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Hirngespinste

Austausch zwischen Literatur und Kunst


#46

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 29.09.2010 12:25
von Krümel • 499 Beiträge

Quatsch mit Soße Martinus, sooo hatte ich das auch nicht gemeint Ist doch schön wie man verquer schreiben kann. Ich hatte schon verstanden, dass du kaum Fleisch isst, aber für die wenigen Male hatte ich eine Entschuldigung heraus gelesen, und die brauchst du nicht

Edit: Vielleicht einfach noch dazu, ohne dass du Martinus das nun auf dich beziehst, das ist einfach allgemein gedacht. Ich mag keine Dogmen, darauf begründet mein Post. Egal ob das nun die Christlichen sind, die liiieeebe ich ja ungemein, oder ob man nun den buddhistischen Gedanken mit Dogmen unterlegen möchte, oder wenn eine Esskultur, andere Menschen schief anschaut. Veganer essen nun kein Käse, weil Käse ein tierisches Produkt ist, hm. Andere Frage, macht sich der Mistkäfer solche Gedanken dabei, welchen Mist er da zur Kugel rollt? Und noch eine andere Frage, wenn die rein pflanzliche Ernährung, die einzig richtige wäre, würden die Menschen davon einen Eisen und B12 Mangel bekommen?

zuletzt bearbeitet 29.09.2010 12:44 | nach oben springen

#47

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 29.09.2010 15:09
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Zitat von Krümel
Und noch eine andere Frage, wenn die rein pflanzliche Ernährung, die einzig richtige wäre, würden die Menschen davon einen Eisen und B12 Mangel bekommen?



Eisenmangel tritt in bestimmten Lebensumständen auf und entsteht eher durch eine einseitige Ernährung, was weniger mit dem Fleischessen selbst zu tun hat, als mit ungenügend Obst und Gemüse bei der Ernährung. Fleisch und Fisch geben zwar ausreichend Eisen, jedoch ist Gemüse genauso effektiv.
Der Mensch könnte sich durchaus nur von Pflanzen ernähren, umgekehrt jedoch nicht. Er könnte sich nicht nur durch Fleisch ernähren, ohne krank zu werden.
Diese Mangelerscheinungen, die beim Menschen angeblich durch den Verzicht von Fleisch auftreten, haben oftmals einen ganz anderen Ursprung.

Wer einmal durch eine "Schlachtmaschinerie" gelaufen ist, wo den Kühen der Hals durchgefetzt wird, während sie kopfüber wie auf dem Fließband weitertreiben und ausbluten, um dann in die Schneidemaschine zu kommen, wer einmal die Geräusche einer Hühnerlegebatterie vernommen hat, der verzichtet auf das Fleisch alleine aufgrund der Brutalität, die man den Tieren dort antut. Schlachten ist nie human oder so schmerzlos wie möglich. Auch der Hummer brüllt, wenn man ihn lebendig in heißes Wasser wirft, aber er ist eben nicht so niedlich wie z. B. eine Katze und dazu noch delikaaaat und teuer. "Wir fressen Hummer" ist wohl eher ein Statussymbol.

Der Mensch produziert dazu noch zu viel Fleisch, auf Vorrat. Und das ist ein richtig dreckiges Geschäft.

Die Scheinheiligkeit beginnt schon beim Trend "Vegetarier". Die essen zwar kein Fleisch, aber Fisch. Klar, ist ja auch kein richtiges Tier, der Fisch. Die Modeerscheinung "Ich bin Vegetarier" geht mir am meisten auf den Keks.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 29.09.2010 15:16 | nach oben springen

#48

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 29.09.2010 15:31
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Werter Martinus.

Zitat von Martinus

Beobachten wir uns doch kritisch: Was brauchen wir wirklich zum Leben? Viel weniger, als wir denken. Beobachten und Hinterfragen wir uns doch selber, was wir wirklich an Konsumgütern und Essen brauchen? Zuviel Essen ist immer gesundheitsschädlich, und wir essen das Essen anderen vor der Nase weg. Theoretisch ist eine Gleichverteilung der Nahrungsmittel auf der Welt möglich, bloß die Menschheit ist zu träge, die Fleischereilobbiiesten würden sich dagegen wehren. Die ganze kapitalistische Geldgiergesellschaft wird nicht mehr sehr lange durchhalten. Irgendwann merken die Leut', dass materieller Reichtum nicht glücklich macht, eher anödet.



Nicht nur theoretisch, es ist möglich. Nur würde dann die Industrie zusammenbrechen, die am Hunger verdient, warum die kapitalistische Giergesellschaft auch immer weiter die Augen zusammenkneift und mit den Schultern zuckt. Wohlstand ist Wohlstand, Bequemlichkeit Bequemlichkeit. Verzicht ist immer erschreckend, so sehr auch die innere Erkenntnis dahin gereicht, dass äußere Bedingungen keine lang anhaltende Befriedigung schaffen.

