Dezember Zwei Null Eins Eins
Ganz und gar vertieft in Maximow "Die sieben Tage der Schöpfung".
Zitat von LX.C
Noch schnell mal am heiligen Abend Bukowski - Ein schlampiger Essay über das Schreiben und das verfluchte Leben gelesen. Jahresgabe für die Freunde des Maro Verlages 2010/2011. Geschenk von einer Freundin.
Hab ich als Anhang in irgendner anderen Ausgabe. Ich meine, mich zu erinnern, dass das total Klasse ist. Muss mal eben ans Regal.
...
Schneller gefunden, als gedacht: ist bei mir in Letzte Meldungen aus dem Zweitausendeinsverlag. Herrlich, so Sachen wie:
Zitat
Ob ich ein Genie war oder nicht, war weniger entscheidend. Ich wollte ganz einfach nicht mitspielen.
Oder:
Zitat
Jeder Tag, um den ich dieses Leben und dieses System bescheißen konnte, war für mich ein Sieg.
Blaise Cendrars: Gold - der Lebensroman General Suters (man könnte auch sagen, ein Roman oder Erzählung über die destruktive Wirkung der Goldgier. Für Stefan Zweig war das eine der "Sternstunden der Menschheit".
Oh toll, die Bücher werden wieder eifrig herausgekramt und durchblättert, da bin ich natürlich auch dabei. 
Tjaja, der Thackeray ist bei mir im nächsten Jahr (ist ja echt noch lang hin... ganze vier Tage... uff) auch dran, allerdings dann doch in Buchformat und Kleinschrift. Mit dem Cendrars bin ich so hin und her gerissen. Ich liebe "Madame Therese" von ihm, konnte aber mit "Rum" nichts anfangen. "Moloch" wäre noch offen und zur Hand. 
Im Moment verbringe ich die Zeit in "Autopsie" von Viktor Paskow, einem Bulgaren, der im Berliner Boheme-Leben eine Größe war. Das Buch ist dann auch gänzlich unter diesem Motto geschrieben: mächtig viel Jazz, Sex, Alkohol und Künstlerverzweiflung.
Zitat von Paskow
Was sind das für perverse Zeiten, zum Teufel, die solche Wahnsinnstalente zu Verfall, Demütigung und im Endeffekt zum Tode verurteilen, während allerlei minderwertige Typen - Könige, Prinzen, Außenminister, Schurken, Diebe, Mörder, selbstherrliche Taugenichtse und vollgefressene Analphabeten, die dem vor Müdigkeit abgestumpften Volk ihre Parolen für ein nicht existierendes Europa vorkrähen - das Sahnehäubchen der Gesellschaft sind?
...Als wäre es Absicht gewesen?
Soll die Nacht kommen. Soll sie sich diese Welt holen.
(Viktor Paskow "Autopsie, Dittrich Verlag, S. 76)
Schnelle Nummer zwischen den Jahren: Richard David Precht, Lenin kam nur bis Lüdenscheid.
Kann man lesen.
Roq, das Buch kennt man als Film, nich? 
Zitat von Zypresserich
Alice Miller - Das Drama des begabten Kindes (und die Suche nach dem wahren Selbst)
Hab' mal geschaut. Klingt sehr interessant. Sag mal bescheid, wie du es fandest.
Zitat von Taxine
Roq, das Buch kennt man als Film, nich?![]()
Hm, also ich nicht. Aber das muss bei mir nix heißen. Wenn überhaupt, kenne ich Filme als Bücher .... ![]()
Wollte erst im nächsten Jahr beginnen, habe mich aber doch bereits festgelesen: Brian Boyd "Nabokov - Die russischen Jahre 1899 - 1940". Ich kann jetzt schon sagen: Boyd lesen ist wie Nabokov lesen. Man spürt allerdings auch die große Verehrung Boyds für den Schriftsteller, ob das so manche Voreingenommenheit mit sich bringt? (Aber wie könnte man auch sonst 2000 Seiten Nabokov-Leben verfassen... Entweder Verehrung oder Ärgernis, anders geht es nicht.)
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