Literaturnobelpreis
Hallo,
Jedes Jahr dieselbe Frage. Wer bekommt den Literaturnobelpreis? Amos Oz steht in den Wettbüros an erster Stelle, siehe hier. Das hat natürlich nichts zu sagen. Vielleicht ist es doch ein Syrischer Lyriker?
. Oder Goytisolo? - nie gehört, jedenfalls nichts von Luis.
Man mag von dem Rätselraten um die Preisverleihung halten, was man mag. Für mich ist das jedes Jahr eine Inspiration, mir unbekannte Autoren zu lesen. So habe ich gerade "Allein das Meer" von Amos Oz beendet. Ein wunderbarer Roman in Lyrik und kurzen Prosastücken. Amos Oz könnte theoretisch auch den Friedensnobelpreis bekommen, ist er doch schon lange in Israel in einer Friedensbewegung tätig.
Hier könnt ihr etwas über Luis Goytisolos Romanerstling "Auf Wegen ohne Ziel" lesen.
Bekanntgabe des Preisträgers am 08. Oktober 2009, siehe hier
Die Spannung steigt.
Liebe Grüße
mombour
Spannend, immer wieder, ja. Aber irgendwie klappt das mit der Kanonisierung nicht ganz. Wie viele der gekrönten Autoren sind weg vom Fenster. Rückblickend kann man sich da ruhig fragen, ob der Nobelpreis für Literatur tatsächlich so eine große Bedeutung hat. Vielleicht sollte das Komitee die Vergabestrategie doch noch mal überdenken.
Zitat von Martinus
Wäre eine gute Partie.
Inwiefern? 
Also: dieser Schwammigkeitspreis: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,97706,00.html
Schwammig wegen: "Zum Wohle der Menschheit". Geht's noch blöder? Das ist so allgemein-blöd, dass man gar nichts dazu schreiben kann, so allgemein-blöd ist das gehalten. Nimm 1000 people, und jedes sagt dir was anderes @ Wohl & Menschheit: frag mal Ahmadinedschad, oder wie der Sack heißt. Nur mal als Beispiel. Grass im Pinguin-Frack?, Jelinek allein zu Haus? - zum Wohle der Menschheit?
Ich bin für Dieter Bohlen: Nur die Harten kommen in den Garten. Lyrischer geht's kaum, und der tut doch was für die Menschheit, nahezu dauerpräsent. Nicht?
Zitat von ZypresserichZitat von Martinus
Wäre eine gute Partie.Inwiefern?
Zitat von Zypresserich
frag mal Ahmadinedschad, oder wie der Sack heißt. Nur mal als Beispiel.
der heißt محمود احمدینژاد
mit einem Holocaustleugner und jemanden, der Israel vernichten will, unterhalte ich mich nicht.
Zitat von http://www.emma.de/herta_mueller_2004_3.html
Das heißt, er versuchte zu plaudern. Mit ihr. Aber sie plauderte nicht zurück. An ihrem durchdringenden Blick prallte alles Legere ab. Vor ihrer Ernsthaftigkeit zerbröselte der Wortmüll.
Großartig. Von der Schriftstellerin habe ich doch schon gehört. Interessante Persönlichkeit.
Ihr letzter Roman soll sehr zynisch sein. Ist eine Art "Roadmovie". Von Berlin? an die rumänische Küste. Und ihr Leitthema der Vergangenheitsbewältigung der Ceauscescu-Diktatur. Das ist mir in Erinnerung geblieben.
Soho, nun habens den Tafel...Salad!
Erscht inhalieren die Juroren die Anwärter....u.a. "Mein Mann der Kommunist" und dann...Antipode:......im Recht?
Egal, schööhön so wenn sodas zur Debatte, wenn die nücht an eener Schublade erstickt und über die Securitate im Stalin bis zur Stasi dedd Datev.....dann ein orwellisches Salud...oder mit fiebrigen Herzchen ersehnt:
In der Hoffnung dadd der Kontrollblick als dass wer ist: Nur ein Versuch und Zerstörrungsprozeß des Freigeistes und uns maxima.l eine Regulierung wird, auf einer Verfassungbassis der UN-Charta.... daheraus in jedem Staate (Versuch an Demokratie) praktiziert.
Ich freuh mich net...bisher keine Zeile der Dame inhaliert...denn von anderen Erzählerstimmen hat mir dieser Geistesimpuls.....irgendwann gereicht um selbig darüber zu kreieren?
@ Martini.us....
wie ist denn so dü Melodey....Brucknerjanerüsch?
Mann gehe uin die Bürgschaft...O.W. hier an der Bar!![]()
Vüll Freud beim lesen der Dame...meen Lesetüsch ist noch komplett besetzt.
dadd olle A im rothigen Pyn.chon
Glückwunsch an Herta Müller, ihre Fragmente z. B. empfand ich als ansprechend und geistig bereichernd.
Und darüber hinaus: Freu mich für jedes, das lebenslänglich ausgesorgt hat (knapp ne Million Euro, meine Güte, da bleib mal eines auf dem Teppich). Elfi J. ja auch. Da kann man es sich dann auch leisten, seine Werke ins Netz zu stellen (Elfi J., siehe dort, Adresse bekannt), ohne sich einen Verlag suchen zu müssen (sofern man Berufsautor ist). Mal schauen, was die Herta M. zukünftig schreiben wird, ob sie der Beflaggung widerstehen wird und die bleiben kann, die sie ist/war.
Allen nichtverpreisten Hertas (vom Diktaphon tippend, Klos putzend, Bus fahrend, Kinder erziehend, Brötchen verkaufend etc.) widme ich diesen Post:
Und: der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond.
Zitat von Zypresserich
Ich bin für Dieter Bohlen: Nur die Harten kommen in den Garten. Lyrischer geht's kaum, und der tut doch was für die Menschheit, nahezu dauerpräsent. Nicht?
Um den Nobel wird geknobelt
mit Würfeln, nicht gemogelt
am Montag wird man's wissen,
wann der Preis herausgesch....(ach, das reimt sich doch so scheeeen)
vielleicht bekommt ihn doch der Bohlen
schleicht er doch auf Geistes Sohlen
wenn die Geige Bruchs erklingt
und verzückt sein G'müthe schwingt
weil er aber doch zum Wohle (
)
schreiben müsste wie Kafkohne
interessiert's ihm nicht die Bohne
und weiter muss geknobelt werden
mit Würfeln ungemogelt.
Tja, wer wird's diesmal? Thomas Mann (nee, der war schon), Max Dernet - eigentlich ist mal wieder ein koreanischer Lyriker dran, den keine Sau kennt ... ![]()
Da europäische Autoren in letzter Zeit überepräsentiert sind, wäre Korea ein nobelierender Kunstgriff. Ernsthaft: Ich tippe auf einen regimekritischen Chinesen. Dadd wär' doch mal was. Die chinesische Regierung würde ROT vor Wut.
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