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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#16

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 05.05.2008 13:28
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge
Werter Ascolto,

jeder macht seine eigene Reise. Ich suche sicher anderes, als sui damals für sich. Für mich ist es ein Loslösen aus dem Gegebenen, um Neues zu sehen, um den Geist neu zu füllen, um Ideen zu sammeln, um die Kreativität in vollen Zügen strömen zu lassen. Das Erkundete ist nur eine großartige Zwischenstation von Freunden, auf die ich mich ebenso freue. Danach geht's in die Weite.

Und, nix da... Traurigkeit. Sie deuteln völlig falsch. Es sind keine Ängste, es ist vielmehr ein wunderbares Erstaunen.

Demnächst kömmt noch watt, süscher...

Seien's herzlich gegrüßt
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 05.05.2008 21:33 | nach oben springen

#17

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 05.05.2008 14:11
von ascolto • 1.289 Beiträge
Doooch da,die Trauerfloor um dedd Wespengebrumm.......Massenmord

Einst wuandert müch doch ümmer mehr .....diese Aussagen zur Individualität, diese Behaubtung, ohne Fragmentchens, die Motive sünd so unterschiedlichst?????
Vielleicht ist dies der Ursprung des Wirrens und der Konstante: Überhöhung?
Eine Reise führt tja uimmer zu süch selbig auch wenn dahünter dadd Nüchts luschert!
A. War mein Weg net der Uihrige, dennoch bezog mein Kurzgrantel es um die Weite, die in der Syntax süch verfüng und üch daraus den philosophischen Blück uim Versuch war zu wagen?
B. Der Geist üscht meyst überfüllt, güllt es Uihn net zu leeren? (Form ist Leerheit)
C. Ergo, erscht zu Freunden und dann aus der Überhöhung des Individuals in die Niederung der Tatsache:"Es werde Licht!"

So, aus dem Supergrantler: vor allem weil Sui ohne die Händ zu schüddeln mal kurzsprüngig uin die Weite überhöt

Dem folgend,
Kreator.ische Grüße, ein A

zuletzt bearbeitet 05.05.2008 14:12 | nach oben springen

#18

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 05.05.2008 17:29
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge
Ich dacht', sui wären schon wieder entschwunden, und wollte nur kurz auf ihr Toben reagieren.
Ich hätt' uinen nicht nur die Hände geschüttelt, es wäre durchaus eine herzliche Umarmung drin gewesen.
Darum, seien's mir nicht böse.

Zum Gesagten: Sui erfassen den Geist für sich, ich für mich. Darin, das merke ich immer wieder, liegen sehr weite Unterschiede. Ich meinte den Antrieb, aus welchem sui ihre Entscheidung damalig getroffen und ich meine. Was uns führt, wird tatsächlich ähnlich sein, was wir dabei erfahren allerdings nicht, zumal wir (zum Glück) völlig verschiedene Wesen sind, so verbunden es auch immer sein mag.
Uire Vorstellung von Individualität und Nicht-Individualität teile ich nicht, was aber nicht schlimm oder falsch ist, sondern lediglich meine (selbst erfahrene) Einstellung zur Welt.

Augenzwinkernd

Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 05.05.2008 17:29 | nach oben springen

#19

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 05.05.2008 18:01
von ascolto • 1.289 Beiträge
Toben, Uihnen werd uich......

a bisserl gegrantlart, ein wen.ich den Logosblitzer scharfgestellt...so watt, sui Individium.....

Nun, hünter diesem Motztrotz wacht natürlich die Agumentation, die Kontemplation was ist ein Individum in der buddh. Philosofie und warum benutzt besonders der abgrenzende Zeitgeist der A.r.t.häisten alzu gern diese Metapher für die Assoziationskette die gerad in ihren geistigen Kontinium vor dem sehenden Auge?
Kurzum, ich sehe verschiedene Sozialisationen, Kulturen und Begierden...doch geistig streben wir doch alle zum Glück? Das da nur in der Weisheit verborgen sein kann???? Leiden tuat dat Körperliche sowie Geistige gleich????
So könnten sui muich verstehen.......vielleicht noch draufgemoppelt, wenn die Wiedergeburt real? Und daraus in jedem seit Äonen in verschiedene Lebensformen begeistigt? Was ist da noch individuel?
In einer Meditation zur Boddhicita (Erleuchtungsgeist) werden alle Wesen als Mütter kontempliert, dadd hebt dadd Herz in dadd Mitgefühl büsch es in der Liebe verweilt?

