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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#16

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 02.10.2008 23:35
von Taxine • Admin | 5.896 Beiträge
Zitat von ascolto
Dank-schöön fürs bügeln, so obendrauf----wer vielleicht net unintressant gewesen...so meine Meinung....hab den "Scheiß mal inzeniert!"
Gutes Nächtle---die Chemie stümmt woll net und ein Ochzenbuhler.... für die Füschgründe? Nein. Arivederci


... Hääää? Wer bügelt wo drüber?
Mißverständnis?

Ich hoff' noch auf den Bericht aus der Theaterluft, werter Herr. Unbedingt!!!



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 03.10.2008 00:01 | nach oben springen

#17

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 02.10.2008 23:36
von Zypresserich • 2.878 Beiträge

Zitat von Taxine
... also dem Gedanken hinter dem pervers abartigen Gewand ist durchaus interessant, solange man nicht nach nur einem Grund sucht!


Ja, genau das meinte ich. Worauf eben der Autor "grundet". Bin gespannt.


https://zumabgesaegtenast.wordpress.com
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#18

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 03.10.2008 00:02
von Taxine • Admin | 5.896 Beiträge

Um nicht zu sagen urgrundet...

Bis bald.




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#19

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 03.10.2008 00:09
von Zypresserich • 2.878 Beiträge

Zitat von Taxine
Um nicht zu sagen urgrundet...


Diese ganzen uuu-s klingen so gespenstisch, so nach huhu des Uhu im Wald ...

Ich glaube, der Urgrund muss ein U sein.


https://zumabgesaegtenast.wordpress.com
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#20

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 03.10.2008 08:15
von Martinus • 3.194 Beiträge
Seit gestern lese ich mal wieder Joyce Carol Oates und nach den ersten 20 Seiten habe ich schon das Gefühl, einen herrlichen Familienroman aus den Regal gezogen zu haben; nämlich "Die unsichtbaren Narben". Es geht um eine Familie während der McCarthy-Ära. Die Familie ist immer bemüht, der Außenwelt eine intakte Familie vorzuhalten. Natürlich wird der Schleier entrissen und es entwickelt sich eine dramatische Familiengeschichte. Der Vater wird grundlos verhaftet, Warren, der Sohn, kommt schwerverwundet und als Pazifist aus den Koreakrieg zurück, die jüngste verliebt sich in einen ehemaligen Boxchampion - "eine amour fou im Amerika der fünfziger Jahre" so heißt es im Klappentext. Klingt alles sehr vielversprechend.

Fontane noch treu geblieben, lese ich, wenn die Büchersendung ankommt, auch "Stine".



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 03.10.2008 08:21 | nach oben springen

#21

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 04.10.2008 15:16
von Taxine • Admin | 5.896 Beiträge

Zitat von Zypresserich
Diese ganzen uuu-s klingen so gespenstisch, so nach huhu des Uhu im Wald ...

Ich glaube, der Urgrund muss ein U sein.


Unumstößlich umrundet unser U Umrisse um Ursprung und Ursache ...




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#22

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 10.10.2008 12:03
von Martinus • 3.194 Beiträge

Heute beginne ich mit Jean-Marie Gustave Le Clézio: "Revolutionen"




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#23

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 10.10.2008 14:35
von Taxine • Admin | 5.896 Beiträge

Wow... das ging schnell. Bitte ein kleiner Ersteindruck. Bütte... Bütte...




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#24

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 10.10.2008 14:51
von Martinus • 3.194 Beiträge

Wenn ich das Buch angelesen habe, was ich übrigens gleich machen werde,dann werde ich einen Versuch machen, einen Ersteindruck zu schildern. "Die Wüste" ist antiquarisch kaum oder gar nicht mehr zubekommen. So dolle haben manche Leseratten zugeschlagen. Aber, ich nehme an, Kiepenheuer wird das wieder auflegen.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#25

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 10.10.2008 19:56
von Martinus • 3.194 Beiträge

ein kleiner Ersteindruck zu "Revolutionen"

Es geht um die Familie Varro, deren Vorfahr Jean Eudes Marro nach der Französischen Revolution nach Mauritius ausgewandert ist. Damals stand mauritius noch unter französischer Kolonialherrschaft. Seit 1810 herrschten dort die Briten. Auf Mauritius wird kreolisch gesprochen, eine Sprache, die sich aus dem Französischem entwickelt hat.
Es ist 1950. Der elfjährige Jean besucht nach der Schule seine Tante Catherine, die ihm die Familliengeschichte der Varros eröffnet.

