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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#1

Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 16.03.2009 23:11
von Lennie • 829 Beiträge

Kürzlich dachte ich daran, wie ich vor einigen Jahren mal Lust auf ein Computer-Video-Spiel hatte.
Ich spiele gerne. Gesellschafts- oder Kartenspiele, Rätsel. Solche Sachen zur Entspannung, mit mehreren Freunden. An Abenden, wenn weiter nichts los ist. Und draussen zum Beispiel der Sturm heult, sodass man auch keine Lust hat, danach zu suchen, ob vielleicht woanders noch was los ist. Man hat einen Teller mit Schnittchen vorbereitet, ein Flasche Wein, gute Laune und gute Musik.
Und dann wird gespielt.
Ganz früher, in Berlin, da spielten wir in Kneipen. Meistens Schach. Und zwischen den Zügen und diversen Kännchen Jasmintee, da wurde diskutiert und die Welt verbessert. Schach hatte immer sowas Intellektuelles. Wer was auf sich hielt, der spielte Schach. Und hörte Janis Joplin.
Später, in Paris, da spielten wir Tarot. Und hörten Jazz. Tarot hat einen Vorteil gegenüber Skat oder Canasta oder Doppelkopf: Es ist personenmässig elastisch. Man kann es zu viert, zu fünft oder zu sechst spielen, es bleibt immer spannend. Wir spielten ganze Nächte durch. Tarot oder Djambi, das « Machiavelli-Schachspiel », das man zu viert spielt – grossartig! Hier kennt es niemand und ich habe auch schon lange nicht mehr genug zusätzliche Personen gleichzeitig in meiner Umgebung gefunden, die Lust auf ein Spiel gehabt hätten, sodass ich es ihnen hätte beibringen können. Schade.

Also wurde ich irgendwann modern und dachte mir, warum nicht mal ein Computerspiel. Eins mit Spannung, Intelligenz und Spass. Für Abende, wo man diese restlichen 3 Spielpartner in Fleisch und Blut nicht zusammenbekommt.
Und wanderte durch die Geschäfte auf der Suche nach einem solchen. Spiel. - Vergeblich.
Alles, was ich fand, war auf Gewalt und Vernichtung ausgerichtet und spielte laut Illustration der Verpackung in finsterdunkelgrauen Epochen, die nach Mittelalter, Sauriern oder Science-Fiction rochen. Und schon von aussen viel, viel Hämoglobien und grausig schlechtgelaunte Grimassen versprachen. Umrahmt von hässlichen, spitzeckig graugothischen Buchstaben, die sehr metallisch und kalt aussahen.
Das Mittelalter konnte ich schon im Geschichtsunterricht nicht leiden. Pippin der Kurze, August der Starke, Hermann der Bekloppte – Mann, war das ätzend! Zu Comic-Figuren habe ich die Helden verbraten, während ich mich durch die Stunden hindurchlangweilte und meine Bilder ( Din-A-4 Format) später für 2 Mark das Stück an Klassenkameraden verkauft. Die Ränder mit bunten Psychodelic-Schleifen à la Vasarély geschmückt....
Erinnerungen, die ich aufgrund meiner Noten nicht unbedingt nochmal wachrufen wollte. Jetzt, wo es nicht mehr nötig war, schon gar nicht.
Ich wollte einfach ein nettes, unterhaltsames Spiel. Für mich und meinen Computer. Nur so. Was Spannendes für gute Laune.
Gab's nicht.
Gibt's immer noch nicht.
Oder wenn, dann offenbar so gut versteckt, dass es mir bis heute nicht gelungen ist, eins davon zu finden.
Das ist schon eine ganze Weile her – inzwischen suche ich schon lange nicht mehr.
Ein Djambi-Spielbrett werde ich mir bauen. Ostern kommt Besuch. Der muss dann ran.

