Juni 2011

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20.06.2011 12:48 (zuletzt bearbeitet: 20.06.2011 12:50)
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#16
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Ich lese, durch Ariès motiviert, endlich Emily Brontë "Wuthering Heights". Was für ein schönes und leidenschaftliches Werk einer herrlich in ihren eigenen Gedanken und Empfindungen versunkenen Schreiberin.


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20.06.2011 12:50
#17
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Ich kenne den alten Film mit Charles Laughton. Wunderbar. Gelesen hab ich es noch nicht.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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20.06.2011 12:52
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#18
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Ich kann es dir sehr ans Herz legen. Man kommt nicht aus dem Buch heraus, bevor man es nicht zu Ende gelesen hat. Was für Charaktere. Gruselig und faszinierend zugleich.


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21.06.2011 10:39
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#19
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Ich lese Adalbert Stifter "Der Nachsommer".


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21.06.2011 10:52 (zuletzt bearbeitet: 21.06.2011 11:10)
#20
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Hallo Taxine

Oh, toll. Ich bin gespannt, wie dir das gefällt. Schaffst du es denn noch vor dem Stendhal?
Habe von Fallada die Geschichten "Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein bekommen und beginne sie nebenher zu lesen. Meine Hauptlektüre ist immer noch Boualem Sansal, und ich muss sagen, ich bin sehr beeindruckt von dem Roman. In "Das Dorf des Deutschen" geht es um die dunkle Nazivergangenheit eines Vaters, und was für Folgen das für die Söhne hat. Ein Roman aus Algerien. Wahnsinnig. Der Autor erhält den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Wieder ein Grund, einen speziellen Thread in Kürze zu öffnen.

Liebe Grüße
mArtin



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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21.06.2011 14:39 (zuletzt bearbeitet: 21.06.2011 14:45)
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#21
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Zitat von Martinus
Oh, toll. Ich bin gespannt, wie dir das gefällt. Schaffst du es denn noch vor dem Stendhal?



Ach, das schaffe ich, werter Martinus. Ich muss sagen, Stifter fließt regelrecht in Auge und Geist.

Auch ein Ordner könnte für Klassiker, die gelesen gehören, aufgemacht werden, wobei es schwierig ist, hier Werke einzuordnen, wie ich finde. Es gibt solche, die heute vielleicht kein Muss mehr sind, andere dagegen, die vielleicht weniger bekannt sind oder auch zu bekannt. Es muss etliche Werke geben, die ungelesen darauf warten, dass sie gelesen werden.


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22.06.2011 11:10
avatar  Krümel
#22
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Zitat von Taxine
Ich muss sagen, Stifter fließt regelrecht in Auge und Geist.



Freut mich zu lesen


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22.06.2011 12:49 (zuletzt bearbeitet: 22.06.2011 13:01)
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#23
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Ich habe es tatsächlich nur zur Hand genommen und im Hinterkopf behalten, weil du so viel Freude daran hattest.



Stifters Nachsommer zu lesen, ist, als ob man über Seiten hinweg z. B. so ein Gemälde betrachtet:

(Ludwig Skell "Voralpenlandschaft")

Die Quellen zu der Geschichte der Erde bewahrt sie selber wie in einem Schriftengewölbe in ihrem Inneren auf, Quellen, die vielleicht in Millionen Urkunden niedergelegt sind und bei denen es nur darauf ankömmt, dass wir sie lesen lernen und sie durch Eifer und Rechthaberei nicht verfälschen.

Wenn die Kräfte des allgemeinen Lebens zugleich in allen oder vielen Richtungen tätig sind, so wird der Mensch, eben weil alle Kräfte wirksam sind, weit eher befriedigt und erfüllt, als wenn eine Kraft nach einer einzigen Richtung hinzielt. (...) Das Streben in einer Richtung legt dem Geiste eine Binde an, verhindert ihn, das Nebenliegende zu sehen...

