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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#16

RE: Griechische Krawalle

in Gedanken vom Tag 23.09.2009 22:37
von ascolto • 1.289 Beiträge

Werte tAxine,


"die Philosophie lehrt handeln, nicht schwatzen (Seneca)."

Desweiteren krümmet suich muir so manch Synabse wenn ein dynamischer Prozeß in einem "neuen" Paradigmata schlüßig, wadd schoan längst/Jahrhunderte in Kulturen gegongelt, praktiziert (in Anbetracht des Füchtebekenntnis). Es ist also doch ein wenüch hyrachisch in der Philosophey weil einige Erkenntnisse aufeinander zum Kontinium suich formen, treiben und leeren?
Deshalb kann suich ein jeder vorstellen was aus einer 2500 Jährigen Erkenntnis jetzt im Osten debattiert und was daheraus heutig dadd meinige Kontinium bewegt, in so fern und nah, das westliche Philosophey wie von Sir Hyperon muir jetzt bekannt: Die Einflüsse u.a. vom ollen Schopenhauer dann weiter betrachtet, sowie der Nietsche schon Zweitausend Jährchen vorher geschnauzbart?

Doch... du bist natürlich rechtens, egal aus welcher Feder, oder Sprache und Rede erkannt: Dadd leben ist eine Fahradschraube! (Zazen)

Dolleranz hadd demnach muir muit dem Gegenüber uin seener Dolleranz eine Dynamik, wenn du zurück liest, wird vielleicht klar dass ich auf eine Festellung vom Gegenüber eine Antwort ohne den Hinweis auf Kenntnis, einen Link gesendet um in eine Debatte zu kömmen...die arrogant verweigert und muich ohne meine Erkenntnisse belehrt?
Dies halte uich für "schwatzhaft" und für meenen kleenen Logos ein wenüch überheblich?

In Antwort auf:
Zitat von Fichte:Was für eine Philosophie man wähle, hängt sonach davon ab, was man für ein Mensch ist: denn ein philosophisches System ist nicht ein toter Hausrat, den man ablegen und annehmen könnte, wie es uns beliebte, sondern es ist beseelt durch die Seele des Menschen, der es hat. Ein von Natur oder durch Geistesknechtschaft, gelehrten Luxus und Eitelkeit erschlaffter und gekrümmter Charakter wird sich nie zum Idealismus erheben.



Sehens, dadd ist wüder ein wenich dadd gleiche in der Phänomänologie. Diese Aussage, sogar über Jahrhunderte schon debattiert, findet sich vor 2500 Jahren in einer Sutra(Lehrrede) des Buddha Shakjamuni: Und würd ausgiebig in den unterschiedlichen Fahrzeugen und aus den ersten ind. Geistesschulen diskutiert, bis heute!Buddhistische Logik?

Eins ist muir immens wichtig, die Debatte über die eigene Erkenntnis und die beginnt mir mit der Frage: Sind Philosophien ein Glaubenskonstrukt, also von muir sobenannt esoterisch oder sind sie ein Weg der Erkenntnis über die man aus der Skepsis debattieren sollte? Viele machen sich nicht die Mühe zB. in den Buddhismus und seiner Logik einen zu debattierenden Weg zu sehen und würdigen ihn als Glauben dem sie der christlichen Historie gleichsetzen! Zudem bezweifel ich das wenige ein Verständniss des christlichen Gott in seiner Logik erkennen. Geglaubt wird solange bis man versteht, Herr Füchte? Dazu bedarf es mehr als seine Vernestelung um den Thalmud, zu einer Aussage über das Judentum?

In Antwort auf:
Das Ich sitzt übrigens auch, setzt sich auch dann, wenn man es sich versucht, wegzudenken. Wie ist die Welt ohne mich? Schon entsteht ein neues Ich - bloße Mutmaßung, ist klar - um diese Möglichkeit betrachten zu können. Oder das Ich, das sich lösen will... Schon ist wieder ein neues entstanden. Ich sehe dann immer ein Ich neben dem anderen, ins Ewige gespiegelt, während dahinter nach und nach das "Alte" zerfällt oder sich vorne wieder anstellt???



