's forschen Auftritten. Stelle man Herrn zu Guttenberg zwischen Merkel und Seehofer, dann gucken alle nur zum zu Guttenberg. Eine politische Lichtgestalt, das haben viele in ihm gesehen, und haben nicht gemerkt, dass sie einer Illusion verfallen sind (meine unbewiesene Behauptung). Diejenigen, die Herrn zu Guttenberg wieder ins Boot holen wollen, sind dieser Illusion verfallen (meine zweite Behauptung). Ich weiß, natürlich kann man den Guttenberg niemals mit Muhammer Gaddafi vergleichen, das mache ich auch nicht. Ich will nur sagen, Gaddafi hat der Welt vorgegaukelt, er habe sich vom Terrorismus losgesagt. Und was haben wir jetzt? Was ich damit sagen will, ist nur, sich irgendwelchen Illusionen hinzugeben, ohne genau hinzuschauen, das ist gefährlich.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 03.03.2011 22:38 | nach oben springen

#7

RE: Politische Leitkultur

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 03.03.2011 23:20
von LX.C • 2.693 Beiträge

LOL @ Bild


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
zuletzt bearbeitet 05.03.2011 11:45 | nach oben springen

#8

RE: Politische Leitkultur

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 04.03.2011 12:47
von ascolto • 1.289 Beiträge

Werte Belegschaft,

hier wurde und wird eine höchst ambivalente Person auf einen Markenkern reduziert, so wie es über die Medienprofis Kai Dieckmann und seine Hausagentur Jung van Matt es den Millionen Lesern...den neuen Könüch Ludovigo... kommuniziert! über Jahre mit der Hilfe von Burda, Formaten aus Klatsch-rtl bis hin zu moralisch verkommenen Auflagenmedien wie Fokus oder aus dem Hause Gruner und Jahr: Look and feel, das ist die Devise wie hier in Hochglanzformaten eine einfache Botschaft publiziert: Glatt und streng, höflich und konsequent, die Wahrhaftigkeit auf der Zunge und addrett: Marke Schwiegersohn mit Homestoryanschluß! Das ist bedauernswert, heute Politik in einer Demokratie?
Damit ist der Herr zu Guttenberg ein Produkt einer nicht enden wollenden PR, eine Marke die ihr Image vom Hochglanz bis zum Markentrailer immer wiederholte und dies bis es im Glauben erfasst, denn dieser gilt als authentisch, wenn genügend und über Jahre der Konsument mit dieser PR beschossen?
Betrachtet man diese PR- Bilder im Einzelnen und wertet sie genauestens, dann erkennt man eine "eingeübte" Kinese, ein sich wiederholendes Körperspiel um nur dieses Image zu publizieren. Kein Gang ist authentisch, kaum eine Geste in seinem Atemimpuls verankert und dies wird wahrhaftig wenn man die Mimikri und nur diese, insbesondere die Augen beobachtet. Hier spielt ein verunsicherter Herr von und zu: Staatsman und nimmt sich diese Autorität, im Versuch, authentisch zu wirken.
Genauso inhaltslos ist die Rhetorik, dennoch nicht so verschachtelt wie bei anderen Politkolegen, bewußt im Sinne der CSU: Einfache Sätze, "mann darf die Dinge wohl mal benennen".
Fertig ist im Gentelmanlook ein Trainee des NLP, ein Kommunikatorès, ein wenn man dezidiert betrachtet, der Verkäufertyp, ein Marketingpopanz.
Bis hier ist dies nicht mal verwunderlich, denn im Getöse um Märkte, Quoten und Anteile, um Stimmen und Infratest, wird fast ein jedes Produkt in ein Qualitätssiegel ge-imaged, kommuniziert und dies in immer der gleichen Weise: Emotionale Anker bedienen, das Aufwerten des "Consumer`s durch Konsum dieser Marke, dieses Produktes.
Bei Menschen(im Handel) erschließt sich dies auf dem POP- und Filmmarkt, also dort wo sich Menschen in Hits oder Quoten verkaufen. Ganze Teams (früher Abteilungen) sind permanennt mit der Öffenlichkeitarbeit im Schweiße ihres Angesichts damit beschäftigt: Wie halten wir unser Produkt auf dem Markt? Welche Kommunikatoren helfen uns unser Produkt zu emotionalisieren und dem Kundensegment in eine emotionale Verbindung zu verankern.
Das Ergebnis ist beängstigend, jede Kampagne ist ein Script/Drehbuch, bis ins Detail analysiert und wird mit Hilfe der Redaktionen auf den Markt gekübelt. Hier verflechten sich dann, Journalisten mit Kampagnen und diese werden dem Kundensegment als wahrhaftig präsentiert!
Das zieht sich bis in die fleischliche Selbstaufopferung, da wird geschnippelt, gebotoxt, gefärbt und gegeelt, da wird bemalt und in Roben sich entäußert die aus dem Phantasyfilm oder dem Hause Dior (coidentity), da wird geheiratet und mit Kindern gehandelt (Adoption) und Charity gekünselt. Ein Gerücht jagt das Nächste, eine Emotion die Andere.
Immer mit der gleichen Strategie, immer mit der gleichen Huspe: Privatisiert und bis in die Intimszone entblättert.
Und es gibt Rollenspiele, Images, ergo; Bildnisse die langfristig Kommuniziert. Vom "bad" bis "good", von sauber bis dreckig!
Und es ist gleichgültig ob das eine oder andere Image bedient, ob ein Imagewechsel vollzogen, haubtsache die Quote, der Verkauf stimmt!

