März 2012

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01.03.2012 10:16 (zuletzt bearbeitet: 01.03.2012 10:20)
#1
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Wolf von Niebelschütz: Die Kinder der Finsternis, DTV

Man findet doch immer wieder einmal eine Perle. Und was für eine!

(Und zum einmal wiederlesen - Tschechow, Briefe. Und dann noch den Nigger von Conrad. Und dann noch...)


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01.03.2012 11:53
avatar  Krümel
#2
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Heute geht es mit den "Dämonen" von Dostojewski los


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01.03.2012 18:07 (zuletzt bearbeitet: 01.03.2012 18:15)
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#3
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Admin

Welche Übersetzung liest du, Krümel?
Wünsche dir viel Freude an der Lektüre.

Dann also Jean Paul's "Siebenkäs".


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01.03.2012 19:20
avatar  Krümel
#4
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Zitat von Taxine
Welche Übersetzung liest du, Krümel?



Hach die leidige von Hermann Röhl, da ich auf dem kindle lese und die Schrift von der Nora Urban Ausgabe zu klein ist. Na ja, aber ich werde mich nicht schrecken lassen


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01.03.2012 21:47
#5
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Zitat von Taxine

Dann also Jean Paul's "Siebenkäs".



Auf viele Bücher könnte ich verzichten, auf den Siebenkäs niemals!


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01.03.2012 23:41
avatar  Taxine
#6
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Admin

Zitat von Krümel
Hach die leidige von Hermann Röhl, da ich auf dem kindle lese und die Schrift von der Nora Urban Ausgabe zu klein ist. Na ja, aber ich werde mich nicht schrecken lassen...



Ich muss sagen, bei "Krieg und Frieden" fand ich Röhls Übersetzung hervorragend und wunderbar fließend zu lesen. Ich glaube, LX.C lobte ihn bei Dostojewski auch. Also, so schlimm ist es vielleicht gar nicht.

Zitat von Patmos
Auf viele Bücher könnte ich verzichten, auf den Siebenkäs niemals!


Mal sehen, ob es mir auch so gehen wird.


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04.03.2012 11:13
#7
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Denis Johnson: In der Hölle - Blicke in den Abgrund (Reportagen aus Somalia und Liberia)



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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08.03.2012 10:00 (zuletzt bearbeitet: 09.03.2012 13:52)
avatar  LX.C
#8
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Ich nehme einen neuen Anlauf und lese wieder den weißrussischen Autor Wassil Bykau.


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09.03.2012 13:42 (zuletzt bearbeitet: 09.03.2012 15:16)
avatar  Taxine
#9
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Admin

Du liest Bykaus "Im Zeichen des Unheils"? - Habe ich auch noch herumstehen. Gleiches Thema gibt es von Wassili Grossman in seinem Werk "Alles fließt".


(Aus dem Februar-Ordner:)

Zitat von Martinus

Zitat von Taxine
Nach dem Lesen von Dickens (wobei ich gedanklich noch immer in seiner poetischen Sprache schwelge): Kennt jemand von euch Romane und Werke, die sowohl poetisch geschrieben sind, sich aber auch mit philosophischen Fragen beschäftigen? Egal, aus welchem Jahrhundert...



Karl May: "Im Reich des silbernen Löwen"
. Karl May beschäftigt sich hierin mit religionsphilosophischen Fragen. Weiß nicht, ob poetisch geschrieben ist, aber das Spätwerk gilt bei manchen ja als Hochliteratur.



Vielen Dank, Martinus. Ich könnte mir vorstellen, da ließe sich allgemein noch einiges zusammensammeln und wir könnten daher auch ruhig einen Ordner aufmachen. Werke voller Poesie und Philosophie.


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09.03.2012 13:54 (zuletzt bearbeitet: 09.03.2012 14:34)
#10
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Dieser Roman von Karl May, "Im Reich des silbernen Löwen", ist im Original vier Bände dick. Der Bamberger Karl May Verlag hat den Roman entsetzlich auf einen Band gekürzt. Ich finde so etwas schon geradezu widerlich, weil nämlich das Spätwerk von Karl May sich deutlich abheben soll von dem, was er vorher geschrieben hat.



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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09.03.2012 13:57 (zuletzt bearbeitet: 09.03.2012 16:31)
avatar  Taxine
#11
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Admin

Ja, furchtbar. Irgendwann habe ich einmal eine kleinere Biografie über Karl May zusammengefasst. Sein Leben ist ja auch spannend und von Gefängnisluft umwehet.
Gegen Ende seines Lebens hat sich sein Stil verändert, er wollte die Menschheitsprobleme in seiner Literatur lösen, sprach sich für den Pazifismus aus, wollte Menschen aus der Dunkelheit ans Licht führen...


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10.03.2012 19:21
avatar  Krümel
#12
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Von Zeruya Shalev "Für den Rest des Lebens". Shalev schreibt sehr eindringlich über drei Menschenschicksale, die nicht miteinander können, aber auch nicht voneinander lassen - das Band der Familie und ein See sind stärker. Ziemlich düster das Buch, aber es zieht einem dennoch in einen Sog hinein.


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12.03.2012 09:46 (zuletzt bearbeitet: 12.03.2012 10:11)
#13
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Zitat von LX.C
Ich nehme einen neuen Anlauf und lese wieder den weißrussischen Autor Wassil Bykau.



Bykau!
Habe ich in meinen Jungmannenjahren gern und oft gelesen. Seine Alpenballade ist doch eigentlich eine wirklich wundervoll dramatische Liebesgeschichte und Die Brücke von Kruhljani eine sehr lesenswerte Erzählung über das mutige Bewahren der Menschlichkeit zwischen all dem kalten Wahnsinn des Krieges. Bykaus Thema ist der Krieg, aber nicht die blutigen Schlachten bilden hier den Mittelpunkt, sondern mehr das Hinterland und seine Menschenschicksale, und immer erzählt mit einer großen Meisterschaft.
Ich mag seine Art des Erzählens.


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12.03.2012 19:02
avatar  Taxine
#14
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Admin

Irgendwo in Tarkowskijs Schriften fand ich den Hinweis auf Friedrich Gorenstein. Den will ich kennenlernen. Habe "Psalm", "Der Platz" und seinen ... Achtung, so steht es im Buch ... philosophisch erotischen Roman "Tschok Tschok", mit dem ich anfangen werde, weil das Buch so schön dünn ist. Mal sehen, ob ich Tarkowskijs Geschmack teile, der ihn persönlich kannte und sein Werk sehr schätzte.


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12.03.2012 19:11
#15
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Zitat von Taxine
Mal sehen, ob ich Tarkowskijs Geschmack teile,



Ich versuche nun schon, seit längerer Zeit, Tarkowskijs - Die versiegelte Zeit zu erstehen. Ich meine jetzt, im euronisch aushaltbaren Rahmen, nüscht, aber auch nüscht nich...


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