Februar 2012

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17.02.2012 22:18 (zuletzt bearbeitet: 17.02.2012 22:21)
avatar  LX.C
#31
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und ich Dowlatow - Die Unsren


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18.02.2012 09:50
#32
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Peter Sloterdijk, Im Weltinnenraum des Kapitals. Für eine philosophische Theorie der Globalisierung - weil ich mich mal wieder so richtig ärgern will (und hoffe, den Ärger dann kreativ für mein eigenes Buch zu dem Thema nutzen zu können) ...

18.02.2012 12:49 (zuletzt bearbeitet: 18.02.2012 12:50)
#33
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Zitat von Roquairol
(und hoffe, den Ärger dann kreativ für mein eigenes Buch zu dem Thema nutzen zu können) ...


du sagst uns dann schon, wenn das Buch fertig ist, nicht wahr?

Ich bin lesetechnisch in in Mendocino County gelandet, der hässlichsten Gegend von Kalifornien zwischen Meeresklippen und Redwoods. Einsam im Nebel unter Drogenabhängigen, Psychotikern. Menschen am Rande der Gesellschaft. OUTLAW. Ein Roman, der mit dem Genre des Krimis und der Ghost-Novel spielt. Es handelt sich um Denis Johnson: Schon tot Vielversprechend.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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18.02.2012 18:05
avatar  Krümel
#34
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Eine Erzählung von Keyserling "Dumala", "Schwüle Tage" hatte mich vor Kurzem beeindruckt, nun möchte ich mehr lesen


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20.02.2012 13:01
#35
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Aus Begeisterung noch einmal ein Kurzstatement zu Denis Johnson; Schon tot. Schnell eingelesen. Der Roman spielt mit dem Genre der Gothic-Novel. Unheimlich. Brilliant. Eine einsame nebelverhangene Gegend in Nordkalifornien ist Schauplatz von Außenseitern: Psychotikern, Drogen - und Alhoholabhängigen und New Age-lern, die scheinbar tot abseits vom amerikanischem Mainstream ihr Dasein fristen. Ein irres Buch. Etwas über 600 Seiten. Ich werde es so machen, dass ich schon vor Ende der Lektüre beginnen werde, über den Roman zu berichten. Mir zwirbelt es schon in den Fingern.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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20.02.2012 13:46 (zuletzt bearbeitet: 20.02.2012 13:47)
avatar  Taxine
#36
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Admin

Ist bestellt, werter Martinus. Vielen Dank für den Lesetipp. Hast du von ihm auch schon etwas anderes gelesen?


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20.02.2012 14:03 (zuletzt bearbeitet: 20.02.2012 14:04)
#37
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Hallo Taxine,

habe sonst noch nichts gelesen von Johnson. Berühmt sind aber seine Erzählungen "Jesus' Sohn". Er schrieb auch erschütternde Reiseberichte über Somalia und Liberia: "In der Hölle: Blick in den Abgrund der Welt." Ein sehr interesssanter Autor.

Liebe Grüße
mArtinus



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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27.02.2012 13:26
#38
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Als Zweitbuch lese ich einen Krimi von einer Regensburger Autorin: Karin Holz: Phasmida



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29.02.2012 16:47 (zuletzt bearbeitet: 29.02.2012 16:48)
avatar  Taxine
#39
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Admin

Nach dem Lesen von Dickens (wobei ich gedanklich noch immer in seiner poetischen Sprache schwelge): Kennt jemand von euch Romane und Werke, die sowohl poetisch geschrieben sind, sich aber auch mit philosophischen Fragen beschäftigen? Egal, aus welchem Jahrhundert...

O Mann... diese Leere nach guten Wälzern. Wir kennen sie. Wir mögen sie.

Dann erst einmal zurück zu den Russen. Ich fahre fort mit dem Liedermacher Bulat Okudshawa und seinen Aufzeichnungen "Reise in die Erinnerung".


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29.02.2012 22:28
#40
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Zitat von Taxine
Kennt jemand von euch Romane und Werke, die sowohl poetisch geschrieben sind, sich aber auch mit philosophischen Fragen beschäftigen?



