Oktober 2009
Zitat von LX.C
Ich sauf Bier. Prost!
Weißherbstschorle im 1/3-2/3-Mix, 1/3 Weißherbst ausm Lidl, 2/3 Mineralwasser Medium von Aldi. Da bleibt die Denkfähigkeit erhalten, und dennoch ... werden die Nieren ordnungsgemäß durchgespült. Bier ist in meinem Fall kontraproduktiv: Nach einem Sixpack schreibe ich unter Pseudonymen in allen möglichen und unmöglichen deutschen Literaturforen totalen Mist und trau mich am nächsten Tag nicht mehr nachzuschauen. Tatsache. Bier ist tödlich (in meinem Alabasterkorpus zumindest).
Die Unlust am Lesen dauert exakt so lange, bis das Buch sich vor den Augen des Lesers aufblättert und ihn ganz automatisch mitten zwischen die Zeilen reißt.
Keine Sorge, die Suche selbst ist unnötig. Das Buch findet den Leser. 
Zeitverschwendung gibt es übrigens nicht, oder anders gesagt: - alles ist Zeitverschwendung. Immerhin ist das Leben begrenzt, und egal, was man tut, es wird immer nur seinen momentanten Zweck erfüllen. Wie auch immer sich dieser Moment dann gestaltet, das entscheidet einzig der, der den Moment bestimmt. Lesen oder durch die Welt reisen, denken oder nicht denken, kommunzieren oder schweigen... alles ein Zeitschwinden ohne Bedauern. ![]()
Zitat von Zyp
Des tät i korrelativ sehen. Wünschelrute allein genügt nicht; irgendwo muss auch Wasser sein. Wasser allein genügt nicht, man muss schon danach wünschelruten. Jaja.
Sagen wir es mal so: ein Buch aufschlagen muss man nicht unbedingt.
Da könnte es passieren, dass man die Literatur erst einmal hinter die Dinge stellt, durch eine Straße schlendert und auf einmal auf ein Buch in einer Auslage stößt, das vergessen im Hinterkopf lag. Schon ist man wieder gefesselt und dankt inbrünstig dem "Zufall".
Keine Wünschelrute notwendig. 
Das ist der Urkern im Leser. Der selbst, wenn er keinen Wunsch mehr zum Lesen verspürt, unbewusst seine Rute schwingt... 
Noch ist Oktober, wir wären also noch im Herbstzeitraum... 
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