Lange nichts mehr vermerkt, dennoch gelesen ... Zum Beispiel Nadeschda Mandelstams "Generation ohne Tränen". Ihr "Jahrhundert der Wölfe" ist ja für diesen Bereich fast schon Pflichtlektüre, gerade weil es nicht nur um das berüchtigte Jahr 1937 in Russland geht, sondern die Zeit davor. Hier ist sie weniger Zeitzeuge, berichtet mehr über sich selbst und natürlich über Mandelstam.
Und von Wolf zu Wolf dann ein ganz anderes Buch: Marguerite Yourcenar "Ich zähmte die Wölfin".
Diese feine Lektüre hatte ja bereits Thomas Mann gelobt. Ich kann mich anschließen. Fiktive Aufzeichnungen des Kaisers Hadrian, der über sein Leben reflektiert... "eine bis zur Vexation gehende Echtheit der Fiktion" (Mann) ...