Juni 2011

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02.06.2011 18:47 (zuletzt bearbeitet: 02.06.2011 18:48)
avatar  Taxine
#1
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Admin

Erster, jippie...

Gut, ich lese oder las, denn ich hab's tatsächlich verschlungen: Evelyn Waugh "Wiedersehen mit Brideshead". Ich könnte gar nicht einmal einordnen, was genau mir daran gefallen hat, der Stil, die Atmosphäre, die dann auch schnell vom eigentlichen Anfang abweicht und das Vorwort des Autors fast überflüssig macht, der sich dafür entschuldigt, in Kriegszeiten von einer ganz anderen, längst vergangenen Zeit geschrieben zu haben. "Was soll's!", kann ich da nur sagen, ist ihm das Buch schließlich hervorragend gelungen. Es spielt im Kult "englischer Landhäuser", aber faszinierend waren insbesondere die Charaktere..., wobei für einige von ihnen gilt:

Natürlich braucht, wer Charme hat, eigentlich keinen Verstand.

Na, ob das so stimmt?

Liebe Grüße
Taxine


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02.06.2011 21:36
avatar  Taxine
#2
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Admin

Nach langem Hin und Her: Ich greife wieder zu ernsteren Themen: Philippe Ariès "Geschichte des Todes" - über Sterberiten und Bestattungsbräuche, über den Umgang mit dem Tod, die Veränderungen in den Ansichten, reicht bis zurück ins Mittelalter. Darin enthalten, wie ich nach den ersten Seiten schon einmal sagen kann, ist auch viel Literatur (von Homer bis Tolstoi), wo der Tod unterschiedlich behandelt wird.


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02.06.2011 22:02 (zuletzt bearbeitet: 02.06.2011 22:03)
avatar  LX.C
#3
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Hab heute den Trinker von Fallada gesucht und nicht gefunden. Der Antiquar war übelst drauf, der hat meinen besten Freund angemacht, weil ich in den "gut sortierten" Wühlkisten gewühlt hätte - hab ich nicht mal. Bei mir hat er’s sich anscheinend nicht getraut. Ich dacht’ ich spinne, als ich das hörte.

Ich lese mal wieder Cibulka, Wegscheide


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03.06.2011 11:59
#4
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Zitat von LX.C
Hab heute den Trinker von Fallada gesucht und nicht gefunden.



Das passt ja irgendwie, denn ich verschiebe den Lektürebeginn auf Montag, damit ich "Mitte des Lebens" von Luise Rinser zu Ende lesen kann. Ich habe mir den Trinker von Fallada antiquarisch bestellt. Das ich das einfach so im Buchladen finde, halte ich für eher unwarscheinlich. Ich habe die Taschenbuchausgabe mit einigen Fotos vom Film.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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05.06.2011 00:12 (zuletzt bearbeitet: 05.06.2011 00:12)
avatar  LX.C
#5
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Irgendwie ziehen sich momentan alle Bücher wie Gummi. Glaub', den Trinker lese ich doch später mal. Aber ich folge gerne Deinem Bericht.


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07.06.2011 20:52 (zuletzt bearbeitet: 07.06.2011 21:56)
avatar  Zypresserich ( gelöscht )
#6
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Zypresserich ( gelöscht )

Also ich les schon auch noch, nich dass Ihr denkt, ich les nix mehr oder so LOL. Nachdem die Wogen des Schicksals sich in meinen Hemisphären (a priori hormonell) geglättet haben, les ich zum 2ten Mal DFW - Unendlicher Spaß. Und: man kann lesen, dass Ulrich Blumenbach für Rowohlt The Pale King, das unvollendete Teil aus dem Nachlass von DFW, übersetzt (hat) und dies irgendwann glaub im Herbst rauskommen soll.

Wer Tibor Schneider alias Hyperion (hier im Forum) vermissen sollte: seine Zeitschrift ]trash[pool (www.trash-pool.de) hat Ulrich Blumenbach interviewt (Chapeau).

http://trash-pool.de/

(äh also ich glaub mal Rowohlt mit The Pale King auf Deutsch - ohne Gewähr - ich googel jetz nich)


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08.06.2011 11:24
#7
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Gerade eingetroffen: "Georg Christoph Lichtenberg" von Carl Brinitzer.

09.06.2011 04:51 (zuletzt bearbeitet: 09.06.2011 04:55)
#8
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Untertitel: Die Geschichte eines gescheiten Mannes.. Ja, das war er. Über Lichtenberg habe ich mal den Roman "Die kleine Stechardin" von Gert Hofmann gelesen. Herrlich. Für mich quasi ein Heimatroman, weil es in Göttingen spielt.

"Der Trinker"
von Hans Fallada, köstlich, also, wenn man wissen will, wie ein Trinker agiert, dann lese man das.

@Taxine: Ein wunderschönes Avatarbild hast du gerade. Mir kommen die Tränen.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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09.06.2011 12:37
#9
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Zitat von Martinus
Untertitel: Die Geschichte eines gescheiten Mannes.



In meiner Ausgabe (Heyne, 1979) lautet der Untertitel: "Genialität und Witz" - naja, nicht sehr originell. Aber diese Heyne-Biographien sind halt ein Jugendfetisch von mir ...

09.06.2011 19:18
avatar  Taxine
#10
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Admin

Zitat von Martinus

@Taxine: Ein wunderschönes Avatarbild hast du gerade. Mir kommen die Tränen.


Hoffentlich nicht vor Traurigkeit... Vielen Dank, werter Martinus.


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09.06.2011 19:29
#11
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Zitat von Taxine

Zitat von Martinus

@Taxine: Ein wunderschönes Avatarbild hast du gerade. Mir kommen die Tränen.


Hoffentlich nicht vor Traurigkeit...




Nein, weil's scheen uist.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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09.06.2011 20:05
avatar  Taxine
#12
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10.06.2011 11:11
avatar  Krümel
#13
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Ich beginne später mit: "1Q84" von Haruki Murakami.


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17.06.2011 17:47
#14
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Hallo Krümel

"Mister Aufziehvogel" war fantastisch. Gefallen haben mir auch "Gefährliche Geliebte" und "Naokos Lächeln". Dann habe ich den Murakami-drive verloren, laß nur noch einen Erzählungsband.

Ich beginne mit Boualem Sansal: Das Dorf des Deutschen Nach der Ermordung ihrer Eltern werden zwei Brüder mit der deutschen Vergangenheit ihres Vaters konfrontiert....

Es geht u.a. um die Tabuisierung des Holocaust in der arabischen Welt.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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17.06.2011 19:52
avatar  Krümel
#15
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Zitat von Martinus
"Mister Aufziehvogel" war fantastisch.



Von meinen bisher gelesenen Büchern von Murakami hat mir dieser "Mister Aufziehvogel" gar nicht gut gefallen, "Kafka am Strand" fand ich klasse, aber das Neue scheint wirklich ein riesen Schlag zu sein, allein vom Sprachrhythmus bin ich begeistert - es fließt. (Muss mal schauen, wer welche Übersetzung geschrieben hat.)


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