Abschied

26.05.2012 21:07 (zuletzt bearbeitet: 26.05.2012 23:32)
avatar  Taxine
#1
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Admin

Abschied

Bevor ich gehe,
von Endgültigkeit singe,
im Gesicht noch der Abdruck
- ein Rinnsal aus Träumen.
Bevor ich gehe, nach vorn' triumphiere
(die Uhren um mich verzögert pulsieren)
kauf' ich noch einmal
festes Schuhwerk.
Nur so. Für alle Fälle.


Liebe Grüße
Taxine


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30.05.2012 00:05 (zuletzt bearbeitet: 30.05.2012 00:07)
avatar  LX.C
#2
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Einfach wunderbar! Entzückend, das Unverrückbare mit so viel Hoffnung und Zuversicht zu verknüpfen. Berührend und an so manch Stelle geschrieben denkbar, an die man lieber gar nicht denken möchte...


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30.05.2012 12:16
avatar  Krümel
#3
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Zitat von LX.C
Entzückend, das Unverrückbare mit so viel Hoffnung und Zuversicht zu verknüpfen.



Nicht jeder Abschied ist immer nur traurig. Und dieser hier erinnert mich an letztes Jahr als wir von NRW nähe Köln nach Ostfriesland zogen. Sicherlich war auch Wehleid dabei, aber Hoffnung und Zuversicht waren größer. Die Schuhe erwiesen sich als super nützlich! Klasse Taxine


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31.05.2012 22:39 (zuletzt bearbeitet: 01.06.2012 00:38)
avatar  Taxine
#4
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Admin

Ach... das freut mich, dass es euch gefällt und dass die Zuversicht sichtbar wird. Vielen Dank.


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15.09.2012 21:43 (zuletzt bearbeitet: 15.09.2012 21:44)
avatar  LX.C
#5
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Blaue Schlaftabletten rieseln
Tag für Tag in des Lebensüberdruss Schlund
Und ein Mund haucht zart:
Leben, dieses Leben leben
Und schließt sich leis
Noch vor der roten Morgenstund


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16.09.2012 11:57
avatar  Krümel
#6
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Das ist sehr schön LX.C, weil es nicht eindeutig sondern vieldeutig ist, und dadurch so viele Gedanken offen lässt. Auch das Farbspiel ... einfach perfekt!


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01.01.2013 17:37
avatar  Jatman1
#7
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"Blaue Schlaftabletten rieseln
Tag für Tag in des Lebensüberdruss Schlund"

Das Bild gefällt mir sehr gut!

Herr Prof. Dr. Krümel-Kack:
Trotz dichterischer Freiheit - gehört hinter Lebensüberdruss nicht ein Apostroph? In etwa so: Lebensüberdruss` ?


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15.08.2013 05:08
avatar  Sokolow
#8
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Das Ende ist das Wichtigste,
das verleiht dem Gedicht Leichtigkeit.
Ich finde (und nicht nur ich, Andreji Bely auch)
Leichtigkeit ist das Wichtigste, das hat nichts
damit zu tun dass man den Ernst nicht begreift,
man begreift ihn ohnedies viel besser mit Leichtigkeit.


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