Uich kann net zwünkern, muir rollen die Äpfel

Sei midd dem Herzen umarmt,
dadd A


Kleener Auszug aus dem höchsten Weisheitssutra, dem Herzsutra:

«Wenn ein Sohn oder eine Tochter die tiefe Prajna-Paramita zu studieren wünscht, muß er sich zuerst von allen Ideen der Selbstheit befreien. Laß ihn so denken: Persönlichkeit?

Was ist Persönlichkeit? Ist sie eine bleibende Wesenheit oder besteht sie aus vergänglichen Elementen? Persönlichkeit besteht aus den fünf greifenden Komponenten:

Form, Empfindung, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewußtsein, welche alle von Natur leer von jeglicher Selbstheit sind. Form ist Leere, Leere ist nicht verschieden von Form, noch ist Form verschieden von Leere, in der Tat, Leere ist Form. Und weiter. Empfindung ist Leere, Leere ist nicht verschieden von Empfindung, noch ist Empfindung verschieden von Leere, in der Tat, Leere ist Empfindung. Und weiter: Wahrnehmung ist Leere, Leere ist nicht verschieden von Wahrnehmung, noch ist Wahrnehmung verschieden von Leere, in der Tat, Leere ist Wahrnehmung. Und weiter: Gestaltung ist Leere, Leere ist nicht verschieden von Gestaltung, noch ist Gestaltung verschieden von Leere, wahrlich, Leere ist Gestaltung. Und weiter: Bewußtsein ist Leere, Leere ist nicht verschieden von Bewußtsein, noch ist Bewußtsein verschieden von Leere, wahrlich, Leere ist Bewußtsein. Da alle Dinge, o Sariputra, die Natur der Leere besitzen, haben sie weder Anfang noch Ende. Sie sind weder fehlerlos noch nicht fehlerlos, sie sind weder vollkommen noch unvollkommen. In der Leere gibt es keine Form, keine Empfindung, keine Wahrnehmung, keine Gestaltung, kein Bewußtsein. Da gibt es kein Auge, kein Ohr, keine Nase, keine Zunge, keine Tastempfindung, keinen Geist. Da gibt es kein Sehen, keinen Ton, keinen Geruch, keinen Geschmack, kein Getast, keinen geistigen Prozeß, kein Objekt, kein Wissen, kein Nichtwissen. Da gibt es keine Zerstörung von Objekten, kein Aufhören des Wissens, kein Aufhören des Nichtwissens. Da gibt es keine Edlen Vierfachen Wahrheiten: kein Leiden, keine Ursache des Leidens, kein Aufhören des Leidens, keinen zum Ende des Leidens fahrenden Pfad. Da gibt es keinen Zerfall und keinen Tod und keine Zerstörung des Begriffes von Zerfall und Tod. Da gibt es kein Wissen vom Nirwana, da gibt es kein Erreichen des Nirwana, da gibt es kein Nicht-Erreichen des Nirwana.

zuletzt bearbeitet 05.05.2008 18:17 | nach oben springen

#20

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 05.05.2008 19:00
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge
Rollende Augäpfel stehen uinen gut.

Danke für den Eindruck zur Leere. Er besagt viel. In der Leere ist alles gleich, da stimme ich zu, denn es ist nichts und alles. Aber, hier, wo wir uns befinden, sehe ich nun einmal Strukturen, und das Dahinter, so sehr man auch daran glaubt, es zu wissen, bleibt nur das, was man dort erwartet. Leere, Nichts, Alles, Universum, Gott, Himmel... Es sind alles Räume, die der Mensch festgelegt hat!!! Es lässt sich nicht über das Gegebene hinausblicken, nur, weil man daran glaubt.

Woher setzt du voraus, dass jeder nach dem Glück strebt? Es ist eine rein geistige, vielleicht philosophische Festlegung, aber keine praktische. Ich habe etliche Menschen erlebt, die die Traurigkeit vorziehen, die das Selbstleid genießen und es über jede Zufriedenheit stellen. Auch gibt es Menschen, die das Glück für Trug halten. Da gibt es kein Darunter, dass alle gleich macht und nach gleichem streben lässt. Es ist das, was der Mensch selbst festgelegt hat, das, was er für sich begreifen und erfassen kann, was ihn dann auch lenkt und nach was er dadurch strebt. Auch ist das Leid durchaus nicht gleich, besonders der Geist leidet völlig unterschiedlich, von Mensch zu Mensch. Beschränkt man es auf ein reines Gefühl, mag das Leid gleich sein, im Wortlaut ebenso, wandelt man das Leid in die Leere, ist es leeres Leid, damit kein Leid, aber weder in der Wirkung auf den Menschen, noch im Ertragen des Leids gleicht es sich, wenn man es von Mensch zu Mensch betrachtet und erlebt.
Ich kann mich nicht über die gesamte Menschheit erheben und verkünden: Wir sind alle gleich, jeder leidet gleich, jeder strebt nach Glück. Das ist eine Festlegung, die, tritt man eben in die wirkliche Welt, nicht bestehen bleibt. Genauso wenig können wir uns von Worten lenken lassen, denn was wissen wir über das wahre Innere eines anderen? Darum weigere ich mich auch, das so pauschal zu behaupten, auch, wenn ich glaube, dass der Grundstoff gleich ist, die Energien alles verbinden. Trotzdem bilden sich unterschiedliche Formen, und weil diese Formen selbständig denken, handeln und fühlen können, verschieben sie sich auch unterschiedlich, trennen sich oder verzerren sich zu dem, was ihr Wesen gestaltet. Gelenkt aber wird die Form durch das Individuum selbst.

