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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst

#1

Christa Wolf

in Die schöne Welt der Bücher 27.03.2011 14:16
von Martinus • 3.194 Beiträge

"Störfall - Nachrichten eines Tages", Erzählung in Form eines Monologes


„WIE HERRLICH LEUCHTET MIR DIE NATUR!“ (Goethe).


„Die Kirschbäume sind explodiert“
„Das Grün explodiert“

Was für ein schöner Frühling, und niemand hätte an diesem Tag an Warnungen gedacht, „die Früchte zu essen, deren Blüte in jede Tage fiel..“, schließlich ist keine Gefahr zu sehen. Wolken haben wir bisher immer sehen können, kondensierter Wasserdampf. Und nun, macht sich eine Wolke auf die Reise, unsichtbar. Von woher weht der Wind? Die Lust am Spinat ist genommen.

Die Erzählerin des Monologes fragt sich, an welchem Kreuzweg womöglich die Evolution bei uns Menschen fehl gelaufen sei, dass sie Lustbefriedigung am Zerstörungswut gekoppelt haben. Ratten drücken im Experiment „unaufhörlich die Lusttaste“, weil sie dann Futter bekommen. In Verbindung mit dem Ratten wird die Frage aufgeworfen, wo denn im Hirn eines Wissenschaftlers die Lust steckt, dadurch Christa Wolf unbändige Wissenschaftsgier kritisiert, die an jede Moral und Ethik vorbeigeht.

Zitat von Christa Wolf
Oder anders gefragt, welche Angst schottet jene jungen Männer so zuverlässig ab gegen das, was wir normalen Leute „Leben“ nennen. Eine Angst, die so immens sein muß, daß sie lieber das Atom „befreien“ als sich selbst.



Heute müssen wir aber ergänzend hinzufügen, mit der Atomspalterei, sprich Kernenergie, wird viel Geld macht, was Christa Wolf in der Erzählung übergeht. Oder, vielleicht war man sich dessen vor 25 Jahren noch nicht so bewusst? Auf jeden Fall gilt auch hier das Lustprinzip, die Gier. Wo sitzt die Lust im Hirn der Atomlobby und deren Verflechtung mit Hirnen von Politikern?? So können wir heute fragen. Das Gehirn sollte jedenfalls nicht abgeschaltet werden.

Nicht nur auf Gefahren der Wissenschaft zielt Wolfs Erzählung ab, auch Errungenschaften der Wissenschaft wird gewürdigt. Am gleichen Tag der Reaktorkatastrophe unterzieht sich der Bruder der Erzählerin einer Gehirnoperation. Ein Tumor, ein Störfall im Gehirn. Das Leben des Bruders liegt in der Hand eines Chirurgen.

Diese beiden Störfälle werden gegenübergestellt, verbunden mit Gesprächen in einem mecklenburgischen Dorf - die Schicksale aus dem zweiten Weltkrieg, die hier angesprochen werden, wirken auch wie Störfälle. In anderen Zeiten wären Schicksale anders verlaufen, in anderen Zeiten gäbe es keine unsichtbare Giftwolke.

Abschließendes Zitat spricht für sich:

Zitat von Christa Wolf
Die sind doch alle krank. Oder was noch passieren müsse, als daß die Milch weggekippt werde, tausendliterweis, und daß man fürchten müsse, mit den besonders gesunden Nahrungsmitteln die Kinder besonders schnell zu vergiften. Während auf der anderen Seite des Erdballs die Kinder zugrunde gingen, weil ihnen genau diese Nahrungsmittel fehlten.



Auf dem Plakat eines Atomkraftgegners:

"ICH MÖCHTE NUR MIT MEINEM GESICHT STRAHLEN."

Liebe Grüße
mArtinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 27.03.2011 14:19 | nach oben springen

#2

RE: Christa Wolf

in Die schöne Welt der Bücher 28.03.2011 09:58
von Roquairol • 1.065 Beiträge

Zitat
Heute müssen wir aber ergänzend hinzufügen, mit der Atomspalterei, sprich Kernenergie, wird viel Geld macht, was Christa Wolf in der Erzählung übergeht. Oder, vielleicht war man sich dessen vor 25 Jahren noch nicht so bewusst?



Dies gilt heute bzw. damals für den Westen, aber bei Christa Wolf ging es um die Atomenergie in der Sowjetunion und der DDR. Da diese nicht privatwirtschaftlich betrieben wurden, ging es dabei auch nicht um Geld, sondern um Energie, Macht, die Möglichkeit zum Atombombenbau etc.




