Juni 2008
Ich lese täglich 50 Seiten aus Jean Genet: "Notre Dame des Fleurs".
und ebenso "Sweet Sixteen"von Birgit Vanderbeke (an ihrem 16 Geburtstag verschwinden sie plötzlich; ein Aufstand Jugendlicher gegen Erwachsene?, eine Sekte? eine Art Epidemie?....Polizei, Eltern und Medien ratlos. Die Gerüchteküche blüht...).
und ebenso "Sweet Sixteen"von Birgit Vanderbeke (an ihrem 16 Geburtstag verschwinden sie plötzlich; ein Aufstand Jugendlicher gegen Erwachsene?, eine Sekte? eine Art Epidemie?....Polizei, Eltern und Medien ratlos. Die Gerüchteküche blüht...).
Hallo...
der Berg der Geschenke war mächtig (
), darum schwelge ich jetzt gerade in "Tete-à-tete" von Hazel Rowley, wo sie sich (in meinen Augen zwar nicht ausführlich genug, aber doch...) mit Sartre und Beauvoirs Verhältnis beschäftigt. Das Buch ist aber trotzdem sehr schön und spannend, wenn man das so sagen kann. Immerhin erfährt man viele Einzelheiten.
Davor habe ich Ulrich Woelks "Rückspiel" gelesen. Ein sehr schönes Buch über den Konflikt der Generationen, über das Dahintreiben und Flüchtenwollen, um letztendlich alles irgendwann klar (oder zumindest klarer) zu erkennen. Auch hat er den Mauerfall als Hintergrund"kulisse" gewählt. Ich habe von ihm einige Bücher gelesen, dieses aber hat mir am besten gefallen.
der Berg der Geschenke war mächtig (
), darum schwelge ich jetzt gerade in "Tete-à-tete" von Hazel Rowley, wo sie sich (in meinen Augen zwar nicht ausführlich genug, aber doch...) mit Sartre und Beauvoirs Verhältnis beschäftigt. Das Buch ist aber trotzdem sehr schön und spannend, wenn man das so sagen kann. Immerhin erfährt man viele Einzelheiten.Davor habe ich Ulrich Woelks "Rückspiel" gelesen. Ein sehr schönes Buch über den Konflikt der Generationen, über das Dahintreiben und Flüchtenwollen, um letztendlich alles irgendwann klar (oder zumindest klarer) zu erkennen. Auch hat er den Mauerfall als Hintergrund"kulisse" gewählt. Ich habe von ihm einige Bücher gelesen, dieses aber hat mir am besten gefallen.
Dostojewski: "Die Sanfte" ist durchgelesen. Meine Eindrücke dazu findet ihr im Dostojewski-Thread.
Habe begonnen mit "Malina"von Ingeborg Bachmann
Ein Buch, dass ich immer mal lesen wollte, es aber nie gelesen habe, es aber nun (endlich) lese.
Habe begonnen mit "Malina"von Ingeborg Bachmann
Ein Buch, dass ich immer mal lesen wollte, es aber nie gelesen habe, es aber nun (endlich) lese.

Nach Coetzee und seinen "jungen Jahren" habe ich Annie Cohen-Solals Biografie über Sartre zu Ende gelesen, wie ich finde, ein richtiges Meisterwerk. Ich bin versucht, mich auf ein Neues in "Das Sein und das Nichts" zu stürzen. Was mir auffällt: sie greift - im Gegensatz zu anderen Biografen - recht selten auf Beauvoirs Memoiren zurück, benutzt diese höchstens als Zusammenfassung oder kurze Einleitung. Dadurch wird Sartre fast schon abgegrenzt von ihr gezeigt, was mir gut gefällt. Beauvoirs Biografie ist sicherlich spannender, weil ihr ganzes psychologisches Inneres sichtbar wird, weil man zumindest versucht, es zu ergründen, während Sartre hauptsächlich für sein Werk lebt und steht, der Mann der Schreibwut bleibt. Die Biografie von Cohen-Solal ist auf jeden Fall zu empfehlen! Überhaupt fällt mir bei solchen mächtigen Werken auf, dass das Schreiben einer Biografie viel Kraft und gute Ausdrucksstärke braucht, um den Leser zu beeindrucken, dass die Persönlichkeit, die da umschrieben wird, nicht unbedingt ausreicht, um ein spannendes Leben auch spannend in ein Buch zu gestalten, und dass sich so ein Buch dann auch mit einem guten Roman gleichstellen lässt. Sie, und einige andere Biografen, zeigen das immer wieder!

Ich begebe mich nun in "Die Psychographie einer Intellektuellen" von Toril Moi, die Simone de Beauvoir aus der "inneren Perspektive" betrachtet und dabei auf Widersprüche und Konflikte stößt. Bin sehr gespannt.
Ich begebe mich nun in "Die Psychographie einer Intellektuellen" von Toril Moi, die Simone de Beauvoir aus der "inneren Perspektive" betrachtet und dabei auf Widersprüche und Konflikte stößt. Bin sehr gespannt.
Hallo Leute,
ich lese gerade "Damals in Nagasaki" von Kazuo Ishiguro. Das ist der Autor von "Was vom Tage übrig blieb".
Von ihm gibt es noch "Der Maler der fliessenden Welt", da musste ich an dich denken, Taxine. Das ist bestimmt ein Buch nach deinem Geschmack.
Es grüßt
mal wieder
Jo
Hallo Jo, hallo larifant,
danke für den Tipp, der Titel klingt auf jeden Fall sehr interessant!
"Was vom Tage übrig blieb" kenne ich nur in der filmischen Variante, die zumeist in diesem Größenformat (ausgenommen bei "Fightclub") dem literarischen Ausgangswerk unterliegt.
Den Autor werde ich mal im Kopf behalten.
Lieben Gruß
Taxine
danke für den Tipp, der Titel klingt auf jeden Fall sehr interessant!
"Was vom Tage übrig blieb" kenne ich nur in der filmischen Variante, die zumeist in diesem Größenformat (ausgenommen bei "Fightclub") dem literarischen Ausgangswerk unterliegt.
Den Autor werde ich mal im Kopf behalten.
Lieben Gruß
Taxine
Tja, da hat die Begeisterung für Sartre in der Entscheidung zwischen den Büchern überwogen. Ich befinde mich inmitten von Husserls Erkenntnisstrom, dem Verwerfen des Ding an sichs, dem Bewusstsein als Sein, reine Spontaneität und Leere, und dem menschlichen Sein als Passivität. Noch raucht mir der Kopf nicht, aber es sind auch erst 33 Seiten. 
Liebe Grüße
Taxine

Liebe Grüße
Taxine
Trotz Fußball, lese ich noch ein wenig. J.M. Coetzee: Im Herzen des Landes. Ich finde es schon extrem gut, wie sich der Roman in tagebuchartigen Schnipseln aufbaut. Sehr dichte, bildhafte Sprache.
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