Meine Auffassung vom Sein: Jeder gestaltet seine Welt mit der Vorstellung, die er von der Welt hat. Das macht ihm zum Individuum. Darum gestaltet sich die Sicht auf die Welt so unterschiedlich, darum, weil oft auch durch äußere Einwirkungen gelenkt, sind viele Vorstellungen von der Welt auch ähnlich. Wir wachsen mit Eindrücken und Einflüssen um uns herum auf, die wir annehmen oder ablehnen, diese setzen sich in uns fest und bilden unsere Sicht der Dinge. Wichtig wäre es aber, sich ein ganz eigenes Bild vom Sein zu erschaffen, und zwar: durchaus ein ganz individuelles, weil man einzig dieses völlig (im Ganzen) erfassen kann, weil es aus dem eigenen Selbst entspringt und damit mehr Wahrheit birgt. Diese Sichtweise - dieses Selbsterfassen kann man durch keine Schrift und Gemeinschaft erlernen. Sie bildet sich völlig losgelöst von diesen vorgefertigten Ansichten. Dadurch entsteht ebenfalls Sicherheit, wie sie vielleicht der Buddhist empfindet, weil er glaubt, dass alles miteinander verbunden ist. Trotzdem ist es Vorstellung. Auch alles, was darüber hinausgeht, auch über den Tod, bleibt Vorstellung.
Eher glaube ich, dass nach dem Tod jeder erblickt, was er erwartet, als ein sich über Jahre zurechtgeformtes Bild alter Schriften anzunehmen. Der Mensch sollte sich über seine eigene Macht bewusst werden, dass er die Dinge lenkt und anzieht. Ursache und Wirkung. Alles, was ihm begegnet, hat er durch Denken, Ängste, Freude, Glück angezogen. Selbst wenn die Wiedergeburt denkbar ist, ist jeder darin der „Geist“ (die Seele), die den Körper wechselt. Dieser Geist bleibt der gleiche, also individuell. Das, was der Geist dann als Denken und vielleicht aus Träumen bildet, mag aus einem Alles gegriffen sein. Vielleicht ist das Unterbewusstsein ein Ort, an dem sich alles, was wir erleben und sehen, ablagert, während das Bewusstsein nur minimale Eindrücke sofort verarbeiten kann. Dieses Unterbewusstsein kann unendlich sein, kann das speichern, was alles miteinander verbindet, gleichzeitig zum Beispiel auch Vergangenheit und Zukunft. Es kann sein, dass es alle bereits erlebten Eindrücke und Erfahrungen birgt, vielleicht ist der Mensch gerade darum in der Lage, sich über sein Wissen und Sehen hinaus andere Zustände vorzustellen. Es kann sein...
Grundsätzlich weiß ich aber, … und das gilt für jede Sicht, sei es meine, sei sie buddhistisch, sei sie christlich, sei sie kindlich, sei sie atheistisch: Alles ist eigenes Denken und Bildung eigener Vorstellung von dem, an was man glaubt. Es ist das, was man für sich akzeptiert, um das Leben zu leben, weil der Mensch grundsätzlich dazu neigt, sich sein Dasein erklären zu wollen. Dass viele an dasselbe glauben, macht sie zu einem Sich-Verbunden-Fühlen, was aber nicht heißt, dass das Individuum nicht existiert. Darum ist auch meine Theorie reine Spekulation, ebenso wie jede andere, jede religiöse, jede weltliche, und bleibt damit eine jeweils eigene Einstellung zur Welt.

Herzensgruß
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 05.05.2008 22:01 | nach oben springen

#21

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 05.05.2008 20:23
von ascolto • 1.289 Beiträge
Nun Wertheste,


uich wüll in kürze tiefkontempliert antworten.