Dies ist keene Mutmaßung meinerseits, sondern die mir wichtige Erkenntnis aus dem Gesetz des Werden und Vergehen und Werden....Spiegelleere des Karma


So, meen letzter buddhistischer Logosschwank an all die Irren im Wirren um den Amitababuddha und die aus dem nicht praktizierten Mu in ihrer Überheblichkeit uim Zynismus des Zen aus der Unkenntnis zu interpretieren und verweilen: Ohne die Boddhicitta und dem Mu ergibt jede theoretische Schwatzerey eine Mukuh....Muhu! (freie Interpretation nach einer Frage eines Novicen im Nihilismus des Herzsutra Kontemplierenden, im Mondo und Antwort des Sotomeyster Suzuki)

Ich steige aber aus dem mir interressanten buddhistischen Logos hier im Forum aus, versuche mich hier dann als Jünger dedd nihilistischen Imperativs.

Also Götterdämmerung....Herrr W A gner

Wer noch Lust hat, kleenet TriSemester:http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/p...e%20Philosophie

oder sooho:








zuletzt bearbeitet 23.09.2009 23:22 | nach oben springen

#17

RE: Griechische Krawalle

in Gedanken vom Tag 23.09.2009 23:15
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Zitat von ascolto
Dolleranz hadd demnach muir muit dem Gegenüber uin seener Dolleranz eine Dynamik, wenn du zurück liest, wird vielleicht klar dass ich auf eine Festellung vom Gegenüber eine Antwort ohne den Hinweis auf Kenntnis, einen Link gesendet um in eine Debatte zu kömmen...die arrogant verweigert und muich ohne meine Erkenntnisse belehrt?
Dies halte uich für "schwatzhaft" und für meenen kleenen Logos ein wenüch überheblich?



Werter Amo,

selbstredend verstehe ich sui, was die Herausforderung zum Gespräch, zum Miteinander erhofft, mir geht es oftmals ähnlich, so dass mich "Geschwätz" oder das Knappe, das Übergangene oder das "Ins-Oberflächliche-Ziehen" auch aufbringt, doch nur kurz und dann auch wiederum in der Hinterfragung meiner eigenen Einstellung. Denn, was setze ich voraus? Was erwarte ich? Warum Erwartungshaltung, wenn damit ein Urteil verbunden ist, ich einen Gegenüber auf mich anpassen will? Nein, dann eben nicht. Dann ein Gespräch im Humor oder im Spiel. Andererseits versickert dabei dann eine schöne Quelle des Austausches, der Wortgefechte und Meinungsverschiedenheit, die sich aneinander reibt oder auch, schneller als man es vorausgesehen hat, wieder aufeinander einpendelt.
Philosophie ist Handeln. Allerdings. Jeder denkende Mensch muss anwenden können, nicht nur die Theorie in den Kopf schaufeln und dann erwarten, dass Geist daraus wird, weil sich die Wortabfolgen darin logisch erschließen und aufeinander abstimmen. All das ist nur Rat zum eigenen Gang, kann nur das Begreifen weiten, nicht aber ersetzen oder gar einen Weg ermöglichen.
Wenn ich mir die Menschen ansehe, dann denke ich manchmal: Riesige Fläche, eingeteilt in Quadrate, darauf der Mensch in seinem Eiertanz. Unsicher taumelnd. Manchmal im Gedanken: Ich weiß, was ich will! Bis dann die nächste Mauer gegen die Birne knallt. Orientierungslosigkeit, getarnt mit einem festen Schritt durchs Leben. Fassaden. Aber klar, auch das ist nichts Neues. Einen Weg finden lässt sich aber nur durch die Handlung und das aus vielen Quellen gezogene und geschöpfte, für sich entwickelte Eigenwissen.