(Beide Zitate stammen aus Adalbert Stifter "Der Nachsommer", S. 277 und S. 287, Reclam)


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25.06.2011 18:11 (zuletzt bearbeitet: 25.06.2011 18:49)
avatar  Taxine
#24
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Ich mache mich auf, um das Schlachtfeld des Ersten Weltkrieges zu betreten. Ich lese Henri Barbusse "Das Feuer". Nach den ersten Seiten muss ich sagen, dass es sich hierbei nicht um ein Buch über den Krieg, sondern um eine Poesie gegen den Krieg handelt.

Da heißt es z.B. über die Soldaten:
Diese klugen und gebildeten Menschen, die, durch Leiden und Nachdenken geläutert, sich von den Dingen und vom Leben fast schon gelöst haben und der übrigen Menschheit so fern stehen, als seien sie schon ein Stück Nachwelt, schauen ins Weite, nach dem unbegreiflichen Land der Lebenden und Narren.

... und über den Krieg:
Zwei Armeen im Kampf sind eine große Armee, die Selbstmord begeht.

Barbusse hat mich gepackt.


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26.06.2011 09:55
avatar  LX.C
#25
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Zitat
Das macht richtig Leselaune, das lese ich jetzt: Fallada - Kleiner Mann - was nun?



Streckenweise doch recht zäh. Die naive Art nervt zuweilen. Der Schlussteil, so die letzten 50 Seiten entschädigen aber sehr.


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26.06.2011 14:07
#26
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Zitat von Taxine
Henri Barbusse "Das Feuer".]



Barbusse habe ich früher gelegentlich auf Flohmärkten liegen sehen (ich meine natürlich seine Bücher)



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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29.06.2011 02:33 (zuletzt bearbeitet: 29.06.2011 02:35)
#27
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Hallo Taxine,

Ich habe schon ein wenig im Nachwort gelesen, Stendhal: Die Kartause von Parma, und habe die Untat () begangen, schon vor der Leserunde zwei Kapitel zu lesen. Am Do lese ich noch das dritte Kapitel (Schlacht bei Waterloo). Ich presche da schon langsam vor, weil ich am Wochenende nicht da bin. Diese 75 Seiten holen Sui spielend ein. Voraussichtlich bleibt mir am Do noch ein wenig Zeit, darüber zu schreiben. Am Wochenende werde ich nur im Zug lesen können.

Viel Freude noch mit Barbusse
Herzlich gegrüßt
mArtinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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30.06.2011 10:10
avatar  LX.C
#28
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Der Roman von Tristan und Isolde


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30.06.2011 12:55
#29
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Zitat von LX.C
Der Roman von Tristan und Isolde


Liest du den Text von Gottfried von Straßburg? Ich las damals die Übersetzung von Dieter Kühn (das war auch so eine Leserunde im Literaturcafé, die in den Orkus gelöscht wurde).



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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30.06.2011 17:11
avatar  Taxine
#30
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Admin

Zitat von Martinus
Hallo Taxine,

Ich habe schon ein wenig im Nachwort gelesen, Stendhal: Die Kartause von Parma, und habe die Untat () begangen, schon vor der Leserunde zwei Kapitel zu lesen. Am Do lese ich noch das dritte Kapitel (Schlacht bei Waterloo). Ich presche da schon langsam vor, weil ich am Wochenende nicht da bin. Diese 75 Seiten holen Sui spielend ein. Voraussichtlich bleibt mir am Do noch ein wenig Zeit, darüber zu schreiben. Am Wochenende werde ich nur im Zug lesen können.

Viel Freude noch mit Barbusse
Herzlich gegrüßt
mArtinus



Soweit ich mich entsinne, ist in meiner Ausgabe leider kein Nachwort. Daher freue ich mich, wenn du darüber auch ausführlicher berichten wirst. Werde nächste Woche dann mit wehenden Fahnen dazustoßen und dich hoffentlich ... irgendwie ... noch einholen. Reite schon voraus und halte Ausschau nach den Offizieren.

Liebe Grüße
tAxine


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