Doch bevor diese Antwort zu Uihnen digital schwappt, noch ein paar Fragment-chens:

Ist Glaube Vertrauen, oder Vorstellung????

Ist Weisheit der Weg zum Glück? Entscheidungen? Wissen das sich praktiziert?

Ist die gesammte Lehre die seit Jahrtausenden uns scriptisch eine Hülve, in Uihnen vereint?

Warum diese Rethorik? Diese Begegnung bedarf dieser Klarheit, denn nur aus diesem Brunnen wird die Grundlage zum würklichen Baustein eines Disputes!
Uich werde muich midd Freud hineintümmeln, denn es würd eine herbe Frucht uin diesteliger Haut, doch der Samen würd zuckersüß.....

Verehrung, büsch zur nächsten Sitzung,
uihr A

zuletzt bearbeitet 05.05.2008 20:25 | nach oben springen

#22

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 05.05.2008 21:03
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge
Wozu das? Wir stehen hier mit zwei verschiedenen Ansichten. Sui setzen voraus, dass aus der buddhistischen Betrachtung die Dinge so sind, ich setze aus meiner Betrachtung anderes voraus. Das ist der Ausgangspunkt, oder?
Wir redeten vom Individuum?
Es geht auch darum, aufzuzeigen, dass alles, was wir annehmen, sei es nun Individuum oder Alles-Verbindendes, trotzdem eine Vorstellung ist.

In der Antwort um den Glauben rätsele ich gerade. Sui haben recht, es ist Vertrauen. Aber, aus meiner Sicht, ist es Vertrauen, das auf Vorstellung beruht, weil Vertrauen reine Vorstellung ist. Selbst ein Loslassen ist die Vorstellung davon, etwas loszulassen. In etwas zu vertrauen ist die Vorstellung, in etwas vertrauen zu können.
Weisheit ist der Weg zum Glück? Ich glaube, das Glück baut auf anderen Steinen. An eine Weisheit glaube ich nicht diesseitig, erdenbehaftet. Weisheit zeigt sich hier nur in dem, was wir für weise halten (und was darüber hinaus als Weisheit in die Äonen eingeht, ist ... Vorstellung). Das Glück hingegen zeigt sich in so weit, wie wir es für uns zulassen. Mittlerweile habe ich erkannt, dass es nicht um das Begreifen geht, sondern einzig darum, was der Mensch für sich annimmt. Das rechtfertigt meine Sicht, uire Sicht, jede Sicht auf das, was einem wichtig ist. Daraus gestaltet sich das Glück, weil es Teil des Daseins wird, und weil man mit dem, was man für sich beschließt, wunderbar leben kann.
Wissen praktiziert sich nie. Wissen ist reine Geistestätigkeit, aus der sich Handlungen ergeben, die aber nur dem Kern entsprechen! Wissen ist nie etwas Bestehendes, etwas Eindeutiges. Wissen ist angeeignet, wer aus sich selbst blickt, weiß, dass er nichts weiß, dass er lediglich ahnt oder seinen Vorstellungen folgt. Vielleicht ist nicht die Vorstellung vom Individuum das, was trennt und damit zum Ursprung des Wirrens wird, sondern das, was der Mensch ständig zu wissen glaubt, ... sein Beharren darauf? Zum Beispiel das Mitgefühl: Es ergibt sich doch nicht aus dem Wissen? Sondern einzig aus dem Empfinden?

Die gesamte Lehre, die seit Jahrtausenden übermittelt wird, ist trotzdem „Anordnung“, „Hinweisung“, „System“ …. WEG. Warum also soll ich sie in mir vereinen? (Ich gehe übrigens auf uire obige Bemerkung ein). Ich weigere mich nun einmal, mich einem "System" unterzuordnen. Ich benötige nicht die weitere Vorstellung, fremdes Wissen und fremde Weisheit und fremden Glauben in mir zu vereinen, weil ich darauf „vertraue“, dass ich selbst sehen, fühlen, denken und erfahren kann und werde, dass mein Leben dazu da ist, dass ich diese eigenen Wege gehe, die ich selbst bestimme. Ich vertraue ausschließlich nur auf mich selbst!!! Das heißt aber durchaus nicht, dass ich mich mit den anderen „Vorstellungen“ nicht befassen will.
Es sei hier nur gesagt: Der, der mit seinem Glauben argumentiert und vom anderen erwartet, sich mit diesem Glauben zu beschäftigen, muss genauso für sich den anderen Weg gehen und entdecken, wovon der andere spricht, um darin seinen Glauben dann erst zu bestärken. Das heißt: Auch sehen wollen, was andere denken und "glauben", nicht pauschal abtun, weil es nicht dem "eigenen Glauben" entspricht. Denn: jeder Glaube bleibt immer nur ein Winkel des Ganzen.
Es ist also keine Rhetorik, was hier erfolgt, es ist aus meinem Herz, meinem Geist geschrieben, um meine Sicht der Dinge zu verdeutlichen. Es bleibt natürlich Sichtweise, es bleibt Vorstellung.

