Mai 2014

03.05.2014 23:16
#1
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Hanns-Josef Ortheil, Die Erfindung des Lebens. - Großartig!

05.05.2014 13:55
avatar  Taxine
#2
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Admin

Lese ich auch. Steht schon so lange herum ...

Überzeugt durch das Eingangszitat:


"Wir wissen sehr wohl, mit welcher Vertrautheit
wir uns durch den Tag bewegen, aber nachts
bewegt sich der Tag mit der gleichen Vertrautheit
durch uns ..."


(Inger Christensen)


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08.05.2014 16:18
avatar  Taxine
#3
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Admin

Naja ... solche Art der Literatur, mag sie ein Leben erfinden oder nicht, ist momentan wohl nichts für mich. Der innere (Sprach-)Kampf dieses Jungen ..., das Leid der Mutter, das so unspektakulär dargestellt irgendwie nur voranschleicht, für mich einfach zu alltäglich, die Konsequenz der Störungen (irgendwie alles schon besser da gewesen) ... und immer, wenn man glaubt, jetzt ereignet sich etwas, weil es angekündigt wird, wird man wieder enttäuscht und hängt in einer Art laschen Fort-Entwicklung des Tragischen, das hier aus Kinderaugen angedeutet wird. Netter Versuch, aber Literatur muss in meinen Augen einfach mehr (er)schaffen.


Darum jetzt weiter mit Aleksandar Hemon "Die Sache mit Bruno".


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09.05.2014 13:16
avatar  Krümel
#4
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Hi, ich wollt ja nix sagen, aber mir hat dieses Buch von Ortheil auch nicht gefallen, obwohl es am stärkten an seinem Leben angebunden ist, oder gerade deshalb? Ich mochte die ständigen Einmischungen nicht, ich brauche keinen Erzähler, der mir das Buch erklärt. Die Kindheit fand ich noch toll, doch dann wurde es schlimm ...


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09.05.2014 22:50 (zuletzt bearbeitet: 09.05.2014 23:12)
avatar  Taxine
#5
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Admin

Yupp. Über die Kindheit habe ich es nicht hinausgeschafft. Seine Schlendergänge durch Rom ließen mich dann gemächlich das Buch zuklappen.

Zu Hemon muss ich dann wieder sagen: Außergewöhnlich in der Form, nicht durchgehend zusammenhängend, aber erzählerisch einfach nur wunderbar. Vielleicht sind Vergleiche nicht angebracht, aber erinnert hat er mich an Nabokov oder Malamud.
Ein Mann flüchtet aus Jugoslawien nach Amerika und muss sich mit dieser Flucht auseinandersetzen. Besonders schön gegen Mitte des Buches dann die Erlebnisse des Exilanten inmitten des alltäglichen Lebens der Nichtbetroffenen, jene Ignoranz, die durch die Gegen-Erlebnisse der Betroffenen dann umso deutlicher hervorsticht und den Menschen verändert. Gut erzählt, alles andere als moralisch pathetisch, mit erschütternden Bildern, die erinnern sollen und es auch tun ...

Jetzt etwas Entspannung mit Dürrenmatt's Stoffen. "Labyrinth Turmbau".


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13.05.2014 13:08
avatar  LX.C
#6
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"Gnädiger Herr, ich habe Familie". Schillers Bitt- und Bettelbriefe


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14.05.2014 05:14
avatar  Sokolow
#7
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Hemon ist wunderbar, aber er kommt aus Bosnien :-)


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16.05.2014 11:54
avatar  LX.C
#8
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Amberger - Nachtigall aus halben Tönen


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20.05.2014 18:45
#9
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Prosper Mérimée, Novellen

22.05.2014 11:07
avatar  Krümel
#10
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"Distelfink" von Donna Tartt


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01.06.2014 12:08
avatar  LX.C
#11
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Alexijewitsch - Secondhand-Zeit


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