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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#31

RE: Projektionen

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 09.12.2007 11:04
von Moulin • 395 Beiträge

Hallo Ferro,
das hast Du wunderbar ausgedrückt, denn so meinte ich es eigendlich.

Zitat Taxine

In Antwort auf:
Aha, wenn also alles Spiel und Herausforderung ist... ...Verliert sich dann das Interesse wieder...


Oh je, das wäre aber absolut krass, das menschliche Gegenüber als Probanden für den eigenen Stolz, der sich aus der Fähigkeit des "Knackens" ergibt, zu mißbrauchen.

Das Ziel ist da eher, eine Art inneren Hass, der sich in Form von Arroganz nach außen zeigt, durch Liebe zu zersplittern.


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#32

RE: Projektionen

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 09.12.2007 21:32
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge

In Antwort auf:
Das Ziel ist da eher, eine Art inneren Hass, der sich in Form von Arroganz nach außen zeigt, durch Liebe zu zersplittern.



Lieber Moulin, das stelle ich mir schwieriger vor, als das Spiel mit dem "Knacken der Hülle", um das Dahinter zu erkennen.




Surreale Vorstellungen
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#33

RE: Projektionen

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 13.12.2007 20:22
von Ferro • 154 Beiträge

Ein bisschen Spiel ist dabei, auch um sich selbst zu spiegeln. Da geht es gar nicht um Stolz oder Wetteifer, es ist eine Herausforderung, ohne sich selbst zu testen und zu beweisen. Wenn ich auf den anderen treffe, dann ergibt sich ein Kennenlernen, das bewirkt, den anderen etwas mehr zu sehen, zu erkennen. Das ist es, was mich immer wieder reizt. Aber, es bleibt trotzdem ein Spiel, das sollte man vielleicht auch nicht verkennen.

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#34

RE: Projektionen

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 13.12.2007 21:53
von Taxine • Admin | 5.884 Beiträge
Hm, ich bin gar nicht mehr in der Lage, ein Spiel zu spielen oder aus der Begegnung mit Menschen ein Spiel zu machen. Ich finde das, was man sowieso nur erahnen oder in den Menschen hineininterpretieren kann, schon komplex genug. Ich begegne den Menschen offen, so dass ihnen die Wahl eines Näherkommens oder einer Ablehnung bleibt. Wer hier sein "Maskenstück" aufführt, bei meinem ersten Eindruck kein Interesse erweckt (durchaus auch durch Arroganz, Überheblichkeit, kalter Schulter und all dem, was bereits aufgezählt wurde), wird selten in mir den Bedarf einer Annäherung bewirken, es sei denn, man ist länger mit dieser Person konfrontiert.
Das Spiel bleibt höchstens in meinem Kopf, in meiner Deutung der einzelnen Menschen erhalten.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 13.12.2007 21:57 | nach oben springen


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