Zitat von Martinus
Drum prüfe was man wirklich brauchet. Glück von Bestand kann nur von Innen kommen. Dieses Jahr werde ich wieder dafür plädieren, dass es keine Weihnachtsgans gibt. Letztes Jahr bin ich mit diesem Wunsche vor die Wand gelaufen. Wenn mich jemand einladet, und es gibt zufällig Fleisch, dann würde ich es essen. Einen Gastgeber beleidige ich nicht.



So wie es der Dalai Lama macht, wenn er einkaufen geht. Zuerst hegt er den Wunsch: Oh, das würde ich gerne haben und dann hinterfragt er: Brauche ich es eigentlich wirklich? Die Antwort ist häufiger Nein als Ja.

Aber warum schränkst du dich gleich wieder ein und revidierst das, was du selbst anzweifelst? Eine einfache Erkenntnis oder eine einfache Überzeugung hat noch längst nichts mit einem Dogma zu tun und ein aus Überzeugung erfolgter Verzicht auf Fleisch beleidigt auch keinen Gastgeber (ansonsten würde ich einmal den Gastgeber hinterfragen).
Eigentlich legst du damit deine Verantwortung wieder in die Hände anderer. Wenn SIE Fleisch auftischen, na dann esse ich eben. Wenn die Weihnachtsgans doch auf den Tisch kommt, na dann muss ich wohl... Eigentlich wäre aber hier der tatsächliche Verzicht, wenn du trotz der Umstände sagst: Vielen Dank, aber ich möchte nicht. Damit stößt man auch keinem vor den Kopf. Veränderung fängt immer bei einem selbst an. Dir gegenüber musst du dein Handeln rechtfertigen. Nicht anderen gegenüber. Die meisten Menschen, die sich durch eine Überzeugung "angegriffen" fühlen, sehen darin nur die eigene Unfähigkeit, genauso handeln zu können oder werden mit etwas konfrontiert, worüber sie sich keine Gedanken machen wollen. Sie versuchen das dann mit Vorwürfen zu übertönen, statt über sich selbst zu reflektieren. Diese aber sind nur Schall und Rauch. Handle also mit einem Lächeln.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 29.09.2010 15:51 | nach oben springen

#49

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 29.09.2010 16:41
von Krümel • 499 Beiträge

Zitat von Taxine

Die Scheinheiligkeit beginnt schon beim Trend "Vegetarier". Die essen zwar kein Fleisch, aber Fisch. Klar, ist ja auch kein richtiges Tier, der Fisch. Die Modeerscheinung "Ich bin Vegetarier" geht mir am meisten auf den Keks.



Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du Veganerin bist, und ich dir wohl ziemlich auf die Füße getreten habe. Nur, darum ging es mir auch nicht, einzig darum, dass das jeder halten soll wie er/sie das mit sich selber vereinbaren kann ohne "Anschuldigung von außen" zu bekommen.

Martinus ist auf einem guten Weg, und er soll seinen Weg ganz alleine finden, ohne Entschuldigungen, Reue oder gar Fingerzeig, wahre Einsicht kommt aus einem selber und nicht von außen. Und was auch immer ein Mensch für sich selber entscheidet, sollte für das du akzeptiert werden, darauf läuft eigentlich alles bei mir hinaus.

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#50

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 29.09.2010 16:51
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Nein, ich bin keine Veganerin. Du bist mir auch nicht auf die Füße getreten. Ich habe nur meine eigenen Überzeugungen, was die Fleisch-Industrie angeht und mag keine Leute, die Vegetarier sind, weil sie sich darin gefallen, weil es einer Mode entspricht oder schick ist zu behaupten: Ich bin Vegetarier!
Ich finde, wer Vegetarier ist, der sollte aus Überzeugung auf jegliches Essen von Tieren verzichten, nicht, weil es sich gut bei Tisch macht, einen Grund für eine Extrawurst zu haben, um sich selbst darzustellen und dann statt Hühnchen lieber eine dicke Forelle zu mampfen.

Was du über Martinus sagst, habe ich nicht anders behauptet. Jeder muss seine eigenen Erkenntnisse sammeln und zu eigenen Überzeugungen gelangen. All das ist eben ein langwieriger Prozess, bei mir nicht anders. Ich bin aber durchaus der Ansicht, dass diese Erkenntnisse, die dann irgendwie doch wieder umgangen werden, mit ein Grund für unsere Satt-Gesellschaft sind. Jedem das seine. Alles frei und freiwillig, jedoch nur das, was es für die eigene Bequemlichkeit zu verteidigen gilt. Auch darin liegt Scheinheiligkeit und insbesondere ein Grund für die ewige Nicht-Veränderung einer Gesellschaft, die alles beiseite schiebt, was die eigene Bequemlichkeit gefährdet, aber eine große Klappe hat, wenn's um freie Meinung und freie Ansichten geht, die dem eigenen Wohlstand nicht gefährlich werden können.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 29.09.2010 17:07 | nach oben springen

#51

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 29.09.2010 18:04
von Martinus • 3.194 Beiträge

Zitat von Taxine

Eigentlich legst du damit deine Verantwortung wieder in die Hände anderer. Wenn SIE Fleisch auftischen, na dann esse ich eben.


