Hirn in Hand
Und noch eins, wo ich grad' so in meinen alten Sachen krame.
Hirn in Hand
Gestern nahm ich mein Hirn aus dem Kopf,
hielt es erstaunt in der Hand.
Ist kleiner, als gedacht, sprach ich eitel,
als damit die Bildung verschwand.
Dann drehte ich es hin und her,
sah es an Stellen pulsieren.
„Das also soll es sein? Jetzt leer
das Schwere, Dumpfe, Verlieren?
Der stete Abgrund, das Selbst
in Findung, Windung, Knoten?“
Schon sehe ich mich selbst ganz klar
als brauchbaren Idioten.
Ein ganzes Sein so in der Hand
versetzt die Welt zurück,
denn mit der Masse klafft das Ich,
ich will nicht sagen, voller Glück,
jedoch so weit ins Echo,
von Spiegel zu Spiegel entbehrt,
wie auch die Welt, ohne Geräusch,
als ich sie fallen ließ.
Verzerrt.
Na, da sach ich doch gleich mal ein unkommentiertes Danke! ![]()
- Anmeldung
- Information zur Anmeldung
- Gedanken um die Literatur
- Lektüreliste
- Buchvorschläge
- Die schöne Welt der Bücher
- Sachen gibt's - Sachbuch
- Das "andere" Buch
- Literatur im Verriß
- Blicke auf Menschen
- Zitate
- Überlegungen
- An der Literatur orientierte Gedanken
- An der Philosophie orientierte Gedanken
- An der Kunst orientierte Gedanken
- An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken
- Kritzeleien
- Gedanken vom Tag
- Yoricks literarische Nachtgedanken bei Tage
- Lennies Gedankenschnipsel
- Flümmerey/ La Vista di AscOltO
- Die Zeiten sind, waren, werden sein: so und so
- Die realistischen Gedanken des Monsieur Moulin
- Autorenforum
- Prosa
- Poesie
- Lyrik
- Spielereien
- Gespräche
- Gespräche über Kunst und die Welt
- Kunst im Gespräch
- Bargeflüster
Jetzt anmelden!
Jetzt registrieren!

Gern gelesen, Danke!