Fotos
17.06.2008 02:12 (zuletzt bearbeitet: 17.06.2008 02:19)
#1
Kenne dein Lieblingslied
und dein Lieblingsessen: Spaghetti Pesto.
Die Mauern die du um dich rum aufbaust,
der Stacheldraht
mit dem du Eindringlinge abhalten willst
in dein Innerstes vorzudringen,
weil du denkst dass da nichts ist.
Habe Bilder von dir gesehen,
am Strand,
in Straßenbahnen ferner Länder,
im Bikini,
mit einer Waffe in der Hand.
Auf Fotos siehst du immer
ein wenig hilflos aus.
Du zeigst nur einen Teil von dir
und denkst alles Verborgene
könnte man nicht sehen.
Künstlich nennst du
die Welt und verkünstelst dich
beim Versuch normal
zu erscheinen.
Am besten gefällst du mir
wenn du schläfst.
Dann kannst du dich nicht wehren
gegen all diese eingebildeten Feinde,
gegen all die Lügen die
du selbst über dich verbreitest,
und die nur du selbst glaubst.
Dein Innerstes kehrt sich nach
außen im Schlaf,
und wie du die Decke festhältst
sehe ich deine CD's durch:
Keine hat einen Kratzer.
Betrachte deine Bücher:
Alle ohne Eselsohren.
Finde Bilder von dir
im Bikini am Strand.
In einer Straßenbahn
in einem fernen Land.
Mit einer Pistole in der Hand.
Du siehst ein wenig hilflos aus,
als ob du nicht wüsstest
warum ausgerechnet
du
fotografiert wirst.
und dein Lieblingsessen: Spaghetti Pesto.
Die Mauern die du um dich rum aufbaust,
der Stacheldraht
mit dem du Eindringlinge abhalten willst
in dein Innerstes vorzudringen,
weil du denkst dass da nichts ist.
Habe Bilder von dir gesehen,
am Strand,
in Straßenbahnen ferner Länder,
im Bikini,
mit einer Waffe in der Hand.
Auf Fotos siehst du immer
ein wenig hilflos aus.
Du zeigst nur einen Teil von dir
und denkst alles Verborgene
könnte man nicht sehen.
Künstlich nennst du
die Welt und verkünstelst dich
beim Versuch normal
zu erscheinen.
Am besten gefällst du mir
wenn du schläfst.
Dann kannst du dich nicht wehren
gegen all diese eingebildeten Feinde,
gegen all die Lügen die
du selbst über dich verbreitest,
und die nur du selbst glaubst.
Dein Innerstes kehrt sich nach
außen im Schlaf,
und wie du die Decke festhältst
sehe ich deine CD's durch:
Keine hat einen Kratzer.
Betrachte deine Bücher:
Alle ohne Eselsohren.
Finde Bilder von dir
im Bikini am Strand.
In einer Straßenbahn
in einem fernen Land.
Mit einer Pistole in der Hand.
Du siehst ein wenig hilflos aus,
als ob du nicht wüsstest
warum ausgerechnet
du
fotografiert wirst.
Was es hinterlässt... das Gedicht?
Unruhe, eine lebendige Vorstellung, Mitgefühl.
Man liest und spürt die Besorgnis, um diese Frau, die mit sich selbst kämpft.
Die Tragik dieser Zuneigung und die diese Menschen (den Erzähler und die Frau) umgibt, schleicht sich durch die Zeilen, deutet an, zeigt, was sein könnte...
Verändern würde ich die Zeilen (zweiter Absatz), die sich am Ende wiederholen - die Waffe weglassen. Bei den letzten Zeilen dann das Wort "Pistole" gegen "Waffe" tauschen... Vielleicht auch die "Waffe" so verwenden, dass sie zweideutiger erscheint.
Liebe Grüße
Taxine
Unruhe, eine lebendige Vorstellung, Mitgefühl.
Man liest und spürt die Besorgnis, um diese Frau, die mit sich selbst kämpft.
Die Tragik dieser Zuneigung und die diese Menschen (den Erzähler und die Frau) umgibt, schleicht sich durch die Zeilen, deutet an, zeigt, was sein könnte...
Verändern würde ich die Zeilen (zweiter Absatz), die sich am Ende wiederholen - die Waffe weglassen. Bei den letzten Zeilen dann das Wort "Pistole" gegen "Waffe" tauschen... Vielleicht auch die "Waffe" so verwenden, dass sie zweideutiger erscheint.
Liebe Grüße
Taxine
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