Zum Text allgemein:
Ich weiß nicht warum Sigrid Löffler Le Clézios Romane monoton und langweilig findet.vielleicht hat sie anderes gelesen. Es ist ein ruhiger angenehmer Sprachtonus. Die Familliengeschichte puzzelt sich Stück für Stück zusammen. Aufpassen muss man wegen den Örtlichkeiten, wer kennt schon Mauritius. Heutzutage hat man zum recherchieren das Internet zur Verfügung, es wäre allerdings nicht verkehrt, wenn der Herausgeber dem Leser eine Landkarte im Anhang zur Verfügung gestellt hätte. Man muss sich durchaus ein wenig konzentriert einlesen, auch was die Personen angeht, damit sich die Verwandtschafts-und Bekannrtschaftsverhältnisse im Kopf festsetzen. Das geht allerdings nicht zur Last des Autors. Denn der hat die Konstruktion wohlgestaltet in einer Sprache, die mollig über die Zunge geht.

Das ist mein erster Eindruck der ersten 54 Seiten, bin sehr angetan und lese feudig weiter. In einem Extra-Thread wird später noch genauer referiert. Das nur als Geschmacksprobe. Ich freue mich sehr, diesen Autor kennenzulernen.

Liebe Grüße
mArtinus




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#26

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 13.10.2008 13:20
von Taxine • Admin | 5.896 Beiträge

Ah, vielen Dank, werter Martinus. Bin gespannt, was du zu berichten hast.




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#27

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 13.10.2008 23:17
von headprint • 135 Beiträge
*chruscht* *wühl*

Ja:

Krajewski, Marek ::: Der Kalenderblattmörder
Ein re.read, und natürlich ein Krimi, wobei dieses
'natürlich' natürlich nicht heißt, daß ich das Buch
lese, weil es ein Krimi ist - ist es wirklich ein
Krimi? Ich sage: es ist - wieder ein 'natürlich' -
keiner, es ist auch ein Krimi. Breslau zwischen den
Kriegen, ein zwischen Glasplatten präpariertes In-
sekt eines Lebensgefühls, das mir in sich stimmig
ist. Identifikation unmöglich, mir jedenfalls. Gut.

Parallel dazu:
Kohout, Pavel ::: Sternstunde der Mörder
Auch als Krimi bezeichnet, trifft es nicht wirklich,
sonst würde ich es nicht lesen - fast gelesen haben.
Prag, 1945, auf den letzten Metern des Protektorats.

Demnächst:
Vian, Boris ::: Drehwurm, Swing und das Plankton
Auch ein re.read.. in den 80ern schonmal gelesen -
ich weiß Nichts mehr davon... 'Der Schaum der Tage', 'Herbst
in Peking' und 'Aufruhr in den Andennen', daran erinnere ich
mich noch, irgendwie jedenfalls. Mal sehen, beim Lesen...

Und noch ein paar andere Bücher liegen rum. Weil ich hier aber
gerade umräume - das ist die Ernte des zweiterwähnten Buchs:
abreißen, wandeln, zack - komme ich nicht dran.



*sssscrrreeeeaaaaach!!!*
zuletzt bearbeitet 13.10.2008 23:17 | nach oben springen

#28

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 18.10.2008 15:10
von Martinus • 3.194 Beiträge
"Der Afrikaner" von J.M.G. Le Clézio habe ich zufrieden beendet, nun gehe ich mit Josef Winkler über einen römischen Markt: "Natura Morta"



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 18.10.2008 15:11 | nach oben springen

#29

RE: Oktober 2008

in Lektüreliste 26.10.2008 16:10
von Martinus • 3.194 Beiträge

Inzwischen habe ich von Le Clézio: "Fisch aus Gold"und "Onitsha" gelesen und kehre wieder zu Josef Winkler zurück und lese "Der Leibeigene".




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