Werke mit Inhalt
... in denen die Sprache klingt, die Betrachtungen tiefsinnig bis philosophisch sind.
Roquairol und Krümel nannten folgende Werke:
Roquairol:
Zitat von Roquairol
...hier ein paar mehr als drei Werke:
Sämtliche Romane von Sartre, Camus, Beauvoir (kennst du aber vermutlich)
Robert Musil, "Der Mann ohne Eigenschaften"
Thomas Mann, "Der Zauberberg"
Hermann Hesse, "Der Steppenwolf"
Herman Melville, "Moby Dick"
Marcel Proust, "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit"
Henry Miller, "Wendekreis des Steinbocks" (und andere Werke ...)
Aldous Huxley, "Eiland"
Christoph Martin Wieland, "Geschichte des Agathon"
Jean Paul, "Hesperus" und "Siebenkäs" (allein schon wegen der atemberaubenden "Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei", die muss man gelesen haben!)
Julio Cortázar, "Rayuela"
Pascal Mercier, "Nachtzug nach Lissabon"
und eigentlich gehört in diese Liste auch:
Peter Weiss, "Die Ästhetik des Widerstands"
aber das finde ich völlig unlesbar ...
Krümel:
Zitat von Krümel
Meine Ergänzung wäre:
"Der Nachsommer" von Stifter
"Das Glasperlenspiel" von Hesse
"Oblomow" von Gontscharow
"Das Märchen vom letzten Gedanken" von Hilsenrath
"Krebsstation" von Solschenizyn
Ja, alles schön dicke Bücher, zum Liebhaben, Knuddeln und Versinken, wobei die zwei letzten eher düster sind.
Und Martinus nannte noch Karl May "Im Reich des silbernen Löwen".
Ich denke, in diesen Ordner werden nach und nach noch etliche andere (neue und alte) Werke hineinfinden. Zunächst möchte ich noch Ernst Jüngers "Marmorklippen", Andrej Bitows "Mensch in Landschaft", Peter Wuehrs "Das falsche Buch", Genets "Tagebuch eines Diebes", Huysmans "Gegen den Strich", Kazimierz Brandys "Briefe an Frau Z.", Laurence Sternes "Tristram Shandy", Belyjs "Petersburg", Montherlants "Erbarmen mit den Frauen", Michel Leiris "Spielregeln" und Aragons "Theater" ergänzen.
Weitere werden folgen...
Gottfried Benn: "Roman des Phänotyp" und "Der Ptolemäer"
Kazantzakis: "Alexis Sorbas" und "Rechenschaft vor El Greco"
Gottfried Benn: "Briefe an O.F. Oelze", nebst sämtlichen Gedichten, der "späte" Benn gefällt mir da noch besser als der Benn des Morgue-Zyklus.
Pessoa: "Das Buch der Unruhe", dieses äonische Traumbüchlein ist in seiner Art und Herkunft einzigartig.
Thelen: "Die Insel des zweiten Gesichts", er schiss auf die Gruppe 47, allein schon dafür... und er war das, was ich unter einem mutigen Menschen verstehe.
Melville: "Bartleby der Schreiber", wäre Kafka doch so kafkaesk gewesen wie Melville, oder Conrad, oder...
Laurence Sterne: "Tristram Shandy", wahnversessen und immer noch moderner als so manch "modernes".
Goethe: "Faust", weil - ewig auf meinem Lesetischchen der immer "Greifbaren" eisern verharrend...
Shakespeare: "Sonette", weil - keiner weiß warum, wieso und überhaupt... und zeitlos wundersam außerdem. Das Klanggedicht in seiner Vollendung.
Und Hölderlin, natürlich, allein schon weil ich diesen einsam edlen Geist nicht fassen kann. Fassen, in des Wortes doppelter Bedeutung.
Pessoa... Pessoa. Dass ich den vergessen habe... Vielleicht, weil er mir so selbstverständlich ist. 
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Iwan Bunin "Das Leben Arsenjews"
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