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#3

RE: Christa Wolf

in Die schöne Welt der Bücher 28.03.2011 15:25
von LX.C • 2.691 Beiträge

Zitat von Roquairol

Zitat
Heute müssen wir aber ergänzend hinzufügen, mit der Atomspalterei, sprich Kernenergie, wird viel Geld macht, was Christa Wolf in der Erzählung übergeht. Oder, vielleicht war man sich dessen vor 25 Jahren noch nicht so bewusst?



Dies gilt heute bzw. damals für den Westen, aber bei Christa Wolf ging es um die Atomenergie in der Sowjetunion und der DDR. Da diese nicht privatwirtschaftlich betrieben wurden, ging es dabei auch nicht um Geld, sondern um Energie, Macht, die Möglichkeit zum Atombombenbau etc.




So ist es, es ging in erster Linie tatsächlich um effektive Energieversorgung großer Regionen. Energieexport fand im kommerziellen Sinne nicht statt und Strom kostete so gut wie nichts im Ostblock. Aber es ging auch darum, zu zeigen, technologisch mit dem Westen mithalten zu können.

Ich habe das Buch übers Wochenende auch gelesen. Faszinierend ist, wie Wolf neben den von Martinus angesprochenen Aspekten gleichzeitig aufzeigt, wie neben der Katastrophe eben die normalen menschlichen Sorgen, aber auch die normalen Banalitäten ihren Lauf nehmen, also das Leben einfach weitergeht. Sie betont zwar, dass nichts mehr wie vorher ist und zeigt gleichzeitig die Automatismen des Gewohnheitstiers auf, was immer wieder in ganz normalen Tätigkeiten und Gesprächen zum Tragen kommt.
Ich habe gestern in der FAZ einen Artikel über junge Menschen in Tokio gelesen, die sich da scheinbar wenig beeindrucken lassen. Einer sagte z.B., er habe gerade seine Freundin verloren, er habe Liebeskummer, ihm sei Fukushima so ziemlich egal.
Die Sorge um den Bruder wiegt nicht weniger schwer, wenn nicht noch schwerer, als das Atomunglück in Tschernobyl. Der Alltag macht sich auch in den Dialogen mit der Tochter der Hauptprotagonistin bemerkbar, die von ihren Kindern erzählt, von der neuen Liebe ihrer Tochter und wie wenig sie ihren Sohn davon abhalten kann, draußen zu toben und spielen, als hätte es kein Unglück gegeben. Das Ereignis wird schon gar nicht in einem weltpolitischen, -ökologischen Kontext gesehen, sondern bestenfalls auf den persönlichen Umgang reduziert. Ansonsten alles wie immer. Der Fischer der fischt und die Frau des Fischers, die wie gewöhnlich der Hauptprotagonistin Aal bringt, den sie auch gleich einlegt. Der alte lebensfrohe Bauer, der sich auf die Arbeit im Sommer freut und dann doch plötzlich einen dem Alter geschuldeten Zusammenbruch erleidet. Oder auch der alte Kriegsveteran, der da sagt, ihn interessiere das nicht, was solle ihm schon noch geschehen, so alt wie er ist. Viele Punkte, die hervorheben, wie sehr eben der Alltag seinen Lauf, wie der Mensch, wie das Leben sich sein Recht auf Normalität nimmt, dieses Recht einfordert. Im Positiven, wie im Negativen - womit vor allem Gleichgültigkeit gemeint ist.
Auf der anderen Seite das angesprochene Nachdenken über die Atom- und Kriegstechnik, deren Gefahren und Folgen und was die Menschen antreibt, die sich damit befassen. Auch das Nachdenken, ob eine Nation, die Menschheit im Stande ist, aus solch einer Katastrophe zu lernen. Nach Tschernobyl war sie es definitiv nicht! Wie der "schwarze Fleck" der eigenen Persönlichkeit, der als Gleichnis herhalten muss, wurde das Ereignis "eingesargt", "eingesperrt" und ausgeblendet und weiter gemacht wie zuvor. Heute sieht das ganz anders aus, ich nehme ein ganz anderes Verhalten wahr als damals, ein ganz anderes Nachdenken, andere Reaktionen auf die Katastrophe, beispielsweise die (vorübergehende, man wird sehen) Abschaltung der alten AKWs.
Nicht fehlen darf da auch die Kritik über das Medienverhalten, das gegen Abend, gegen Ende der Erzählung noch mal betont, dass der Mensch zu gerne Beschönigungen hören will, um sich nicht zu sehr einlassen zu müssen und wie schnell die Medien zur Gewöhnung beitragen.