Unter diesen Bedingungen ist nun die deutsche Politik in ihre Zukunft geströhmt, mit einer Figur, einer Personage die ihr Image dem Kalkül des Hauses des Bayern Kurier eingefleischt und dann dem Hause Springer in Bildchen uns kommuniziert, dies uns über die Jahre in unsere Köpfe manipuliert: Ein blasser Bubbi, frisch gegeelt im Maasschuh und Helmes Bonbonkrawatte, der ohne politische Leistung zu einer Emotionalität die Massen rührt. Ein "good boy" gemacht vom "bad boy" (Kai Diekmann) und unter dem Motto: Wir wiederholen die Aussage so unendlich bis sie ein jeder erfasst: Dies ist ein politisches Talent!
Greift man dieses Thema auf dann wird einem kritischen Betrachter sehr schnell bewußt, dass außer der Behauptung und einer gewissen vereinfachten rethorischen Begabung, keine politische Leistung außer die eigen PR bisher geleistet. Das eher hier ein vorschneller "naßforscher Denker" am Werk, der sich wenig um die Belange seines Amtes gekümmert, außer einer ausgezeichneten PR Dieses. Vom Wirtschaftsministerposten verbleibt eine Kernaussage die revidiert, vom Verteidigungsministerposten verbleibt eine Kernaussage: Dies ist Krieg sowie die Aussetzung der Wehrpflicht!
Betrachtet man dies im Detail, dann verbleibt weder bei der Causa Opel eine Strategie noch bei der Wehrpflichtaussetzung eine Nachhaltigkeit.
Gewiss ist, es verbleiben Bilder, Headlines und diese sind das Geschäft des Kai Diekmanns, Auflage mit den einfachsten Worten und das emotionalisieren eines Sachverhalts.

Herr von und zu Guttenberg, dem PR- Profi in eigener Sache ist aber wie üblich auf dem Pfad ins Blitzgewitter der Prominenz ein grober Schnitzer unterlaufen, ganz wie es nun mal in der Eile passiert, wenn man die Treppen zum Kanzleramt mit einem rasanten Tempo erklimmt, er stolperte über seine Füße die nicht nur in Nöten, er plagiierte unansehnlich und leider auch in einem Beweismittel das publiziert und in Schriftform einsehbar. Kein retuschiertes Photo half: Im Vorsatz über das erste Staatsexamen der Juristerei ein Doktor zu schultern, der im Amigossalat der Bayern Hydro Adria zu Bayreuth sich in eine Note der Qualität: 1+ manifestierte!
Sauber, näch....ein ganzes Streben wird hier auf den Punkt gespitzt:
Der Beste, der Leistungsträger, der wahrhaftigste im Konzert der Stimmen zum glöcknern: Rücksichtslos bis zum Betrug wird hier eine Zielprojektion verfolgt, sich an den Generationsvätern der zu Guttenbergs zu messen und die Empore des "Überdenkmal" zu erklettern. Hier kommt also ein Generationsvertrag zum Vorschein, die einer alltäglichen Bemühung aus dem Schatten der Überväter zu treten?
Und wie in dieser Hybris verankert: Wird alle Schuld einstweilig von sich, dann nach Lausbubenmanier zugegeben, doch bereut wird zumindest öffentlich nicht!
Kann man denn dies, wenn Jahre darauf ausgerichtet, die Schulterklopfer noch ohne Dolch, die Projektion vom eigenen Selbst sich so punktuell auflöst?

Betrug, dass ist der gesammte Weg eines Grimassenschneiders, ein blecken der Zähne hat das nicht abgewehrt, nicht beruht. Der Weg zeigt seine Spuren.

Im Vorsatz zu täuschen dass ist Betrug und eine plagiierte Doktorarbeit ist in der Anzahl an Plagiaten im Vorsatz verfasst. Punkt-aus!

Kann man diesen Beweis nun auf andere Hilfsmittel abgleichen, sie auf diesen Weg spiegeln. Steht dahinter wie üblich ein Credo des Zynismus: Die Leute, die Wähler wollen beschissen werden? Irgendwo gibt es eine "heile" Welt, die in jedem Weltbild der Hoffnung insgeheim projeziert, die in die Realität erhofft, in den Markt der Eitelkeiten und Gier kompensiert?
Ist unsere Welt, die in diesem Ausmaß an Verdrängungen des Leids, des eigenen Leid, die Zuflucht zur "heilen Marke" bestimmt?

