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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#16

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 05.11.2007 17:32
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge
Vielen Dank, verehrter Ascolto, nun ist es für mich klarer.

Und noch weiter: Hier könnte die Welt nun auch als Körper betrachtet werden, der für sich leer ist und erst durch und mit der Betrachtung des Menschen an Form und Gestalt gewinnt. Darum ist es für den Menschen auch so schwierig, zu erkennen und zu deuten, weil er fast ausschließlich mit seiner Vorstellung formt.
Das moderne Leben erscheint ihm ebenso aus seiner Sicht, und orientiert er sich an Medien und dem durchschnittlichen Rapport, so verliert er sich in diesem Sog.
Wenn Menschen einander gegenüber treten, passen sie sich in der Regel (auch unbewusst) in ihrer Kommunikation einander an. Je positiver der Eindruck vom Gegenüber, desto schneller und stärker die Anpassung.
Treffen dann Gewohnheit/modernes und, was wichtig ist - vorgelebtes Leben aufeinander, wird hier Bezug genommen und danach gehandelt.
Ein gefährliches Unterfangen.


Knicks
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 05.11.2007 17:35 | nach oben springen

#17

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 05.11.2007 17:45
von ascolto • 1.289 Beiträge

Dem Knick-ts,

Wenn "gefährlich" als leydbehaftetes symbiotisiert dann JA, wenn aber aus der nihilistische Leerheit geblickt, die Betrachtung OHNE das Mitgefühl, dass Alle Wesen leiden, aber sich nach dem Glück, bzw. vollendeten Glück sehnen, dann NEIN!

Die Lehre der Leerheit betrachtet die Leerheit zum Wohle Aller Wesen

Aus dem Diener,
dadd A


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#18

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 05.11.2007 17:53
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge
Interessanter Gedanke (muss ich erst vertiefen).

Wenn die Anpassung nicht aus dem Mitgefühl/dem Streben ins Erkennen heraus, sondern aus der Sehnsucht geleitet ist, dem anderen zu entsprechen, den gesellschaftlichen Regeln zu folgen, sich in ein vorgegebenes Muster zu reihen..., gerät der Mensch aus den Fugen, aus der Selbsterkenntnis und verliert sein Mitgefühl. Erster, erweiterter Gedanke...

Drehung
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 05.11.2007 17:55 | nach oben springen

#19

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 05.11.2007 17:58
von ascolto • 1.289 Beiträge

Der Drehung,

der klare lichtige Blick erwächst nur dem Weisen aus dem Mitgefühl und dem Wohlwollen um alles Leid der Wesen zu beenden!
So blickt ein wahrer Boddhisattva uin den Spiegel der Leerheit!

Beuge,
dadd A


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#20

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 05.11.2007 18:00
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge
Um die Beuge herum...

doch wie wirkt dies Mitgefühl auf den kalten Menschen, der sich seiner nicht über diese Klarheit des Blickes bewusst ist? Endet der in der Betrachtung sich befindende Mensch dann nicht wie Fürst Myschkin?

tänzelnd
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 05.11.2007 18:01 | nach oben springen

#21

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 05.11.2007 18:10
von ascolto • 1.289 Beiträge
Durch die Bene( Asana mit ):

Er kann, wenn sein Blick zu lange auf der Nina/die Möwe/Tchechow verweilt und daher verfestigt.
Demnach üscht der Fokus uin den Narziß einzustellen!

Erst hieraus wächst der Boddhisattva über dadd Leyden des Fürsten Myschkin hinaus.


Jetzt A-ufrecht,

zuletzt bearbeitet 05.11.2007 18:42 | nach oben springen

#22

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 05.11.2007 18:15
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge
Lachend im Sprung... (ohne Ächzen):

So sollte die Frage angegangen werden, wie, wenn Narziss aus sich selbst getaucht ist und das nasse Kleid seiner Selbstsucht abgeworfen hat, um nun im Mitgefühl in die Welt zu schreiten, er dies dem kalten Menschen zu vermitteln gedenkt.
Möglichkeiten:
Lächeln, Vertrauen, Zuhören...
Nein, zu karg!

Weitere Ideen?