Philosophien bleiben in meinen Augen Glaubenskonstrukte, durch den Menschen bedacht und entwickelt, dienen aber selbstverständlich der Erkenntnis. Nur ist diese Erkenntnis immer nur eine, die auf die Quadratmeter des einen Menschen bemessen ist, der sie erfährt.
Für mich bleibt alles Glaube, selbst wenn etwas erkannt ist, so entsteht daraus nicht Wissen, sondern lediglich das, was der Mensch für sich erkannt hat. Damit weiß er etwas, aber es ist darum nicht weniger immernoch ein Glaube. Es ist schon gar nicht alleinige Wahrheit.
Das, was das Wissen überhaupt ausmacht, ist schließlich eine einzige Erkenntnis, die dann allgemein angewandt wird, solange sie mehreren Köpfen einleuchtet. Alleine die Mutmaßung eines Lebendigen über den Tod, das Danach, das Ewige, die ewige Wiederkunft, das Innere, die Seele – woraus ist das erschlossen, und wie kann aus dem Glauben, eine Form an Wahrheit gefunden zu haben, dann Wissen werden? Dieses Wissen ist das, was der Mensch glaubt zu wissen. Und es ist für diesen einen Menschen Gesetz, um daran zu schleifen und es anzupassen, bis es sitzt, der Schatten vor sich erkannt ist und das Handeln immer leichter und sicherer wird. Und so soll es auch sein.

Dass diese eigene Erkenntnis-Möglichkeit aus der Skepsis hilft, das ist richtig. Man erschließt sich ein eigenes Konzept und deutet die Welt nach eigenem Ermessen. Einige deuten sie nach fremdem Ermessen, aber diese gehören wiederum in obig genannte Kategorie, das sind die, die nicht handeln, sondern schwatzen, bis ihnen die Schädeldecke aufklappt und Dampf hinauspfeift. (Wir möchten veranschaulichen: )

Dass alte Quellen sicherlich bereits all das enthalten, was an Neuem, neu Verfasstem, modern Angepasstem oder aus sich selbst genauso Empfundenes immer wiederkehrt, ist natürlich Tatsache. Ich denke, das liegt an der Begreiffähigkeit des Menschen überhaupt. Er kann nicht über bestimmte Dinge hinaus, zu sehr ist er in seinen Wurzeln verankert. Er wird nicht entschlüsseln, sondern eher Möglichkeiten annehmen. Andere Dinge leuchten ihm nie ein. In jedem westlichen Werk findet sich eine Art Rückschau und Ahnung, solange die Philosophie sich hier aus einem Werk nach dem anderen zusammenbaut, so einer sich ein Werk greift und daraus kritisiert, neu schraffiert, bestätigt, verwirft, so kann nicht viel Neues herauskommen.

Ich danke für uire Worte, um mir Einsicht zu ermöglichen,
handhaben's datt Buddhistisch-Weglassende, wie sui mögen, aber dann fehlt doch ein Teil Ascolto? Und... wer... bitt'schön, will denn datt?

Herzgruß
tAxine




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 23.09.2009 23:47 | nach oben springen

#18

RE: Griechische Krawalle

in Gedanken vom Tag 23.09.2009 23:23
von Martinus • 3.194 Beiträge

werter ascolto im zitat:

Zitat von ascolto
Es ist in diesem Sinne nicht angebracht und muir eine Negativassoziation, als "gläubiger Verblendeter" die Lehre und meine praktische Einsicht zu vertreten.
Dies konstatiere ich nicht aus einer Verletzung des Narziß, sondern aus der muir heutigen Erkenntnis dass ich hier nicht zur Klarheit beitrage, und meine Geistesposition wohl eher ermüdend! Das möchte ich Euch nicht mehr zumuten!



