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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#1

Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 17:15
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge
Seit geraumer Zeit frage ich mich, die ich das Lesen als Bereicherung betrachte, was für mich, den nach Wissen und Neuem strebenden Leser, sinnvoller wäre.
Einmal ist da dieses Hin- und Hergeworfene, dass man von einem Buch zum nächsten "geschleudert" wird, inspiriert durch Literatur oder Film oder andere Dinge, andererseits befasst man sich mit bestimmten Themen, durch die man sich dann die Literatur zusammensucht.
Nun entstand bei mir die Frage:
Ist es sinnvoller, sich einfach treiben zu lassen oder sich eine Art "Liste" aufzustellen, an Büchern, die man nacheinander liest, um das gewählte Thema besser zu erfassen?
Ich tendiere nämlich zu beiden Dingen. Wenn ich mir bestimmte Richtlinien setze, dann befasse ich mich mit einem Thema viel intensiver, wenn ich mich aber treiben lasse, dann entdecke ich auch ganz neue Bücher und Schriftsteller.
Von Konzentration zu Konzentration springen, das aber will ich im Moment nicht, sondern mich lieber ausgiebig in einem Thema suhlen, in das ich dann tiefer hineinfinde, anstatt es zu betrachten und durch eine dort vielleicht erwähnte neue Richtung wieder in ganz andere Regionen geschleudert zu werden und somit nur einen Teil eines Lese-Universums erfahren zu haben.

Tja...



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 12.01.2008 17:16 | nach oben springen

#2

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 17:45
von headprint • 135 Beiträge
Ich meine: durch eine Art Liste treiben und treiben lassen.

Meine Erfahrung ist, daß empfohlene oder als gut/ sinnvoll
entdeckte Bücher sich genausogut als Enttäuschung heraus
stellen können. Auch wenn ich empfahl, habe ich schon
manchmal das feedback bekommen: "Ich hab's mal angelesen,
das ist aber öd." Da ist Jemand nicht an den Kern gekommen,
andere Assoziationen, anderes Vorwissen, fehlender kick,
Buch landet off-focus und das war's meist.

Wie die Liste wirklich aussieht und wie fest sie ist,
das dürfte auch von der lesenden Person abhängen.

Bei mir ist es inzwischen so: wenn das Buch nicht grooved,
ist nach spätestens 100 Seiten Schluß. Wenn das Buch eher
den theoretischen/ beschreibenden Werken zugeordnet werden
kann, braucht der Autor nur den Fehler machen, seine Meinung
durch die wissenschaftlerische Art zu schreiben, durch empir-
ischen Quatsch, zu einer Religion erheben zu wollen, dann hat
er einen Leser verloren (und - bei Gelegenheit dazu - vielleicht
sich einen gnadenlosen Kritiker erschaffen).

Hier geht es meiner Ansicht nach schon in die Frage über:
Was ist ein gutes Buch?... dazu gibt es pro MitgliedIn
sicher dreieinhalb Meinungen oder auch mehr...

*sssscrrreeeeaaaaach!!!*
zuletzt bearbeitet 12.01.2008 17:46 | nach oben springen

#3

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 17:51
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge
Die altbekannte und so oft gestellte Frage! Darum erst einmal in kurzer Variante:

Das Buch:
Es darf mich nicht in meiner Ansicht bestätigen oder mich in meiner Meinung streicheln!
Es muss mir Neues (egal ob Geschichte/Thema/Schreibstil) bieten.
Es darf mich unbedingt verblüffen, verwirren, irritieren.
Es darf nicht vorhersehbar sein.
Es darf mich in tiefe Wissens- und Philosophiebereiche sowie in die absurdesten Hinterfragungen führen.

Es reicht nicht, mich ein bisschen zu unterhalten.

Ich muss daraus immer etwas Wesentliches ziehen können!

Die ideale Variante: Es verändert mein ganzes Denken!




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 12.01.2008 17:59 | nach oben springen

#4

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 18:11
von larifant • 270 Beiträge

Ich hätte erwartet, dass mehr oder weniger ein Kanon abgearbeitet wird.

Zitat von Taxine

Die ideale Variante: Es verändert mein ganzes Denken!


Wie hoch ist die Quote bei dir?

Gruß,
L.


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#5

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 18:22
von Martinus • 3.194 Beiträge

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mir immer weniger schlechte Bücher auswähle. Ich wähle kritischer uns und lese nicht....alles.