Schwungvolles Schreiten über Parkett
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 05.11.2007 19:36 | nach oben springen

#23

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 05.11.2007 18:32
von ascolto • 1.289 Beiträge
Dem Spung.....

dadd Tänzchen um die selbstlose Klare zu beleuchten ist die Sammlung um daraus die Achtsamkeit der Selbslosigkeit zu verdichten und somidd das Verfestigte zu lichten. Hieraus erwächst/erstrahlt die Summe des Lächelns zum Wohle Aller Wesen und die Freude daran erwärmt zum Vertrauen, was demnach das Selbstvertrauen zum Herzen erwärmt, aus dem dann die Freude wieder entflammt. Die Flamme des Höhrers, also die Leuchte des Pfad in die Lehre und somit das Licht der Erkenntnis bedarf nach der Bekenntnis uin die Freizügigkeit und Güte, dem üben/verweilen in der Geduld und das bekennen in die Freude, die Konzentration, also das annehmen, Spiegel klar, wie ein offenes Gefäß. Denn ein umgedrehtes Gefäß (Vorurteil/negat. Besetzung usw.) nimmt nichts auf. Daß Gefäß das ohne Konzentration, ist löchrig, also das Aufgenommene entschwindet und das schon Angefüllte, also beschmutzte vermischt das Reine uin die Trübe. Wer dann hört und die Lehre prüft wie Gold und für richtig befindet, demnach sui lebt, wuird vielleycht Weise.

Wer seynen Geyst besiegt, der blückt uin die Leerheyt!

Es sützt,
dadd A

zuletzt bearbeitet 05.11.2007 18:51 | nach oben springen

#24

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 05.11.2007 18:51
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge
Dem Sitzenden...

Was auch immer ich jetzt noch versuche zu formulieren, besser wird es mir nicht gelingen. Im Bildnis Gefäß liegt alles an Erkenntnis.
Aus dieser gereiften Quelle geschöpft, kann dann das Wasser nur noch klar und rein sein.

Danke für diesen berauschenden Sinnestanz.
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 05.11.2007 19:13 | nach oben springen

#25

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.11.2007 17:05
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge
Ein paar weitere Gedanken:

