Zwischen den Tagen
Na, dann hau' ich auch mal wieder eins hin:
Zwischen den Tagen
Viele Worte gibt es nicht,
nicht einmal das eine,
geredet in Schreien
durch Straßen, die sich schließen,
sobald man sie zu ergründen sucht.
Schwarz wie der Ruß an alten Gemäuern.
Löcher, wie durch Licht erhellt.
Eine Zwischenwelt an nebligem Vergessen
als dick gemalter Strich
unter das, was sich zeigt.
Doch gleich einem Puzzle
setzt sich zusammen,
was der Geist in zwei Teile spaltet.
Macht unsichtbar. Für alle Fälle.
Zerrbilder an wahrem Leben,
was übrig bleibt, wenn draußen
die Luft in vergoldeten Stimmen spuckt.
Erinnert mich an Berlin, irgendwie ....
Rußgemäuer, Straßenschreie ... Die Luft spuckt Gold nur einmal im Jahr, ansonsten Braunkohlepartikel.
Und der Geist, der Geist ...
Es setzt sich wirklich zusammen?
Letztrig sah ich so'ne Werbung irgendeiner Versicherung. Da hüpften die Leute von einem grauen Elend über einen weißen Strich in das nächste graue Elend (wurde allerdings als Freiheit verkauft, oder ähnliches. Hätt' etwas Farbe und Sonne auch nicht geschadet, um das Wesentliche zu verdeutlichen.) Auf jeden Fall hat diese Werbung mich an obige Zeilen erinnert. 
Dank dir für den Blick. Ja, irgendwie setzt sich alles irgendwo zusammen und fällt dann stückchenweise wieder auseinander.
Neuer Realismus in der Werbung - ist doch gut. Mut zur Wahrheit - Sonnenschein ist Lüge.
Ich will Werbespots aus Marzahn sehen, mit rostenden Autowracks im Hintergrund ...
Neu, na, ich weiß nicht. Die glauben ja auch an gekaufte Sicherheit. 
Zitat von Roquairol
Ich will Werbespots aus Marzahn sehen, mit rostenden Autowracks im Hintergrund ...
Das wiederum wäre mal wirklich kreativ.
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