September 2011
Murakami ist klasse. ganz mein Fall. Das Werk "Kafka am Strand" habe ich nicht verschlungen, sondern das Buch hat mich verschlungen. "Gefährliche Geliebte" hat ein herrliches Ende. Was der offenlässt - damit der Leser ordentlich den eigenen Kopf anstrengen kann, ist einfach nur großartig. "Mr. Aufziehvogel" wird wohl auch folgen, allerdings ist das Buch noch nicht eingetroffen. Ich bin geduldig.
Nun bin ich erst einmal wieder bei Kraussers Tagebüchern gelandet. "Oktober, November Dezember" war gut, "Januar, Februar" schon schlechter. Mit zunehmendem Erfolg wächst auch die "Selbstverständlichkeit" der Eitelkeit und das, was zu sagen bleibt, wird irgendwie schlichter und belangloser. Ich mag ihn trotzdem. 
Krausser: "Strahle ich Haltung aus?"
Bea (seine Frau): "Sicher, aber welche halt."
Zitat von Taxine
Murakami ist klasse. ganz mein Fall. Das Werk "Kafka am Strand" habe ich nicht verschlungen, sondern das Buch hat mich verschlungen. "Gefährliche Geliebte" hat ein herrliches Ende. Was der offenlässt - damit der Leser ordentlich den eigenen Kopf anstrengen kann, ist einfach nur großartig. "Mr. Aufziehvogel" wird wohl auch folgen, allerdings ist das Buch noch nicht eingetroffen. Ich bin geduldig.
Hach - mir geht es gut! (Ich lese bald "1Q84" Buch 3
)
Dann enthält der erste Klopper (1000seitig) die ersten beiden Bücher und nun gibt es ein drittes Buch als Fortsetzung? 
Krausser in seinen letzten Tagebüchern "März, April" ist wieder herrlich bissig. Da heißt es über die Medienwelt:
Zitat von Krausser "März, April", S. 60
ob kerner, robert blanco, reich-ranicki, dieter bohlen, boris becker, jürgen fliege, ralph siegel, elke heidnereich, verona feldbusch, alice schwarzer, schlingensief und die neunhundert anderen – man muss kapieren, dass das alles nur masken ein und derselben figur sind.
die verblödungsgesellschaft bedient man, sobald man sich mit ihr einlässt. egal wie.
Wenn ich Heidenreich und Schlingensief herausoperiere, kann ich nur vollends zustimmen. 
Der Brüller im April (Krausser): Meine Feinde werden auf mein Grab pissen – obwohl – wenn ich erst tot bin, wills wieder keiner gewesen sein. 
Steht bei mir als baldige Lektüre auf jeden Fall im Hinterkopf: 1Q84 ![]()
Von jenem angeregt, lese ich jetzt mit neugieriger Erwartung: Soseki Natsume "Ich der Kater".
Jean Paul: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal.
Ich brauch das, alle Jahre wieder, das ist für mich einfach unverzichtbar und macht immer gute Zukünfte.
(Danach und als nasentübender Höhepunkt folgt wie immer: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein Gott sei. So als ewig in die Synapsen eingebranntes Blumenstück. Danach geht Es wieder, eine Weile jedenfalls, ganz fein und gut.)
Luc Estang: Das Glück und das Heil (auf Empfehlung von Heinrich Böll)
Zitat von MartinusZitat von Roquairol
Luc Estang: Das Glück und das Heil (auf Empfehlung von Heinrich Böll)
Als ich das las, kam mir ganz spontan "BWV 50 : Nun ist das Heil und die Kraft" in den Kopf.
Nun ja, es geht in die Richtung - allerdings mehr katholisch (Stichwort Böll) ...
Rudolf Bahro, Die Alternative
(eines der Bücher, die ich immer mal lesen wollte, wozu ich aber nie gekommen bin ... Bin gespannt, wie aktuell das heute noch ist.)
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