Februar 2012

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01.02.2012 15:40
#1
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Endlich einmal damit anfangen:

Jan Graf Potocki, Die Abenteuer in der Sierra Morena

und damit auch:

Walt Whitman, Grashalme


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01.02.2012 17:39
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#2
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Zitat von Krümel
Der Krieg kommt noch, so in der Mitte des Werkes beginnt es dann, aber so extrem habe ich es nicht empfunden.



... und ich warte schon mit Spannung auf die Schlacht um Moskau.


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02.02.2012 09:22
#3
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Zitat von Taxine

Zitat von Krümel
Der Krieg kommt noch, so in der Mitte des Werkes beginnt es dann, aber so extrem habe ich es nicht empfunden.



... und ich warte schon mit Spannung auf die Schlacht um Moskau.




Schlacht um Moskau?
Verstehe ich jetzt nicht, wird hier nun heldisch kernige Landser-Literatur gelesen?
Oh Herr, o tempora, o mores..., zwischen euch argen Sündern läuft man wirklich Gefahr, sein Seelenheil zu verlieren...


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02.02.2012 14:53 (zuletzt bearbeitet: 02.02.2012 14:54)
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#4
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Admin

Zitat von Patmos
Verstehe ich jetzt nicht, wird hier nun heldisch kernige Landser-Literatur gelesen?





Tolstoi, lieber Patmos, nur Tolstoi.


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02.02.2012 18:12
#5
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Zitat von Taxine

Zitat von Patmos
Verstehe ich jetzt nicht, wird hier nun heldisch kernige Landser-Literatur gelesen?





Tolstoi, lieber Patmos, nur Tolstoi.




Die Tolstoianische Literatur-Extropoportion, gezeichnet in einer von radikaler Enthaltsamkeit gekennzeichneten Lebensweise, dann als soziologisch analytisches Schlachtengemälde im mythischen Rahmen typisch moskowitischer Gewaltdialektik.

Ist das so richtig?


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02.02.2012 20:56 (zuletzt bearbeitet: 02.02.2012 21:22)
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#6
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Korrekt umschrieben. Obwohl die radikale Enthaltsamkeit noch nicht ausgeprägt und die moskowitsche Gewaltdialektik häufig ganz ohne direkte Gewalt auskommt. Ich glaube, zu dieser Zeit lebte Tolstoi noch... aus... (gewissermaßen)...


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03.02.2012 19:53
#7
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Am Wochenende und als Versuch, wie diese damals so geliebten Erzählungen heute auf mich wirken:

Adalbert Stifter: Bunte Steine


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04.02.2012 11:20
avatar  Krümel
#8
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Ganz zeitgenössisch Jan Brandt "Gegen die Welt", da es in meiner neuen Heimat spielt Also zu Beginn entwickelt sich eine spannende Handlung, interessant geschrieben - ich bin gespannt.


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04.02.2012 12:32
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#9
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Pelewin - Generation P

Aber ich merke jetzt schon, dass ich in dieses Gegenwartsgeschriebsel wieder nicht reinkomme. Ich weiß auch nicht


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04.02.2012 13:55 (zuletzt bearbeitet: 04.02.2012 13:55)
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#10
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Admin

Ich plane nach Tolstoi "Bleak House" von Dickens ein. Hat jemand Lust, mitzulesen? Der Roman soll wesentlich besser als "Oliver Twist" und "Copperfield" sein (obwohl mir "Copperfield" dann schon durchaus gefallen hat). Ich schaufle dieses Jahr einige meiner dicken, klassischen Bücher weg. Falls Interesse besteht, warte ich gerne. Ansonsten lege ich mit diesem Klopper los.


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04.02.2012 14:12
#11
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Zitat von Taxine
Ich schaufle dieses Jahr einige meiner dicken, klassischen Bücher weg. Falls Interesse besteht, warte ich gerne. Ansonsten lege ich mit diesem Klopper los.



An welche klassischen Bücherklumpen dachtest du, vielleicht, oder speziell?


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04.02.2012 15:14
#12
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Zitat von LX.C
Pelewin - Generation P

Aber ich merke jetzt schon, dass ich in dieses Gegenwartsgeschriebsel wieder nicht reinkomme.



Dieses Problem wächst sich bei mir immer mehr aus. Man mag darüber aber nicht gern schreiben, denn entweder gilt man dann als versnobter Bildungsbürger, oder wird unter die neerdigen Klassikerfreaks eingereiht.
Egal, ich greife immer wieder und immer mehr zu den "Bewährten", außer so Ausnahmen dann, wie dieses geniale und irrwitzig herrliche, urrussische Säuferepos!


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04.02.2012 17:18 (zuletzt bearbeitet: 04.02.2012 17:31)
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#13
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Admin

Zitat von Patmöser

An welche klassischen Bücherklumpen dachtest du, vielleicht, oder speziell?


Hugo "Die Elenden", Musil "Der Mann ohne Eigenschaften", Charlotte Bronte "Jane Eyre", noch einmal Dickens "Große Erwartungen", Broch "Die Schlafwandler" und (zum Auffrischen) Proust, ... die Werke hatte ich mal so im Hinterkopf, (und gleich darauf Jochen Schmidts "Schmidt liest Proust").


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04.02.2012 21:45 (zuletzt bearbeitet: 04.02.2012 21:45)
avatar  LX.C
#14
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Generation P geht zurück. Storno storno storno. Das ist überhaupt nicht meins. Dieses möchtegern Komische gefällt mir überhaupt nicht. Es wirkt auf mich viel mehr verkrampft.

Aber Jerofejew - Die Reise nach Petruschki geht voll ab, das fließt, hat Charme und Witz bei aller Ernsthaftigkeit, ganz ähnlich wie bei Dowlatow, das merkt man schon auf den ersten Seiten, genau das ist es


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04.02.2012 21:49 (zuletzt bearbeitet: 04.02.2012 21:49)
avatar  LX.C
#15
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Zitat von Taxine

Zitat von Patmöser

An welche klassischen Bücherklumpen dachtest du, vielleicht, oder speziell?


Hugo "Die Elenden", Musil "Der Mann ohne Eigenschaften", Charlotte Bronte "Jane Eyre", noch einmal Dickens "Große Erwartungen", Broch "Die Schlafwandler" und (zum Auffrischen) Proust, ... die Werke hatte ich mal so im Hinterkopf, (und gleich darauf Jochen Schmidts "Schmidt liest Proust").




Der Turm hast Du vergessen Also Dickens für mich nicht schon wieder. Zwei Bücher von ihm reichen mir schon. Ich glaube, für mich wird es das Jahr der Russen


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