Ich habe da auch so meine Listen und 10-15 Bücher davon lese ich auch so im Jahr. Welches Buch ich jetzt gerade so lesen will, sind oft auch ganz spontane Entscheidungen. Ergo: Buchlisten sind sekundär, spontane Entscheidungen primär. Wenn ich jetzt den "Ekel" vom Sartre lese, schiebe ich wieder ein paar andere Bücher vor mich her. (Das nur als Beispiel). Eine Vertiefung in das Existentialistische, wenn es nun mal gerade aktuell ist, lieber jetzt als...irgendwann später...ja wann denn? Dann schiebe ich etwas zur Seite und verliere es aus den Augen. Die Gefahr besteht.

Grundsätzlich ist die Frage die: Welche Bücher möchte ich in meinem Leben lesen. Dann mache ich die Augen zu und träum' vor mich hin. Natürlich wird man gerade bei Büchern gerne abgelenkt, aber ich meine, eine gewisses Ziel, was ich lesen möchte, möchte ich auch beibehalten, bzw. meine Zielvorhaben im Bereich des Lesens auch Verwirklichen.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#6

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 18:23
von Martinus • 3.194 Beiträge

Hallo larifant,

mein persönlicher Kanon ist mein Kanon

Martinus




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#7

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 18:29
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge
Die Quote ist gar nicht so schlecht, wenn man von den Büchern ausgeht, die mich ein bisschen mit „verändert“ haben. Die ideale Variante bleibt wahrscheinlich eine ideale...
Pessoa, Schopenhauer, Sloterdijk und Nietzsche haben das allerdings zu anderen Zeiten sehr wohl geschafft… Es wäre mit einem „Wachwerden“ zu vergleichen.

Genau das meine ich, Martinus. Dieses „Wann denn dann…“
Man wird, obwohl man sich im Moment mit anderen Dingen befasst, auf ein neues Thema gestoßen. Nun könnte man einerseits alles erst einmal über den Haufen werfen und sich auf das neue stürzen. Oder, man behält den ersten Weg bei und befasst sich danach mit dem neuen Thema.
Oft habe ich mich leiten lassen, nach der „Gier“, die mich für Augenblicke befiel, und dann war es schwierig, wieder in das andere Thema zurückzufinden.
Andererseits, wie du sagst, kann man hier in Ruhe weitermachen und wird dann vielleicht wieder in eine ganz neue Richtung getrieben…
Darum habe ich mir seit neusten angewöhnt, eine Art Liste anzufertigen, die ich konsequent beibehalte. Damit fahre ich ganz gut.
Aber, andererseits frage ich mich wieder: Was könnte ich verpassen.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 12.01.2008 18:31 | nach oben springen

#8

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 18:30
von larifant • 270 Beiträge

Zitat von Martinus

mein persönlicher Kanon ist mein Kanon
Martinus

Weiß ich.

Hat mich damals sehr gefreut, als du wider alle Konventionen den Perutz kanonisiert hast.
Sowohl wegen dem Perutz als auch wegen dem Regelbruch.

Gruß,
L.


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#9

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 18:32
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge
Keiner folgt hier einem auswendig gelernten Kanon.
Ich stelle für mich hohe Erwartungen an ein Buch. Das ist alles. Ich teile einfach meine Zeit (für mich) sinnvoll in Literatur, Kunst und Rest.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 12.01.2008 18:38 | nach oben springen

#10

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 18:42
von Martinus • 3.194 Beiträge

ach ja, und jetzt bin ich im Pavese und stups die Bovary noch vor mich her. Ich amüsier mich manchmal heute noch darüber, da gab's im alten Etablissement aus Stuttgart mal ein Schüler (war wohl einer), der wollte eine Arbeit über die gesamte Weltliteratur schreiben. Vielleicht wollte der dann das alles auch noch lesen. Zur Zeit habe ich ich so ein Art von Nackenbeißer (oder Klassiker) aus dem achtzehnten Jahrhundert auf dem Tisch. Und zwar Christian Althing: "Gustchen - oder die Geschichte dreier Hochzeitsnächte" (ein maskuliner Marlitt warscheinlich; das dürfte ich Taxine gar nicht sagen, wadd denkt'se dann bloß von mir). Aber immerhin ein Zeitgenoss' von Goethe.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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#11

