Wohin geht die Reise?
guten tag schrie der lyriker ihr ins gesicht
warum gehen wir schon so lange fragte der
er hatte uniform an
typische lyrikeruniform
er durchbrach die schallmauer
kroch in die zweige eines satzes
er umkreiste mit ihr den planeten
er fand den planeten nicht groß
demnächst meinte sie
werde ich sie hassen
er sah sich die worte an
die klangen wie sprengtöpfe
die klangen als fange irgendwo eine uhr von der zeit an zu reden
was ist meinte er beinah bellend
was denkst
fragte er
er fragte es keuchend
hell aufbrennend
ich erkenne sie nicht mehr
meinte sie
sie sprach abgehackt
beinah in strophen
ihr gesicht war feinzittrig
sie legte ihr gewissen neben sich
sie sind eine seele von mensch
meinte sie
aber sie streben nach nichts
sie übertrieb
das war nicht gerecht
doch es stimmte schon
er verlegte die dinge eher als dass er sie ansah
wilder staub fiel von der tastatur
er spuckte aus
ratlosigkeit legte sich in sein inneres
die überwindung der geräusche pflegte er dann
zu sagen
nicht ohne auf den käfig zu schauen in dem er saß
Großartig! Dem lässt sich nichts hinzufügen. Du erschaffst Bilder. Die Reise führt immer zu sich selbst. Und dort beginnt erst der schwere Kampf ...
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