Trotzdem ist es sehr interessant mit uinen zu diskutieren, werter Freund. Ich schätze uire Sicht und uir Wesen. Darum: Versuchen wir unser Glück, uns einem zuckersüßen Ergebnis zu nähern. Es wäre mir eine Freude!

(Ist uinen eigentlich aufgefallen, dass wir in jedem Ordner, zu jedem Thema auf ein und dasselbe Thema zurückkommen? Wissen sui warum? Weil uns möglicherweise einzig das interessiert!)

Seien's ans Herz gedrückt
Taxine



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 10.05.2008 01:22 | nach oben springen

#23

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 14.05.2008 22:27
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge
Die Route steht nun so weit fest. Damit ich einen besseren Eindruck über die Länge der Reise erfahre und etwas unabhängiger und flexibler bin, habe ich mich für die Autofahrt entschieden. Es ist doch so, dass sich der Flug irgendwie unreal gestaltet. Man steigt am Flughafen ein, sitzt zwei Stunden im Flugzeug, blickt aus dem Fenster, sieht Wolken über Wolken, ein bisschen Berg und Land, und steigt im anderen Land wieder aus, ohne die Strecke selbst als Erfahrung erfasst zu haben. Ein Katzensprung, bei dem sich der Raum dem Empfinden nach irgendwie verkürzt. Die Autofahrt wird anders, anstrengender, aber auch mit mehr Eindrücken (unendlich die Gegenwart eines jeden Erlebnisses). Man erfährt die Entfernung, weiß, was man hinter sich lässt, nach dem Motto:
Mir taugt keinerlei Kenntnis, der kein Empfinden vorangegangen ist.
(... selbst, wenn es die Erschöpfung in die Knochen jagt.)
Damit geht es dann also erst einmal 1100 Kilometer bis nach Venedig. Dort ein kleiner Besichtigungsstop (ein bis zwei Tage), dann von dort aus auf die Fähre, die mich in 21 Stunden bis nach Igoumenitsa befördert. Ich erahne eine langwierige Fahrt mit Blick auf das Meer und nichts als das Meer, wobei ich bei Auslaufen der Fähre Venedig noch einmal von außen betrachten kann, aber, der lesebegeisterte Mensch wird sich hier die Zeit schon vertreiben können, auch werde ich sicherlich feststellen, wie robust mein Magen wirklich ist . In Igoumenitsa geht es dann noch etwa sieben Stunden lang über Festland mit dem Auto weiter, immer in Richtung Thessaloniki.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 14.05.2008 22:59 | nach oben springen

#24

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 15.05.2008 07:51
von Moulin • 395 Beiträge
In Antwort auf:
Zitat Taxine
Weisheit ist der Weg zum Glück? Ich glaube, das Glück baut auf anderen Steinen


Ich glaube auch, dass die Weisheit einen mächtigen Anteil hat, den Weg zum Glück zu ebnen und umgekehrt, jedoch nur für Menschen, die um diesen Umstand wissen und ihn für sich zu Eigen machen.

In Antwort auf:
Zitat Taxine

... Ich glaube, das Glück baut auf anderen Steinen. An eine Weisheit glaube ich nicht diesseitig, erdenbehaftet. Weisheit zeigt sich hier nur in dem, was wir für weise halten (und was darüber hinaus als Weisheit in die Äonen eingeht, ist ... Vorstellung). Das Glück hingegen zeigt sich in so weit, wie wir es für uns zulassen. Mittlerweile habe ich erkannt, dass es nicht um das Begreifen geht, sondern einzig darum, was der Mensch für sich annimmt. Das rechtfertigt meine Sicht, uire Sicht, jede Sicht auf das, was einem wichtig ist. Daraus gestaltet sich das Glück, weil es Teil des Daseins wird, und weil man mit dem, was man für sich beschließt, wunderbar leben kann...