Ja, klar!

29.02.2012 23:28 (zuletzt bearbeitet: 29.02.2012 23:37)
avatar  Taxine
#41
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Admin

Zitat von Roquairol
Ja, klar!




Großartig. Dann ernenne ich dir hiermit offiziell zum Bestimmer meiner nächsten Lektüre. Bedingungen sind, dass ich das Werk nicht kenne und dass zur Genüge, sozusagen in sättigender Form (gerne auch leicht übersättigend),... sowohl poetische Sprache und Bildgewalt als auch philosophische Hinterfragung enthalten sind. Bitte eine Auswahl von etwa drei Romanen dieser Art (je älter, desto besser) in der nächsten Zeit bereitstellen. Ich danke herzlich.


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01.03.2012 13:00
#42
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Da ich ja leider nicht wissen kann, was du nicht kennst, hier ein paar mehr als drei Werke:

Sämtliche Romane von Sartre, Camus, Beauvoir (kennst du aber vermutlich)
Robert Musil, "Der Mann ohne Eigenschaften"
Thomas Mann, "Der Zauberberg"
Hermann Hesse, "Der Steppenwolf"
Herman Melville, "Moby Dick"
Marcel Proust, "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit"
Henry Miller, "Wendekreis des Steinbocks" (und andere Werke ...)
Aldous Huxley, "Eiland"
Christoph Martin Wieland, "Geschichte des Agathon"
Jean Paul, "Hesperus" und "Siebenkäs" (allein schon wegen der atemberaubenden "Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei", die muss man gelesen haben!)
Julio Cortázar, "Rayuela"
Pascal Mercier, "Nachtzug nach Lissabon"

und eigentlich gehört in diese Liste auch:
Peter Weiss, "Die Ästhetik des Widerstands"

aber das finde ich völlig unlesbar ...

01.03.2012 16:42
avatar  Krümel
#43
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Meine Ergänzung wäre:

"Der Nachsommer" von Stifter
"Das Glasperlenspiel" von Hesse
"Oblomow" von Gontscharow
"Das Märchen vom letzten Gedanken" von Hilsenrath
"Krebsstation" von Solschenizyn

Ja, alles schön dicke Bücher, zum Liebhaben, Knuddeln und Versinken, wobei die zwei letzten eher düster sind.


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01.03.2012 18:03 (zuletzt bearbeitet: 01.03.2012 18:15)
avatar  Taxine
#44
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Admin

Toll. Vielen, vielen Dank euch beiden.
Dann sei es also wie folgt: Den "Mann ohne Eigenschaften" hatte ich sowieso geplant und davor schiebe ich den längst fälligen "Siebenkäs".
Wieland ist gleichfalls vorgemerkt.
Von Hilsenrath habe ich auch noch andere Bücher herumliegen.
Der Rest ... nun ja, er ist natürlich längst verschlungen, ließe sich allerdings auch noch einmal lesen. Keine schlechte Idee.

Und noch poetischer, fast Poesie, allerdings gemischt mit Philosophie - ich stelle mir eine Schrift vor, in der es nur so an Sprache klingt (wie ein Marmorklippenfest bei Jünger oder ein Hölderlin'sches Hyperion) - gibt es da nicht noch intensiveres (eine Art Shakespeare als Roman)?


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08.03.2012 01:30 (zuletzt bearbeitet: 08.03.2012 01:32)
#45
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Zitat von Taxine
Nach dem Lesen von Dickens (wobei ich gedanklich noch immer in seiner poetischen Sprache schwelge): Kennt jemand von euch Romane und Werke, die sowohl poetisch geschrieben sind, sich aber auch mit philosophischen Fragen beschäftigen? Egal, aus welchem Jahrhundert...



Karl May: "Im Reich des silbernen Löwen"
. Karl May beschäftigt sich hierin mit religionsphilosophischen Fragen. Weiß nicht, ob poetisch geschrieben ist, aber das Spätwerk gilt bei manchen ja als Hochliteratur.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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