"Auf die im Pullover werden sie weniger hören als auf die in den Maßanzügen mit ihren maßvollen Meinungen und ihrem maßvollen Verhalten; sie wollen nach den Mühen des Tages am Abend im Sessel sitzen wie ich und ihr Bier trinken – bei mir ist es Wein, na schön -, und sie wollen etwas vorgeführt kriegen, was sie freut, und das kann gerne ein verzwickter Mordfall sein, aber es soll sie nicht zu sehr angehen, und das ist das normale Verhalten, das uns anerzogen wurde, so daß es ungerecht wäre, ihnen dieses Verhalten jetzt vorzuwerfen, bloß weil es dazu beiträgt, uns umzubringen. […] Auf dem einen Kanal haben sie sich mit der Wolke beschäftigt, die ja nun auch schon ein wenig zu unserer großen Fernsehfamilie gehört hat, als das Schmuddelkind, sozusagen" (Wolf, Christa: Störfall, Luchterhand, Darmstadt und Neuwied 1987, S. 110-111.)

Ganz geschickt ist auch der imaginäre Dialog mit dem Bruder, der Ahnungslose, der von all dem noch gar nichts weiß. Ist schon ein gutes Buch. Fast ein philosophisches Werk, möchte ich meinen. Es bleibt der Grundtenor: Wiedergutmachung gibt es nicht, aber das Leben geht weiter. Die Hoffnung der Menschen und das Vertrauen in die Menschheit selbst ist wie der "schwarzer Fleck" auf den eigenen Charakter bezogen, so schnell nicht zu bremsen. Wenn die Menschheit den "schwarzen Fleck" überwindet, dann wird sie zu einer besseren, vernünftigeren Existenz fortschreiten. Es lebe die regenerative Energie!


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zuletzt bearbeitet 30.03.2011 11:37 | nach oben springen

#4

RE: Christa Wolf

in Die schöne Welt der Bücher 28.03.2011 16:17
von Roquairol • 1.065 Beiträge

Zitat
Ich habe gestern in der FAZ einen Artikel über junge Menschen in Tokio gelesen, die sich da scheinbar wenig beeindrucken lassen. Einer sagte z.B., er habe gerade seine Freundin verloren, er habe Liebeskummer, ihm sei Fukushima so ziemlich egal.



So ging es mir auch bei Tschernobyl: Ich war mitten in den Abi-Vorbereitungen und hatte außerdem großen Stress mit meiner Freundin ...




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#5

RE: Christa Wolf

in Die schöne Welt der Bücher 07.05.2011 15:59
von Martinus • 3.194 Beiträge

Christa Wolf: Leibhaftig (Erzählung)

Offenbar bin ich den Unsinn des Klappentextes erlegen gewesen, in dem es heißt, ihr Körper sei ein Seismograph des allgemeinen Zusammenbruchs der DDR. Darauf könnte man evtl. kommen, da man weiß, dass Christa Wolf zu DDR-Zeiten ihre bekanntesten Romane geschrieben hat, aber im Roman ist davon kaum etwas zu spüren. Die Protagonistin, die mit Tachykardie ins Krankenhaus eingeliefert wird, die mehrmals in die Röhre eines Computertomographen geschoben wird, mehrmals an einem Abszess operiert wird, der sich in der Bauhöhle befindet, diese Protagonistin, sterbenskrank an Überlebensschläuche einer Intensivstation gefesselt, erinnert sich gelegentlich an ihren Freund Urban, der eine Karriere in der DDR gemacht hat, aber freiwillig in den Tod ging.

Zitat von Christa Wolf

Urban war der geworden, der alles mitmachte und auch in Zukunft alles mitmachen würde. Bis es, überraschend für alle, eben doch eine Zumutung gegeben hatte, die er nicht mehr mitmachen konnte.



Um eigentliche Tatsachen wird herumgeredet, so erscheint Urban als blasse Figur im Roman. Auch die Erinnerungen der kranken Frau an die Nazi-Zeit und an anderen Erinnerungen aus der DDR bleiben blass. Einiges wird erzählt was anrühren könnte, z.B: die Zerstörung eines Nachbarhauses durch Bomben, doch es wird einfach zu steril und saftlos beschrieben, sodass nichts hängenbleibt. Es gibt Autoren, die erreichen gerade durch trockene Darstellung innere Bewegung des Lesers, aber Christa Wolf scheint nicht zu dieser Garde von Autoren zu gehören. Weiterhin hätte ich in den Fieberträumen mehr surrealistisches erwartet. Ich lese diese Träume und merke auf Anhieb nicht, dass es Träume sind, weil sie mir so realistisch vorkommen. Es gibt keine Stilabweichung oder wirklich traumhafte Gebilde.

