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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#31

RE: Wir

in An der Philosophie orientierte Gedanken 25.06.2011 18:57
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

Zitat von Ascolto
Dagegen spricht das insgesammt die Betreibungsenergie eine persöhnlich gewinnorientierte ist und sich die Eigentümer bisher wenig altruistisch fokussiert haben? Demnach ist der Zweifel insgesammt sehr berechtigt wem die Möglichkeit gegeben wird dieses Medium über seinen "ausgewiesenen Nutzen", zukünftig darüber hinaus in das Denkmodul jener Energien/Kräfte zu integrieren sein wird die ihre bisherige weltliche Positionen stärken möchten. Dagegen spricht die Vielfallt an Varianten, demnach das Kommunikationschaos in seinen Variablen zu filtern/ordnen und daheraus eine Strategie der einseitigen Manipulative und Kontrolle zu stabilisieren.

(...) Der Widerspruch liegt auf der Straße, ergo; in den Zusammenhängen des Stoffwechsels im "richtigen Leben" der "Masse Mensch". Re- bis auf Aktionen die auf die Systemkonflikte großen Ausmaases (fiktive sowie reale Werte) sich realisieren, um die gerungen und gegebenenfalls gekämpft wird.



Das haben's sehr schön zusammengefasst, werter Ascolto.
Übrigens ist die Hitzigkeit solcher Auseinandersetzungen wie auch deren Wert nur natürlich, da zwei tiefe und einander entgegen gerichtete Überzeugungen aufeinander treffen. Gleichzeitig, da Dualität grundsätzlich dem Wesen inneliegt, wird bei der Spiegelung des Für und Widers immer das überwiegen, das der eigenen Ansicht näher liegt, weil sich darin ja das Argument und Denken begründet, sprich die Überzeugung. Daraus einen Mittelweg zu kreieren, ich meine, im Gesamtgeschehen an sich, ist wichtig und notwendig.

Zitat von Ascolto
Somit sind die Empörungen eine Möglichkeit der Äußerungen, das Hauptfragment das verbleibt ist die Reflexion und den daheraus gewonnenen Erkentnissen, dass entweder eine freiwilliger Konsumversicht sich weltweit vergeistigt und daheraus dem Gemeinwohl zerstörrerische Handlungen abhanden oder aber das gegenwärtige Finanz- sowie Wirtschaftssystem soweit die volkswirtschaftlichen Offenbahrungen einfordert das sich auch wenn es dann spektakulär, sich das bisherige Modul herunter fährt.
Ein jeder kann damit jetzt schon beginnen, seine konsumorientierten Glückskonzepte zu hinterfragen und sie darauf zu reduzieren was denn verzichtbar, oder gar nicht erst als Phänomen projeziert?


Solange eine Regierungs-Gewalt gegen den Menschen handelt, indem ausgebeutet und "versklavt" wird, der Mensch der Gesellschaft zu dienen hat, wenn es auch die Schulden der Regierungen sind, die hier vom Volk zurück er- (und ge-)presst werden (sowohl in Deutschland wie auch in Griechenland, von anderen Ländern einmal abgesehen), ist der Verzicht auf Empörung nicht möglich und das Deuten auf die Ungerechtigkeit unumgänglich. Hier mag der einzelne Mensch reflektieren und erkennen, kann sich aber dem Gesamtkonstrukt der Ausbeutung kaum entziehen. Oder?

In diesem Sinne sind auch die Protestreaktionen erst einmal nur Lösungs-Rezepte, aber es bleibt ein Zustand der Gegenwart, eine weitere Handlung in einer Wirklichkeit, mit der man sich tagtäglich konfrontieren und auseinandersetzen muss. Die Projektionen sind vielleicht im Augenblick zu real, zu gefräßig, als dass sich der Mensch ihnen einfach entziehen bzw. ihnen mit anderen Mitteln entgegen treten kann. (Die Praxis zertrümmert theoretische und vielleicht existentielle Ansätze.)

Mir gefällt der Protest, da er konsequent ist. Die Menschen lassen sich nicht so einfach auf der Nase herumtanzen. Auch betreffen die Maßnahmen der Streikenden nicht immer nur die Regierung und die Sparmaßnahmen, sondern schränken auch im Volk selbst ein (was in Kauf genommen wird - auch eine Art von Verzicht). So hatte ich z. B. gestern den ganzen Tag keinen Strom, da die Stromversorgung privatisiert werden soll, wogegen die Mitarbeiter der Stromversorgung gestreikt haben. Das ist einerseits eine Belastung, andererseits kann ich den Streik wiederum nachvollziehen und befürworte ihn, da erneut um Existenzen gekämpft wird. Auch hier findet sich wieder eine Dualität der Dinge, der man nicht so einfach entkommt und die sich bis in die Tiefen weit verzweigt und spiegelt. Ein Teufelskreis.

Liebe Grüße
Taxine




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 25.06.2011 20:05 | nach oben springen

#32

RE: Wir

in An der Philosophie orientierte Gedanken 25.09.2011 16:20
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

So etwas passiert z. B., wenn man sich über Facebook politisch organisieren will:
Facebook

(Fazit: 4 Jahre, ohne dass etwas geschehen ist.)




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 25.09.2011 16:26 | nach oben springen

#33

RE: Wir

in An der Philosophie orientierte Gedanken 25.09.2011 17:23
von Martinus • 3.194 Beiträge

Hallo Taxine,

Über Facebook sich politisch zu organisieren, darin sehe ich kein Problem. Dagegen ist Aufruf zur Randale o.ä. ein Strafbestand, egal ob man das bei Facebook macht oder in einem Forum. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, das sollte sich herumgesprochen haben. Facebook ist nicht schuldig in dieser Sache (klang fast so), sondern die, die randalieren wollten, sind schuldig. Davon abgesehen finde ich das Urteil zu hart, weil die Polizei die Randaliererei verhindert hat. Trotzdem,der Polizeieinsatz hat viele Steuergelder gefressen, vielleicht darum die Richter abschrecken wollten. Natürlich ist die Möglichkeit gegeben, dass man Facebook leider auch für Dummheiten nutzen kann. Gut dass die Polizei ein wachsames Auge im Internet hat.

