Lyrik ist...
Die Lyrik ist so eine Sache.
Selten... sehr selten gelangt der zeitgenössische Dichter
zu einer Melodie,
zur kunstvollen Betrachtung,
zur Poesie.
(Und - muss er das eigentlich?)
Die einen befassen sich mit der Welt,
die anderen ausschließlich mit sich selbst.
Dann gibt es die, die ihre Liebeserfahrungen verarbeiten,
verdrängen, umtanzen,...
den Blick auf das Zwischenmenschliche senken.
Liebesbriefe - manchmal intimer,
als der Leser sie erträgt.
Es reicht nicht
unter
einander
zu
bauen.
Die Idee. Eine Illusion?
So viele Worte.
So vieles bereits gedacht.
Gestapelt, geordnet, wild in die Luft geworfen,
da fallen sie nieder,
diese Satzfetzen.
Wir sind an Werbeslogans und Headlines und Sms gewöhnt.
Die Surrealisten kämpften darum,
dass der Sinn sich verliert,
dass das Unterbewusste sich in Zeilen gießt.
Und andere verlangten noch mehr.
Die Maschine des Denkens.
Die Maschine des Schreibens.
Die Maschine.
Gibt es das noch?
Den Künstler?
Der das, was er tut,
als Kunst lebt?
Der das Dichten als Kunst betrachtet?
Oder wirft man täglich
so zwei, drei Werke in den Raum
und schafft Platz
für neue Gedanken? Wohl kaum.
Denn, ... sie wachsen ja nun einmal nicht nach.
Ein Gedanke wird zu allen Gedanken.
Lyrik ist...

Selten... sehr selten gelangt der zeitgenössische Dichter
zu einer Melodie,
zur kunstvollen Betrachtung,
zur Poesie.
(Und - muss er das eigentlich?)
Die einen befassen sich mit der Welt,
die anderen ausschließlich mit sich selbst.
Dann gibt es die, die ihre Liebeserfahrungen verarbeiten,
verdrängen, umtanzen,...
den Blick auf das Zwischenmenschliche senken.
Liebesbriefe - manchmal intimer,
als der Leser sie erträgt.
Es reicht nicht
unter
einander
zu
bauen.
Die Idee. Eine Illusion?
So viele Worte.
So vieles bereits gedacht.
Gestapelt, geordnet, wild in die Luft geworfen,
da fallen sie nieder,
diese Satzfetzen.
Wir sind an Werbeslogans und Headlines und Sms gewöhnt.
Die Surrealisten kämpften darum,
dass der Sinn sich verliert,
dass das Unterbewusste sich in Zeilen gießt.
Und andere verlangten noch mehr.
Die Maschine des Denkens.
Die Maschine des Schreibens.
Die Maschine.
Gibt es das noch?
Den Künstler?
Der das, was er tut,
als Kunst lebt?
Der das Dichten als Kunst betrachtet?
Oder wirft man täglich
so zwei, drei Werke in den Raum
und schafft Platz
für neue Gedanken? Wohl kaum.
Denn, ... sie wachsen ja nun einmal nicht nach.
Ein Gedanke wird zu allen Gedanken.
Lyrik ist...

In der Lyrik ist besonders auf Rhythmik und Sprachmelodie zu achten. Sehr wichtig natürlich auch die Wortwahl, der Ausdruck der Sprache. Lyrik soll schon immer etwas besonders schönes sein.
Liebe Grüße
mombour
Welcher Melodie? Der poetischen!
Welcher zeitgenössische Dichter? Zu empfehlen wäre hier Kurt Aebli mit dem Gedichtsband „Die Uhr“.
Knapp, aber poetisch!
Vielleicht ist die Lyrik in ihrer alt herkömmlichen Form als poetisches Ausdrucksmittel - verkürzt und zerstreut - nur noch in Liedtexten zu finden, dort manchmal (nicht) erstaunlich tiefsinnig und verbunden mit der „echten Melodie“ dann auch ein Hochgenuss des Empfindens.
Und dann kommt die Frage auf: Was sollte man in kurzen Zeilen verarbeiten? Logik? Philosophie? Kunst? Liebe? Sein? Das Nichts? Provokationen? Entfremdung? Den Alltag?
Im Zickzack über den Asphalt?
Jedes Stolpern zum Höhepunkt gemacht,
wobei die Art des Fallens der Bedeutung unterliegt oder gar… überwiegt?
Schnittmuster.
Schreie ins Lied gepresst.
Der Zerfall einer Brotscheibe,
wo Schimmel ein Gesicht bildet
und zu Höchstpreisen versteigert wird?
Kunst und Glaube.
Satt sind sie!
Satt und gelangweilt.
Auch die Poeten. Nichts Neues!
Lyrik ist … gegen sich selbst andenken.
Das, was man durch die Welt geworden ist,
mit einem inneren Blick immer wieder neu zu erschüttern.
Sich selbst umschreiben, um schreiben zu können.
Die Welt nicht sehen, wie sie ist,
sondern erschaffen, wie sie sein könnte.
Schweres Los.
Und selbst, wenn es zum Schein gelingen sollte:
Wer wagt es dann, sich dem bitteren Publikum zu stellen?
Lyrik ist...

