Kürzere und "kompakte" Zitate
Jeder tiefe Geist braucht eine Maske: mehr noch, um jeden tiefen Geist wächst fortwährend eine Maske, dank der beständig falschen, nämlich flachen Auslegung jedes Wortes, jedes Schrittes, jedes Lebens-Zeichens, das er gibt. – (Friedrich Nietzsche)
...wenn ich einen Beweis lese, gehe ich nicht eher zur Folgerung, als bis ich den Grund einsehe, und baue nicht fort, ehe ich nicht den Grundstein gelegt habe.
(An Christian Ernst Martini, 19. März 1799 - Heinrich von Kleist)
"Auch große Geister haben nur ihre fünf Finger breite Erfahrung, - gleich daneben hört ihr Nachdenken auf: und es beginnt ihr unendlicher leerer Raum und ihre Dummheit." - Aph. 564
Nietzsche - Morgenröte ![]()
Besonders für marlenja
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Die Worte liegen uns im Wege! - Überall, wo die Uralten ein Wort hinstellten, da glaubten sie eine Entdeckung gemacht zu haben. Wie anders stand es in Wahrheit! - sie hatten ein Problem gerührt, und indem sie wähnten, es gelöst zu haben, hatten sie ein Hemmnis der Lösung geschaffen. - Jetzt muß man bei jeder Erkenntnis über steinharte verewigte Worte stolpern und wird dabei eher ein Bein brechen als ein Wort. (Nietzsche Morgenröte)
Bertrand-Russell-Zitat: „Intellektuell hervorragende Menschen glauben in ihrer großen Mehrheit nicht an die christliche Religion, aber in der Öffentlichkeit und in der Politik halten sie diese Tatsache geheim, weil sie Angst haben, ihr Einkommen zu verlieren.“
"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestierte."
(Pastor Martin Niemöller, von 1938-45 in KZ-Haft)
Konventionen zwängen uns in geistige Käfige; wir alle neigen dazu, nachzugeben und die Dinge auf sich beruhen zu lassen.
Zitat von Mencken
Der moderne Metaphysiker wird in seinem geistigen Höhenflug, wenn sich sein Herz dankbar erwärmt in dem Gefühl, dass er weit über allen gewöhnlichen Sterblichen schwebt und einen völlig neuen Begriff beim Schwanz gepackt hat, plötzlich aufgeschreckt durch die Entdeckung, dass das, was ihn beschäftigt, nur das Gespenst irgendeiner alten Idee ist, die sein Schulmeister im Jahre 1887 in ihn hineintrichterte, oder der verwesende Leichnam einer Doktrin, die während des letzten Krieges in seinem Lande als verbindlich erklärt wurde, oder das Gärungsprodukt einer läppischen Irrlehre, mit der ihn seine Frau unlängst überraschte.
(sowohl als auch: H. L. Mencken - Kulturkritische Schriften)
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