Liebe Grüße
mArtinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 25.09.2011 17:38 | nach oben springen

#34

RE: Wir

in An der Philosophie orientierte Gedanken 25.09.2011 17:57
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

Hallo Martinus,

bei solchen Artikeln ist es immer ratsam, hinter den Zeilen zu lesen, statt den Artikel zu zitieren.
Und der Satz:

Zitat von Martinus
Gut dass die Polizei ein wachsames Auge im Internet hat.

... weist eine Blindheit auf, die fast schon beängstigend ist.
Nichts für ungut.


Liebe Grüße
Taxine




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 25.09.2011 17:59 | nach oben springen

#35

RE: Wir

in An der Philosophie orientierte Gedanken 25.09.2011 18:47
von Martinus • 3.194 Beiträge

Werteste Taxine

Zitat von Taxine
Hallo Martinus,

bei solchen Artikeln ist es immer ratsam, hinter den Zeilen zu lesen, statt den Artikel zu zitieren.
Und der Satz:

Zitat von Martinus
Gut dass die Polizei ein wachsames Auge im Internet hat.

... weist eine Blindheit auf, die fast schon beängstigend ist.



Ich habe nicht verstanden, was an meinem Satz Blindheit ist (oder sein soll). Kannst du mir das bitte erläutern? Da es Internetkriminalität gibt, gibt es Polizisten, die im Internet versuchen, kriminelle Handlungen aufzuspüren, weil Internet kein rechtfreier Raum ist.

Es gibt natürlich bei Facebook Dinge, die ich zu kritisieren habe, z.b. die "Timeline", die demnächst eingeführt werden soll. Die wollen, dass ein Nutzer praktisch seine ganze Lebensbiografie bei Facebook aufblättert. Wenn man diese Funktion nicht abschalten könnte, würde ich Facebook verlassen.


Liebe Grüße
mArtinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#36

RE: Wir

in An der Philosophie orientierte Gedanken 26.09.2011 17:48
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von ascolto

Seit 2008 steht eine Reform des Finanzmarktes auf jeder politischen Agenda. Weltweit, europäisch oder in einzelnen Volkswirtschaften. Was ist bisher realisiert? Die volkswirtschaftlichen Blasen warten weltweit auf ihre Implosionen. Griechenland ist demnach eine Initialenergie für die allgemeine Misswirtschaft die früher nur sobenannten Entwicklungsländern zugeordnet. Der argentinischer Finanztango wird selbst in den Schuldentrümmern der zweitgrößten Volkswirtschaft schon geprobt:den USA?
Somit sind die Empörungen eine Möglichkeit der Äußerungen, das Hauptfragment das verbleibt ist die Reflexion und den daheraus gewonnenen Erkentnissen, dass entweder eine freiwilliger Konsumversicht sich weltweit vergeistigt und daheraus dem Gemeinwohl zerstörrerische Handlungen abhanden oder aber das gegenwärtige Finanz- sowie Wirtschaftssystem soweit die volkswirtschaftlichen Offenbahrungen einfordert das sich auch wenn es dann spektakulär, sich das bisherige Modul herunter fährt.
Ein jeder kann damit jetzt schon beginnen, seine konsumorientierten Glückskonzepte zu hinterfragen und sie darauf zu reduzieren was denn verzichtbar, oder gar nicht erst als Phänomen projeziert?




Hmmm..., ja..., nee..., aber eigentlich..., also eigentlich könnte man dann doch auch ein höchst tiefenphilosophisches Gespräch darüber führen, ob nun der Vibrator, an sich und als solcher, zur Unterhaltungselektronik gehört, oder nicht...

Oder dieser Thread dann unter dem Mötto:

In Afrika vergehen in jeder Minute 60 Sekunden!
Helfen Sie mit, spenden Sie jetzt...

Aber irgend etwas höchst schlaues, also nachhaltig intelligentes und intellektuell verbrämtes muss ich dann wohl auch noch beiträgen, also:

"Kaffee macht besonders wach, wenn einem gerade die Pfeife hinein gefallen ist."

Ha, das ist epochal...

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#37

RE: Wir

in An der Philosophie orientierte Gedanken 27.09.2011 11:16
von Krümel • 499 Beiträge

Zitat von Patmöser
"Kaffee macht besonders wach, wenn einem gerade die Pfeife hinein gefallen ist."



Bei Kontaktlinsen und dem Hineinfallen, sieht man eher schwarz beim Wachwerden

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#38

RE: Wir

in An der Philosophie orientierte Gedanken 27.09.2011 17:23
von Patmöser • 1.080 Beiträge

Zitat von Krümel

Zitat von Patmöser
"Kaffee macht besonders wach, wenn einem gerade die Pfeife hinein gefallen ist."



Bei Kontaktlinsen und dem Hineinfallen, sieht man eher schwarz beim Wachwerden





Ja, richtig!

Da möcht, also da möcht man seinen, immer so nonkonformistisch umdräuten Karmen, dann am liebsten antworten:

"I would prefer not to"

aber, also, aber also irgendwie steht mir dieser Satz, in diesem meinem vertriebten Sündenleben, einfach nicht zu.

Heilig, Heilig, Heilig, ist Er, Der!

Nöch?

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