Reinigung

11.05.2012 22:29 (zuletzt bearbeitet: 11.05.2012 22:30)
avatar  Taxine
#1
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Admin

Reinigung

Es sind und sterben in uns Welten
und dort, wo sie erloschen sind,
stäubt grauverweht der Rest noch weiter,
weht schimmernd, wo wir Wüsten seh‘n.
Wir denken, da uns Zwischendinge
auf lange Zeit wie Schatten folgen,
nur diesen Abdruck - dort im Sand,
der bleibt, bis Winde drüber geh‘n.





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11.05.2012 22:33
avatar  LX.C
#2
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Komisch, erst heute habe ich gedacht, Du könntest doch eigentlich mal wieder ein Lyrikbändchen rausgeben


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11.05.2012 22:35 (zuletzt bearbeitet: 11.05.2012 22:42)
avatar  Taxine
#3
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Admin

An die sechzig stehen... (ob sie gut sind, ist eine andere Frage...)


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11.05.2012 23:06 (zuletzt bearbeitet: 11.05.2012 23:09)
#4
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Hallo LX.C,

hast du denn das Gedicht für dich schon gedeutet? Dazu ist es mir jetzt zu spät. Mach ich morgen. Aber mir gefallen ein paar Bilder. Dieses Sterben, grauverweht der Rest und der vierte Vers. Das gefällt mir wirklich.

Zitat von Taxine
An die sechzig stehen... (ob sie gut sind, ist eine andere Frage...)



Sechzig langen schon für einen Band.

Liebe Grüße
mArtinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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14.05.2012 12:41
#5
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Gefällt mir gut, mich irritiert nur das "denken" in Zeile 5 - Abdruck denken? Da würde ich ein anderes, mehr bildhaftes Verb nehmen (vielleicht muss auch das "wir" da nicht sein).

14.05.2012 22:17
avatar  Taxine
#6
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Admin

Das "Denken" ist der Irrtum.

Vielen Dank für deine Anregungen und für die Freude am Lesen.


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15.05.2012 12:36
avatar  LX.C
#7
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Zitat von Martinus
Hallo LX.C,

hast du denn das Gedicht für dich schon gedeutet?


Habe ich, ja - für mich


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