Manchmal erscheint mir das ganze Streben der modernen Arbeitswelt wie ein riesiges Schachspiel, auf dem sich die Figuren gegeneinander zurechtschieben und aus dem Spiel werfen, um schließlich dann am Ende die Königin (der Konkurrenz) auszumerzen oder zumindest in einem „Remis“ zu verharren. Der Mensch degradiert sich durch seinen übernommenen Zwang "Arbeiten zu müssen, um zu überleben", der ihm von vorneherein von Generation zu Generation weitergeben wird, zum machtlosen, gelenkten Wesen, glaubt sich, je nach Erfolg, als Bauer, Springer oder Turm, wohingegen er eigentlich keine der Figuren darstellt, sondern vielmehr der Spieler ist. Durch den Blick in die Welt aber erfasst er seine Macht nicht, sondern sieht nur die kleinen Schritte, die er tätigt, hat verlernt, weiterzublicken und das ganze Feld zu sehen.
Dorthin gelangt man aus einfachen Bedingungen, es beginnt bereits in der Schulzeit:
Die Kinder werden zu einer blöd machenden Uhrzeit aus dem Bett gefegt (damit sie hier schon einmal die Kälte des Alltags erfahren und bald selbst lernen, aufzustehen, nicht wenn der Körper ausgeruht ist, sondern, wenn der Zwang ruft), sie trotten dann vollkommen benommen in den Unterricht, wo der Geist noch nicht wach genug ist, um begreifen zu können, und werden dann im Laufe des Tages mit unzähligen Oberflächlichkeiten, Rückblicken, Rechnungen beschäftigt, aus denen sie mühsam eine Sichtweise zusammenschustern, die aber durch Autorität übertragen wird und selten aus dem eigenen Denken heraus erwächst. Wie viele Schulabgänger erlebt man, die ihr Gelerntes wie eine Trophäe in die nächsten Einrichtungen tragen, und dann das Gelernte nicht anwenden können. Das ist nicht erstaunlich, weil das Lernen und die Wissensaneignung nicht mit Spaß vermittelt, sondern aufgrund von Ängsten aufrechterhalten wird. Das Kind wird zensiert, beurteilt, steht unter dem Druck seiner zu erfüllenden Pflichten. Dass hierbei schließlich die Konzentration nachlässt, ist eine Sache, dass zumeist unmotivierte, gelangweilte Lehrende die Aufgabe einer Erziehung übernehmen (gefangen in der eigenen "Pflichterfüllung"), ist eine andere.
Worauf aber läuft das alles hinaus? Gehorsam. Eingliederung. Degradierung vom Spieler zur Schachfigur. Ein Schritt wird vor den anderen gesetzt, und Maß genommen wird irgendwo immer an anderen, die ihre Wege längst eingeschlagen haben. Hier wird nicht nach Zufriedenheit gefragt. Ein riesiges „Muß“ entsteht. Die Rebellion der Jugend ist darauf dann erst einmal wenig verwunderlich. Da entsteht in dieser Zeit ein heimlicher, stiller Prozess der Empörung, die sich dann, sobald die Aufruhe unerträglich wird, in Sinnlosigkeiten, Gewalt, Trägheit oder Spaßgesellschaft ergießt. Aus diesem „Abweg“ heraus, wird man dann schließlich wieder von der Reue geplagt (wer verlässt sich schon ausschließlich auf sich selbst?), weil eine Existenz so nicht möglich ist, weil zumeist die ebenso angepassten Menschen diesen „Abweg“ sowieso nicht dulden und mit allen Mitteln versuchen, das Kind auf den „rechten Weg“ zu bringen (meistens, weil die Sicht selbst verklärt ist, weil die eigene Schufterei neben dem leichtlebigen Ausbruch überdeutlich wird, weil die Angst um das Kind, das hier rebelliert, aus wirklicher Wärme und Liebe auf völliges Unverständnis trifft); so kehrt man dann zurück auf gelenkte Bahnen und stumpft dann entweder dagegen ab oder wandelt die eigenen Träume und Ideen in Ergeiz und Erfolge um. So kann man die moderne Arbeitswelt in fast zwei Hauptkategorien einteilen: diejenigen, die im stumpfen Geist jede Arbeit annehmen, um nicht zu hungern, und diejenigen, die ihren Besitz erhalten wollen und über Leichen gehen. Mit beiden Bedingungen kann man „sicher“ und gut zurechtkommen.
Sobald aber der Mensch sich früher oder später auf sich selbst besinnt, gerät seine Sicherheit aus den Fugen. Für die Gemeinschaft und das friedliche Miteinanderleben sind Bedingungen notwendig, doch hier bleibt der Mensch unter Warnung und Verbot , übernommener Sichtweise und seiner Angst, nicht zu erfüllen, nicht mehr fähig, wirklich etwas Wertvolles zu leisten, zurück. Irgendwann tritt ihm das dann sehr klar vor Augen. Was bin ich? Was will ich? Wohin treibt mich dieser Gang? Diese Fragen werden zum quälenden Stachel im Fleisch. Die einen enden in Gleichgültigkeit, die anderen begraben ihre Träume, wiederum andere lassen Frust in Aggressionen gegen Mitmensch und Familie aus oder wählen die Flucht in Phantasie, Glaube und Traumwelt.
Die fraglichen Hilfestellungen, die ein Mensch hier bezieht, werden aus den philosophisch/metaphysischen Erkenntnissen zu esoterischen Schlagworten reduziert, Hilfestellungen in Stichpunkten, Richtungsweisungen, wie: Wie kann ich in dieser Anpassung glücklich sein?
Darin aber liegt nichts an Sinn, dass ist, als wenn ein Kranker die Heilung ablehnt und lieber lernt, wie er mit der Krankheit fast zufrieden leben kann.
Der Blick aber auf das Brett verliert sich vollkommen. Hier wird sich nur noch gewundert, warum man schon wieder auf ein schwarzes Feld kommt und von Melancholie zu Melancholie treibt, oder wieso gerade jetzt ein weißes Feld in Harmonie und kurzzeitiger Liebe eintritt.
Dass man hier selbst Herr seiner Felder ist, verschwindet aus dem Erkennen, dass alles aus dem Inneren nach außen gesteuert werden kann, dass jede Reaktion und (Aus)Wirkung aus einer vorangegangenen Aktion und Ursache (Eigenverursachung!!!) zurückkehrt, ist dem Mensch dann nicht mehr bewusst. Das aber ist Notwendigkeit, um zu begreifen, dass man der Spieler ist. Dem Menschen und seinem Geist/Herz/Sein ist eine gewaltige Macht und Verantwortung gegeben. Sich hierauf zu besinnen, sich auch den physikalischen Bedingungen bewusst zu werden, bleibt Aufgabe. Wer dies erkennt, für den ist die Welt nicht nur mehr leerer Raum, in den er seine Wünsche und Sehnsüchte ergießt und mit feucht verkrampfter Hand dann nur noch hofft, sondern er selbst lenkt sie. Das Leben muss genutzt werden, es muss aus ihm jeder Nutzen und jede Form an Zufriedenheit und Liebe gezogen werden, die möglich ist. Je nach innerer Stärke wirkt sich diese Suche bei den Menschen verschieden aus. Aber mit hängendem Kopf zu laufen und seinen Sinn nur noch in der Klage über das Leben zu begreifen, führt unweigerlich zum Schachmatt, zum Besiegtsein Mensch, zum völligen Verlust des Sinns LEBEN.

