Januar 2011
Toll. Neues Jahr. Neue Bücher.
Auf mich wartet als erstes Buch im Jahr 2011 das Werk von Roberto Bolano "2666". 
Liebe Grüße
Taxine
too much future - punk in der ddr - Boehlke / Gericke
Zitat von Martinus
...William Trevor...
War das nicht jener Schriftsteller, der auch "Turgenjews Schatten" verfasste, wo wir uns fragten, was das Buch nun mit Turgenjew zu tun hätte?
Zu "Turgenjews Schatten" habe ich im Mai 2008 eine Rezension geschrieben, und verstehe nicht, warum ich diese hier nicht finde. Die Protagonistin zieht sich aus Kummer (Liebes-oder Ehedrama ähnlich der Bovary) gedanklich in die Welt Turgenjews zurück. Ob wir darüber mal diskutiert haben, fällt mir nix dazu ein. Wenn diese Rezi hier nicht drinne steht, setze ich die noch hinein.
Ich habe mich auch nur daran erinnert, weil ich letztens im Leseordner geblättert habe... 
Ja, setze die Rezi mal rein, das wäre super, werter Martinus.
Ach, wie schnell kann aus einem verkorksten ein glücklicher Tag werden. Er schaute mich plötzlich an, aus den Massen des Wühltischs, und ich dachte, mein Gott, Fred, da bist du ja, wir haben doch noch eine Verabredung, und ich hätte dich fast vergessen.
Fred Wander - Das gute Leben oder Von der Fröhlichkeit im Schrecken
Und da ist sie wieder, diese unvoreingenommene Menschenliebe und Liebe am Leben. Niemals wird man ihn Vorwürfe an eine Unbekannte, sei es der Mensch im Einzelnen oder eine Gruppierung, vorwegnehmen sehen, nur um aufzurütteln oder sich Luft zu verschaffen. Das ist ein ganz anderes Kaliber als Ruth Klüger.
Zitat von Fred Wander
(Ich bin übrigens einmal mit dem Wagen einen Fluß entlanggefahren, stromaufwärts und auf der anderen Seite wieder zurück bis zur Mündung, tief beeindruckt von den kleinen Leuten in ihren winzigen Häusern, die Angst haben vor jeder Veränderung. und ich habe sie manchmal brennend beneidet um dieses heimliche Glück, irgendwo im Verborgenen zu leben!) Aber auch in den großen Städten vegetieren die Menschen wie Korallentiere, sie bleiben am Ort. Sie haften ewig an ihrer Klippe und lassen sich vom bewegten Wasser streicheln. Und es gibt Menschen, die ihre unvergängliche Seele noch nicht entdeckt haben, einfach weil sie nicht den Mut besitzen, aus sich herauszugehen. Sie leben und sterben an einer Stelle, eingeschlossen in sich selbst wie in eine Kapsel. Und doch ist es rührend, sie in ihrer schlichten Beharrlichkeit zu sehen
(DTV, München 2009, S. 10f)
Liebe Freunde, ich bleibe auch beharrlich, ich hab ihm versprochen, euch immer wieder von ihm zu erzählen. Lest ihn doch, lest ihn.
Lese aus aktuellem Anlass noch mal David Shub, "Lenin"
Toni Morrison: Liebe
Der Romantitel nicht gerade einfallsreich. Wie ich gelesen habe, handelt es sich eher um schwere Literatur. Mehrere Erzählstimmen umkreisen das Thema, der Roman wie ein Puzzle. Es wird von der dunklen Seite der Liebe erzählt. Leidenschaft die Leiden schafft.
Romane wie Puzzle haben mich allerdings schon immer überzeugt und in den Bann gezogen. Cortazar und Perec sind da gute Beispiele.
- Anmeldung
- Information zur Anmeldung
- Gedanken um die Literatur
- Lektüreliste
- Buchvorschläge
- Die schöne Welt der Bücher
- Sachen gibt's - Sachbuch
- Das "andere" Buch
- Literatur im Verriß
- Blicke auf Menschen
- Zitate
- Überlegungen
- An der Literatur orientierte Gedanken
- An der Philosophie orientierte Gedanken
- An der Kunst orientierte Gedanken
- An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken
- Kritzeleien
- Gedanken vom Tag
- Yoricks literarische Nachtgedanken bei Tage
- Lennies Gedankenschnipsel
- Flümmerey/ La Vista di AscOltO
- Die Zeiten sind, waren, werden sein: so und so
- Die realistischen Gedanken des Monsieur Moulin
- Autorenforum
- Prosa
- Poesie
- Lyrik
- Spielereien
- Gespräche
- Gespräche über Kunst und die Welt
- Kunst im Gespräch
- Bargeflüster
Jetzt anmelden!
Jetzt registrieren!

