Buddhistisches

31.03.2011 17:30
avatar  Taxine
#1
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Admin

Gewohnheitsenergien im ZEN:

(frei zitiert aus Thich Nhat Hanhs "Das Herz von Buddhas Lehre"):

Ein Mann sitzt auf einem Pferd und galoppiert geschwind dahin.
Am Wegrand steht ein anderer und ruft ihm zu: „Wohin des Weges?“
„Keine Ahnung“, antwortet der Reiter. „Frag das Pferd.“


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31.03.2011 17:31 (zuletzt bearbeitet: 31.03.2011 17:32)
avatar  Zypresserich ( gelöscht )
#2
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Zypresserich ( gelöscht )

Oder: frag das Tao. Wir werden geritten. Oder auch: es reitet uns. (wahlweise, bitte kreuzen Sie an ...)


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31.03.2011 18:41
#3
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"Unter euch Kahlköpfen gibt es etliche, die ihre zugeteilten Mahlzeiten einnehmen und dann pflichtgemäß Zazen üben. Sie stecken das natürliche Leben in ein Gefängnis und lassen es sich nicht von selbst leben. Sie wenden sich ab vom Alltagsgeschehen, um nach der sogenannten Gemütsruhe zu suchen. Das sind Praktiker, die zu anderen Wegen gehören, nicht zum Zen-Weg."

aus dem Rinzai Roku (chin. Lin-chi Lu) des Lin-chi I-hsüan († 866/867)



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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15.07.2011 10:25
#4
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"Was Buddha lehrt, hat nur das eine Ziel:
Des Denkens Raum zu überqueren.
Ist still geworden der Gedanken Spiel,
Was nützen dann noch Buddhas Lehren?"

Huang-Po († 850) Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)"



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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16.08.2011 12:36 (zuletzt bearbeitet: 16.08.2011 12:37)
avatar  Krümel
#5
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Krasser Gegensatz:

Middlemarch - George Eliot (Christentum)

“Daß wir, wenn wir das vollkommen Gute ersehnen, selbst wenn wir nicht genau wissen, was es ist, und nicht tun können, was wir möchten, Teil der göttlichen Macht gegen das Böse sind - die Grenzen des Lichtes erweiternd und den Kampf mit der Finsternis einschränkend.

1Q84 - Haruki Murakami (Buddhismus)

“Gut und Böse sind keine festen, unveränderlichen Größen, sondern Aspekte, die ständig je nach Perspektive wechseln, was in einem Moment gut ist, kann im nächsten böse sein. Und umgekehrt …

Entscheidend ist das Gleichgewicht zwischen den sich in unablässiger Bewegung befindlichen Kategorien von Gut und Böse zu halten. Bekommt eine Seite das Übergewicht, wird es schwierig eine realistische Moral aufrechtzuerhalten. Das Gleichgewicht an sich ist das Gute.


(Vor allem das, dass wir nicht wissen, was es ist, macht mir jedes Mal Angst )


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22.10.2011 12:42
#6
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Folgendes herrliche Zitat aus einem Buddhistischen Forum möchte ich euch nicht vorenthalten

"Fleisch essen oder nicht, muss jeder selber entscheiden, wie bei allem was er tut. Das Bewerten anderer dahingehend ist unheilsam, bringt nur Geistesunruhe. Jeder schaue auf seine eigenen Taten."

von "Kusala"



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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26.02.2012 20:24 (zuletzt bearbeitet: 26.02.2012 20:36)
avatar  Taxine
#7
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Admin

Manche Dinge sind so einfach, bekannt und selbstverständlich, und dennoch ist es schön, sie wieder zu lesen und zu verstehen:

Wenn der Mensch zur Welt kommt, ist er schwach und gelenk; wenn er stirbt, ist er starr und unbiegsam.
Ein junger Baum ist geschmeidig und zart, aber wenn der Baum vertrocknet und rauh wird, so stirbt er.
Starre und Härte sind die Gefährten des Todes. Biegsamkeit und Zartheit verkörpern die Frische des Lebens.
Daher kann niemals das siegen, was verhärtet ist.


(Laotse)


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28.02.2012 10:46
#8
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Laotse!

Dieses kleine, dünne Büchlein..., vielleicht ein Buch, das meine letzten Stunden, irgendwann einmal, verschönern soll, kann, wird!


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28.02.2012 11:45
#9
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Laotse, Li-Tai- Po, und wie sie alle heißen, die Weisen
Ewige Worte, die durch Jahrhunderte reisen.

Schwer ist es, ein Menschendasein zu erlangen, schwerer, wie ein Mensch zu leben, noch schwerer, den Dharma zu verstehen, doch am allerschwersten, Nirvana zu erreichen.

Dhammapada, 182



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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04.05.2012 08:08
#10
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Widme deine Aufmerksamkeit nicht dem, was andere tun oder unterlassen; widme sie dem, was du selber tust oder unterlässt.

Dhammapada, 50.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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19.10.2012 16:38 (zuletzt bearbeitet: 19.10.2012 16:43)
avatar  Taxine
#11
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Admin

"Dieses Verlangen nach immer mehr Erfahrungen verrät die innere Armut des Menschen.
Wir glauben, dass wir durch Erfahrungen uns selbst entrinnen können,
aber diese Erfahrungen sind durch das begrenzt, was wir tatsächlich sind."


(Krishnamurti, "Einbruch in die Freiheit")

Beeindruckend. Und wert, darüber nachzudenken ..., da Erfahrung ja allgemein immer für Reife steht.

Alles, was wir tun, bleibt ein Erkennen, wer wir sind, wie weit wir den Kreis auch ausdehnen.
Das hieße dann auch: wir sind noch nicht, was wir sind, sondern werden erst dazu.


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09.11.2012 20:46
#12
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"Heute ist der achte; morgen ist der dreizehnte." (Bassui Zenji)

09.11.2012 21:06
avatar  Jatman1
#13
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Sicherlich steckt total viel Wahrheit in diesem so banal dreinschauenden Satz. Verat mir welche. Ich ahne es nicht.


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09.11.2012 21:19 (zuletzt bearbeitet: 09.11.2012 21:23)
avatar  Taxine
#14
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Admin

Würde ich so interpretieren: Lebe im Jetzt. Das Morgen ist unwichtig. Darum kann auch statt der Neunte, der Dreizehnte oder Zwanzigste sein.

Plus: Überwinde die Logik des Verstandes ...


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16.11.2012 00:23
#15
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"Verlagern Sie Ihr Bewußtsein in Ihre Bauchhöhle. Dort gibt es einen blinden Buddha; machen Sie ihn sehend!" (Soen Nakagawa)

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