Und das, so glaube ich ist der Grundstein für die eigene Weisheit, die man nur im Kontext zum eigenen Glück, hier durch das Streben und Lernen dessen erlangt hat, was für die eigene, innere Zufriedenheit notwendig ist.
Reisen, neue Eindrücke sind Impulse. Sie helfen, das Leben neu zu betrachten.
Der Umstand, dass man dort, wo man sich gerade befindet nicht zur eigenen Weisheit / zum eigenen Glück gelangt, die eigenen Lehren für sich selbst nicht empfangen kann, führt einen Menschen dazu den Ort zu verlassen. Die Reise zur eigenen Weisheit beginnt da, wo man für sich erkennt, dass eine Veränderung der einzige Weg ist. Am Ende schließt sich der Kreis (für eine Weile) dort, wo man einkehrt, an einem Punkt an dem man Glück und Weisheit am gleichen Ort trifft.

So sehe ich das bislang.
zuletzt bearbeitet 15.05.2008 07:52 | nach oben springen

#25

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 15.05.2008 14:10
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge
Ich denke, dass Glück erreicht einen an jedem Ort, zu jeder Zeit, solange man fähig ist, es überhaupt zu erkennen und für sich zuzulassen. An einem Ort zu verharren heißt eine Art von Stillstand erreicht zu haben. Das heißt aber nicht, dass man in diesem "Stillstand" nicht glücklich sein kann. Es ist ja auch kein wirklicher Stillstand, sondern ein Erreichen eines Lebensumstandes, der einen befriedigt. Je nach Menschentyp ist diese Befriedigung genügend oder führt weiter.
Trotzdem ist der Antrieb zum Reisen nicht wirklich Unzufriedenheit, sondern Neugierde, höchstens noch Sehnsucht.
Die eigenen Lehren erreichen einen immer, sie können sich bis ins Unendliche verschachteln. Reisen ist viel eher das Vergrößern der Fläche, an dem, was man aufnehmen/erleben kann.

Zitat von Moulin
Die Reise zur eigenen Weisheit beginnt da, wo man für sich erkennt, dass eine Veränderung der einzige Weg ist.

Und genau das sehe ich anders. Es gibt nie nur einen einzigen Weg. Man trifft eine Entscheidung nicht nur aus dem Grund, weil es nicht anders geht.
Und zur Veränderung: verändert man sich nicht mit jedem Schritt nach vorne, unabhängig davon, ob man sich bewegt?



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 15.05.2008 14:28 | nach oben springen

#26

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 15.05.2008 21:33
von Moulin • 395 Beiträge

Zitat Moulin

In Antwort auf:
Die Reise zur eigenen Weisheit beginnt da, wo man für sich erkennt, dass eine Veränderung der einzige Weg ist.


Vielleicht hätte ich treffender schreiben sollen: wo man für sich erkennt, dass eine Veränderung der richtige Weg ist.

Ich meine, dass Weisheit und Glück nahe verwandt, möglicherweise auch symbiotisch sind.

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#27

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 18.05.2008 14:10
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge
Richtiger Weg? Kann man denn falsche Wege gehen?
Oder erscheinen sie einem nur falsch, weil sie sich anders entwickeln, als man gedacht hat?
Denn das ergibt sich ja automatisch als Überlegung, wenn man einen Weg in die Kategorie "richtig" drängt.


Das ist das Gleiche, wie das Einteilen in "gut" und "schlecht", alles Zuweisungen.
Man muss weder nach Glück noch nach Weisheit streben. Man lebt einfach und freut sich, wie alles auf einen einströmt. So meine Denkweise.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 18.05.2008 14:41 | nach oben springen

#28

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 18.05.2008 15:56
von Moulin • 395 Beiträge
Da bin ich wieder bei meinem ... Ziel des Lebens ist glücklich sein...!

Dem Weg, der mich nicht weiter in Richtung Ziel bringt braucht nicht weiter gefolgt zu werden.
Ob man ihn nun als falsch oder richtig bezeichnet ist für mich nicht von Bedeutung. Man würde auch dem zunächst eingeschlagenen irgendetwas abgewinnen können.
Als ich mich jetzt in den letzten zwei Wochen täglich vier Stunden damit beschäftigt hatte Musik zu machen, fragte ich mich natürlich auch schon nach dem Sinn dieses Handelns, das mich sehr angestrengt hat. Ich dachte daran, dass man eigendlich gar nichts braucht um seinen Frieden zu finden. Leere und Stille würde reichen.
Doch schon nach kurzer Zeit würde ein kleiner Impuls wieder den Drang nach Großem auslösen und mich in eine aktive Phase stoßen.