In erster Linie zentriert sich die Erzählung um die Situation der Patientin in einem Krankenhaus in Ostberlin hinter der Mauer. Diese Schilderungen werden aus der Perspektive der Kranken erzählt und genau hier finden wir die Stärken des Buches, deshalb dieses Buch trotz einleitender negativer Kritik doch zu empfehlen ist: Kommunikation mit Ärzten und Pflegepersonal, verschachtelte Kellergänge, die auf die Patientin wie Gänge in der Unterwelt wirken. Es wird aufgezeigt, wie sich das Bewusstsein der Patientin aufgrund ihrer Situation verändert:

Zitat von Christa Wolf

Inzwischen münden einige Schläuche aus meinem Bauch in Behälter, die rechts neben meinem Bett stehen. Wie habe ich mich einmal erschrocken, als ich einen Freund so habe liegen sehen. Jetzt erschrecke ich nicht. Es stimmt also nicht, daß einen am meisten das erschreckt, was einen selbst betrifft.



Auch dass sie einmal beklagt, als sie es nicht rechtzeitig geschafft hat, das Radio auszuschalten, als eine Nachrichtensendung begann, zeigt wie realitätsnah Christa Wolf erzählt. Wenn man selbst schwerkrank ist, zeigt man für die Außenwelt kaum Interesse. Das Bewusstsein lotet sich nach unmittelbarer Erlebniswelt des Krankenzimmers aus.

Im Radio hört sie, ein Zwölfjähriger habe im Keller eines Berliner Hauses ein Baby, seinen Bruder umgebracht. Die Kranke träumt dann, sie müsse dieses Baby finden. Auf der Suche in der Kellergängen schwebt ihr ein Retortenglas mit einem Hommunkulus vor ihrem Gesicht- dann ja dann, erkennt man, dass es ein Traum ist! Raffiniert, dass sich dieser Traum mit Erlebnissen aus dem Weltkrieg mischt, gelangt sie doch schließlich in ein Luftschutzraum und liest eine blasse Schrift „MAUERDURCHBRUCH“. Da die Erzählung kurz vor dem Fall er Berliner Mauer spielt, könnte man ja sagen, die Protagonistin habe einen hellseherischen Traum gehabt, bzw. ahnte man wohl schon, dass es mit der DDR bald zu Ende geht. Dieses ist für mich der interessanteste Traum, wie schön verflochten die verschiedenen Zeitebenen sind. Kellergänge sind in Christa Wolfs Erzählung wichtig, weil damit auf den Hades verwiesen wird. Die Anästhesistin ist für die Kranke ein Führer in den Hades, in die Narkose. Sie könnte ja sterben. Über den Berg ist sie (noch) nicht.

Liebe Grüße
mArtinus




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zuletzt bearbeitet 07.05.2011 15:59 | nach oben springen

#6

RE: Christa Wolf

in Die schöne Welt der Bücher 01.12.2011 21:57
von LX.C • 2.691 Beiträge

Ach du je

Zitat
Die Schriftstellerin Christa Wolf ist tot. Sie starb am Donnerstag im Alter von 82 Jahren in Berlin, wie der Suhrkamp-Verlag mitteilte. Sie war eine moralische Instanz - und erhielt zahlreiche Literaturpreise. Vor allem aber stand sie wie kaum eine andere Autorin für die deutsche Nachkriegsgeschichte.



Quelle: Süddeutsche.de, 01.12.2011
http://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-to...eckte-1.1224104


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zuletzt bearbeitet 01.12.2011 21:58 | nach oben springen

#7

RE: Christa Wolf

in Die schöne Welt der Bücher 01.12.2011 23:30
von Jatman1 • 1.120 Beiträge

Störfall - das Buch fand ich damals sagenhaft öde. War wohl auch ein Störfall.


www.dostojewski.eu
zuletzt bearbeitet 01.12.2011 23:31 | nach oben springen

#8

RE: Christa Wolf

in Die schöne Welt der Bücher 06.12.2011 23:02
von LX.C • 2.691 Beiträge

Erstaunlich still erschien es mir um Christa Wolfs Tod, oder schaue ich nur zu wenig Fern? Wie waren die Reaktionen darauf, gab es nennenswerte in den Medien? Auch im Buchhandel war nichts zu sehen, das normale Weihnachtsgeschäft, ohne die Autorin in den Vordergrund zu rücken.


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#9

RE: Christa Wolf

in Die schöne Welt der Bücher 08.12.2011 00:03
von Roquairol • 1.065 Beiträge

Zitat von LX.C
Erstaunlich still erschien es mir um Christa Wolfs Tod, oder schaue ich nur zu wenig Fern? Wie waren die Reaktionen darauf, gab es nennenswerte in den Medien? Auch im Buchhandel war nichts zu sehen, das normale Weihnachtsgeschäft, ohne die Autorin in den Vordergrund zu rücken.



Im Deutschlandfunk gab es eine Literatur-Sondersendung (30 Min.), in "Spiegel" und "Zeit" lange Nachrufe. Also das, was man erwarten sollte. TV kann ich auch nicht beurteilen.




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