Welcher zeitgenössische Dichter? Zu empfehlen wäre hier Kurt Aebli mit dem Gedichtsband „Die Uhr“.
Knapp, aber poetisch!
Vielleicht ist die Lyrik in ihrer alt herkömmlichen Form als poetisches Ausdrucksmittel - verkürzt und zerstreut - nur noch in Liedtexten zu finden, dort manchmal (nicht) erstaunlich tiefsinnig und verbunden mit der „echten Melodie“ dann auch ein Hochgenuss des Empfindens.
Und dann kommt die Frage auf: Was sollte man in kurzen Zeilen verarbeiten? Logik? Philosophie? Kunst? Liebe? Sein? Das Nichts? Provokationen? Entfremdung? Den Alltag?
Im Zickzack über den Asphalt?
Jedes Stolpern zum Höhepunkt gemacht,
wobei die Art des Fallens der Bedeutung unterliegt oder gar… überwiegt?
Schnittmuster.
Schreie ins Lied gepresst.
Der Zerfall einer Brotscheibe,
wo Schimmel ein Gesicht bildet
und zu Höchstpreisen versteigert wird?
Kunst und Glaube.
Satt sind sie!
Satt und gelangweilt.
Auch die Poeten. Nichts Neues!
Lyrik ist … gegen sich selbst andenken.
Das, was man durch die Welt geworden ist,
mit einem inneren Blick immer wieder neu zu erschüttern.
Sich selbst umschreiben, um schreiben zu können.
Die Welt nicht sehen, wie sie ist,
sondern erschaffen, wie sie sein könnte.
Schweres Los.
Und selbst, wenn es zum Schein gelingen sollte:
Wer wagt es dann, sich dem bitteren Publikum zu stellen?
Lyrik ist...

Hierfür empfiehlt es sich dann, wenn sie einen Würfel ergibt. 
Liebe Grüße
Taxine
Liebe Grüße
Taxine
Naja, das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass er einen Quadratschädel davonträgt.
Andererseits... so ist er besser zu erkennen. Er eckt dann immer leicht an.
Liebe Grüße
Taxine
Andererseits... so ist er besser zu erkennen. Er eckt dann immer leicht an.

Liebe Grüße
Taxine
Wieviel "Wahrheit" steckt in folgenden Worten:
Einen Roman zu schreiben, kostet einen in etwa hundert Gedichte!
Hm...
Einen Roman zu schreiben, kostet einen in etwa hundert Gedichte!
Hm...
Der Satz ist ziemlich offen zu verstehen. Darum ist er ja auch hier festgehalten. ![]()
Einen Roman zu schreiben, kostet einen in etwa tausend Gedichte.
Einen Roman zu schreiben, kostet einen in etwa eine Million Zeichen.
Einen Roman zu schreiben, kostet einen in etwa zehn Gedichte, ein Ready-Made und drei Performances mit Orchesterbegleitung.
Einen Roman zu schreiben, kostet einen in etwa zwei Romane.
Einen Roman zu schreiben, kostet einen in etwa das Leben.
Zitat von larifant
Einen Roman zu schreiben, kostet einen in etwa zwei Romane.
Einen Roman zu schreiben, kostet einen in etwa das Leben.
Klasse!
Dieser von mir genannte Satz stammt vage von Bukowski. Der Gedanke hat mich aber nicht in Ruhe gelassen.
Was mir in erster Linie so durch den Kopf ging, war: Wenn ich an einem Roman sitze, dann ist die Leichtfertigkeit, ein Gedicht nach dem nächsten aus dem Ärmel zu schütteln, in etwa zu vergleichen, wie das Versinken im Morast und der Versuch, einen Schritt nach dem nächsten zu setzen.
Wenn dagegen gerade kein Roman zu schreiben ist, dann löst sich aus jedem Gedanken eine Idee, die sich mühelos in Poesie lenken lässt. Und, man ächzt weniger.
Ein Gedanke dazu.
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