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#2

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 17.03.2009 22:38
von Taxine • Admin | 5.896 Beiträge
Na, bei mir ist es ja immer eine Betrachtung in Zeit!
Ich denke mir, dass so ein Spiel mich völlig in sich hineinzieht und dabei doch eigentlich nur Zeitvertreib ist.
Und dafür ist mir dann meine Zeit irgendwie zu schade.
Andererseits gibt es natürlich... überhaupt kein Andererseits.
Es ist ein Abwiegen all der Dinge, die mir wichtig sind.
Und der Tag hat so wenig Stunden.

Heute durch die Stadt gelaufen und auf all die getroffen, die sich um Mitternacht für ein neues Spiel die Nacht um die Ohren schlagen, um in einer mächtigen Schlange anzustehen und vielleicht zu spät zu kommen, auf den "absoluten Ausverkauf" zu treffen. Dann wird das Bild vom "Schaf" wieder so deutlich. Ich meine, die stehen da für ein Spiel an, das es am nächsten Morgen oder eine Woche später immernoch gibt.
Selbst, wenn ich das in "Bücherwelten" umrechne, so ist der Drang bei mir nicht ganz so verquollen, dass ich mir dafür den Streß solcher Umstände antun würde. Vielleicht ist die Bücherwelt einfach ruhiger, vielleicht ist man gar nicht mehr fähig, diesen ganzen Drang ins Bunte nachzuvollziehen. Trotzdem gibt es eine Herde, die mit dem Markt läuft.
Lustig... übrigens, mal ab der Dinge, war ein Mann, der jodelnd durch die Menschenmenge lief. Da dachte ich mir: Der wird wohl etwas für sich verstanden haben. Der wird wohl all die Leute für verrückt erklären, die schweigend laufen.
Und dann gehe ich in einen Laden hinein, wo ich fast von einem Mann an Krücken umgerannt werde, nur, weil dieser seine Füße in Höhen schwingt, als müsse er gewaltige Stufen überwinden. Krankheit? Oder vielleicht nur die Demonstration der menschlichen Dummheit? Im Sinne: Macht doch alle, was ihr wollt. Ich laufe auf diese Weise, und ihr kämpft mit euren Empfindungen, ob es sich um ein wirkliches Leiden handelt, oder nur um den Hohn über euch, den ich in meinen Schritten verkünde...
Tja... Wer weiß.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 17.03.2009 22:44 | nach oben springen

#3

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 17.03.2009 22:56
von Zypresserich • 2.878 Beiträge

Zitat von Taxine
Ich denke mir, dass so ein Spiel mich völlig in sich hineinzieht und dabei doch eigentlich nur Zeitvertreib ist.

Nichts Schöneres, als im Spiel zu versinken: wo ist die Zeit geblieben? Wech isse da, einfach wech. Herrlich. (z. B. Alhambra, Tischspiel, aber wer spielt heutzutags noch offline.)


https://zumabgesaegtenast.wordpress.com
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#4

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 17.03.2009 23:05
von Zypresserich • 2.878 Beiträge

Zitat von Taxine
... und ihr kämpft mit euren Empfindungen ...
Das versuche ich mir grad bildlich vorzustellen: Wer hat die Wahl der Waffen, und gegen wen wird das Duell ausgetragen: gegen den Zorn, die Wut, den Ärger? Die Trauer, die Angst, die Verzweiflung? Und wo findet der Kampf statt? Wie groß ist der Gegner? Kann man ihm möglicherweise ausweichen? Muss man sich mit ihm duellieren?

Naja, nur mal so ...


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#5

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 17.03.2009 23:40
von Taxine • Admin | 5.896 Beiträge
Zitat von Zypresserich
Nichts Schöneres, als im Spiel zu versinken: wo ist die Zeit geblieben? Wech isse da, einfach wech. Herrlich. (z. B. Alhambra, Tischspiel, aber wer spielt heutzutags noch offline.)



Na klar, das Spiel des Lebens, das Spiel im Miteinander, aber das von Lennie oben erwähnte Computerspiel, wo manchmal gar ein Leben kreiert oder nachgespielt wird, um darüber hinaus das echte Leben zu vergessen???
Ich meine: es ist schon im Leben selbst so schwer, die Zeit für sich einzuteilen, all das zu nutzen, was uns geboten wird, - und: das ist nicht wenig!!! - dann aber acht Stunden zu verschwenden, um in einem Computerspiel irgendwelche lustigen Figuren wegzuschießen... oder von mir aus kreativer: irgendwelche Majongsteine zu ordnen??? - wohin führt das?