Ein Versuch.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 07.11.2007 18:37 | nach oben springen

#26

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.11.2007 17:27
von Martinus • 3.194 Beiträge

Hallo Taxine,

diese Probleme hast du gut dargestellt, doch was ist die praktische Lösung?

was will ein arbeitsloser Ingenieur machen, wenn er mit Hartz IV auf's Spargelfeld geschickt wird und nicht danach gefragt wird, ob er sich bücken kann. Wenn der Ingenieur sagt, er macht das nicht, wird ihm gleich die Grundversorgung gekürzt. Das ist doch das Schlimme. Vielleicht kann er sich wirklich nicht bücken. Das sind Realitäten. Nicht jeder ist dazu geschaffen, sich selbständig zu machen und so dem Problem zu entgehen. Es wird nicht gefragt, was man will, was man kann, sondern was du arbeiten musst. Das ist das Problem. Der Wille eines Dauerarbeitslosen ist den Ämtern piepegal. So ist es. Aber was soll so ein Mensch nun machen. Eine Zwickmühle. So ein Mensch kann nur bescheidener werden, sonst wer weiß was dann noch...

Herzliche Grüße
an die Denkerin

Martinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#27

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.11.2007 17:33
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge
Lieber Martinus,

das sind eben die äußerlichen Bedingungen und die Hinterfragung der Anpassung. Ein Mensch kann alles, wenn er will, meistens aber will er nicht oder traut sich nicht. Harz IV zeigt uns eigentlich, wie weit wir es mit unserem Bejahen und mit unserer Angst, ja nicht aus der Reihe zu tanzen, gebracht haben.
Nicht jeder kann sich selbstständig machen - genau das sehe ich anders. Jeder kann seine Aufgabe finden, und hier die Kraft zu opfern, hat dann auch Sinn. Und, Ideen sind zur Genüge vorhanden!
Diese Ängste und Bedingungen, die zum Beispiel Arbeitslosigkeit und ähnliches mit sich bringen, sind ebenso nur äußerliche Erscheinungen, weil der Mensch, der hier von der Gesellschaft in seinen eigenen Abgrund gestürzt oder einfach "weggeworfen" wird, gar nicht weiß, was er will und kann. Er hat den Sinn verloren, weiterzublicken. Alleine, dass er sich selbst dann wertlos fühlt, weil er ständig gegen das Gemäuer der Obrigkeit rennt, sollte doch zu denken geben. Statt hier dann einen EIGENEN Weg zu suchen, wird gejammert und sich in das Schneckenhaus zurückgezogen. Das ist auch diese Macht, von der ich rede. Man muss über das Brett hinaus schauen, nicht die Umstände der Gesellschaft bejammern.
Oder anders:
All das ist immernoch das Denken als Figur, nicht das Denken als Spieler.
Loslassen, Mut haben, hinter sich zu lassen - das sind zum Beispiel Wege. Aber, ich gebe sicher zu, dass es nicht so leicht ist, wie es sich in der Theorie anhört.
Es ist aber schon einfacher, hier mit offenem Blick zu betrachten, das Dahinter zu sehen, nicht die Vordergründigkeit der gesellschaftlichen Engpässe. Die Selbstbesinnung eröffnet eine ganz erstaunliche Kraft und jede Menge Mut, wenn man auch endlich weiß, WAS man will. Der Schritt dorthin ist nicht mehr so steinig.