(Und jetzt mal ganz Off Topic, Frau Jagenholz. Deine Beiträge zu diesem Thema könnten der Einstand zu einem großartigen Buch werden. Du solltest dabei bleiben Dich zu schreiben, denn das liest sich ganz wunderbar.)
zuletzt bearbeitet 18.05.2008 15:57 | nach oben springen

#29

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 18.05.2008 16:04
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge
Vielen Dank, werter Moulin. Es bleibt mir ja auch gar nichts anderes übrig, als Mich zu schreiben, denn das ist sicher das einzige, was ich weiß.

Vielleicht muss man damit beginnen, seine Ziele bis ans Ende jedes Tages anzustreben.

Zitat von Moulin
Ich dachte daran, dass man eigendlich gar nichts braucht um seinen Frieden zu finden. Leere und Stille würde reichen.
Doch schon nach kurzer Zeit würde ein kleiner Impuls wieder den Drang nach Großem auslösen und mich in eine aktive Phase stoßen.

Nach nichts streben, würde mich auch nicht erfüllen, auch wenn es ersichtlich ist, dass daraus Zufriedenheit gewonnen wird, denn wer nichts will, der benötigt auch nichts, (konzentriert sich z. B. auch nicht auf nur eine Sache und übersieht alle anderen Möglichkeiten), ist innerlich völlig im Zustand der Ruhe (weil ihn nichts aufwühlt) und erreicht damit, dass er ALLES hat.
Trotzdem überlasse ich diese "Zeit" erst einem anderen Alter. Im Moment benötige ich noch die Bewegung, die Aufregung, das kleine und oft selbst geschaffene Chaos und die Freude an all den Eindrücken, die ich begierig in mich aufnehme, um daraus meine Ideen zu schöpfen. Ich denke auch, dass ich nur durch all das irgendwann erreichen werde, nichts mehr zu wollen, weil in mir vereint alle Erlebnisse ihren Teil zu meinen Erkenntnissen beigetragen haben. (Wer einfach beschließt, nichts zu wollen, wird damit sicherlich nicht weit kommen!) Aber, ich weite meine Bestrebungen auch nicht allzu weit aus, damit ich immer noch die Wege erkenne, die in verschiedene Richtungen führen.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 18.05.2008 16:58 | nach oben springen