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 17.03.2009 23:41 | nach oben springen

#6

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 17.03.2009 23:46
von Taxine • Admin | 5.896 Beiträge
Zitat von Zypresserich
Das versuche ich mir grad bildlich vorzustellen: Wer hat die Wahl der Waffen, und gegen wen wird das Duell ausgetragen: gegen den Zorn, die Wut, den Ärger? Die Trauer, die Angst, die Verzweiflung? Und wo findet der Kampf statt? Wie groß ist der Gegner? Kann man ihm möglicherweise ausweichen? Muss man sich mit ihm duellieren?



Ich stellte es mir in der Situation folgendermaßen vor: Da lebt ein Mann - zerzaust und desillusioniert - auf der Straße, bricht sich das Bein (oder schlimmer, bekommt es gebrochen), behält eine Krücke zurück (kann man auch verkürzen, indem die Krücke geklaut ist). Er läuft nun an dieser einen Stange (es waren nicht zwei - immerhin, bei diesem hochgeworfenen Schritt ist das durchaus schon als Kunststück zu werten!!!) und denkt sich: Die Leute glotzen. Dann will ich sie mal richtig reizen. Der, der mir einen Vorwurf macht, dabei noch Mitleid empfindet, wird erbarmungslos in den Boden gestampft. Der Mann an der Krücke hat seine Genugtuung, der andere ist verwirrt. Vielleicht saugen sie - wie Vampire, statt Blut - die Empörung der Leute. Ich selbst war eher irritiert, weil ich dachte, dass er durch meinen Taumel neben ihm - ich drückte mich an diesem ausschweifenden Schritt regelrecht vorbei - noch den Halt verliert. Der Schritt - den muss man gesehen haben, der war so hoch geworfen, dass es fast schon grotesk wirkte - lässt durchaus einen Hintergrund vermuten.
Wie gesagt: wer weiß...



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 17.03.2009 23:53 | nach oben springen

#7

RE: Coups de Gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 18.03.2009 11:10
von Lennie • 829 Beiträge
Zitat von Taxine

Na klar, das Spiel des Lebens, das Spiel im Miteinander, aber das von Lennie oben erwähnte Computerspiel, wo manchmal gar ein Leben kreiert oder nachgespielt wird, um darüber hinaus das echte Leben zu vergessen???
Ich meine: es ist schon im Leben selbst so schwer, die Zeit für sich einzuteilen, all das zu nutzen, was uns geboten wird, - und: das ist nicht wenig!!! - dann aber acht Stunden zu verschwenden, um in einem Computerspiel irgendwelche lustigen Figuren wegzuschießen... oder von mir aus kreativer: irgendwelche Majongsteine zu ordnen??? - wohin führt das?


Hab ich mich wohl eingangs missverständlich ausgedrückt. Am liebsten sind mir natürlich nach wie vor Spielpartner aus Fleisch und Blut, das ist klar! Ein Spieleabend in netter Runde ist so was Tolles! Leider hat man sie nur nicht immer in ausreichender Zahl bei der Hand, diese Partner.

Hinsichtlich der gesuchten Art des Computerspiels dachte ich an etwas, wo man eben mal nix wegschiessen muss oder nur Klötzchen hin und her schieben. Ich hatte gehofft, die entsprechenden Fabrikanten würden die Möglichkeiten, die die Elektronik heute bietet, zu etwas thematisch Interessanterem und Kreativerem ausarbeiten, als sie es in Wirklichkeit tun. Man könnte sogar noch was dabei lernen, ganz ohne es zu merken - wenn man's pfiffig anstellt - mit so einer Spielkreation...
Man könnte ja mit solchen Spielen auch mal versuchen, etwas anderes zu wecken, als nur Aggressionen. Das ist mir zu primitiv.
zuletzt bearbeitet 16.04.2009 23:09 | nach oben springen

#8

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 19.03.2009 00:13
von Taxine • Admin | 5.896 Beiträge

Liebe Lennie, nee, nee..., ich hatte dich da schon verstanden, bin nur über die eigenen Gedanken in dieser stürmisch verquirlten Fußgängerzone ins Grübeln geraten, inmitten dieser Spiele-Generation.