Liebe Grüße
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 07.11.2007 17:48 | nach oben springen

#28

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.11.2007 17:48
von Martinus • 3.194 Beiträge

Da liegt der Knackpunkt, ob jeder sich von der Arbeitsagentur auf Nimmerwiedersehen verabschieden kann, mit den Worten: "Ich mache mich selbstständig." Ich habe natürlich nichts dagegen, wenn es so wär'. Natürlich könnte im Geiste des Betroffenen eine Idee aufsteigen, und dann gilt es aber noch, diese umzusetzen. Einfach ist das keineswegs.

Das Problem liegt auch darin, wer den heutigen Leistungs-Konkurrenzdruck nicht gewachsen ist, weniger leistungsfähig ist, als andeere - der wird "weggeworfen". Früher war das vielleicht anders, da hat man diese Leute noch mitgezogen. Ich kritisiere diese Rücksichtslosigkeit. Jeder Mensch ist eben anders.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#29

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.11.2007 18:08
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge
Ich verstehe ja, was du meinst, aber das hat wenig mit dem zu tun, was mir in der obigen Aussage wichtig war. Das sind alles vordergründige Gegebenheiten, die man erst ordnen kann, wenn man sich selbst im Klaren ist, was man will.
Soziale Hilfe und staatliche Unterstützung sind einfach nur scheinheilige Sicherheit, ebenso wie Rentenversicherungen und all diese Unsinnigkeiten.
Mir geht es nicht darum, die Gesellschaft hier anzuklagen, sondern den Menschen als das aufzuzeigen, in was er sich selbst gestaltet hat. Es geht um Verantwortung abgeben, die eigene Verantwortung zu verlieren.

Das Leben besteht doch nun nicht nur aus dem Alltag und der Schufterei... Es gibt ein Dahinter, aber das verliert der Mensch über dieses vordergründige Weltenchaos aus den Augen.

Was machen denn völlig mittelose Menschen, die in ein fremdes Land gehen? Sie verwenden all ihre Kraft und Energie, um sich etwas aufzubauen, zumeist ohne jegliche Unterstützung. Daran erkennt man, dass der Wille wichtig ist, nicht die Jammerei, was alles falsch läuft. Diese Menschen schaffen meistens, was sie sich vornehmen, aus eigener Macht und eigenem Antrieb heraus. Sie wissen einfach, was sie wollen und wohin sie möchten.
Weil wir uns zu sehr auf Staat und Politik und Gesellschaft verlassen, und nicht mehr die eigene Macht und Verantwortung begreifen, kommen wir dann auch nicht weiter.

Wenn ein Mensch aber in sich zufrieden ist, dann kommt er in jeder Situation zurecht, wenn er sich bewusst über den eigenen Schritt ist, und kann aus dieser Kraft auch alles erreichen!


Liebe Grüße
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 07.11.2007 18:12 | nach oben springen

#30

RE: Moderne Arbeitswelt

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 07.11.2007 18:23
von Martinus • 3.194 Beiträge

Zitat von Taxine


Das Leben besteht doch nun nicht nur aus dem Alltag und der Schufterei... Es gibt ein Dahinter, aber das verliert der Mensch über dieses vordergründige Weltenchaos aus den Augen.
.....
Wenn ein Mensch aber in sich zufrieden ist, dann kommt er in jeder Situation zurecht, wenn er sich bewusst über den eigenen Schritt ist, und kann aus dieser Kraft auch alles erreichen!




Ja selbstverständlich. Wenn man das Dahinter nicht aus den Augen verliert, verliert man auch nicht den Lebensmut und hat mehr Kraft für sinnvolles Handeln, weil sich der Mensch die Lebensfreude und den Lebenssinn erhält.

Liebe Grüße
Martinus




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