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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#16

RE: Straßenschlachten und Zwischengedanken

in Gedanken vom Tag 06.03.2010 15:32
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Zitat von LX.C
Ja, gut. Und die Medien sind trotzdem eine verfahrene Kiste. Enzensberger hätte seine Forderung nach emanzipatorischem Mediengebrauch nicht aufgeben dürfen. Schönes Wochenende




Wem sagst du das. Dir auch ein schönes Wochenende.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 06.03.2010 15:32 | nach oben springen

#17

RE: Straßenschlachten und Zwischengedanken

in Gedanken vom Tag 06.03.2010 16:47
von ascolto • 1.289 Beiträge

Werte Belegschaft,


also uich, uich befürworte "den" Streik an sich, als eine demokratische Stimme zum Protest und dies mancheinmal als letzte Stimme um eine Meinungsäußerung in die auch ev. unbetroffene Bevölkerung zu artikulieren und gegebenfalls als Blockade der Volkswirtschaft (Generalstreik), um auf eine mangelnde Sozialkompetenz hinzuweisen!
Allerdings als Unwissender um die griechische Volkswirtschaft und deren Aktiva erlaube ich mir nicht hier eine Meinung im Sinne eines Rechts- bzw. Moralstatements zu äußern.

Bekannt ist mir das verschiedenste Causalitäten auf ein Staatsgebilde einwirken und das Diese global. Also im Sinne (hier Finanzmarkt ersichtlich) der Devisenspekulationen und des im- und exportierenden Warenhandels, des Lobbyismus vor der Tür und auch außerhalb. Also das die Einflüsse nicht nur der unterschiedlichen Bevölkerrungshierachien und deren Verteilungskämpfe sondern diese auch europäisch oder bis in die Weltwirtschaft einfließen, vernetzt und damit multinational.

Was ich weiß und was ich mit Sorge beobachte und erlebt, dass es Nationen gibt in denen die pers. Bereicherung am gemeinsamen Sozialwesen überpropotional sind. Also wie in Deutschland, Pharma- bzw. Automobillobbyismus. Versicherungs- sowie jetzt uns gerade vorexeziert: Das Finanzwesen (Mann betrachte hier eine über die Adriahypo bis in die HsH Nordbank).

Aber dieses anreichern, oder bereichern am Allgemeingut, manifestiert sich auch in jeder Steuererklärung, in der Schwarzarbeit- oder aber auch in der unberechtigten Subventionsannahme, also die korupte Haltung und Handlung am Sozialwohl(Vetternwirtschaft).

Ab einem gewissen Scheitelpunkt ist diese nicht mehr mit normalen Kreditaufnahmen zu finanzieren weil die Überschuldung fast das ganze Bruttosozialvermögen des Jahresetat eines Staates übersteigt, bzw. an der Schwelle aufgebläht. Wer und wann, welche Lobby sich bedient und zu welcher Zeit ist dann unerheblich. Fakt ist: Es gibt keine einfach zu rekrutierende Kredite und Investitionen mehr für den öffentlichen Haushalt.

Dieses Maleuer ereignet sich weltweit in den unterschiedlichsten nationalen Haushalten und die Finanzwelt sucht permanent nach Lösungen für diese Nationen.Auch für Griechenland wird es eine geben, natürlich auf Kredite und diese werden wohl nicht von Gruppierungen der Finanzinvestoren getragen sondern aus irgend einem Volksvermögen und wenn dem Europäischen bedient?

Ergo, wenn also ein Debitor und Kreditor verhandeln, dann werden dafür Konditionen verhandelt, eine davon ist, gewissen Lobbyisten keine Gelder mehr aus der öffentlichen Hand in die Tasche zu wirtschaften. Also normale Bedingungen die wir genauso nachvollziehen wie in unserer Eigenkontoführung.

Dies ist alles, also, wer hat in Griechenland über Jahrzente geplündert und wird es demnächst nicht mehr so freigibig können?

Konzernlobbyisten drohen dann meist in westl. Demokratien mit dem Arbeitsplatzschlägel, Bürger mit Streik bis in die Strassenschlacht?

Kurzer Zwischentriller, dadd olle A


zuletzt bearbeitet 06.03.2010 16:55 | nach oben springen

#18

RE: Straßenschlachten und Zwischengedanken

in Gedanken vom Tag 06.03.2010 18:02
von Lennie • 829 Beiträge

Also, ich denk mir, dass die Lage in den diversen Staaten in Europa nicht wirklich wesentlich voneinander abweicht. Die einen sind vielleicht ein bisschen begabter und gewillter beim Kaschieren als die anderen. Die möglichst lange so tun, als ob und wo die Bombe dann mit ein paar Monaten Verspätung platzt. Ist vermutlich auch eine Mentalitätsfrage. Aber insgesamt wird das alles im Groben aufs selbe hinauslaufen. Da ist grade wieder was dabei, sich hochzuschaukeln und wenn das dann mal platzt, eijei, dann fürchte ich, werden wir uns an die gerade herrschende "Krise" noch mit Wehmut zurückerinnern....

Die da ganz oben, die da könnten, wenn sie nur wirklich wollten, die haben allesamt die Bodenhaftung total verloren. Verantwortungsbewusste volkswirtschaftliche Überlegungen sind schon lange völlig wegrationalisiert worden, geblieben ist nichts als die kleine, kurzsichtige, betriebsinterne Raffgier nach mehr, mehr, mehr, nur um des "mehrs" willen und keiner fragt sich, warum denn bloß immer mehr. Die paar Hanseln, die all das "MEHR" unter sich aufteilen, die werden es in Millionen von Jahren nicht verleben können.Keiner kann mehr fressen, als bis er satt ist oder es ihm zu den Ohren wieder rauskommt. Und wenn's Kaviar ist.
Es reicht doch eigentlich auch schon lange. Warum nicht endlich "mehr" durch "besser" ersetzen? Warum kümmert sich niemand um diese international dringend notwendige Gehirnwäsche??? Sie sind wie die Lemminge oder die Leute auf diesem einen Bild in der Kunstrubrik weiter unten, die alle stur auf denselben Abgrund zulaufen.

Am 8. März wird's hier wieder interessant. Da gehen die Verhandlungen bei TOTAL wieder los, wegen der Schließung der Raffinerie in Dunkerque. Falls sich die Chefetage dabei nicht was Überzeugendes einfallen lässt, ist es durchaus möglich, dass die Raffinerien die Lieferungen stoppen. Bis zum Generalstreik ist es dann nicht mehr weit. Es brodelt überall im Land.

zuletzt bearbeitet 06.03.2010 20:29 | nach oben springen

#19

RE: Straßenschlachten und Zwischengedanken

in Gedanken vom Tag 29.05.2010 17:29
von LX.C • 2.666 Beiträge

Hähä, hier habe ich was Schönes, jetzt gehen in Griechenland schon die Frösche auf die Straße.

Zitat von BZ, 28.05.2010:
Frösche entern Autobahn
Thessaloniki - Eine Invasion von Millionen Fröschen legte eine Autobahnverbindung in Griechenland lahm. Drei Autofahrer wurden bei Ausweichmanövern verletzt.



Man verzeihe mir das Medium, aber während der Nachtschichten klammert man sich an alles, was wach hält


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Prekrasnogo dnja tebje. Do vstretschi. Poka!
zuletzt bearbeitet 29.05.2010 17:30 | nach oben springen


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