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#9

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 20.08.2009 22:38
von Lennie • 829 Beiträge

..... ach ja! Ab und zu, da kracht man mal wieder so richtig heftig auf den Boden der Tatsachen. Zurück. Was dann immer diese typische Cockerspaniel-Reaktion auslöst.... Klar, kennste doch: wenn Cockerspaniel ins Wasser springen, wieder rauskommen, ordentlich mit den langen Ohren schlackern und dann doof aus der Wäsche gucken.
So sieht man mitunter auch selber aus. Ganz einfach:

Da ist man eine - nunja – gewisse Zeit lang mit jemandem zusammen. Kommt vor. Und dann trennt man sich. Kommt auch vor. Und dann geht's dem ex-Jemanden nicht gut, muss ins Krankenhaus, operiert werden. Und man fährt da trotzdem hin, jeden Tag 40 km zusätzlich nach der Arbeit, Händchen halten, gut zusprechen, Papierkram erledigen, was man halt so macht. Eine ganze Woche lang. Für jemanden, der einem mal noch näher gestanden hat - trotz allem. Da macht man das doch.

Und irgendwann später muss man selber mal seine Kochgasflasche auswechseln. Hat man noch nie gemacht. Und hat bisschen Schiss vor dem Gas. Kann ja gefährlich sein. Siehste nicht, riechste nicht... explodieren kann es trotzdem. Schudder! Und dieses Ventil da oben drauf, na, so der wahre Jakob scheint das auch nicht zu sein. Der ex-Jemand hatte das immer gut im Griff, da brauchte man sich seinerzeit nicht weiter drum zu kümmern.
Also ruft man ihn an, den ex-Jemand und bittet ihn, mal vorbeizukommen und einem zu zeigen, wie das funktioniert, dieses Kochgasflaschenwechseln. Damit man zu Ende kochen kann. Er würde zum Dank sogar was abkriegen. Vom Essen. Schwarze Nudeln mit Lachs, crème fraîche und Zitronenpfeffer...!

Und was passiert? Der ex-Jemand hat keine Zeit. Weder heute, noch morgen, noch übermorgen. Hat offenbar auch schon gegessen. Muss unbedingt tauchen!!! Jeden Tag!!! Klar, vormittags und nachmittags! Ununterbrochen! ... DAN-KE!

Der überüberübernächste Nachbar, den ich gar nicht kenne, der war der einzige, der nicht im Urlaub war. Gemeinsam bastelten wir an der neuen Gasflasche herum, bis sie endlich funktionierte. Die Flasche Edelwein, die bekam der dann.

Statt « man » hätte ich natürlich die ganze Zeit « frau » sagen müssen. Aber diese Wortschöpfung finde ich sowas von doof!
Inzwischen weiss ich, wie das geht. Mit den Gasflaschen. Krieg ich jetzt auch alleine hin.
Ich frag gar nicht mehr. Den schon gar nicht. Nie mehr! Ich lerne einfach alles selber.
Wasserhahnwechseln wäre noch so ein sensibles Thema.... aber die sehen Gottseidank alle noch recht stabil aus.
Und irgendwann, irgendwann: Da braucht man sie dann tatsächlich nicht mehr. Für gar nix. Selber schuld.
Und die Blumen – also die Blumen, die könnt ihr behalten. Fliegen eh nach 3 Tagen in den Müll.
Schnittblumen konnte ich noch nie leiden.

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#10

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 20.08.2009 23:02
von Taxine • Admin | 5.896 Beiträge

Zitat von Lennie
Und die Blumen – also die Blumen, die könnt ihr behalten. Fliegen eh nach 3 Tagen in den Müll.
Schnittblumen konnte ich noch nie leiden.