Ich gebe zu, Konfliktscheu zu sein..und dann irgendwelche Erklärungsversuche hinzublättern, ich esse lieber Rotkohl als Schweinebraten oder so wadd, na ja, nicht einfach. Innerhalb familiärem Kreise lässt sich das natürlich leichter regeln.

Zitat
So wie es der Dalai Lama macht, wenn er einkaufen geht.



Ich habe immer gedacht, einkaufen erledigen andere für ihn




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 29.09.2010 18:05 | nach oben springen

#52

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 29.09.2010 18:17
von Krümel • 499 Beiträge

Hach jetzt bin ich aber froh ich war nämlich schon am zweifeln, ob ich vielleicht wirklich zu blöd zum Schreiben bin

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#53

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 29.09.2010 21:15
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Zitat von Martinus

Ich gebe zu, Konfliktscheu zu sein..und dann irgendwelche Erklärungsversuche hinzublättern, ich esse lieber Rotkohl als Schweinebraten oder so wadd, na ja, nicht einfach.


Was'n Konflikt entsteht denn, wenn du Rotkohl willst? Die spinnen ja, deine Leut's. Da würd' ich ja dann erst recht...
Späßle.

Der Dalai Lama, der schleicht sich immer gegen Abend heimlich hinaus, um die Supermärkte zu inspizieren und seinen Willen zu stärken.

Zitat von Krümel
Hach jetzt bin ich aber froh ich war nämlich schon am zweifeln, ob ich vielleicht wirklich zu blöd zum Schreiben bin


Oach... zu blöd geht doch gar nicht. Meinung ist Meinung. Selbst wenn's denn so gewesen wäre. Dann hätt' ich halt ein bisschen Plattfüße... Schmeißt einen ja nicht direkt um.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 29.09.2010 21:23 | nach oben springen

#54

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 30.09.2010 00:04
von Roquairol • 1.065 Beiträge

Zitat von Taxine

Der Mensch könnte sich durchaus nur von Pflanzen ernähren, umgekehrt jedoch nicht. Er könnte sich nicht nur durch Fleisch ernähren, ohne krank zu werden.
Diese Mangelerscheinungen, die beim Menschen angeblich durch den Verzicht von Fleisch auftreten, haben oftmals einen ganz anderen Ursprung.





Ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt. Immerhin war doch wohl der entscheidende Faktor bei der Menschwerdung, dass der Australopithekus angefangen hat, Fleisch zu essen. Könnte nicht der Verzicht auf Fleisch dann die umgekehrte Entwicklung bewirken ... ? Naja, vielleicht nicht, aber jedenfalls wird die Ernährung dann zur Wissenschaft, man muss schon genau wissen, was und wieviel wovon man essen muss, um alle nötigen Nährstoffe zu bekommen. Ich kannte früher mal "Vegetarier", die das nicht gemacht haben, sondern einfach irgendwas gegessen haben, Hauptsache es war kein Fleisch drin. Statt der Salami-Pizza haben sie dann halt Margherita bestellt. Diese Leute waren immer müde und erschreckend antriebslos, die liefen den ganzen Tag lang rum wie bekifft, nur nicht so lustig ...

Ethisch gesehen haben die Vegetarier vollkommen recht. Ich unterstütze das auch alles. Gegen sie spricht wiederum, dass man auf sie alles anwenden kann, was Nietzsche über die Vertreter asketischer Ideale geschrieben hat. Was früher die Christen waren, sind heute die Vegetarier - sie haben uns die "Sünde" zurückgebracht ....

Zitat von Taxine

So wie es der Dalai Lama macht, wenn er einkaufen geht.



Meinst du nicht eher Sokrates? Denn er war es, von dem die Legende sagt, er sei gerne über den Markt von Athen spaziert, habe die Waren bewundert und gesagt: "wie schön, dass es so viele Dinge gibt, die ich nicht brauche ..."

Kann ja sein, dass SHDL das heute auch so handhabt, aber Sokrates war eindeutig früher ...




Homepage: http://www.noctivagus.net/mendler
Facebook: http://www.facebook.com/people/Klaus-Mendler/1414151458
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#55

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 30.09.2010 08:56
von Martinus • 3.194 Beiträge

Zitat von Taxine

Zitat von Martinus

Ich gebe zu, Konfliktscheu zu sein..und dann irgendwelche Erklärungsversuche hinzublättern, ich esse lieber Rotkohl als Schweinebraten oder so wadd, na ja, nicht einfach.