Hauchen's muir ruhig den Konfuzius, dadd Upannischad oder den Patanjali um die Ohrwascheln, oder die Reden des Erhabenen. Wie gesagt, der Schopenhauer wurde schon erwähnt, der seinen Geist ins Östliche getaucht und hatte nicht einer der Schlegelbrüder was mit Östlichem zu tun - und Hesses Großvater in Indien? Nun denn, die tiefen Weisheiten vom Rig Veda oder Platon, also von deren Weiisheiten vieles unsterbliches Gedankengut ist.

Leyder ist das Problem mit Diskussionen um Religion, dass es leicht zu Missverständnissen kömmt, denn jeder Mensch denkt anders darüber. Ich weiß jetzt auch nicht, warum diese Diskussion ausgebrochen ist. Wegen Hyperion?... ach.... Wer weiß, wo Platon sonst noch Inspiration her hat. Im Phaidon dreht sichs auch um Reinkarnation. Orphisch, Pythagoreisch, Östlich.

Gudde Nacht,
mArtinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 23.09.2009 23:24 | nach oben springen

#19

RE: Griechische Krawalle

in Gedanken vom Tag 23.09.2009 23:32
von ascolto • 1.289 Beiträge

Werte Dame,

natürlich sünds rechtens, uim Sünne der Reflexion und Erwartung....

Doch uich erwarte nücht...uich übe u.a. Dass:

http://www.shoshin-dojo.de/aikido_video_yama1.html

Meener Begegnung müdd dem -Ego"Feind"


guhutes Nächtle


zuletzt bearbeitet 23.09.2009 23:39 | nach oben springen

#20

RE: Griechische Krawalle

in Gedanken vom Tag 23.09.2009 23:38
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge



Gut's Nächtle, werter Ascolto.
Und auch dem Martinus, gute Nacht.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 23.09.2009 23:48 | nach oben springen

#21

RE: Griechische Krawalle

in Gedanken vom Tag 04.10.2009 23:00
von LX.C • 2.672 Beiträge

Jeder muss bei Wahlpflicht in seinem Geburtsort wählen. Das is ja der Hammer

Regierungswechsel in Griechenland.
Dabei kommt einem der Name Papandreou gar nicht neu vor *lol*


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
zuletzt bearbeitet 04.10.2009 23:00 | nach oben springen

#22

RE: Griechische Krawalle

in Gedanken vom Tag 07.10.2009 14:23
von LX.C • 2.672 Beiträge


Zitat von Herder über Griechenland und griechische Kultur:
Die Blüte brach hervor: holdes Phänomenon der Natur heißt „griechische Freiheit!“ Die Sitten mußten sich vom orientalischen Vater- und ägyptischen Taglöhnersinn durch die phönizische Reiseklugheit gemildert haben: und siehe! die neue schöne Blüte brach hervor „griechische Leichtigkeit, Milde und Landesfreundschaft“ […]
Griechenland ward die Wiege der Menschheit, der Völkerliebe, der schönen Gesetzesgebung, des Angenehmsten in Religion, Sitten, Schreibart, Dichtung, Gebräuchen und Künsten – Alles Jugendfreude, Grazie, Spiel und Liebe! […] Ein rechtes Zwischenland der Kultur, wo aus zwei Enden alles zusammenfloß, was sie so leicht und edel verwandelten! […]
Daß Griechenland Samenkörner der Kultur, Sprache, Künste und Wissenschaften anderswoher erhalten, ist, dünkt mich, unleugbar, und es kann bei eigenen, Bildhauerei, Baukunst, Mythologie, Literatur, offenbar gezeigt werden. Aber dass die Griechen dies alles so gut als nicht erhalten, daß sie ihm ganz neue Natur angeschaffen, daß in jeder Art das „Schöne“ im eigentlichen Verstande des Worts ganz gewiß ihr Werk sei – das, glaube ich, wird aus eigener Fortleitung der Ideen ebenso gewiß. Nichts Orientalisches, Phönizisches und Ägyptisches behielt seine Art mehr: es war Griechisch.


Quelle: Herder: Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit, 1774.


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
zuletzt bearbeitet 07.10.2009 14:25 | nach oben springen


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