Zitat von Lennie
... Muss unbedingt tauchen!!!

Tauchen ... ja, tauchen ist natürlich wichtig. Ist super wichtig. Existenziell. Geht vor alles. Bis man wieder krank ist oder leidend oder einsam oder sehnsüchtig oder alt oder ... einfach so... Solange taucht man halt.

Und die Lennie, die schwimmt solange oben, an der Wasseroberfläche, und sieht das Sonnenfunkeln der Wellen.




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zuletzt bearbeitet 20.08.2009 23:05 | nach oben springen

#11

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 21.08.2009 22:16
von Zypresserich • 2.878 Beiträge

Zitat von Lennie
Ich lerne einfach alles selber.
Wasserhahnwechseln wäre noch so ein sensibles Thema....
Ein guter Ansatz, das mit dem Selberlernen. Ansonsten könnte ich jetzt zwar meine Hilfe @ Wasserhahnwechseln für den Fall der Fälle anbieten, aber das wäre rein distanziell recht unwirtschaftlich. Falls also mal der Wasserhahn den Geist aufgeben sollte: stell einfach hier n Foto vom kaputten rein: gemeinsam kriegen wir das schon hin. Oder auf youtube gucken, da stellt ja heute jedes alles rein: Wie ich am Sonntag meinen Wasserhahn ganz alleine reparierte, so in der Art.


https://zumabgesaegtenast.wordpress.com
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#12

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 21.08.2009 22:30
von Lennie • 829 Beiträge

Zitat von Zypresserich
gemeinsam kriegen wir das schon hin.


Och! Is das lieb...! Hätt' ich vielleicht doch in Deutschland bleiben sollen...? ? ? Pech: nu is zu spät...

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#13

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 21.08.2009 23:40
von Zypresserich • 2.878 Beiträge

Zitat von Lennie
Zitat von Zypresserich
gemeinsam kriegen wir das schon hin.


Och! Is das lieb...! Hätt' ich vielleicht doch in Deutschland bleiben sollen...? ? ? Pech: nu is zu spät...
Is doch neuzeitlich egal, wo man hockt. Wir sind doch inzwischen überwiegend mutiert zu Netizens. Es gibt keine Länder mehr. Vielleicht in der Romantik noch: Oh, lass mich dein Wasserhahnreparateur sein ...


https://zumabgesaegtenast.wordpress.com
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#14

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 19.10.2009 19:35
von Lennie • 829 Beiträge

Also! Manche Bücher sind einfach nur doof. Da hab ich kürzlich bisschen neue "Freizeit"-Lektüre geschenkt bekommen. Von Schreibern - nee: Schreiberinnen, die kannte ich bisher noch nicht. Immerhin: jedes Teil gut seine paar Hundert Seiten dick. Eins davon von der angeblich "erfolgreichsten Schriftstellerin" Deutschlands verfasst. Für spannende Lektüre. Hab ich ja nix gegen, gegen spannende Lektüre. So für abends, kurz bevor der Pfeifton kommt.
Aber bei den Dingern da, da bin ich nur sauer geworden. Und hab die nur aus reinen Studienzwecken bis zum bitteren Ende in mich reingezogen.
Und hinterher ernsthaft überlegt, ob man nicht vom Verleger Schmerzensgeld verlangen könnte????
Wie kriegen die so einen Scheiss bloss veröffentlicht??? Peinlich, peinlich.....
Sowas zumindest kann ich besser!
Aber auf mich hört ja mal wieder keiner. Wie immer. Grummel. Spotz. Blitz. Ärger.
So. Jetzt schreib ich wieder selber. Ist nur doof mit der Spannung: ich weiss ja immer schon vorher, wer und wie..... seufz.....

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#15

RE: Coups de gueule (Meckerecke)

in Lennies Gedankenschnipsel 19.10.2009 23:18
von Zypresserich • 2.878 Beiträge

Mach dein Ding. Ab in den Schmelztiegel mit den Vergleichen. Schreiben ist.


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