#30

RE: Vorbereitungen auf die Weite

in Gedanken vom Tag 31.07.2008 00:21
von Taxine • Admin | 5.889 Beiträge
Seit Tagen sitze ich an diesem Portrait. Es ist das letzte, bevor ich fahre. Diese beiden Kinder lächeln mich an, ihre Wangen sind rosig und pausbäckig, … angenehm zu malende Gesichter. Aber, das ist meistens so. Sobald das Foto lange fixiert ist, die Gesichter etwas im Kopf sind, nehmen sie interessante Seiten an, werden schön, werden schwierig, kompliziert, einfach, skeptisch, spitzbübisch, verschmitzt, geistreich. Manchmal ist der Blick, der Mundwinkel, das erhobene Kinn verantwortlich. Manchmal auch nur die Rötung der Wange.
Schrittweise komme ich voran. Vielleicht zögere ich etwas hinaus, weil dann eine Weile anderes thematisiert wird. Portraits zu malen leert wirklich den Kopf. Man muss sich so sehr auf die Details konzentrieren, dass man danach müde und fast ohne Gedanken zurückbleibt. Man ist nicht einmal mehr in der Lage, in ein Buch zu blicken. Diese Leere ist nichts, was ich genieße, auch wenn sie irgendwie entspannend wirkt. Die Glieder sind schwer, der ganze Körper kommt langsam zur Ruhe, und da man weiß, dass morgen die nächste Konfrontation erfolgt, hört man auch endlich auf, darüber nachzudenken. Dieser Zwischenzustand, zwischen Beginn (hier die Vorfreude, die Herausforderung) und Endergebnis (hier die Zufriedenheit, damit die Euphorie) ist anstrengend. Nicht denken, nicht handeln, nur sein. Natürlich in einer Art Wohlempfinden, aber träge macht es einen. Nein, wenn der Kopf nicht mehr rattert, dann stumpfe ich ab. Ich will, dass sich dort drin eine Idee über der anderen stapelt. Beim Malen von Portraits denkt man wenig, oder in anderer Art, als wenn man an einem eigenen Motiv, einer eigenen Idee arbeitet oder schreibt oder etwas anderes tut. Als wäre man nur Auge.
Zunächst das Weiß der Leinwand, ein wunderbarer Anblick. Darauf dann erst einmal die Konturen. Wenn ich male, beginne ich meistens mit den Augen, wenn man aber bestimmte Größen- und Formen beibehalten muss, muss zunächst der Kopf skizziert werden, um die Fläche einzuteilen. Das ist schwieriger, darin dann richtig die Proportionen anzuordnen.
Früher dachte ich, die Portraitmalerei wäre eine Art „Verkauf der Künstlerseele“, weil man sich einem Markt anpasst oder auf Auftrag handelt. Und doch habe ich mich oft damit über Wasser gehalten. Mittlerweile aber ist es eine Freude, Gesichter in ihrer Verschiedenheit zu malen, ihnen das kleine bisschen Lebendigkeit einzuflößen, dass auf der Fotografie vielleicht fehlt. Es ist allerdings ein Zeit verschlingender und mühseliger Vorgang, denn hat man den ersten Punkt erreicht, an dem man zufrieden ist, dann sieht man erst die Details, die winzigen Kleinigkeiten, die noch nicht stimmig sind. Vorher hat man dafür noch keinen Blick. Manchmal erinnert mich das an die Geschichte mit dem Holzschnitzer, der an einer Jesusstatue arbeitet, bis sich ein Fremder darüber beugt und ihm empfiehlt: „Sie müssen aber noch etwas mehr Leiden sichtbar machen!“ Der Holzschnitzer tut darauf sein Bestes, schnitzt dort eine Falte, dort ein Detail, aber der fremde Zuschauer ist immernoch nicht zufrieden und erklärt: „Mensch, das Gesicht muss viel mehr schmerzverzerrt sein!“ Und der gutmütige Holzschnitzer tut, wie ihm geraten, bis beide erschrecken und der Fremde ausruft:
„Oh Gott! Jetzt grinst er!“
So ähnlich ist es mit der Portraitmalerei. Ein einzelner Strich kann dafür verantwortlich sein, dass das Gesicht stimmt oder eben nicht. Ein Schatten, ein Grübchen, ein Lichtreflex, das sind bereits die großen, sichtbaren Dinge. Aber, ein Auge, um einen Millimeter mehr nach rechts zu malen, oder den Winkel im Mund um einen Millimeter zu verlängern, so etwas erkennt man erst nach stundenlangem Daraufblicken. Es ist ein bisschen so, als würde man sich selbst überlisten und den Blick dann noch einmal (vielleicht mit einem tiefen Seufzer) neu anordnen oder ausrichten. Plötzlich blickt man über die Oberfläche hinaus ins Innere des Bildes, sieht die Gestalten lebendig werden und sich nach außen wölben. Dann beginnt man wieder auf ein Neues und völlig anders.
Aber, ist das Bild dann fertig, dann senkt sich eine tiefe Zufriedenheit über mich. Dann stelle ich das Bild gegen die Wand und erfreue mich beim Vorbeigehen daran. Erreicht, was man erreichen wollte – was gibt es besseres für das Empfinden? Ein bisschen Wehmut mischt sich sogar dazwischen, weil man weiß, dass dieses Bild in den nächsten Tagen weg ist, andererseits hängt es dann bei Menschen, die darauf ihre Kinder, sich selbst oder andere Menschen betrachten und sich daran erfreuen.
Nein, es ist nicht mehr ein Verrat an der Künstlerseele. Es ist eine andere Art, sich auszudrücken und an sich zu arbeiten, seine Technik zu verbessern.
Tja, solche Gedanken kommen einem dann in der Erschöpfung. Ich kann regelrecht zusehen, wie sie sich langsam in Buchstaben verwandeln und vor meinen Augen zu Worten und Sätzen werden. Vielleicht wirkt all das auch so, weil wenig mich ablenkt, hier, wo die Wohnung fast nur noch Atelier ist. Was mir an den leeren Zimmern gefällt, ist die Atmosphäre. Diese Leere, die gepackten Kisten in der Ecke, und durch die mächtigen Fensterscheiben dann die in sich ruhende Stadt mit ihren in der Dunkelheit blinkenden Lichtern, davor die Staffelei mit dem Bild und ich auf dem Bett, das alles betrachtend, das erschafft eine angenehme, friedliche Besinnung. In ein paar Tagen lasse ich all das hinter mich. Und auch dieser Gedanke beflügelt mich. Vielleicht schaffe ich es noch, einen Blick in den Pasternak zu werfen. Denn, wie sagt er als Figur Schiwago so schön:
Zitat von Pasternak
Schon seit langer Zeit glaube ich, dass die Kunst keine Kategorie und kein Gebiet ist, das unübersehbar viele und weit verzweigte Erscheinungen in sich vereint. Es handelt sich im Gegenteil um etwas sehr Begrenztes und Konzentriertes. Jedem Kunstwerk liegt ein Prinzip zugrunde, das sich aus eigener Kraft seine besondere Wahrheit schafft.



Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 31.07.2008 03:12 | nach oben springen


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