Was'n Konflikt entsteht denn, wenn du Rotkohl willst? Die spinnen ja, deine Leut's. Da würd' ich ja dann erst recht...
Späßle.




In dieser Sache spinne ich, denn ich mache mir die Welt in meinem eigenen Kopf. Vielleicht wär's ja auch nicht tragisch, wenn ich meinen Mund aufmache.

Zweimal in meinem Leben war ich in Anoghia auf Kreta am Psiloritis unterhalb der Zeushöhle. Beim ersten Mal bin ich dort spazieren gegangen. Eine alte schwarz gekleidete Frau winkte mir zu, sagte irgendwas, und ich ging mit ihr in ihr kleines Häuschen, welches einen einzigen Innenraum hatte, in dem sie lebte und schlief. Sie zeigte mir ein Bild von ihrem Mann, der im Krieg gefallen war. Die Nazis hatten dort aus Rache alle Männer im Dorf umgebracht. Dann bot mir die Frau ein kaltes Stück Fleisch an. Ich aß es gerne. Hätte ich es nicht gegessen, die Frau hätte das niemals verstanden. Möge sie im Geistesfrieden sein.




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

zuletzt bearbeitet 30.09.2010 09:33 | nach oben springen

#56

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 30.09.2010 09:59
von Taxine • Admin | 5.881 Beiträge

Zitat von Roquairol

Ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt. Immerhin war doch wohl der entscheidende Faktor bei der Menschwerdung, dass der Australopithekus angefangen hat, Fleisch zu essen. Könnte nicht der Verzicht auf Fleisch dann die umgekehrte Entwicklung bewirken ... ? Naja, vielleicht nicht, aber jedenfalls wird die Ernährung dann zur Wissenschaft, man muss schon genau wissen, was und wieviel wovon man essen muss, um alle nötigen Nährstoffe zu bekommen. Ich kannte früher mal "Vegetarier", die das nicht gemacht haben, sondern einfach irgendwas gegessen haben, Hauptsache es war kein Fleisch drin. Statt der Salami-Pizza haben sie dann halt Margherita bestellt. Diese Leute waren immer müde und erschreckend antriebslos, die liefen den ganzen Tag lang rum wie bekifft, nur nicht so lustig ...




Ich habe noch keinen einzigen Vegetarier getroffen, der träge ist, ich habe aber schon etliche Menschen getroffen, die träge sind, weil sie täglich und in größeren Mengen Fleisch verzehren.
(Vielleicht neigst du aber auch ein bisschen dazu, erschreckend antriebslose Leute auf ihre Ernährung zu reduzieren, statt ihren Charakter zu hinterfragen. )

Natürlich kann man nicht einfach eine Pizza Salami durch eine Margherita ersetzen. Es geht immer um ausgewogene Ernährung. Aber jeder ausgewogene Ernährungsplan wird dazu raten, so wenig Fleisch wie möglich zu essen.

Jeder kann es so handhaben, wie er will. Mit Sünde hat das nichts zu tun, sondern einfach mit der ganz allgemeinen Ignoranz. Für mich ist nicht das Fleischessen selbst das Problem, sondern die Tötungsmaschinerie mit ihrer Über-Massen-Produktion und völlig unnötigen Schlachterei auf Vorrat.

Auch finde ich die Ausreden absurd, die dann aufgetischt werden, um nicht handeln zu müssen.
Martinus, entschuldige, aber dein Argument mit der Frau und dem kalten Fleisch, ist das beste Beispiel.
Klar, sie hätte es nicht verstanden. Vielleicht hast du ganz richtig gehandelt. Das Beispiel sagt aber nichts darüber aus, was du zuvor selbst angeprangert und dann für dich schnell wieder verworfen hast.




Surreale Vorstellungen
zuletzt bearbeitet 30.09.2010 18:19 | nach oben springen

#57

RE: Fleisch... Fleisch... gebt uns Fleisch

in An der Gesellschaft/dem Alltag orientierte Gedanken 23.07.2011 07:10
von Martinus • 3.194 Beiträge

Hallo,

ein schönes Zitat, vielleicht auch ein wenig weise:

Zitat von Bodhin Kjolhede
Wenn du Fleisch essen mußt um dein Leben zu erhalten, oder, in Extremfällen, deine Gesundheit, tu es, und tu es bewußt und dankbar. Wenn nicht, warum zu unnötigem Leiden beitragen?



Quelle (lest ruhig den ganzen Text, mir hat's gefallen).




„Wäre die Erde eine Bank, dann hättet Ihr sie bestimmt schon gerettet!" (Greenpeace)

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