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 19:13
von headprint • 135 Beiträge

Zitat von Taxine
Die altbekannte und so oft gestellte Frage! Darum erst einmal in kurzer Variante:

Das Buch:
1- Es darf mich nicht in meiner Ansicht bestätigen oder mich in meiner Meinung streicheln!
2- Es muss mir Neues (egal ob Geschichte/Thema/Schreibstil) bieten.
3- Es darf mich unbedingt verblüffen, verwirren, irritieren.
4- Es darf nicht vorhersehbar sein.
5- Es darf mich in tiefe Wissens- und Philosophiebereiche sowie in die absurdesten Hinterfragungen führen.


ad 1- Ein Buch tut das nicht wirklich: du (LeserIn) tust das.. außer der Autor
schrieb es, um dich persönlich zu betören.. das gibt's eher selten..
ad 2 bis 4- Ja, ja, ja - die größten, neuesten Verblüffungen entstehen oft
auf Feldern, die man gut zu kennen glaubt, also solchen, die nicht neu sind,
wo leser glaubt Verblüffung, Verwirrung und Irritation hielten sich in sehr
engen Grenzen.
ad 5- Kann ein Buch nicht wirklich, kannst nur du. Ein Buch kann dir aber
Anhaltspunkte geben oder oder auch Wallung erzeugen, daß du das dann tust.

Zitat von Taxine
Es reicht nicht, mich ein bisschen zu unterhalten.


Ein bißchen ist immer zuwenig, man liest vielleicht, denkt dann aber:
ich ließe es auch, läse lieber ein besser' Buch. Es muß satt unterhalten,
auch wenn es ein theoretisches Werk eher trockenen Inhalts ist. Der Autor
muß mich überzeugen, daß es für mich unbedingt notwendig ist seinen Text
zu lesen... auch wenn es 350 Seiten sind, die vorgeblich das Thema 'Knospen-
pflege der jungen Pappeln im 17. Jahrhundert' abhandeln. (Titel nur ein
reißerisches Beispiel..)

Zitat von Taxine
Ich muss daraus immer etwas Wesentliches ziehen können!


Was auch immer das dann ist: ja.

Zitat von Taxine
Die ideale Variante: Es verändert mein ganzes Denken!


Naja... wie oft passiert das? Vielleicht einmal im Alter zwischen 14 und
18 Jahren und dann eventuell nochmal in den 20ern. Und dafür ist mensch
dann auch bereit.
Das Denken, die Denksichten erweitern,: jaja ja. Ja.
Das gelingt manchmal mit Parallellesen von zwei, drei Büchern, die dann
Parallelen entwickeln, die nicht vorhersehbar waren/ sind. Autoren, die
Nichts miteinander zu tuen hatten (als Personen, wie als Autoren), Bücher
nach Angebot und zufälliger Anwesenheit ausgewählt, dann noch aus der
vorhandenen Auswahl (zw. 5 und 15 Bücher) zufällig gerade die genommen.
Passiert auch mir manchmal wieder.
(Wenn sich so etwas abzeichnet, recherchiere ich inzwischen, ob diese Bücher viel-
leicht zeitgleich angeschafft wurden, von der Bibliothek, da ich da manchmal schon
feststellen mußte, daß Neuanschaffungen offenbar durch irgendein doofes Stichwort
ausgewählt wurden. [Das streut zwar schön bunt, aber bei so begrenzten Mitteln, wie
öffentliche Bibliotheken sie heute haben, empfinde ich das als Frechheit und ebenso
als Macht- und Mittelmißbrauch. Wenn es sich mal bestätigen sollte, daß ich Bücher
lese, die aufgrund einer solchen Mickey-Mouse-Auswahl geordert wurden, lese ich nur
noch eines davon weiter.. maximal.])


*sssscrrreeeeaaaaach!!!*
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#12

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 19:20
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge
Ich als Leserin bestätige mich in meiner Meinung?
Nein, das Buch zeigt mir eine Sichtweise auf, die ich bereits kenne. Natürlich geht es dabei nicht auf mich als Leserin ein, sondern ich ziehe mein Erkennen aus den Zeilen, dass diese meiner Sicht ähneln, mir nichts Neues vermitteln.
Es gibt Menschen, die freuen sich, wenn ein Autor ihrer Meinung ist. Sie lesen ihn, um sich selbst ein bisschen zu spiegeln. Das möchte ich aber nicht!