Wohl anzunehmen wenn in einer Gesellschaft wo eindeutig in Beweismitteln betrogen, eine Kampagne initiert wird das Menschen weiterhin einer Marketingstrategie aus dem Hause Springer folgen: Sie können trotz Beweismittel zur Verfügung von einem Heilsbringer nicht loslassen!
Sie können die Täuschung verkraften das sie einem Projektionsbild aufgesessen und das sich vor ihnen in seine Bestandteile zerlegt: Betrug/Täuschung, ganz so wie in der Lebensmittelindustrie, die Verpackung ist mehrwertiger als der Inhalt?

Beklemmend ist diese Situation und keinesfalls im Sinne des Kulturbegriffs: der aristotelischen Tugenden.... es ist ein Angriff auf gesellschaftliche Werte, auf unser aller Abkommen: Vertrauen ensteht durch Ehrlichkeit!
Und diese gespielte Ehrlichkeit in der Strategie eines Kai Diekmann, einer Journalie die unsere Ethik und Moral seit ihrer Gründung beschmutzt, von Helfershelfern bis über Redaktionen die sich dieser Moral und somit Auflage zugeneigt, leben wir in einer Bertelsmann und Springerrepublik die uns weismachen möchte dass ihre Emotionalisierung eines Sachverhaltes über die Grenzen der Moral und dem Gesetz stehen?
Erschreckend ist das der konservative Flashmop im Facebook nun nach einem Politiker aufruft der die ganze Republik, wenn auch nur als Mandatsträger, uns listig beschissen, sodoch als wissenschaftlicher Betrüger ertappt und ist die Frage: Wann wird er politisch wiederkommen?nicht Angst einflössend. Was ist das für eine Kultur und Denkweise die sich hier artikuliert?
Hier wird nicht mehr aus den Strippen der bayrischen Amigos gehändelt, hier stellen sich Hunderttausende auf den suggerierten Markenbegriff ab und skandieren: Dieser Herr von und zu ist ein Opfer linker Medienkampagnen, uns ein Politiker der Zukunft, obwohl er über sein eigenes PR-profil der Werte gestolpert?

Dies ist schockierend, denn dies ist eine Tatsache, Menschen in der Masse verdrängen wenn es ihnen beliebt den Sachverhalt und reduzieren sich auf ein Bauchgefühl das in einer Demokratie die auf die Aufklärung setzt, der größte Feind! Denn wenn in diesem Bauch der Zorn wütet dann ist dies historisch betrachtet immer der Ansatz zu einer Gefolgschaft in die Grobheit, manchmal mit den Folgen unendlicher Gewalt!

Ob nun der Herr zu Guttenberg uns ein Bill Clinton- oder Obama- in Kampagnen oder ein Schröder, gewiss ist er nicht arg so interlektuel begrenzt wie Mrs. Palin, doch wir sind nicht mehr weit davon entfernt unseren europäischen Wahlmodus dem des amerikanischem anzugleichen: Wir verlassen die europäische Kultur mit ihren Werten und kopieren den amerikanischen Kampagnenmarkt, ganz so wie wir den rheinischen Kapitalismus im generativen Betrugsverfahren durch die Hartzgesetze verlassen!

Karl Theodor zu Guttenberg ist ein Probelauf und ich wünsche uns viel Freude auf dem Theapartys der einen oder anderen Kampagne, politisch hat dies, ganz so wie in den USA eine Konsequenz: Kaptalisiert den Einzelnen zur Marke die er sich durch Images erkauft? Somit sind politische Debatten im Freiraum des Guatanamo zu diskutieren, im Werkzeug und der Folge der Mc. Carthy Kampagne endlich zu uns ins Leben klimatisiert.

"he is so lovely, Mr.Bush junior..Mr. Nixon....auch wenn mit dem Geschäft um Recourcen ein blutiges Tageswerk irgendwo auf der Welt gerade von Unterschichten in Uniform erledigt?

Good mornig, America!

Gepixel.. der Macht auf dem Timesquere....


AmO,2011


zuletzt bearbeitet 04.03.2011 14:52 | nach oben springen

#9

RE: Politische Leitkultur

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 04.03.2011 23:32
von larifant • 270 Beiträge

Zitat von Taxine
sondern ich bin der Ansicht, dass er die gesamte Doktorarbeit mit viel Geld gekauft hat


Im Gegenteil: ganz offensichtlich wurde hier am falschen Ende gespart.

Gruß,
L.


zuletzt bearbeitet 04.03.2011 23:33 | nach oben springen

#10

RE: Politische Leitkultur

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.03.2011 12:59
von LX.C • 2.693 Beiträge

Zitat
Ermittlungen gegen Guttenberg eingeleitet

Hof/Bayreuth (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Hof hat offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) eingeleitet. "Mittlerweile liegen über 100 Strafanzeigen im Zusammenhang mit den Plagiatsvorwürfen vor", sagte Oberstaatsanwalt Reiner Laib am Montag. Die Behörde prüfe den Sachverhalt.



http://www.gmx.net/themen/nachrichten/de...egen-guttenberg


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
zuletzt bearbeitet 07.03.2011 13:00 | nach oben springen


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