Ein Buch, das mein ganzes Denken umwirft, ist selten, sicher. Darum: die ideale Variante.
Ich meine hierbei, dass meine Sicht auf die Welt durch bestimmte Betrachtungen, die ich aus einem Buch ziehe, verändert wird. Das kommt nicht nur in der Jugend vor, ganz im Gegenteil. Bei mir war die Jugend durch eigene Erfahrungen geprägt, nicht durch Bücher. Das hat sich aber dann im Laufe der Zeit geändert.

Zitat von headprint
Der Autor
muß mich überzeugen, daß es für mich unbedingt notwendig ist seinen Text
zu lesen...

Na, so weit würde ich wiederum nicht gehen.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 12.01.2008 19:40 | nach oben springen

#13

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 19:25
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge

Ach so...

Zitat von Martinus
(ein maskuliner Marlitt warscheinlich; das dürfte ich Taxine gar nicht sagen, wadd denkt'se dann bloß von mir)


Ich bitte dann um ausführlichen Bericht, werter Martinus!




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#14

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 19:39
von Martinus • 3.194 Beiträge
Ich kann natürlich berichten. Werde aber, wenn es aktuell ist, vorher noch mal nachfragen.

Aus deiner Frage, "Die Art zu Lesen" ergibt sich folgendes:

Wie sieht es denn wirklich mit den Ablenkungen aus, denen wir als Leser unterworfen sind. Meistens werde ich von anderen Büchern abgelenkt, die ja meist auch in Ordnung sind. Sie stellen also eine Bereicherung in meinem Leben dar. Manchmal entscheidet schon die erste Seite, ob ich ein Buch lese oder nicht (oder ich lese Rezensionen in überregionalen Blättern), auch mal ein Literaturtip aus dem Forum. Das ist doch alles ok. Eine große Linie, was uns interessiert, haben wir sowieso, denke ich.

Ganz andere nicht sehr reizvolle Dimensionen des Lesens sind die, wenn man jeden Monat gerne 1000 Seiten lesen will, weil man sonst irgendwelche Komplexe bekommt. Also ein klares Nein für Konsumleser, meine ich (die es gibt, ja).



„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 12.01.2008 19:42 | nach oben springen

#15

RE: Die Art zu Lesen

in Gespräche über Kunst und die Welt 12.01.2008 19:53
von Taxine • Admin | 5.891 Beiträge
Ja, sich einer Art Zwang zu unterwerfen, unbedingt lesen zu müssen, das kann ich auch nicht nachvollziehen. Oder, einen Klassiker darum lesen, weil er von Menschen zum Muss erklärt wurde...
Ich, zum Beispiel, lese Klassiker dann, wenn ich mich mit dem Schriftsteller selbst befasse. Wenn ich zum Beispiel Briefe/Tagebücher/andere Schriften von ihm gelesen habe. Dann möchte man auch das "Hauptwerk" kennenlernen.

Genauso sind mir diese Menschen suspekt, die empfohlene Bücher lesen, weil sie in einer Rangliste stehen. Kann ich nicht nachvollziehen. Entweder, ein Titel/Thema interessiert mich oder nicht.

Meistens wird man ja eben geleitet. Ich treffe häufig in den Büchern, die mir etwas "geben", auf neue Empfehlungen. Zum Beispiel bei Huysmans "Gegen den Strich" wurde ich auf Villiers de l'Isle-Adam's "Grausame Geschichten" aufmerksam, geriet dann automatisch in den Kreis der Symbolisten, ... Baudelaire, Rimbaud, Mallarmé... und so stürzt man dann von einem Buch zum anderen, bleibt aber mit einem Thema konfrontiert.
Dieser Linie folgt man dann aus Interesse, und wenn dann, durch Dokumentationen oder andere Dinge, ein neues Thema in den Blickbereich gerät, dann kann man auch leicht mit- und hinweggerissen werden.
Wenn man aber liest, um etwas über eine Zeit zu erfahren, dann ist es ratsam, sich hier nicht ablenken zu lassen. Nach meinen ... eben ... neusten Erkenntnissen.

Manchmal wird man auch nur von Literatur zu Literatur geleitet. Bei Miller traf ich u. a. auf Hamsun. Und, was hätte ich verpasst...



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 12.01.2008 19:58 | nach oben springen


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